Rechtsstaat: Amtsrichter lässt Gurlitt betreuen, weil er Tür nicht öffnen wollte

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Der Kunstsammler Cornelius Gurlitt ist vorläufig unter Betreuung gestellt worden. Das bestätigte der Präsident des Münchner Amtsgerichts. Die Ärzte eines nicht genannten Klinikums in Deutschland hätten den Antrag gestellt.

Der Präsident des Amtsgerichts München, Gerhard Zierl, bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa, der 80-Jährige halte sich aus gesundheitlichen Gründen im Krankenhaus auf. Das Amtsgericht München habe daher eine vorläufige Betreuung durch einen erfahrenen Betreuer angeordnet.

Zuletzt waren Beamte vor knapp zwei Wochen in Gurlitts Wohnung in München-Schwabing eingedrungen, nachdem dieser einige Tage lang nichts mehr von sich hatte hören lassen und sich ein Verwandter um den alten Mann sorgte. Da der Kunstsammler nicht auf das Klingeln an der Wohnungstüre reagiert hatte, hatten die Beamten die Wohnungstür von der Feuerwehr aufbrechen lassen und Gurlitt wohlauf angetroffen: Gurlitt habe geruht und angegeben, dass er „keine Lust gehabt habe die Tür aufzumachen“, so ein Polizeisprecher.

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Anmerkung: Gurlitt hätte besser die Beine in die Hand genommen und seine Rechte aus einem Drittland wahrgenommen. Nach der gesetzwidrigen Veröffentlichung seines Wohnhauses war die Gangart vorhersehbar … jetzt muss nur noch sein letzter Wille „gedeichselt“ werden, dann ist alles in Butter … Mafia! Ärzte, die unerkannt bleiben wollen… und Gurlitt, bekannt dafür, daß er der „Staatsmacht“ vertrauensselig gegenübersteht, der in den vergangenen Jahren trotz der Wegnahme seiner Bilder nicht einmal einen Anwalt genommen hatte – „ein leichtes Opfer“, werden sich da ein paar Schattenmänner gedacht haben…

2 Gedanken zu „Rechtsstaat: Amtsrichter lässt Gurlitt betreuen, weil er Tür nicht öffnen wollte

  1. Sähen die „Erben“ irgendwelche Ansprüche, hätten ihre Anwälte Gurlitt längst verklagt, statt, wie geschehen, im Fernsehen zu jammern, G. solle über die freiwillige Herausgabe verhandeln.
    Dann kommt eine (staatliche?) „Taskforce“ (s. BR), auch vergeblich.
    Ein so halsstarriger alter Mann bedarf, offenkundig, einer Behandlung.

  2. Es wurde die neue Form der Entmündigung angewendet.
    Das Ergebnis bleibt das gleiche, die Bilder werden zu ihrem Schutz „ausgelagert“ zur Finanzierung seiner Betreuung werden die Bilder verkauft.
    Ein etwas umständlicher Weg, im Rechtsstaat will man sich an Demokratie und Rechtsnorm halten. Papier riecht nicht nach Balistol-Waffenöl. Wie bei Stalin, Tito, uvm. Da sieht man den Unterschied zwischen bemalter Leinewand und betruckten Papier, siehe Hoeneß. Der hat bedrucktes Papier gehortet, das will keiner, da kommt auch kein Arzt, kein Richter und sagt: Du bist irre, weil Du bedrucktes Papier hortest nicht versteuert hast, wir müssen Dich, zu Deiner Sicherheit, in einer Klinik unterbringen.
    Ich habe zu Beginn des Falles schon geschrieben; man wird alles aber auch alles tun (ob Recht oder xxx) um an diesen Schatz zu kommen…und kanalisieren.

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