Archipel Chodorkowski

Zwerg Pinscher-1 (2)erschienen bei Michael Winkler

Wie jedes Jahr läuft „Der kleine Lord“ im Fernsehen, ein richtig schöner Film, der mich zuverlässig in sentimentale Stimmung versetzt. Und dann, die Tränen sind noch nicht trocken, bekomme ich diesen Namen vor den Latz geknallt: Chodorkowski. Die Tagesthemen wollen ausführlich über diesen Genscher-Import berichten.

Warum mußte der ausgerechnet nach Merkeldeutschland geholt werden? Dieser Herr ist schließlich Jude, und es gibt einen Staat auf dieser Welt, für dessen Existenz zehntausende Palästinenser hingeschlachtet worden sind, damit er Juden eine sichere Heimstatt bietet. Wir sind doch das Land der Täter, sagt man uns seit 70 Jahren, also sollten wir keinen Juden davon abhalten, ins gelobte Land zu reisen.

Was hat dieser Chodorkowski getan? Nun, er hat sich nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion schamlos am russischen Volksvermögen bereichert. Da war er nicht der Einzige, da gab es Leute, die waren ähnlich brutal und skrupellos, als es darum ging, unbedarfte Russen auszuplündern. Chodorkowski hat es nur nicht geschafft, sich rechtzeitig von Wodka-Jelzin auf Putin umzustellen, der sich anschickte, russische Politik für Rußland zu machen, anstatt das Land weiter herunterzuwirtschaften. Putin hat eine solide Ausbildung beim KGB absolviert, er kennt bestimmt auch die Schriften Mao Tse-Tungs: Einen bestrafen, hundert erziehen. Dieser eine war eben Chodorkowski.

In Merkeldeutschland wurde er zum „Kreml-Kritiker“ hochgejubelt, zum „Politischen“, ja gar zum Menschenrechtler. Mit solchen hehren Begriffen könnte man auch die Familie Quandt belohnen, wenn sie ein wenig Geld an Parteien spendet, damit diese für BMW ungünstige EU-Auflagen verhindern. Chodorkowski hat dasselbe versucht, die russische Politik zur weiteren Steigerung seines Reichtums zu manipulieren. Nur eben ein wenig hemdsärmeliger, er hat das Maul aufgerissen und geschimpft. Dabei hat er den Kürzeren gezogen und wurde, auch ein wenig hemdsärmeliger, in ein Straflager gesperrt.

Straflager in Rußland werden gemeinhin mit dem Archipel Gulag gleichgesetzt, oder, noch schlimmer, mit den Vernichtungslagern, in die deutsche Kriegsgefangene gesperrt worden sind. Herr Chodorkowski hingegen durfte im Straflager Bücher schreiben und diese veröffentlichen. Gleiches durfte ein gewisser Adolf Hitler, bloß hat man das bei ihm „Festungshaft“ genannt. Über sonstige Annehmlichkeiten, die ein Herr Chodorkowski im Straflager genossen hat, wie Leibkoch, Leibarzt und dreimal die Woche Damenbesuch, darf gerne spekuliert werden. Jedenfalls dürfen politische Gefangene in Merkeldeutschland von einer solchen Vorzugsbehandlung noch nicht einmal träumen.

Jetzt fehlt eigentlich nur noch, daß der andere Vorzeige-Greis der FDP einen weiteren jüdischen Freiheitskämpfer nach Deutschland holt: den zu 150 Jahren Gefängnis verurteilten Milliardenbetrüger Bernie Madoff. Walter Scheel, übernehmen Sie!

Quelle: Michael Winkler

4 Gedanken zu „Archipel Chodorkowski

  1. Warum mußte der ausgerechnet nach Merkeldeutschland geholt werden? Dieser Herr ist schließlich Jude, und es gibt einen Staat auf dieser Welt, für dessen Existenz zehntausende Palästinenser hingeschlachtet worden sind, damit er Juden eine sichere Heimstatt bietet. Wir sind doch das Land der Täter, sagt man uns seit 70 Jahren, also sollten wir keinen Juden davon abhalten, ins gelobte Land zu reisen.

    Weil Merkel de facto eine polnische Jüdin?

    Und Bernie Madoff, was hat der schon getan? Das ganz normale betrügerische Ponzi System … er hätte halt nur die Gojim bestehlen sollen und niemals die Mischpoche einer begüterten jüdisch Bourgeoisie, nur das war sein verderben.

    http://honigmann-derhonigmannsagt.blogspot.de/2010/10/die-gojim-erfullen-keinen-anderen-zweck.html

  2. Schick doch dem Winkler mal ein bißchen Literatur rüber; zum Beispiel das Buch, in dem steht, „dass Nichtjüdisches Gut herrenloses Gut ist“

    Den Rest hat ups ja schon erklärt.

    Der Winkler ist ganz lustig aber flach.

  3. Genau und im Sinne der jüdischen Oligarchen, Landräuber, Ausweider und Massenmörder hat die EU Interesse an der Ukraine, nicht etwa um dort Gerechtigkeit walten zu lassen.

    Nein sie wollen es nur wieder für eigene Interessen ausplündern, wie sie es schon mal getan haben. Einer der vielen Profiteure ist der jüdische Oligarch Chodorkowski.Und nie haben sie damals in der westliche Presse den Genozid erwähnt.Im Gegenteil, ein Walter Duranty bekommt für seine Lügen und Schweigen noch einen Pulitzer Preis.
    ..
    Zitat aus:
    10 Gründe warum die Ukraine nicht der EU beitreten darf

    Wann und in welcher Form spielte die Ukraine dort eine Rolle? Beschränken wir uns nur auf das 20. Jh.
    Noch während des russischen Bürgerkrieges entsandten Frankreich und England Truppen nach Russland und die Ukraine um ihre Interessen in Russland zu wahren und eine weitere Annäherung der Sowjets mit den Mittelmächten zu verhindern. Die Ukraine und ihr Kampf um Unabhängigkeit spielten dabei keine Rolle, ganz im Gegenteil. Das alte Russland sollte unterstützt werden, um den Kampf mit den Mittelmächten weiterzuführen. Eine freie Ukraine war dabei nur störend und für das Unterfangen gefährlich.

    Der Holodomor (stalinistischer Völkermord am ukrainischen Volk) war allen westlichen Demokratien seinerzeit bekannt. Und die Reaktion? Keine! Das Leid der Ukrainer war ihnen völlig egal. Sie sahen zu und es war ihnen auch nicht Wert darüber zu berichten. Auch heute ist dieses Thema nicht allzu beliebt bei den westlichen Staaten. Der Genozid wird verharmlost, wenn er denn genannt wird. Auch sind öffentliche Veranstaltungen ukrainischerseits nicht unbedingt gewünscht. Wir, das DUZ e.V., haben als einer der wenigen Vereine in Deutschland eine Ausstellung vor 5 Jahren dazu organisiert und erfolgreich durchgeführt. Dies gegen alle Widerstände. Die größte lokale Zeitung schreckte noch nicht einmal vor der Lüge zurück, die Ausstellung würde nicht statt finden. Dies am Tag der Ausstellungseröffnung!

    Nach dem Ende des 2. Weltkrieges lieferten englische und amerikanische Truppen eiskalt ukrainische Freiheitskämpfer und Kosaken den Sowjets aus. Genau wissend, dass ihnen der sichere Tod bevorsteht. Selbst junge Mädchen und junge Männer, welche in den DP – Lagern als ehemalige Zwangsarbeiter untergebracht waren, wurden den kommunistischen Mörderbanden ausgeliefert. Es waren unsere ukrainischen Ahnen, welche aus Fenstern und unter fahrende westalliierte LKWs sprangen, um den Sowjets nicht in die Hände zu fallen.

    Und diese Staaten sollen sich heute ernsthaft für die Ukraine interessieren?

    Mit Sicherheit ja, allerdings nur in ihrem Interesse. Es geht um Macht und um die ukrainische Erde. Diese darf per Gesetz nicht an Ausländer verkauft werden. Als EU-Mitglied, müsste die Ukraine dieses Gesetz fallen lassen. Es geht um neue Märkte.
    Zitat Ende.

    http://www.europaeische-aktion.org/Artikel/de/10-Gruende-warum-die-Ukraine-nicht-der-EU–beitreten-darf_268.html

  4. Die ewige Frage vorweg: Wie weit führt der ewige Hinweis auf „Juden“? Wie weit auf dem Weg zur Wahrheit? Wer braucht Nachilfe, der Herr Winkler? Hm. Aber auch im Land der Dichter und Denker kann differenzieren vor pauschalisieren gehen.
    http://www.derisraelit.org/2013/10/zionistischer-milliardar-fordert.html

    Die Oligarchen sind doch nur Handlanger.
    In Russland haben sie mit den ersten Millionen – bestimmt nicht eigenen – die gerade privatisierten Anteilsscheine gegen Brot gekauft, weil die Leute nun mal nichts zu essen hatten. Schwupps, gehörte ihnen das ganze Land.
    Erinnert fast an JP Morgan, den größten Bankier seiner Zeit. Als er starb, stellte man erstaunt fest, wie wenig ihm von dem Riesenladen gehörte. Und die im Dunkeln ließ man munkeln.
    Wenn Ch. heute offiziell an Rothschilds Hosenzipfel hängt, verwundert das ja schon.
    Der rasante Ausverkauf Russlands ist vergleichbar mit dem der Ex-DDR. Im Westen dauert er bald 70 Jahre, und in Russland wurde der Spuk so schnell beendet, wie er begonnen hatte.
    Im übrigen war die russische Lösung recht elegant. „Verschwindet mit den paar Milliarden, Eure Anteile bleiben hier. Und künftig spuckt keiner mehr dem anderen in die Suppe.“ Fertig. Guter, klarer Deal, alle sind zufrieden. Und wenn ein Ch. keinen Deal will, sondern sein Recht als Unternehmer und Staatsbürger, dann kriegt er das eben. Gebracht hat´s ihm nicht viel, außer 10 Jahre Knast und die Einsicht, dass er trotz großer Klappe und noch größerer Gönner nur ein A… mit Ohren ist. Gut weggekommen. Aber weitere Neugierige dürften erstmal bedient sein.

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