16 Gedanken zu „SED-Zeitdokument: PR nach Krieg

  1. Für den Text hätte man zur Fälschung eine alte Schreibmaschine verwenden können!
    Da es keine alten Farbbänder mehr gibt, wurde, auf die Dummheit der Masse vertrauend, gleich der PC genommen.
    Nicht mal für den Briefkopf wurde ein alter Setzkasten verwendet!
    Als Unterschrift wäre doch-Napoleon- erforderlich gewesen: Keine Lüge kann für die Deutschen groß genug ersonnen werden……der Deutsche glaubt sie!
    Von der Art des abheften des Blattes gar nicht zu reden!

  2. Was dieses Schreiben eigentlich offenbart, wird nur den wenigsten Leuten klar sein. Ich habe es zig mal gelesen, das solltet ihr auch tun…dann innehalten und überlegen!

    Mensch, Jo, vielen Dank!!!

    LG

  3. @ Waldtüröffner
    Sie irren sich.

    Für den Briefkopf wurde hier
    ein alter Setzkasten verwendet.
    Die Schriftarten sind schon alt genug.
    Es sind Futura aus den 20er Jahren
    und Akzidenz Grotesk aus dem 19. Jahrhundert.

    Auch für den Text der Mitteilung verwendet man
    hier keine Schreibmaschine.
    Eine Schreibmaschine macht gleiche Abstände
    zwischen den Buchstaben.
    Ziehen Sie eine vertikale Linie
    durch den Text und Sie merken es.

    Ich kenne mich in Drucktechnik
    mehr oder weniger gut aus.

    Ob das Original oder Fälschung ist,
    kann ich leider nicht sagen.
    Inhaltlich passt aber. Ist nachvollziehbar.

    1. @fedot, nur mal zum überlegen: Wenn dieses Schriftstück mit einer Digitalkamera aufgenommen ist, muß man wissen, ob sie eine Vollauflösung hat oder nicht. Selbst Spiegelreflexkameras der heutigen Generation haben keine Vollauflösung. Man erkennt das, wenn man einen Turm mit einem ausgerichteten Stativ fotografiert. Beim Foto bleibt bei einer Vollauflösung die Richtung des Turmes absolut waagerecht (richtet sich an der Matrix des Gerätes aus), oder sie verzieht bei einer niedrigen Auflösung. Das liefert die die Matrix der Kamera. Bei Semiprofigeräten ist die Auflösung meist 1:0,75m das heißt, die Kamera „schneidet“ das Bild.

      Ich würde mir anhand einer Fotografie nicht zutrauen zu sagen, mit was das Schriftstück geschrieben ist – auch wenn ich Ahnung von Drucktechniken hätte…

      Sollte das Schreiben in irgendwelchen Archiven liegen – denn die Herkunft ist nirgends beschrieben – dann ist es explosives Material, was die Heuchelei der Linken zum Vorschein bringt…

      Ich würde es nicht als falsch bezeichnen, solange die Herkunft nicht tatsächlich genannt ist.

  4. Die Buchstaben stammen von keiner Schreibmaschine.
    Dann wäre das die erste Seite. Durchschläge sehen ganz anders aus.
    Die DDR hat die SED von NSDAP Mitgliedern „gesäubert“ und niemals aufgefordert dort einzutreten.

  5. Was soll dabei so explosiv sein?

    Bürger sind immer Bürger
    und mann muss sie für eigene Ziele überzeugen.
    Man kann die Menschen im Lande nicht wählen –
    sie sind DA.

    Das Bild ist mit einer einfachen Kamera aufgenommen.
    Versuchen Sie es aber mit einem Raster zu überziehen
    und Sie werden merken,
    dass die Abstände nicht gleich sind –
    das ist keine Schreibmaschine.

  6. Das Bild ist mit großer Sicherheit eine Fälschung, der Name unten ist in anderer Schriftart, was mit Schreibmaschine nicht machbar ist, ausserdem kennt google image search keinen anderen Fundort als diesen Blog und auch keine ähnlichen Bilder.
    Der Inhalt aber dürfte echt sein, er entspricht der damaligen Politik kleine Mitläufer auf die eigene Seite zu holen sofern sie „sauber“ (das hat man bei Interesse aber auch ganz willkürlich ausgelegt) waren. Der Inhalt taucht auch schon 2012 im Netz auf etwa hier:
    http://neues-forum.info/forum/viewtopic.php?f=4&t=658&sid=6a061b91c336f2923fa3cd747f12dc8a&start=120#p50993
    und auch hier wird daraus zitiert:
    http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13923167/Zweierlei-Nazi-Jaeger.html

    1. Hier muß ich dem Leser „einspruch“ zustimmen. Als mein Vater in russischer Gefangenschaft war, wurden er und viele seiner Leidensgenossen, von einigen Mitgefangenen konstant beackert, nach der Entlassung doch das neue Deutschland mit aufzubauen. Als dann die Entlassung aus der Gefangenschaft (1948) Wirklichkeit wurde, gingen diese Werbungsversuche im Zug der gen Heimat fuhr, intensiv weiter, bis der Zug in Sömmerda den letzten Halt machte, und die von der Idee des „Neuen Deutschlands“ überzeugten ausstiegen, bevor er in Richtung des Amerikanischen Sektors weiterbugsiert wurde. Die meisten, der Entlassenen lachten nur über diese Versuche, denn sie hatten ja die Zustände im Sowjetparadies, von Anbeginn des Krieges schmerzlich erlebt. Den Werbern war voll bewußt, daß es noch viele Anhänger von „ihm“ gab, und dennoch versuchten sie die Kameraden von ihrer Idee zu begeistern.
      Demnach: ob Fälschung oder nicht, das Ganze hat einen realen Hintergrund; denn auch die Na**s haben versucht, politisch andersdenkende zu gewinnen. Was war falsch daran?

  7. Ob das Dokument nun ein Fake ist, oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Aber Eines ist es für mich: inhaltlich logisch !
    Brisant allemal !! 🙂

  8. Ob gefälscht oder nicht – der Inhalt dieser Einladung ist hochaktuell, wenn auch heute andere Vorzeichen zu setzen wären, vor allem bzgl. Absender und Empfänger.
    Der auf Befreiung hoffende Internationalismus-Gedanke ist für viele „Linke“ gescheitert, weil auch jenen langsam dämmert, dass alle „ismusse“ ideologische Wegbegleiter der NWO sind.
    Bis auf die ewig gestrigen Antifa-Verseuchten Genossen werden manch „Linke“ sich der Ansicht öffnen, dass soziale Heilung nationale Unabhängigkeit bedingt.
    Insofern sehe ich dieses Dokument als Musterbrief, unser Volk versammeln zu helfen.

  9. Schwer zu sagen, ob dieses ganze Schreiben gefälscht ist, oder ob der Text Inhalte hat, die für den Sozialismus völlig untypisch sind, um damit Mitglieder außerhalb des normalen sozialistischen Einzugsbereiches anzuwerben?

    Mal ehrlich, wann jemals hat sich der echte Sozialismus ernsthaft gegen die Zinsknechtschaft gestellt? Der Sozialismus wurde von der Hochfinanz ins Leben gerufen, und hat ihr daher natürlich nie ernsthaft geschadet. Zielscheibe war immer nur das schaffende, nie das „raffende“ Kapital.

    Die erklärte und aktive Gegnerschaft gegen die Zinsknechtschaft ist dagegen typisch für den Nationalsozialismus, der die sozialistischen Parolen vom Antikapitalismus und der Gegnerschaft gegen den Zins viel wörtlicher nahm als der eigentliche Sozialismus.

    Kein Wunder, dass die Rothschild-Horden sich nie gegen den Sozialismus wandten, aber gegen den Nationalsozialismus sehr wohl.

  10. Geehrte Blog Leser, liebe Skeptiker,

    ich kann Euch alle beruhigen. Das Schreiben ist echt. Es stammt aus dem Fundus eines Kameraden aus Sonneberg. Entschuldigt bitte das schlechte Bild, es ging uns allein um den Inhalt. Was dort steht ist eigentlich logisch und hat uns nicht so sehr erstaunt, wie viele hier. Es ist dennoch ein sehr treffendes Zeitzeugnis.

    Ich wäre eigentlich bis jetzt nicht auf die Idee gekommen, das jemand die Echtheit anzweifeln könnte.

    Die SED war auf Leute mit Visionen angewiesen, die auch führen konnten und nach der katastrophalen Niederlage tatsächlich auf einen Neuanfang hofften. Wo sollten solche Leute herkommen? Wie soll man solche Leute daran hindern ihre Ideale weiter zu verfolgen?
    Man muß sie integrieren.
    Das diese Menschen von den roten später völlig enttäuscht wurden, ist eine andere Sache. Viele der SED- Mitglieder waren gute Menschen und davon überzeugt, die Welt besser zu machen. Wem sie wirklich dienten, wissen die meisten bis heute nicht.

    Wer hat das Wettrüsten finanziert?
    Woher kamen die Milliarden für die russische Rüstung?
    Wozu gab es Rothschildbanken in Moskau?
    Wie kam es das eine militärische Großmacht ganz langsam in die Bedeutungslosigkeit sank, ohne einen einzigen Schuss abzugeben und heute sturmreif ist für die NWO?
    Wer hat das veranlasst?
    Was steht dazu bereits in den Protokollen der weisen von Zion?
    Weshalb schrieb Marx nie etwas zur Brechung der Zinsknechtschaft, obwohl dies die schärfste Waffe zur Versklavung der Menschheit ist?
    Der Kommunismus war nichts als ein Trugbild und Mittel zum Zweck. Er sollte teilen und den Boden bereiten für die Erreichung der NWO. Das hat er wirkungsvoll getan. Er wird nicht länger benötigt. Der nächste Schritt wird bereits gegangen. Die Menschheit wird weiter versklavt und von selbst ernannten Eliten gegängelt. Diese bleiben dabei stets unsichtbar und im Hintergrund.

    Es gibt auch SED- Plakate, in denen man sich klar gegen die Deutsche Teilung äussert.

    Skepsis ist gut und richtig, hier aber tatsächlich nicht notwendig.

  11. Wie lautet denn die zitierfähige Quelle des oben gezeigten Dokuments? Was ist das für ein Fundes eines Kameraden in Sonneberg? Etwas öffentliches oder privates? Ein wenig genauer wüßte ich es schon gerne.

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