Italien: Polizisten nehmen ihre Helme ab und marschieren zusammen mit EU-Gegnern

erschienen bei we are change

von Paul Joseph Watson

Ein bemerkenswertes Video zeigt die Solidarität der Polizisten mit ihren Landsleuten.

Ein außergewöhnliches Video zeigt, wie italienische Polizisten in Turin in Solidarität mit EU-Gegnern ihre Helme abnehmen bei einem Protest gegen den wirtschaftlichen Zustand, die Einheitswährung und die Benzinpreise.


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Bei den italienischen Demonstranten handelt es sich um eine bunte Mischung, von LKW-Fahrern bis hin zu Studenten. Ihre Ursprünge liegen in der „Mistgabel-Bewegung“, die von Bauern auf Sizilien begonnen wurde, die Reformen von der Regierung forderten. Dies wuchs zu einer landesweiten Bewegung gegen die Banken, die italienische Steuereintreibungsbehörde Equitalia, die Europäische Union und die sozialistische Minderheitsregierung, die dabei ist die höheren Bildungswege zu privatisieren.

„Viele teilen die Wut der Demonstranten und an einem Punkt haben Polizeibeamte in Turin ihre Helme abgenommen, um ihre Solidarität auszudrücken“, berichtet Euronews.

„Wir Bauern sind auf den Straßen, denn wir sagen ‚Genug!‘ zum Staat, zur Regierung und zu den Gewerkschaften. Wir halten es einfach nicht mehr aus“, sagt Giorgio Bissoli, Sprecher der Protestgruppe Azione Rurale aus Venetien dem Fernsehsender Canale 5 und fügt hinzu, „uns geht es vor allem darum, dass die alle verschwinden müssen!“

Es wird auch erwartet, dass die Unzufriedenheit mit den Benzinpreisen, der Globalisierung und den drakonischen Sparmaßnahmen der Europäischen Union bei den nächsten Wahlen zum EU-Parlament zu einer großen gegen die EU gerichteten Reaktion führen wird.

Auf einem Flyer, der von den Demonstranten verteilt wird, heißt es, sie repräsentieren „die Arbeitslosen, die gewöhnlichen Arbeiter, Rentner, Arbeiter aus allen Bereichen, Studenten, Mütter und Väter“, die es als ihre Pflicht ansehen, „die Kriminellen, die an der Macht sind, rauszuwerfen“.

Die Bewegung scheint keine spezifische politische Identität zu haben und repräsentiert einen Aufstand der allgemeinen Bevölkerung gegen eine Politik, die die italienische Wirtschaft zerstört hat.

Die Jugendarbeitslosigkeit in Italien liegt bei über 40 Prozent, während das Land tief in der Rezession steckt. Im Schnitt werden täglich 134 Einzelhandelsgeschäfte geschlossen und Geschäftspleiten sind allein seit dem letzten Jahr um 10 Prozent gestiegen.

Es wird langsam zu einem erfrischenden sozialen Trend, dass die Polizei ihre Ausrüstung ablegt und sich an die Seite von Demonstranten stellt. Erst letzte Woche haben thailändische Polizisten, denen befohlen wurde gegen Demonstranten vorzugehen, sich dazu entschieden lieber ihre Schilde und Helme abzulegen.

Historisch betrachtet ist es oft ein Vorbote von massiven sozialen Veränderungen, wenn die Polizei ihre Solidarität mit Demonstranten zeigt, wie vor dem Fall der Berliner Mauer oder der Absetzung des rumänischen Diktators Nicolae Ceausescu.

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Danke an garlic

Italiens Marsch der Entwürdigten

Italien kommt nicht zur Ruhe. Nun formt sich der Protest der “Forconi” gegen die Euro-Politik und die Regierung. Eine Million Menschen wollen Rom lahmlegen.

Italien erlebt eine neue Protestwelle gegen die Sparpolitik der Regierung. Die Demonstranten nennen sich die „Forconi“, also „die Heugabeln“. Italienischen Medienberichten zufolge wächst die Bewegung täglich, die ihren Ursprung in den ärmeren landwirtschaftlich geprägten südlichen Landesteilen hat. Vor allem in Apulien, Kampanien und Sizilien sei das Unbehagen groß.

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4 Gedanken zu „Italien: Polizisten nehmen ihre Helme ab und marschieren zusammen mit EU-Gegnern

  1. Unsere Waffenbrüder, die Spaghettifresser

    Meinen lieben Landsleuten zur freundlichen Erinnerung:

    Südlich der Alpen lebte einst ein berühmter Faschist, der gleichzeitig ein sehr erfolgreicher Innenpolitiker war. Leider wollte er seine großen innenpolitische Erfolge auch von ebenso erfolgreichen außenpolitischen Erfolgen begleitet sehen. Aber die Spaghettifresser konnten bereits gegen die Neger im Abessinienkrieg nur mit Germaniens Hilfe bestehen. Und weil man in Rom von der Wehrmacht und deren Waffenbrüderlichkeit, vor allem nach der wiederum erfolgreichen Zusammenarbeit der Legion Condor mit italienischen Verbänden in Spanien so angetan war, ließ sich Herr Duce gerne auf neue militärische Spielchen ein. Zunächst erklärte er ganz mutig England und Frankreich noch ganz schnell den Krieg, bevor der Westfeldzug beendet wurde! Berlin tobte, weil man hier immer peinlichst darum bemüht war, den kriegerischen Konflikt hinsichtlich Danzigs nicht auszuweiten. Nun war das Malheur da, und zu allem Überfluß stellten die Römer auch noch vollmundige Gebietsansprüche an Frankreich. Derart firmiert wagten sie von Albanien aus die Eroberung Griechenlands; denn Griechenland, das war ja vor 2000 Jahren schon einmal römische Provinz. Diesmal waren die Folgen für die Berliner allerdings wesentlich fataler; denn der vorgesehene Einmarsch in die östlichen Räterepubliken mußte erst einmal verschoben werden, weil man dem guten Benito und seinen Maulhelden per völlig ungeplantem Balkanfeldzug das Fell retten mußte! Darum begann der geplante Angriff im Osten fatalerweise mit einer sechswöchigen Verspätung. Außerdem wurden die Wehrmachtverbände aus dem Balkan sofort an die neue Ostfront geworfen, ohne daß man ihnen die übliche Gelegenheit einer Auffrischung von Menschen und Material gab. Was in Griechenland so gut geklappt hat, das wird doch sicher auch in Nordafrika klappen, dachte sich der militärisch begnadete Duce und ließ in Lybien zum Angriff auf Ägypen blasen; denn Ägypten war schon unter den Ptolomäern eine sehr ergibige römische Provinz. Das Ergebnis war wiederum eine militärische Katastrophe, und die Wehrmacht mußte Truppen, die bereits mit Wintertarnkleidern im Reich auf ihren Einsatz im Osten warteten, für den Wüstenkrieg umrüsten. Aber was tut man nicht alles für unsere tapfersten Waffenbrüder der Achse. (Reparationen haben wir dann ja 1960 auch noch gerne freiwillig bezahlen müssen) Auf jeden Fall wurden in Afrika Truppen gebunden, welche an der Ostfront bitter fehlten

    Es wird immer wieder nach militärischen Fehlern an der Ostfront gefragt. Dabei wird übersehen, daß die Intrigeninsel zusammen mit den Nasigen die Vernichtung des Reiches fest eingeplant hatte. Und dabei hatten diese Reichsfeinde auch Jahrzehnte lange militärische Konflikte vorgesehen. In Berlin dagegen war man nur auf kurze taktische Waffengänge ausgelegt. Eine strategische Kriegsplanung begann erst mit dem Einsatz des deutschen Afrikakorps; denn ab diesem Zeitpunkt hatte man die Absicht, über Finnland, Moskau und von Kairo aus über den Kaukasus Herrn Stalin zu bedrängen. Der ursprüngliche für Juni 1941 vorgesehene Angriff war sicher gut geplant und vorbereitet. Und er hätte der Wehrmacht höchst wahrscheinlich eine gelungene Sylvesterparty in Moskau erlaubt. Aber, der Mensch denkt, und Gott lenkt! Natürlich ist es immer ein Fehler und eine militärische Todsünde zugleich, die originären Aufmarschpläne nachträglich abzuändern. Diese Torheit wurde in Berlin gemacht, aber das taten die anderen auch. Das Reich erwartete 42/43 den Kriegseintritt der Türkei und auch Japans, aber nichts geschah diesbezüglich; denn die unschlagbaren Truppen unseres verehrten Benito zeigten bei Stalingrad erneut, daß man sie wirklich nur zur Dekoration gebrauchen kann. Chrustchow wußte das anscheinen besser als der Herr aus Braunau und ließ seine Truppen auf des Duces ruhmreiche Truppe bei Stalingrad los, um den Kessel ganz zu schließen. Der Rest ist hinreichend bekannt.

    Eine Chance diesen Konflikt noch im Interesse des Reiches zu lösen bestand wohl nur bis zur Usrölischen Beistandserklärung an Moskau. Danach konnte Berlin nur noch mit einer Kriegsführung per Wunderwaffen gewinnen. Diese Waffen kamen tatsächlich zum Einsatz, aber vermehrt leider als Kriegsbeute auf der Seite unserer Feinde. (Die Amerikaner meinten, daß sie diesen Krieg nicht mehr gewonnen hätten, wenn die Invasion vier Monate verspätet erfolgt sei.)

    Ein großes Problem waren die vielen Rücksichtsmaßnahmen, welche man in Berlin nehmen mußte, weil hier man trotz weit verstreuter anhaltender heftiger Kampfhandlungen dennoch auf einen möglichen Gesamtfrieden hoffte. So wurde zum Beispiel in der Hoffnung auf einen separaten Waffenstillstand im Osten die Wlassowarmee nur zögerlich aufgebaut. Das war von der Intrigeninsel einfach genial gemacht, wie sie dem Reich immer wieder bis 1944 einen Frieden in Aussicht stellte, und die Wehrmacht daher ganz lang, viel zu lang auf die totbringenden Hiebe verzichtete.

    Es ist viel von den Verbrechen der Wehrmacht die Rede. Dabei wird leicht übersehen, daß man auf deutscher Seite auf die völlig unerwartete Menge an Kriegsgefangenen, die 1941 gemacht wurden, auch ansatzweise organisatorisch gar nicht vorbereitet war. Allein die einfache Trinkwasserversorgung bekam die Wehrmacht einfach nicht geregelt. Wie leicht es hier zu ungewollten Fehlentwicklungen kommen kann, das zeigen auch die vielen Alliierten Verhaltensmuster 1945 an deutschen Kriegsgefangenen. Der russische Sklavenarbeiter ist eine dreiste Erfindung der Feindpropaganda; denn ab 1943 wurden per Gesetz alle Kriegsgefangene und Fremdarbeiter nach Tarif bezahlt. Die Verträge stammen von Herrn Speer und waren die Grundlage für die späteren Gastarbeiterverträge der BRD mit unseren zweimal zum Feinde übergelaufenen Spaghettifressern

  2. Nicht übel, Waffenstudent, nicht übel. Nehme an, das Kapitel über Japan folgt mal bei gegebenem Anlass… Darüber hatte sich Gerry Frederics hier schon mal etwas ausgelassen, glaube ich.
    Hoffnung auf einen Gesamtfrieden. Oder jedenfalls mit der I-Insel. Dumme Hoffnung, grobe Verkennung der Tatsachen und Interessen. Und das nach dem (1.) WK, und nach den polnischen Verhandlungen 39 – anscheinend nichts draus gelernt. – Die schon am 25.8. fertigen Kriegserklärungen Englands sind ja offenbar ne Allerweltsgeschichte – nein, ich kann´s nicht lassen 🙂 . – D. / Hitler hat jahrelang, zumindest im Westen, nicht Krieg im Sinne des Wortes geführt, bloß die Engländer vom Kontinent verjagt, möchte ich sagen. Schon bemerkenswert, vor welchem Blickwinkel auf die Motive auch immer.
    Möcht bloß mal wissen, warum er von der engl. Kriegserklärung so überrascht gewesen sein soll… Man kann sich ja einiges denken, aber so ein Papierchen dazu, wie das vom 25.8.39, das wär doch was.

    Im übrigen bin ich in der aktuellen Lage schon froh, dass die Italiener gerade da machen, was sie gerade machen. Auch wenn´s den Leuten da vermutlich bloß am Geldbeutel zwackt, und sie wieder nach Hause ziehen, wenn Mutti aus deutsch die WEihnachtsschatulle öffnet. Und wenn nciht, malen sie ihr ein Hitlerbärtchen, oder? Tja, so ist das. Auch wieder wahr.

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