NSU-Volkstheater: LKA-Fahndung gezielt verhindert

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Die Fahndung nach dem gesuchten Neonazi Uwe Böhnhardt wurde nach Aussagen eines LKA-Beamten gegenüber Report Mainz gezielt verhindert. Demnach hatte der heutige LKA-Präsident Werner Jakstat im Jahr 2003 die Anweisung gegeben, einem Zeugenhinweis nicht weiter nachzugehen. Damit liegt erstmals seit Auffliegen des NSU eine konkrete Aussage vor, dass Behörden gezielt ein Ergreifen des Trios verhindert hätten.

… Diese Aussage liegt „Report Mainz“ als eidesstattliche Versicherung vor. Im Interview sagt der Informant wörtlich:

„Der Auftrag hat gelautet: Fahrt mal raus, damit keiner sagen kann, wir hätten gar nichts gemacht. Also haben wir den Zeugen befragt. Aber wir sollten nichts ermitteln. Es wurde explizit gesagt: Kriegen Sie da nichts raus.“

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6 Gedanken zu „NSU-Volkstheater: LKA-Fahndung gezielt verhindert

  1. NSU-Schweißspuren

    Praktisch verfolgt die BRDDR also nur die Schweißspuren, welche aus dem Fell tropften, das man dem Wolf abgezogen hat, den die Frau Zschäpe sich gelaufen hat, als sie bemerkte, daß ihre Kumpels vom Schmutz gegrillt wurden.

    1. So einen Prozeß überhaupt zu führen, war mindestens nochmal so blöd wie die gesamte Vorgeschichte.
      Jedem Durchschnittsbürger ist mittlerweile sonnenklar, daß da so gut wie alles faul ist…
      Da die Täter alles andere als blöd sind fragt sich, was hier bewegt/bewirkt werden soll?

  2. Der Jakstat hat diese untrige Schule besucht

    Die Einrichtung wurde 1945 nach dem Zweiten Weltkrieg auf Befehl der britischen Militärregierung unter der Bezeichnung „Zentral-Polizeischule Hiltrup“ errichtet.

    Alles geht auf die Besatzungsmächte zurück – wie bei uns auch in Österreich übrigens und in allem ist deshalb der Wurm drin, wenn unsere Länder je wieder souverän werden wollen, muss man sie zuerst zu 100 % abwickeln

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