Chodorkowski: bigger than Jesus

Bild: Hinter der Fichte
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erschienen bei „Hinter der Fichte

die Mövenpick-Mafia lotst Russen-Mafia nach Berlin

Der vom Diktator Putin als Wirtschaftskrimineller verunglimpfte Freiheitskämpfer Chodorkowski, der durch seiner eigenen Hände Arbeit Milliardär wurde, wird von Genscher im Privatflugzeug nach Berlin gebracht. Die Bundesregierung gewährt Einreisevisa in Rekordzeit, auch wenn die schwerkranke Mutter gar nicht in Deutschland ist.
Was machen die Flüchtlinge in Lampedusa falsch?

Ex-Knacki im Live-Ticker

Die Staats-ARD berichtet über den Ex-Knacki den ganzen Tag hektisch wie von der ersten Mondlandung. Im Foto unten die Meldungen der ARD von einem Nachmittag, dem 20. 12. 2013, zu Chodorkowski! Bei allen Konzern- und Staatsmedien gleichen sich heute die Bilder wie ein Ei dem anderen. So sieht Gleichschaltung und Komplizentum aus.

wir leben in einer Banditenrepublik

Westerwelle bringt anti-syrische Terroristen nach Berlin und Genscher russische Mafioso, während Merkel über die Adenauerstiftung anti-ukrainische Rummelboxer promotet.

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Übrigens hat der Paritätische Wohlfahrtsverband Deutschlands heute seinen Armutsbericht vorgelegt. Finden sie den da oben in der Liste der ARD-Meldungen?

Quelle: Hinter der Fichte

3 Gedanken zu „Chodorkowski: bigger than Jesus

  1. BESATZUNGSMEDIEN:

    10.000 facher Mord, Aber kein Todesdatum, keine Todesursache, keine Zeugen

    Schülerin forscht über in Hadamar ermordete Stockhausen-Mutter

    Montabaur – Für ihre Arbeiten über die Lebensgeschichte von Gertrud Stockhausen – Mutter des berühmten Komponisten – wurde die Schülerin Lisa Quernes mehrfach ausgezeichnet.

    Vor kurzem hatten wir im Journal an eines der dunkelsten Kapitel in der deutschen Geschichte erinnert: die Ermordung von bis zu 10.000 geistig oder körperlich Kranken in Hadamar 1941. Eines der Opfer war die damals 40-jährige Mutter des später weltberühmten modernen Komponisten Karlheinz Stockhausen: Gertrud Stockhausen. Dass dieser 10.000-fache Mord im Westerwald geschah, daran erinnert Lisa Quernes, Schülerin des Landesmusikgymnasiums in Montabaur, mit einer beispielhaften Arbeit über die Lebensgeschichte und den Tod von Gertrud Stockhausen. Sie war die Mutter des später weltweit bekannten Komponisten Karlheinz Stockhausen. Das Werk der jungen Frau, die in Kürze ihr Abitur ablegt, trägt den beziehungsreichen Titel: „Ein Mord, der nebenan geschah. Der Tod der Gertrud Stockhausen in der NS-,Euthanasie‘-Anstalt Hadamar“. Die Arbeit von Lisa entstand eigentlich im Rahmen des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten 2012/13 unter dem Thema „Vertraute Fremde“. Dort wurde sie mit einem Förderpreis bedacht. Doch das Thema ließ die Schülerin nicht mehr los, so dass sie in den Monaten danach weiter recherchierte und ihre Geschichtsarbeit auf 150 Seiten erweiterte. Bei der Aufarbeitung des erschütternden Frauenschicksals in der Zeit des Nationalsozialismus wurde sie maßgeblich von ihrer Geschichtslehrerin Ilona Pabst betreut und besonders von der Familie Stockhausen unterstützt. Insbesondere die Familienmitglieder hat die Arbeit von Lisa Quernes zutiefst beeindruckt – so sehr, dass sie zu einem Familientreffen eingeladen wurde, das im Herbst in Gedenken an die Ermordete in der Nähe von Hadamar stattfand. Lisa Quernes machte es sich zur Aufgabe, die Biografie von Gertrud Stockhausen, über die man bis zu diesem Zeitpunkt kaum etwas wusste, und die Umstände ihrer Ermordung in allen Einzelheiten zu erforschen. Dafür musste sie fast bei Null anfangen und sich erst mal ins Thema einlesen. Dass sich bislang weder Historiker noch Musikwissenschaftler für das Leben der Ermordeten interessiert hatten – obwohl Karlheinz Stockhausen das kurze Leben seiner Mutter sogar in seinen Kompositionen verarbeitet hat – spornte die Nachwuchsforscherin nur noch mehr an. Wie ihre Lehrerin Ilona Pabst berichtet, legte Lisa zusätzlich eine interdisziplinäre Facharbeit über Kindheitsmotive in den Werken Karlheinz Stockhausens im Leistungskurs Musik und im Grundkurs Geschichte vor. Es folgte als Besondere Lernleistung eine stark erweiterte Fassung der Wettbewerbsarbeit mit ausführlichem Dokumentenanhang. Die Musikschülerin konnte detailgenau nachweisen, dass den Komponisten das schreckliche Schicksal seiner Mutter, die nach seinen Worten „mit Gewalt in eine Irrenanstalt gebracht“, „misshandelt“ und getötet wurde, emotional niemals losließ. „Immer wieder umkreiste er diese einschneidenden Ereignisse und kam auf sie zurück“, stellte Lisa Quernes im Gespräch mit unserer Zeitung fest. Wie sie berichtete, war der Aufwand, den sie für ihre Arbeit betrieb, allerdings enorm. Sie schrieb Hunderte von E-Mails, führte zahllose Telefonate mit Nachkommen und mit Verwandten von Gertrud Stockhausens, befragte Zeitzeugen und recherchierte in mehr als 40 Archiven und Bibliotheken. So durfte sie als erste Benutzerin die Patientenakte von Gertrud Stockhausen systematisch auswerten. Auch das Archiv der Stockhausen-Stiftung für Musik in Kürten stand ihr uneingeschränkt zur Verfügung. „Beeindruckt haben mich die beiden Treffen mit Suzanne Stephens, der langjährigen Lebensgefährtin Karlheinz Stockhausens“, erzählt die sympathische Schülerin, die Querflöte spielt. „Bei ihr durfte ich mich durch Berge von unpubliziertem biografischem Material wühlen.“ Mittlerweile ist Lisa Quernes von der großen überregionalen Resonanz auf ihr dreiteiligen Stockhausen-Projekt überwältigt. Sie überraschte nicht nur einige Fachwissenschaftler mit vielen neuen Erkenntnissen zu Karlheinz Stockhausen und seiner Mutter Gertrud. Vor Kurzem wurde Lisa in Berlin für die Ausstellung „Erfasst, verfolgt, vernichtet. Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus“ der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie interviewt, die am 27. Januar 2014 in Berlin eröffnet wird und durch ganz Europa wandern soll. Die 19-Jährige wird in der Ausstellung per Video zu hören und zu sehen sein. Am 7. Februar soll in Bergisch Gladbach vor dem letzten frei gewählten Wohnsitz von Gertrud Stockhausen ein Stolperstein verlegt werden. Die Initiative für dieses Zeichen ging von Lisa aus. Und sobald sie im März ihr Abitur bestanden hat, warten Einladungen zu Vorträgen, unter anderem im NS-Dokumentationszentrum in Köln, auf die Montabaurerin. mm

    Quelle: http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/westerwald_artikel,-Schuelerin-forscht-ueber-in-Hadamar-ermordete-Stockhausen-Mutter-_arid,1084519.html

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