Libyen: Totgesagte leben länger – der Grüne Widerstand

freelibyaisgreenlibyavon John Schacher

In Libyen geschehen zur Stunde große Dinge. Die tapferen Kämpfer des Grünen Widerstandes sind – obwohl waffentechnisch derzeit nahezu aussichtslos unterlegen – mutig genug gewesen, einige Landstriche zu übernehmen und demonstrativ sowie von der breiten Mehrheit Bevölkerung getragenen die verbotene Grüne Fahne der Jamahiriya (= libysche Volksmassenrepublik) zu hissen, nachdem die dort örtlichen Machthaber verjagt oder getötet worden waren. Eine Liste der aktuell Grünen Städte finden Sie am Ende des vorhergegangenen Artikels.

Nähere Details der in den vergangenen Tagen – etwa seit 17. Januar – stattgefundenen Gefechte sind leider bislang noch nicht bekannt. Lediglich aus Sabha wurden heftige Kämpfe zwischen Tubu-Leuten und den dort bis vor kurzen regierenden Islamisten bzw. dem Stamm Suleiman bestätigt, welcher während des NATO-Überfalls Gaddafi verraten hatte. Aus Sabha liegen auch Bildberichte über Kampfflieger-Einsätze vor, die Wohngebiete betroffen haben sollen.



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Ein Libyen-Kontakt meldet uns aktuell, daß am gestrigen Montag die Muslimbruderschaft ihre Zusammenarbeit mit der im Ausnahmezustand befindlichen Regierung von Ali Zeidan (der einen deutschen Paß sein eigen nennt) aufgekündigt hat. Das sind breaking-news, die der Mainstream noch nicht hat oder noch nicht bringen wollte! Das betreffende Dokument (Bild) ist in arabischer Sprache verfasst und lässt sich in der uns vorliegenden Form nicht ohne weiteres übersetzen. Über diesbezgl. Hilfe würden wir uns freuen…

muslimbrüder 2014

Eine weitere Neuigkeit ist der Tod eines Führers der Ansar Al Sharia. Abu al-Qasim Dabbashi war Kommandant der berüchtigten Terroristen-Trainings-Camps nahe Sabratha, Libyen – von wo aus in den vergangenen Jahren Massen an Dschihadisten ausgebildet wurden und dann nach Syrien abgingen. Er wurde von Kämpfern des Grünen Widerstandes getötet (aus der Stadt Sabratha und den Stämmen von Al Ojailat). Die Libyer fragen dazu rethorisch: “Ansar Al Sharia wurde offiziell von den USA als Terroristen-Organisation erklärt. Warum unterstützen die USA dann die Libyer nicht in ihrem Kampf gegen diese Radikalen?“

Abu al-Qasim Dabbashi, Kommandeur der Ansar Al Sharia Trainings-Camps
Abu al-Qasim Dabbashi, Kommandeur der Ansar Al Sharia Trainings-Camps

Es steht zu hoffen, daß sich die in die Millionen gehende Zahl der exilierten Libyer nun aufrafft und die Grüne Sache in die Hand nimmt, deren Strukturen stärkt und Libyens Wunden zu heilen beginnen können. Es ist ein langer Weg, doch Schritt nach Schritt kann jedes Ziel erreicht werden! Viva Libya! Viva Jamahiriya!

4 Gedanken zu „Libyen: Totgesagte leben länger – der Grüne Widerstand

  1. Lebe schon seit einigen Jahren in einem arabischen Land. Meine Bekannten (Salafisten) werden sich über diese Nachrichten , die ich ihnen schon zugebeamt habe , sicherlich sehr freuen.
    Das verstehen der Nachrichten ist mir zwar möglich aber nicht das Lesen oder Schreiben.

  2. Das sind erfreuliche Nachrichten – aber es wird ein furchtbar langer Kampf werden. Denn die Banditen werden natürlich weiterhin mit allem ausgestattet werden, was sie so zum Morden, Foltern und Bombardieren brauchen werden.

  3. Ich wünsche der Jamahiriya viel, viel Glück. Die Libyer wissen, was sie unter Gaddafi verloren haben und wollen es wieder zurück. Mutig und es ist so. Man kann kein Land zu etwas zwingen, die Politverbrecher wollen uns so haben: immer brav den Mund halten, brav Steuern bezahlen, arbeiten für ein Lohn, damit wir alle Rechnungen bezahlen können, keine freie Meinungsäusserungen, brav Gen-Müll fressen, keinen Demonstration gegen die Regierung, alles brav schlucken, was die Lügenmedien uns auftischen, die eigene Regierung verehren ist obligatorisch, sie machen lassen, uns auch verhaften lassen, wenn wir nicht brav gehorchen, nur noch ja sagen. Zombies sein für die Regierung. Nein, nicht mit mir. Ich sage nur eines: alles diese Verbrecher Politiker gehören von allen Ämtern weggesperrt. Sie müssen für uns arbeiten, nicht umgekehrt. Kein Pardon, denn das Geld kommt von uns Steuerzahler, sie müssen gefälligst zum Wohl des Volkes arbeiten, nicht für die Imperialisten. Damit sie jedes Land in aller Ruhe deren Ressourcen plündern können. Das ist das Ziel.
    Zuerst das Volk mit bezahlte Söldner umbringen, die Schuld zuschieben an deren Regierung, danach das Volk bomben und den Rest machen die Al-Qaida und diverse Milizen, am Schluss ermorden sie den Staatsführer. Aber nur eines, ich sage, sie werden den Krieg nicht gewinnen. Das Volk steht immer wieder auf, so wie die Grünen.

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