Dokumente zum Holocaust – aus Wikipedia

von H.-P. Schröder

http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Franke-Gricksch

 

„Im Mai 1943 nahm Franke-Griksch an einer Inspektionsreise seines Vorgesetzten Herff im Generalgouvernement teil. Sie besichtigten dabei die Konzentrationslager Auschwitz und Majdanek, die Zwangsarbeiterlager Trawniki, Janowska und Poniatowna, sowie die SS-Garnison in Lublin.“

Franke-Griksch schrieb nach seiner Rückkehr nach Berlin einen Bericht: „Von Trawniki reisten wir zurück nach Lublin, um das spezielle Unternehmen REINHARD zu besichtigen. Diese Abteilung hatte die Aufgabe, das gesamte bewegliche Vermögen der Juden im Generalgouvernement zu verwerten. Es ist erstaunlich, welch riesiges Vermögen die Juden im Ghetto angesammelt haben. Sogar zerlumpte und von Ungeziefer befallene, dreckige kleine Juden, die wie Bettler aussahen, tragen (wenn man ihnen die Kleider auszieht) Devisen, Goldstücke, Diamanten und andere Wertsachen mit sich. Wir gingen durch die Keller dieses ´Spezialunternehmens´ und wurden an die Märchen von ´Tausend und einer Nacht´erinnert.“

In einem Dokument, das laut wikipedia „nur noch in einer auszugsweisen Abschrift durch die sogenannte „War Crimes Branch“ (was das ist, bitte ergooglen) der 3. US-Armee existiert“, beschreibt SS-Obersturmbannführer Alfred Franke-Griksch als Augenzeuge die technisch-psychologische Vorgehensweise der NAZIs bei der „Ermordung des europäischen Judentums“ in Auschwitz. Woher das Originaldokument stammt, wo es geblieben ist, wo es gefunden wurde und ob es einen Briefkopf und eine oder mehrere Unterschriften trug, ist dem wikipedia-Artikel nicht zu entnehmen.

Das von dem SS-Obersturmbannführer Alfred Franke-Griksch verfasste Dokument liegt als, nach wikipedia Angabe, 1945/46 verfertigte Ausschnittskopie vor und wird in einem handschriftlichen Zusatz von Eric M. Lipman, dem War Crimes Branch Offizier der 3. US-Armee, mit eigener Unterschrift, als auszugsweise Abschrift und diese als echt authentisch beglaubigt.

„Teil eines Berichtes, angefertigt von SS-Sturmbannführer (SS-Obersturmbannführer) Franke-Griksch während einer Reise durch das General-Gouvernement vom 4. bis zum 16. Mai 194? (Das Datum liest sich in Mr. Lipman´s Abschrift wie ein auf 1945 verbessertes 194?, siehe Abbildung)

Umsiedlungs – Aktion
der Juden

Eine besondere Aufgabe had das Lager Auschwitz in (unleserlich überschrieben, „der“ ?) Regelung der Judenfrage. Modernste Massnahmen ermöglichen h…? (unleserlich überschrieben, „hier“ ?) in kürzester Zeit und ohne grosses Aufsehen die Durchführung des Führerbefehls.

Die sogenannte „Umsiedlungsaktion“ der Juden läuft folgendermassen ab:

Die Juden kommen in Sonderzügen (Güterwagen) gegen Abend and und werden auf besonderen Gleisen in eignes dafür abgegrenzte Bezirke des Lagers gefahren. Dort werden sie ausgeladen und durch Ärztekommissionen in Anwesenheit des Lagerkommandanten und mehrerer SS-Führer erst einmal auf Arbeitsfähigkeit untersucht. Hier kommt jeder, der noch irgendwie in den Arbeitsprozess eingebaut werden kann, kommt in ein besonderes Lager. Vörübergehend Erkrankte kommen sofort in das Sanitätslagen und werden durch besondere Kost wieder gesund gemacht. Grundsatz ist:Jede Arbeitskraft der Arbeit zu erhalten. Die „Umsiedlungsaktion“ älterer Art wird völlig abgelehnt, da man es sich nicht leisten kann, wichtige Arbeitsenergien laufend zu vernichten.

Die Untauglichen kommen in ein grösseres Haus in die Kelleräume, die von aussen zu betreten sind. Man geht 5-6 Stufen herunter und kommt in einen längeren, gut ausgebauten und durchlüfteten Kelleraum, der rechts und links mit Bänken ausgestattet ist. Er ist hell erleuchtet und über den Bänken befinden sich Kummern. Den Gefangenen wird gesagt, dass sie für ihre neuen Aufgaben desinfiziert und gereinigt werden, sie müssten sich also völlig entkleiden, um gebaded zu werden. Um jegliche Panik und Unruhe zu vermeiden, werden sie angewiesen, ihre Kleider schön zu ordnen und unter die für sie bestimmten Nummern zu legen, damit sie nach dem Bad auch ihre Sachen wiederfinden. Es geht alles in völliger Ruhe vor sich. Dann durchschreitet man einen kleinen Flur und gelangt in einen grossen Kellerraum, der einem Brausebad ähnelt. In diesem Raum befinden sich drei grossen Säulen. In deise kann man von oben ausserhalb des Kellerraums gewisse Mittel herablassen. Nachdem 300-400 Menschen in diesem Raum versammelt sind, werden die Türen geschlossen und von oben herab die Behälter mit den Stoffen in die Säulen gelassen. Sowie die Behälter den Boden der Säule berühren, entwickels sie bestimmte Stoffe, die in einer Minute die Menschen einschläfern. Einige Minuten Später öffnet sich die Tür an der anderen Seite, die zu einem Fahrstuhl führt. Die Haare der Leichen werden geschnitten und von besonderen Fachleuten (Juden) die Zähne ausgebrochen (Goldzähne).- Man had die Erfahrung gemacht, dass die Juden in hohlen Zähnen Schmuckstücke, Gold Platin usw versteckt halten. Danach werden die Leichen in Fahrstühle verladen und kommen in den ersten Stock. Dort befinden sich 10 grosse Krematoriumsöfen in welchen die Eeichen (Leichen?) verbrannt werden.
(Da frische Leichen besonders gut brennen, braucht man für den Gesamtvorgang nur ½ bis 1 Ztr. Koks.) Die Arbeit seeber (selber?) wird von Judenhäftlingen verrichtet, die dieses Lager nie wieder verlassen.

Bisheriger Erfolg dieser „Umsiedlungsaktion“: 500000 Juden

Jetzige Kapazität der „Umsiedlungsaktion“-Ofen: 10.000 in 24 Stunden

Handschriftlich darunter:

I affirm, that this a true copy of the original report

(Unterschrift: Eric M. Lipman ?)

Unwiderlegbar ! 1 (2)Unwiderlegbar ! 2 (2)

Das zweiseitige Dokument aus wikipedia, Quelle: Office of Military Government for Germany

*

Die wiki-Autoren bemerken dazu noch:
„Das Dokument, das nur noch in einer auszugsweisen Abschrift durch die „War Crimes Branch“ der 3. US-Armee existiert, wird von Geschichtsrevisionisten und Holocaustleugnern als Fälschung bezeichnet.“*

Einer derartigen Aussage ist nichts hinzu zu fügen.

*Siehe zum Beispiel Brian A. Renk: „The Franke-Gricksch ‚Resettlement Action Report‘: Anatomy of a Fabrication“, in: The Journal of Historical Review 11 (3) 1991, S. 261–279.

 

Dokumente zum Holocaust II

Ein zweiter Franke-Griksch Report
aus The Francke-Griksch Report, http://www.deathcamps.org/reinhard/frankegricksch.html
Bericht über eine Dienstreise durch Polen vom 4.-16. Mai 1943

AUSCHWITZ

„We carried on immediately and went to Auschwitz Camp.
At 13:00 hrs we arrived at Auschwitz, the leaders of the camp were assembled and introduced to the Gruppenführer. Amongst those were SS-Oberführer Caesar, who is in charge of all agricultural work as Stbf. After the Gpf had addressed the leaders and informed them of the purpose of his visit, he joined them at dinner.

In order to get a clear picture of the camp, its structure and purpose, SS-Ostbf Hoess drove us round the whole camp area. The camp itself was a old Austrian hutted camp which has been extended to a small town by the work of SS-Ostbf Hoess. Auschwitz is the biggest concentration camp in Germany. It covers about 18,000 morgens, 8,000 are arable, 4,000 are fish breeding, 3,000 are used for market gardening and greenhouses. They are breeding their own horses and keep their own poultry farms.

In 1942 the breeding measures have produced 32,000 chicks. Besides the camp has its own kennels with 500 picked animals specially trained to guard prisoners. The camp is to be gradually extended to hold 200,000 prisoners. It has got its own leather tannery, a factory for brushes, a butchers shop, bakery, cobblers shop, blacksmiths, a place for breeding pheasants, their own research institute (for diseases of plants), nurseries, plants of rubber, testing field for different kinds of corn, suitable for Eastern purposes. The best methods to get the most out of the soil are tried out in the camp in order to gain experience for the settlement. Special coal resisting fruit trees are being planted, and corn usually used in the Caucasus is being developed for the East.

The actual concentration camp is sub-divided into blocks for 10,000 each, and the Ustbf is to be in charge of each block. The inmates are Jews, gypsies, poles and women. The camp has its own orchestra, which is conducted by the former Warsaw Radio Orchestra conductor.

The whole Polish Intelligentsia remain in the camp for life, and will be employed in laboratories and science research institutes, according to their knowledge. The Jewish women who work in the chemical laboratories are students from the Sorbonne University.

Because of the Krupp-works in Essen having been practically destroyed, the transfer of these to Poland and the Auschwitz District has taken place. Three new factory sheds have been created in a comparatively short time in the camp, which will after a month take over two-thirds of the Krupp production of matches and will be run entirely by prisoner labour. The sheds are constructed in accordance with modern principles and give a clean and friendly impression.

In the agricultural sphere, they have succeeded in producing nice large fields by creating a large network of draining systems. This does not only enable them to work these fields very extensively, but also to work it on a profitable basis. The small Polish farms and villages have been expropriated and the Polish farmers settled in different areas.
Near the completely neglected fishponds, dykes are being built by women, and in that way thousands of morgens of swampy meadow have been drained and the foundations for a new fish breeding ground have been laid.

The guarding of the prisoners is done by a Wachkommando consisting of 13 companies each having 200 men. Each company has got a leader (an officer) and the 13 companies form a so-called Lager-Sturmbann, which is commanded by a Stbf and one assistant.

The personnel reports of the Camp Commandant are very interesting. It is very difficult task to cope with the individual groups of prisoners. The gypsies have to be treated differently from Poles, and the Poles differently from the Ukrainians. The hygiene question is a very heavy responsibility for the administration, nearly all the inmates, especially the Jews from the East and South East have to be trained in this respect for they show a particular fear of keeping themselves clean. In parts there have to be very strict measures in order to train the prisoners out of their superstition. When having a shower bath they wrap up their lice in a piece of paper and hide it in their mouth in order to have them in their new clothes, as they are of the opinion that whoever has lice will not become ill.

After the inspection of the camp we drove through Auschwitz.
It is a completely neglected small town which had at one time 11,000 of which 8,000 were Jews, who have left now. The town has changed completely under German leadership. It is typical of Polish mismanagement, the sanitary conditions at Auschwitz.

An artillery regiment was stationed there for six years. There were neither light nor water laid on, but only open wells which are dug near the latrines. Those latrines were closed up when they were full and new ones opened a few yards further on, so a rather interesting circulation, sewer, drinkwater, sewers, was a consequence. Neither the Polish Military authorities, nor the medical officers have ever drawn the attention to the danger for the health of the troops.

Not far from Auschwitz we saw a wonderful sign of the German strength in the 4th year. The HG built in a very short time, industrial works which extended over 12 km2. These works were run mainly on foreign labour with the aid of prisoners. This establishment is one of the largest chemical works in Germany and will commence production within a few months. They produce Buna (artificial rubber) petrol and a considerable amount of gases.

After a short talk with the camp commandant in his flat, we left Auschwitz and arrived in Krakow after a two hours trip.“

Ein Gedanke zu „Dokumente zum Holocaust – aus Wikipedia

  1. Lügen, Lügen, Lügen im 2. Bericht
    Zum Beispiel :
    „In 1942 the breeding measures have produced 32,000 chicks. Besides the camp has its own kennels with 500 picked animals specially trained to guard prisoners. The camp is to be gradually extended to hold 200,000 prisoners. It has got its own leather tannery, a factory for brushes, a butchers shop, bakery, cobblers shop, blacksmiths, a place for breeding pheasants, their own research institute (for diseases of plants), nurseries, plants of rubber, testing field for different kinds of corn, suitable for Eastern purposes. The best methods to get the most out of the soil are tried out in the camp in order to gain experience for the settlement. Special coal resisting fruit trees are being planted, and corn usually used in the Caucasus is being developed for the East.“

    Und: „The camp has its own orchestra, which is conducted by the former Warsaw Radio Orchestra conductor.“

    Und dann die scheußlichste Lüge: „… the Jews from the East and South East have to be trained in this respect for they show a particular fear of keeping themselves clean. In parts there have to be very strict measures in order to train the prisoners out of their superstition. When having a shower bath they wrap up their lice in a piece of paper and hide it in their mouth in order to have them in their new clothes, as they are of the opinion that whoever has lice will not become ill.“

    „Whoever has lice, never will get Fleckfieber or Typhus.“

Kommentare sind geschlossen.