NSU: Polizist belastet LKA-Präsident Jakstat schwer

trio infernalerschienen bei mdr

Im NSU-Untersuchungsaus- schuss des Thüringer Landtages ist LKA-Präsident Werner Jakstat überraschend von einem Polizisten belastet worden.

 

Der einstige LKA-Beamte und heutige Leiter der Polizeiinspektion Heiligenstadt, Marko Grosa, gab zu Protokoll, dass Jakstat ihn 2003 angewiesen habe, einem Hinweis auf den Rechtsterroristen Uwe Böhnhardt nur zum Schein nachzugehen. Grosa leitete damals ein Dezernat der Staatsschutz-Abteilung des Landeskriminalamts, die sich um politisch motivierte Straftaten kümmert.

Mit seiner Aussage vor dem Ausschuss weicht Grosa von seiner Dienstlichen Erkärung zum Thema ab, die er und neun weitere beteiligte Polizisten sowie Jakstat selbst kürzlich auf Anforderung des Innenministeriums in Erfurt abgegeben haben.

… Dass er diese Angaben zu dem Fall in seiner Dienstlichen Erklärung ans Innenministerium weggelassen hat, begründete Grosa vor dem Ausschuss damit, dass er sich erst vor wenigen Tagen entschieden habe, diese Aussage zu machen. In seiner Dienstlichen Erklärung hatte Grosa zur NSU-Fahndung geschrieben:

„Wenn es im Zusammenhang mit dem Trio Ermittlungen gegeben hat, dann dürften diese nicht von großer Dauer oder nicht größeren Ausmaßes gewesen sein.“

… Dienstliche Erklärungen sind im Thüringer Beamtenrecht verankert und entsprechen einer eidesstattlichen Versicherung vor Gericht.

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3 Gedanken zu „NSU: Polizist belastet LKA-Präsident Jakstat schwer

  1. Hier wütet ein Personenkreis von Beamten bis zu Richtern gegen drei Personen und bricht jegliches Recht, leugnet alles was zur Entlastung der drei Personen beitragen kann, konstruiert belastendes, denn alles was an Beweisen tauglich wäre ist in einem untauglichen Zustand!
    Über dem Richter in München stehen Minister, keiner greift ein-warum nicht? Was soll das am Ende für Auswirkungen gegen Deutsche haben?
    Es läuft doch auf Sanktionen oder Schuldzahlungen gegen uns hinaus.
    Was steht auf dem letzten Blatt Papier des Urteils gegen uns. Das Urteil ist schon längst geschrieben.

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