die Siegermächte haben sich zu Eroberern der Welt erklärt

erschienen bei globalecho – Danke an Waffenstudent

Brigadegeneral a.D. Reinhard Günzel: Die Fahrt in ein bedeutungsloses Helotendasein

 

GüNZEL Jeder Soldat, der sich auch nur oberflächlich mit der Militärgeschichte und der Kriegsgeschichte befaßt hat, der weiß, daß es von dem Augenblick an, an dem Vernunft und Diplomatie verloren haben und die Waffen sprechen, keine Grausamkeit und Bestialität gibt, derer die Menschen nicht fähig wären und die sich von der aschgrauen Vorzeit bis heute nicht schon zigtausendmal ereignet hätte. In dem Moment, in dem der Mensch seine angeborene Tötungshemmung überwunden hat, öffnen sich seelische Abgründe, die ihn weit unter die Stufe eines jeden Tieres stellen und über die er im Nachhinein wohl regelmäßig auch selbst entsetzt ist.

Das gilt für den Einzelnen, wie für die Völker im Ganzen, und leider sind auch die sogenannten Kulturvölker davon nicht ausgenommen. Und weil der Mensch dies weiß, weil er die in ihm schlummernde Bestie kennt, hat er immer wieder versucht, durch Regeln, Abkommen und Konventionen diese Grausamkeit auf ein notwendiges Maß zu beschränken. Allein schon deshalb, weil man ja nach einem Waffengang wieder miteinander auskommen wollte und mußte, aber auch aus ganz pragmatischen Gründen, denn eine enthemmte, entmenschte, disziplinlose Soldateska war ja nicht mehr zu führen.

Und so gab es immer wieder bemerkenswerte Beispiele von Fairneß und Ritterlichkeit, insbesondere dann, wenn die Waffen schwiegen und man den geschlagenen Gegner buchstäblich vom Boden wieder aufhob.
Dieses Bemühen um eine humane Kriegführung, wenn dieses Wort erlaubt ist, fiel jedoch regelmäßig und ironischerweise immer dann sofort wieder in sich zusammen, wenn das Volk im Namen Gottes zu den Waffen gerufen wurde. Glaubenskriege und Kreuzzüge waren die mit Abstand grausamsten der Menschheitsgeschichte, denn hier kämpfte man ja nicht mehr gegen einen, wenn auch feindlich gesonnenen, aber doch immerhin menschlichen Gegner, hier kämpfte man gegen den Leibhaftigen mit seinem gesamten höllischen Anhang. Hier ging es nicht mehr um irdische Güter, um Land, Macht oder Interessen, hier ging es um das Wort und die Werke des wahren Gottes, nicht um Sieg oder Niederlage, sondern um die Ausrottung des Bösen schlechthin.

Und da war natürlich auch jedes Mittel recht, denn wer mit Gott im Bunde war, der konnte ja nichts Unrechtes tun. Und daher wäre es auch naiv, anzunehmen, daß mit steigender Zivilisation auch die Kriegführung menschlicher geworden wäre. Schon ein Blick in das vorige Jahrhundert zeigt, daß eher das Gegenteil der Fall ist. Bereits das Ausmaß der Kriegsverbrechen beweist, daß man vielmehr von einer erneuten Barbarisierung der Kriegführung sprechen muß. Aber selbst, wenn man das Maß der Kriegsverbrechen noch erklären könnte mit einer im Krieg einhergehenden Brutalisierung, mit den aufgeputschten Massenheeren oder der gesteigerten Zerstörungskraft der Waffen, so zeigt doch vor allem das Verhalten der Sieger nach dem Krieg, daß zumindest die beiden Weltkriege eine völlig andere Qualität hatten.

Während z. B. noch das geschlagene Frankreich nach den napoleonischen Kriegen als gleichberechtigter Partner mit am Tisch saß, mußte 100 Jahre später das Deutsche Reich ein Diktat hinnehmen, bei dem ein Bemühen um Ausgleich, Verständigung oder gar Versöhnung nicht einmal ansatzweise zu erkennen war.

Wie ist das zu erklären? Nun, ganz zweifellos durch die Tatsache, daß schon dieser Erste Weltkrieg, wie erst recht natürlich der zweite in der Tat eine Art Kreuzzugscharakter hatte, und stellvertretend für eine Fülle von Beispielen möchte ich hier ein Gebet zitieren, das von Vertretern einer der kriegführenden Parteien gesprochen wurde:

“Allmächtiger Gott, Himmlischer Vater, Du weißt, o Herr,
daß wir uns in einem Kampf auf Leben und Tod befinden
gegen eine der schändlichsten, gemeinsten, gierigsten,
blutdurstigsten und sündigsten Nationen, die jemals die
Seiten der Geschichtsbücher geschändet haben. Du weißt,
daß Deutschland aus den Augen der Menschheit genug
Tränen gepreßt hat, daraus ein neues Meer zu füllen,
daß es genug Blut gesogen hat, jede Woge auf diesem
Meer zu röten und daß es aus den Herzen von Männern,
Frauen und Kindern genug Schreie und Stöhnen gepreßt
hat, daraus ein neues Gebirge zu machen. Wir bitten Dich,
entblöße Deinen mächtigen Arm und schlage dieses Pack
hungriger, wölfischer Hunnen zurück, von deren Fängen
Blut und Schleim tropft. Wir bitten Dich, daß die Sterne
auf ihren Bahnen und die Winde und Wogen gegen sie
kämpfen. Und wenn alles vorüber ist, so werden wir
unser Haupt entblößen und unser Antlitz zum Himmel
erheben. Und Preis sei Dir für immer dar durch
Jesum Christum, Amen”.

Diese Worte stammen nun nicht etwa aus einer schwarzen Messe oder von einer fanatisierten, aufgeputschten Menschenmenge. Sie wurden gesprochen von den Abgeordneten des amerikanischen Repräsentantenhauses am 10. Januar 1918 und bedürfen keines Kommentars.

Und wie der Kampf der Nationalsozialisten im Osten nicht nur gegen die Sowjetunion, sondern eben auch gegen den bolschewistischen Untermenschen geführt wurde, so kämpften auch die Alliierten nicht gegen Deutschland, die Wehrmacht oder gegen die Japaner, sondern gegen die Krauts, die Bochs, die Nazis, die Hunnen oder gegen die Japse, die man mit einer gewaltigen Propaganda stigmatisiert, ausgegrenzt und geächtet hatte, um sie dann als Ungeziefer, als verächtliche Tiere, guten Gewissens ausrotten zu können.

Nur so lassen sich die planvolle Vernichtung deutscher Städte, die Bombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, kurz vor Ende des Krieges sowie ein Morgenthau-Plan erklären. Und dieser Kreuzzugscharakter wird weiterhin deutlich durch die Tatsache, daß zwar am 8. Mai 1945 die Waffen schwiegen, daß aber jetzt im Osten wie im Westen Zivilbevölkerung wie Soldaten millionenfache Opfer der schrecklichsten Kriegsverbrechen wurden, wobei dieser Begriff natürlich nicht mehr zutrifft, denn der Krieg war zu Ende.

Und so war es Mord, millionenfacher Mord. Verbrechen, die selbst einen Dschingis Khan hätten erschauern lassen. Wie auch sonst wäre es zu erklären, daß selbst ein Mann wie Ernest Hemingway sich scheußlicher Untaten rühmen konnte, ohne daß es seinem Renommee auch nur im geringsten Abbruch getan hätte – eben weil er sie gegen Deutsche verübte, deren Ermordung nicht nur in einem quasi rechtsfreien Raum, sondern auch im Namen Gottes geschah.
Ich zitiere hierzu aus einem seiner Briefe:

“Einmal legte ich einen sehr frechen SS-Kraut um. Als ich ihm sagte, ich würde ihn töten, wenn er seine Fluchtwegsignale nicht preisgäbe, sagte der Kraut ‘Sie werden mich nicht töten, denn Sie haben Angst davor und weil Sie einer Rasse von degenerierten Mischlingen angehören. Außerdem ist es gegen die Genfer Konvention’. Was für einen Fehler hast Du gemacht, Bruder, sagte ich und schoß ihm dreimal schnell in den Bauch.
Dann, als er in die Knie ging, schoß ich ihm in die Birne, so daß sein Gehirn aus dem Mund kam oder ich glaube, es war die Nase. Der nächste SS-Mann sagte dann wunderbar aus. Ich habe 122 sicher getötet. Der Letzte war ein Soldat in deutscher Uniform mit Helm. Ich sagte ‘Den übernehme ich!’, und erschoß ihn mit einer M1. Es war ein Junge, und ich hatte ihn durch das Rückgrat geschossen und die Kugel war durch die Leber wieder herausgekommen.”

Zitat Ende.
So muß man die Nürnberger Prozesse vor allem unter diesem Gesichtspunkt sehen, denn mit den Grundsätzen einer abendländischen Rechtskultur sind sie nicht einmal ansatzweise in Einklang zu bringen. Hier ist unter dem Vorwand der Rechtstaatlichkeit blanke Siegerjustiz geübt worden. Aber dies ist an anderer Stelle ausführlich behandelt worden.
Was aber, zumindest in der Neuzeit, ohne Beispiel ist, ist die Tatsache, daß hohe und höchste Soldaten unter äußerst fragwürdigen Anschuldigungen abgeurteilt und auf schändliche Weise hingerichtet wurden. Hätte man eben diesen Maßstab (Vorbereitung und Führung eines Angriffskrieges) an die Siegermächte angelegt, die ja mit großem Fleiß bis dato und auch danach nichts anderes getan haben, als fremde Völker mit Gewalt zu unterwerfen, dann hätten die Hinrichtungen wohl noch einige Monate länger in Anspruch genommen.

Und so ging es eben auch in Nürnberg, wie schon in Versailles oder Potsdam, nicht um Frieden, sondern um Rache, um Bestrafen, um Unterwerfen.
Der Soldat der Bundeswehr muß dies alles mit stillem Grausen betrachten, weil es ihm deutlich macht, daß eine gerechte, faire oder gar ehrenvolle Behandlung nicht mehr, wie früher, von seinem Verhalten abhing. Aber er mag sich damit trösten, daß es nun einmal keine irdische Gerechtigkeit gibt und daß das vehe victis eine Jahrtausende alte, grausame Erfahrung der besiegten Völker war und bleiben wird.

Was ihn aber schier wahnsinnig machen und an seinem Beruf verzweifeln lassen muß, ist die Tatsache oder es ist gewissermaßen eine Spätfolge von Nürnberg, nämlich die Art und Weise, wie sein eigenes Volk mit seinen Soldaten umgeht. Selbst nach der Schlacht von Cannae (*), die ja für eine Katastrophe schlechthin sprichwörtlich geworden ist, wurden die überlebenden Soldaten mit ihrem Oberbefehlshaber Terentius Varro ohne jeden Vorwurf wieder in Rom aufgenommen.
Dem gegenüber steht der deutsche Soldat vor der geschichtlich wohl einmaligen Situation, daß die Wehrmacht, die nach übereinstimmendem Urteil aller namhaften ausländischen Militärhistoriker die disziplinierteste und beste Armee der Welt war, daß diese Armee vom eigenen Volk auf jede erdenkliche Weise diffamiert, verächtlich gemacht und zunehmend aus dem Gedächtnis getilgt wird, weil sie, so die offizielle Begründung, von einer verbrecherischen Politik mißbraucht wurde. Und dieses Verdikt trifft nicht nur die Wehrmacht, sondern auch alle früheren deutschen und preußischen Armeen.

Mir ist weltweit keine Nation bekannt, die nicht über die Jahrhunderte hinweg, unabhängig von der Regierungsform oder der Art des Krieges ihre Soldaten und damit ihr soldatisches Erbe in hohen Ehren gehalten hätte. Der frühere österreichische Bundeskanzler Dr. Alfons Gorbach hat dazu festgestellt:

“Nur eine niedrige und schäbige Gesinnung kann einer so unerhörten seelischen Barbarei fähig sein, den Millionen Toten des letzten Weltkrieges und ihren Angehörigen über die Opfer hinaus auch noch den Sinn dieser Opfer rauben zu wollen und sie als sinn- und zwecklos, ja als schändlich und strafwürdig hinzustellen.”

Zitat Ende.
Und wenn es zutrifft, daß man den Charakter eines Volkes nicht zuletzt auch daran erkennt, wie es nach einem verlorenen Krieg mit seinen Soldaten umgeht, dann dürfte es einem jungen Mann heute nicht leichtfallen, für ein solches Volk sein Leben einzusetzen.
Aber wie ist ein solches Verhalten, das man ja nur als pathologisch bezeichnen kann, zu erklären? Nun ganz zweifellos durch eine Maßnahme, deren Wurzeln in dem geradezu messianischen Sendungsbewußtsein, vor allem der angelsächsischen Völker liegen. Weil man natürlich wußte, daß ein Volk mit Charakter gegen solche Siegerjustiz und Strafbestimmungen irgendwann einmal wieder aufstehen wird, wie z. B. nach Versailles, mußte man zunächst im gesamten Volk ein kollektives Schuldbewußtsein einbrennen, um es dann in einer beispiellosen Charakterwäsche umzuerziehen – ein Vorgang, der an Arroganz und Anmaßung einmalig sein dürfte.
Und wenn der amerikanische Journalist Walter Littmann recht hat, daß

– Zitat –

“Die Umerziehung erst dann als wirklich gelungen angesehen werden kann, wenn die Kriegspropaganda der Sieger Eingang gefunden hat in die Geschichtsbücher der Besiegten und von der nachfolgenden Generation auch geglaubt wird, dann ist dies in bewundernswerter Weise gelungen”.

Und so hat man diesem Volk nicht nur das Rückgrat gebrochen, sondern auch seine Seele genommen und damit die Weichen gestellt für die Fahrt in ein bedeutungsloses Helotendasein.
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(*) Cannae, alte Stadt in Apulien (Italien), am Aufidus (Ofanto). 216 vor der Ztw. Niederlage der Römer gegen Hannibal (gilt als Muster einer Umfassungsschlacht).

Brigadegeneral a. D. Günzel war Kommandeur des Kommandos Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr in Calw. Seinerzeit hat er einen Unterstützerbrief an den Bundestagsabgordneten der CDU Martin
Hohmann geschrieben, der zum Tag der Deutschen Einheit eine Rede hielt, die der Zentralrat der Juden postwendend scharf beanstandete. Die zuständige Staatsanwaltschaft ermittelte gemäß § 130 Volksverhetzung gegen Martin Hohmann, hat aber das Verfahren eingestellt. Unglücklicherweise hatte Hohmann einem Fernsehteam (Frontal 21) die Unterstützerbriefe gezeigt, auch den von General Günzel. Hohmann bezeugte damals, daß die TV-Leute Verschwiegenheit zugesichert hätten. Doch als Mann, der Jahrzehnte in der Politik stand, mußte er wissen, daß derartige Zusagen nicht das Geringste wert sind, insbesondere wenn sie aus dem Linkskartell kommen und nahezu alle Politmagazine gehören mit Verve dazu. Natürlich kam der Unterstützerbrief des Generals in der nächsten Magazin-Sendung genüßlich zur Sprache und in die Öffentlichkeit. Sofort hat der Kriegsminister Struck (SPD-Linkskartell) den General Günzel ohne Anhörung gefeuert. So gesehen kann man von einem Glücksfall für die Opposition hier im Lande sprechen. Seither hält General Günzel seine Vorträge zur Lage der Nation ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen.

Quellen: globalecho, Widerhall

6 Gedanken zu „die Siegermächte haben sich zu Eroberern der Welt erklärt

  1. Billy Sunday Ex-Baseball Spieler,später Massen Prediger hielt das Gebet im Auftrag der Juden von denen er gekauft wurde. (Rockefeller,Brandeis,Ben-Zion Ben Yehudah)

    http://www.christoph-heger.de/Blasphemisches_Gebet_zum_Kriegseintritt_1918.htm

    http://rootsoffaith.org/2012/07/25/billy-sunday-and-the-jew.htm

    Zitat:
    The near-deified Graham previously received the Templeton Prize, and like his predecessor Billy Sunday, he is also a past recipient of Rockefeller money. Early on, Graham also gained generous publicity when publishing tycoon William Randolph Hearst wired his newspapers throughout the U.S. to „Puff Graham.“ [37]

    Zitat:
    Rockefeller pursued his vision. By the early thirties, he had become „the most important financier of literal and ecumenical Protestantism.“ His money was spread hither and you – into the coffers of famous evangelists (such as Billy Sunday [19] ) as well as to seminaries like Union Theological Seminary and Jewish Theological Seminary. Rockefeller set about to gut Christian mission work abroad by perverting the Gospel of Jesus Christ (and substituting instead an agenda corresponding to global goals of the CFR and other internationalist groups), contributing over $1-million to the Interchurch World Movement, and also making substantial donations to the National Council of Churches.

    http://israelect.com/reference/WillieMartin/J-3.htm#_ftn19

  2. Eine Bundeswehr mit Charakter, Herr General, …
    für die gibt es nur Eins:
    Aufhören, sofort aufhören mit dem Morden Unschuldiger in fremdem Auftrag in fremden Ländern, denn damit besudelt ihr nicht nur die Ehre der Wehrmacht, sondern uns Alle!
    Und dann gibt es nur Eins: Raus aus den Kaserne und den Feind niedergemacht! Der Feind sitzt hier in unserem Land. Ihr habt Waffen und ihr habt den klaren Auftrag uns und unser Heimatland zu verteidigen. Der Feind sitzt vor Euerer Nase und verhöhnt Euch. Zeigt, daß Ihr der Wehrmacht würdig seid, oder schweigt wenigstens. Ihr seid Verräter, meineidig und fahnenflüchtig und feige Memmen. Es werden Männer kommen, die tun, was getan werden muß, ohne herum zu winseln. Vielleicht morgen schon… . Und dann werdet Ihr als Kollaborateure bestraft werden. Todsicher, Herr General Versager.

  3. Die US Reichen sind ein Haufen halb intelligenter Halbkrimineller die glauben alles ist manipulierbar und biegbar. das ist keine Moral sondern Piratentum mit einem Schuss Wissenschaft.

    Dieses System kann nur in die Selbstzerstoerung fuehren, man muss nur warten.

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