warum wir einen offenen Dialog über Weibliche Genital-Verstümmelung (Infibulation) auch im Westen brauchen

Leyla Hussein
Leyla Hussein

erschienen bei einartysken

von Soggy Mog

Gestern abend fand ich endlich Zeit, mir Leyla Husseins C4 Dokumentarfilm über Weibliche Genitalverstümmelung [Die englische Abkürzung FGM hat sich auch hier eingebürgert, siehe Weibliche Genitalverstümmelung auf Wiki, wo kein Wort dazu steht, dass die Praxis inzwischen auch in fast allen westlichen Ländern weit verbreitet ist. D. Ü.] anzusehen. Ich fühle mich wegen des „endlich“ schuldig, weil ich ihn mir schon früher hätte ansehen müssen, aber zu meiner Verteidigung: ich wusste einfach nicht bis gestern, wie wichtig es war, dass ich – und alle anderen auch – ihn ansehen musste.

Ich glaube, dass ich besser über FGM als die meisten Briten informiert bin, gewiss besser als die meisten Briten, die nicht zu einer der Gemeinden gehören, in denen die Praxis noch üblich ist. Ich habe jede Menge Artikel gelesen und Webseiten, die gegen diese Praxis agitieren. Wenn gefragt, hätte ich euch erzählen können, was FGM ist, auch über die drei bekannten Unterarten, und ich hätte Fakten und Zahlen über ihr Vorkommen nennen können.

Bild: FGMResults - http://musingsbysoggymog.blogspot.co.uk/
Bild: FGMResults – http://musingsbysoggymog.blogspot.co.uk/

Ich hätte euch erzählen können, dass sie Narben (sowohl physische als auch emotionale), Infektionen, Schwierigkeiten mit Sex und bei der Kindergeburt, Unfruchtbarkeit und gelegentlich den Tod verursachen kann.

Ich wusste, dass FGM oft – sogar allgemein – ohne Betäubung und elementare Hygiene durchgeführt wird. Ich wusste, dass ich gegen FGM bin, wusste, dass es eine barbarische und völlig unnötige Form der Folter ist, der kleine Mädchen unterzogen werden mit dem Ziel, ihre Sexualität im späteren Leben zu unterdrücken. Kurz, ich dachte, ich wüsste, wovon ich spreche.

Nicht die Spur. Es stellt sich heraus, dass eine ganze WELT zwischen dem intellektuellem Wissen liegt, dass FGM bedeutet, die Klitoris und die Klitorisvorhaut zu entfernen, manchmal auch Entfernung der inneren und/oder äußeren Schamlippen und gelegentliches Zunähen der Wunde bis auf eine kleine Öffnung für Urinieren, Menstruation, Sex und Kindergeburt, und der Realität. Sieht man, wie es getan wird (an einem übergroßen Modell) und dann – kurz – die Ergebnisse, ist etwas ganz Anderes.

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49 Gedanken zu „warum wir einen offenen Dialog über Weibliche Genital-Verstümmelung (Infibulation) auch im Westen brauchen

  1. eigentlich wollte ich fragen: und die männliche Beschneidung??
    Aber dann: IN FAST ALLEN WESTLICHEN LÄNDERN VERBREITET?????
    Wenn das ein Witz sein soll, ist´s aber ein schlechter!

  2. Wieso ‚Witz‘? Dadurch, daß sämtliche westlichen Länder entweder durch die Oberen geflutet werden … oder aber sich danach sehnen geflutet zu werden (skandinavische Länder) mit ‚Neubürgern‘, bei denen diese Praxis zur natürlichen … ach was sag ich da, zum schützenswerten Kulturgut gehört (und um das zu bestätigten finden sich bestimmt wieder ein paar UN-Verbrecher oder irgendein verbrecherischer linker Soziologie-Irgendwas-Depp – pardon, Dr. Depp natürlich – , der das bestätigt und, während das Opfer vor Schmerzen schreit und brüllt, erst mal in Ruhe das ganze Problem ausdiskutieren möchte. Natürlich nicht ohne zunächst einmal mahnend darauf hingewiesen zu haben, daß es keinen Unterschied unter den Kulturen gibt blablabla … und wir natürlich schon von daher natürlich überhaupt kein Recht haben hier etwa belehrend oder – OhGottohgott – v-e-r-b-i-e-t-e-n-d aufzutreten. Und wir Deutschen – strafender Blick durch die auf die Nasenspitze abgesenkte runde Nickelbrille – angesichts unserer Geschichte und der uns daraus erwachsenen besonderen historischen Verantwortung … würg … würg … koooootzzzzz – schon gleich überhaupt gar nicht. Wenn wir nicht so eine absolut desinterssierte, scheißliberale Schwundstufe eines einstmals großen Volkes wären, würden wir schon mal jeden, der diese Praxis ausübt darauf hinweisen, wo der Zimmermann das Loch gelassen hat, d.h. rausschmeißen! Das gilt natürlich auch für unsere speziellen Freunde – die ewigen Opfer 😆 – , die Juden. Und deren Schmerzensschreie und Weh-Geheul wären mir in der Tat Musik in den Ohren. Als vorbeugende Antwort für den üblichen Orkan an Vorwürfen gibts schon mal das hier:

    http://www.youtube.com/watch?v=RFuZEQt_YzU&feature=youtu.be

    … und zwar mitten auf die Zwölf! Und was diese ganze menschen- und tierschindende Muselbrut mit ihrem lächerlichen Afterglauben angeht, da sag ich lieber nix mehr. Sonst trifft mich noch der Bannstrahl des Bloggers. Jetzt bin ich 55 Lenze uralt – und vor 40 Jahren … ach was sag ich, noch bis vor 7 Jahren (bin damals zufällig auf PI gestoßen und dachte erst „Wasn hier los? Um welches Land gehts denn hier??) hätte ich nicht gedacht, daß diese Abartigkeiten hier eines Tages mal zur üblichen Norm werden würden. Aber mittlerweile ist es ja so. In Frankreich wird die Mehrzahl aller Tiere mittlerweile nach diesem wahnsinnigen, bestialischen Schächterei-Wahnsinn … ja, getötet kann man ja nicht sagen: Zu Tode gequält. Und dieser beschissene Abschaum, der sich nur wohlfühlt, wenn er von diesen zu Tode gequälten Kreaturen dann die Reste ihres irdischen Daseins in seinen fetten Wanst stopfen kann, den habe ich gefälligst als meinen ‚lieben Nächsten‘ und ‚Menschenbruder‘ an mein Herz zu drücken. Ganz zu schweigen davon, daß ich im Bedarfsfalle auch noch für seinen Unterhalt aufkommen darf. Kooootzzz.

  3. Ach ja, und den Film guck ich mir ganz bestimmt NICHT an … denn ich habe mir beispielsweise auch nicht die anderen Bestialitäten aus dem muslimischen Bestiarium – diese ganzen Kopfabschneider-Videos – angeguckt. Ich schaue mir auch keine chinesischen oder sonstigen asiatischen Tierquälerhorrorvideos mehr an, weil ich noch ein Grundbedürfnis habe nächstens durchschlafen zu können – und das wäre danach jedenfalls auf sehr lange Zeit hinüber. Was ich mir überlebenstechnisch leider nicht erlauben kann, da ich tagsüber wach und konzentriert sein muß.

  4. Sir Toby, richtig, keiner redet über diese Beschneidungssache. Im Gegenteil, da wird IM Erika auch persönlich aktiv, um ein Urteil auszuhebeln.

    Hier ein sehr interessanter Ansatz eines Juden über Beschneidung.
    Seine zentrale These ist, Beschneidung produziert Psychopathen.

    http://www.youtube.com/watch?v=z6Nip9L7muk

    Über 1/3 der Amerikaner, der Nichtjuden, wird dort standardmäßig beschnitten. Eltern müssen bei der Geburt eher mit Nachdruck darauf hinweisen, daß sie eine Beschneidung nicht wollen. Nuja, Planet Weimar halt.

  5. Sehr geehrte Damen und Herren,

    Genitalverstümmelung ist zur Hauptsache ein Problem in Ländern, in denen die Männer Frauen unterdrücken, rücksichtslose Machos sind und sich selbst beweisen wollen, wie potent und männlich sie angeblich sind. Der Männlichkeitswahn wiederum ist ein Grund für das weltweite Bevölkerungswachstum, das insgesamt zur grössten Bedrohung der Menschheit geworden ist.

    Unsere Initiative für weltweite Geburtenregelungen stärkt auch die Rechte der Frauen und Mädchen, wie das Recht auf körperliche und psychsiche Unversehrtheit, sowie das Recht auf freie Entscheidung über Nachkommenszeugung und Schwangerschaft.

    Berichten Sie daher über die folgende Kampagne bei change.org für weltweite Geburtenregelungen und unterstützen Sie diese mit Ihrer Unterschrift, in Ihrer Zeitschrift und auch auf Ihrer Homepage: http://chn.ge/1bSmBDH

    Mit freundlichen Grüßen
    Achim Wolf

  6. Butterkeks, die These ist ja auch naheliegend. Welches Neugeborene verkraftet es ohne Trauma, dass es von der Mutter wegkommt und ein bärtiger alter Mann ohne Betäubung mit nem (vorzugsweise Stein-) Messer an ihm rumschnippelt? Klar bleibt da was zurück.

    Die ganzen religiösen Quälereien hängen mir ohnehin zum Halse raus, richtig, Sir Toby. Das ist schlicht UNERTRÄGLICH.

    Zurück zum Thema: Weibl. Beschneidungen in Westeuropa? Steht da so einfach… Ist das / davon näheres bekannt?? Unfassbar.

    1. @ Kint
      Quelle hab ich keine zur Hand, aber habe zu diesem Thema vor einiger Zeit (seriös) gelesen, dass zB. in Ägypten rund 90% der Frauen beschnitten sind bzw. werden. Und dies, obwohl es in Ägypten gesetzlich drakonisch verboten ist. Doch die Eltern gehen mit den Mädchen zu Hinterhofchiurgen und lassen es des guten Tones wegen machen, da sie sonst Schwierigkeiten bei der Verheiratung ihrer Töchter sehen, die sonst als ficksüchtige Huren gehandelt würden…
      Das Problem ist also durchaus kein schwarzafrikanisches Dschungelsyndrom, sondern sogar in einem Kulturland aktiv… Die Musels und ihre Frauen, furchtbar!

      Des besseren Verständnisses wegen und um jede sachliche Missdeutung zu vermeiden, hab ich ein grausames Foto – auf das ich gestern noch verzichtet hatte – dennoch hochgeladen, das spricht eine deutlichere Sprache als ich! Auch finde ich den obigen Vergleich mit einem halbabgeschnittenen Penis sehr, sehr treffend! Mensch sein ist was anderes.

      Wenn nun diese Praxis in westeuropäischen Einwandererkreisen letztere zieht, liegt das Kind dauerhaft im Brunnen!

  7. Manches mal bin ich über die groben Kommentare zu solch heiklen Themen erschrocken.

    Hier geht es nicht darum, den witzigen Pathologen aus einem Münsteraner Tatort zu imitieren, sondern darum, das lebenslängliche Leid von mißhandelten Mädchen und Frauen aus der Ferne zu beobachten und vielleicht ganz vorsichtig zu beurteilen.

    Oder sind hier Thementrolle an Bord?

    Den Kommentar von „Kint“ als Overtüre zu der Orgie dummer Einlassungen beispielsweise finde ich unterirdisch bis Maulwurfhaft.

    Denn die schönste Blume des Mannes ist die Frau, die ihm gleichwertig ist.

    Und jede Frau, die um ihre Sexualität und Sinnlichkeit betrogen wurde und wird, ist ein Betrug an Gott selbst.

    Damit ist nicht zu scherzen noch zu spaßen, weil Männlein wie Weiblein kommen aus dem Wasser des Bauches einer Frau.

    Und wer diese prägende Tatsache des Lebens vergisst, ist nicht nur blind, sondern auch noch dumm dazu.

  8. Manches mal bin ich über die groben Kommentare zu solch heiklen Themen erschrocken.

    So, du bist über die ‚groben Kommentare‘ erschrocken? Darf ich dir nochmals mitteilen worüber ICH erschrocken bin?? ICH bin erschrocken darüber, daß ich in meiner Jugend ganz selbstverständlich, wenn ich von den bestialischen Abartigkeiten auf anderen Kontinenten irgendetwas mitbekam, mich sozusagen auf mein Land und – im weiteren Sinne – den ‚europäischen Kulturkreis‘ zurückziehen konnte in so einer Art sicherem Grundgefühl, daß wenigstens ‚hier‘ noch die Normalität herrscht.

    Irgendwann später bekam ich dann mit wie ‚Würste gemacht werden‘ (Bismarck: „Je weniger die Leute wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie!“) und mit meiner Identifikation mit der Zivilisation ging es ein weiteres Stückchen bergab. Aber ich konnte immer noch irgendwie die Hoffnung haben, daß das alles irgendwie doch mal besser werden, sprich abzustellen sein würde. Es gab die Grünen, Tierschutz war ‚in‘, kam in die Medien. Aber was erlebe ich heute? ‚Mein Land‘ gibts nicht mehr; und die Leute, die angeblich ‚meine Leute‘ sind, sind einfach nur ausgestopfte Strohpuppen mit eben auch der Empfindungsfähigkeit von ausgestopften Strohpuppen.

    Und diese empfindungslosen, ausgestopften Strohpuppen haben kein Problem damit den vormals eigenen Raum, der doch wenigstens Ansätze zu zeigen schien, die auf Besserung zu hoffen Anlaß zu geben schienen … dieser ‚eigene Raum‘, von dem man zumindest hoffen konnte, daß von hier aus Impulse ausgehen würden die Bestialitäten im ‚Rest der Welt‘ – egal ob an Mensch oder Tier begangen – routinemäßig begangen werden, Schritt für Schritt zu beenden … dieser ‚eigene Raum‘ wird stattdessen Schritt für Schritt mit all dem aberwitzigen, archaischen Irrsinn pathologischer Irrer, die außer Schuldprojektion und Sadismus und der Fähigkeit mit halbscharfen Gegenständen am lebenden Objekt irgendwelche sie amüsierenden Spiele zu spielen, über keine weiteren höherentwickelten Fähigkeiten zu verfügen scheinen, auch noch überschwemmt… unter teilnahmsloser Gelassenheit bis begeisterter ‚Tolleranz’…

    http://schwertasblog.wordpress.com/aktuelles-und-skurriles/

    des sogenannten ‚Volkes‘ und der fanatischen Protektion der sogenannten ‚führenden Klassen‘. Wenn es dir nicht klar ist, MIR IST ES ABSOLUT K-L-A-R: Wir, d.h. ganz Europa, das vormals wenigstens glauben konnte, es sei dem Abgrund um es herum, der uns heute als ‚Kultur/Kültür‘ gepredigt wird, weitgehend entkommen, ist zu einem Höllenloch verkommen, in dem die Qualen der Tiere erst die Overtüre zu dem sein werden was den Menschen noch bevorsteht … und DU bist erschrocken über die groben Kommentare und die Orgie dummer Einlassungen zum Thema? Ja, gut … wenn du keine anderen Sorgen hast … 😥

  9. Da hat der Igel mal sehr gut – ja was machen die eigentlich – ja richtig, eine Mischung aus grunzen und knurren – also gut geknurrt.
    Und der Schlaumeier oben – der die Männlein ins Spiel bringen will – hat das bei mir auch schon vorgebracht. Natürlich bin ich auch dagegen. Aber hier geht es um einen ganz bestimmten Fall, wo ein paar Frauen eine gute Aktion gestartet haben. Und außerdem wäre – wollte man es absolut mit der männlichen Beschneidung vergleichen – es nur dann möglich, wenn den Jungens die halben Pimmel abgeschnitten würden. Ein bisschen nachdenken hilft.

  10. Was gehen uns irgendwelche Dschungel Beschneidungs-Riten in fremden Ländern an!? Wenn hier kleine Baby-Jungen zu Anfang ihres Lebens durch eine kranke, destruktive, religiöse, total antichristliche Besatzer Religion verstümmelt werrden!? Ist durch diese Presse-Posse hier wieder das politisch korrekte Gutmenschensyndrom am Werk, das einen Keil in unsere Gesellschaft treiben will, durch die verlogenen Fremdbesatzer in unserem Land, die wie ein Parasit die Medienhoheit an sich geriossen haben und meinen sie könnten uns alle mit ihrer menschenfeindlichen, entzweienden Propaganda aufhetzen? Das sei ferne!

    1. @ matt
      Dein Kommentar kotzt mich an! Wenn wir die Welt nicht als Gesamtorganismus begreifen, wird das nie was mit einer wirklichen Verbesserung – auch und besonders nicht in D.
      Dann haben wir sie auch nicht verdient.

  11. Danke Sir Toby für deine persönliche Stellungnahme, und danke Einar für deine Sichtweise.

    Die Verstümmelung der weiblichen Muschi treibt mir als Mann die Tränen in die Augen. Diese steinzeitliche Art der Unterdrückung des weiblichen Wesens hatten wir zuletzt 1761 bei der letzten Hexenverbrennung in Europa, in der Schweiz, als die katholischen Hengste nicht mehr an sich halten konnten.

    Und wer hat es erfunden?: die Beschneidung der Klitoris, jenes weiblichen Lustorgans, jene äußeren Schamlippen mit einer stumpfen und unsauberen Rasierklinge zu quälen, um danach diese geschändete Fotze zuzunähen, dass sie nicht einmal schmerzfrei pissen darf?

    Es kommt der Tag, an dem die Frauen sich rächen werden. Und dieser Tag ist sehr nahe. Gnade uns Gott.

  12. Genitalverstümmelung ist zur Hauptsache ein Problem in Ländern, in denen die Männer Frauen unterdrücken, rücksichtslose Machos sind und sich selbst beweisen wollen, wie potent und männlich sie angeblich sind. Der Männlichkeitswahn wiederum ist ein Grund für das weltweite Bevölkerungswachstum, das insgesamt zur grössten Bedrohung der Menschheit geworden ist.

    Unsere Initiative für weltweite Geburtenregelungen stärkt auch die Rechte der Frauen und Mädchen, wie das Recht auf körperliche und psychsiche Unversehrtheit, sowie das Recht auf freie Entscheidung über Nachkommenszeugung und Schwangerschaft.

    Berichten Sie daher über die folgende Kampagne bei change.org für weltweite Geburtenregelungen und unterstützen Sie diese mit Ihrer Unterschrift, in Ihrer Zeitschrift und auch auf Ihrer Homepage: http://chn.ge/1bSmBDH

  13. @ Achim Wolf
    In ganz Europa haben wir kein zu viel an Geburten, sondern ein zu wenig und auch im Rest der Welt selbst in den meisten Zweitweltlaendern halten die Geburten nur noch die Balance der Bevoelkerung. Wir haben kein Weltgeburtenproblem – wir haben ein Indisches ein Afrikanisches und moslemisches Geburtenproblem.

    Beschneidung beim Mann kann man nicht mit der Beschneidung von Frauen vergleichen – das ist laecherlich.

    1. Hallo Herr/Frau Gassner,
      man muß eben die Erde als Ganzes sehen, und da zählt jeder Mensch, weil alle mehr oder weniger Ressourcen verbrauchen, was auch zum enormen CO2-Ausstoß und zur Klimakatastrophe führt. Die sog. Erste oder Zweite Welt lebt ja auf keinem separaten Planten, wo die Welt ‚in Ordnung‘ ist und eitel Sonnenschein herrscht.
      Natürlich muß man zwischen Beschneidung bei Männern und Frauen unterscheiden; ich wollte nur auf die Zusammenhänge mit dem Machotum und dem übermässigen Zeugen von Kindern hinweisen.

  14. Guten Tag,

    ich denke es wäre inzwischen besser wenn man bei solchen Themen die Dinge direkt beim Namen nennt, in diesem Fall also Infibulation.
    Unter dem Begriff „weibliche Genitalverstümmelung“ (oder FGM) sind nämlich alle Eingriffsarten zusammengefasst die das weibliche Genital betreffen. Diese sind in Eingriffstypen unterteilt und reichen von einer Typ 1 Beschneidung (leichteste Form) über Typ 2 (mittelschwer) und Typ 3 Beschneidungen (schwerste Form) bis hin zu Typ 4 Beschneidungen (Mischformen und Sonstige).
    Das Problem an der Sache ist das es diese Beschneidungsformen (-typen) bei beiden Geschlechtern gibt und man sich unmöglich gegen FGM (alle Beschneidungsformen) aussprechen kann wenn eine Typ 1 Beschneidung ohne akuten medizinischen Grund (Zirkumzision) beim männlichen Geschlecht ausdrücklich erlaubt wurde.
    Das Gegenstück zur Zirkumzision wäre die Kliteropexie (Klitorisvorhautreduktion) die eindeutig als FGM eingestuft wurde (wenn kein akuter medizinischer Grund vorliegt); ebenso wurde die weitaus harmlosere Variante des Typs 4 wie der Cultural- oder Ritual-Nick, bei der das Genital des Kindes angepikst oder -ritzt wird um ein paar Blutstropfen zu gewinnen (ohne jedliche Entfernung von Körpergewebe) als FGM (GM) eingestuft (zumindest wenn es bei einem Mädchen vorgenommen wird).

    Ihr Engagement in allen Ehren, aber wegen dieser Ungereimtheiten (und weiterer wie die Labioplastik zB) im Kampf gegen „FGM“ würde es Ihrer Sache besser dienen wenn Sie die Sache direkt beim Namen nennen : Infibulation.

    mfg

    Zash

    1. @ Zash
      Danke für die Info – wurde als Tag und in der Headline eingepflegt. Sie dürfen von uns freien Journalisten nicht zuviel erwarten… wir geben unser Bestes.

  15. Jo, westliche Einwanderungskreise… danach hatte ich ja gefragt. Wohl nichts näheres bekannt, erschreckend genug. Danke – nicht unbedingt für das Foto, Du verstehst.

    1. @ Kint
      Einar sagt in seinem Vorwort:
      „Soggy Mog wendet sich an ihre englischen Mitbürger, aber ich denke, dass geht die Deutschen, Franzosen, Amerikaner und alle in den westlichen Ländern an, weil es auch bei uns eine gängige Praxis geworden ist.“
      Also nehme ich an, daß in den mit dem Artikel verlinkten Quellen (zumindest noch bei Soggy) deutliche Hinweise auf Infibulationen zumindest in GB beschrieben werden… verzeih mir, aber ich hab keine Zeit, das herauszusuchen.

  16. Hans, Deine Unverschämtheiten bleiben Dir erhalten. Da Du nicht dumm bist, hast Du wohl aus anderen Gründen was nicht verstanden. Manchen hilft beim Lesen eine Brille, manchen für´s Verstehen, sie abzunehmen.

  17. Ungeheuerlich dennoch , wenn auch nur ein Quentchen dran ist. Weil diese ganzen NGOs und sonstwas, die vor Jahren ein Riesethema „jenseits von Afrika“ draus gemacht haben, heute anscheinend schweigen.

  18. Ich nehme bei dieser Diskussion eine Mittelposition ein.
    Auf der einen Seite werden sich diese Leute in Afrika nicht ändern, Afrika ist weit weg , auf der anderen Seite haben wir in Euopa mit Beschneidung ein Problem gemacht bekommen, was ganz ganz Akut eine Bedrohung für die gesamte Bevölkerung der Planeten ist.
    Ich denke, Roger Dommerque(der Jude im Video) hat recht, Beschneidung führt zur seelischen Verstümmelung und zum seelischen Schaden.
    Wenn ich mich in der Welt umschaue, dann sehe ich fast überall nur Irre am Werk.
    Daß diese Praxis in Afrika nicht schön für die Frau ist, ist doch klar, nur, fast keine dieser verstümmelten Frauen wird jemals in einflußreichen Positionen sitzen, das ist bei Beschneidung anders.

    Ich halte deswegen das Geschrei um diese archaischen Afrikapraktiken für eine geschickte Ablenkung von eben der archaischen jüd. Beschneidung.
    Ob da mal nicht George Soros eine Stiftung unterhält, die regelmäßig in der Medien breitgetreten wird?

  19. Butterkeks: Das ist ne ganz entsetzliche Praxis, und die muss man auch auf der ganzen Welt versuchen, einzudämmen und abzuschaffen. Mit Einsicht der betr. Völker natürlich.
    HIER ist das ganz und gar undenkbar, unmöglich, unerträglich.
    Wenn es sowas hier gibt, und UNO, EU, Gesundheits- und Jugendämter, Schulen, Staatsanwälte greifen da nicht ein, dann ist das mit das Ungeheuerlichste, was mir seit langem untergekommen ist. Das ist es, was mich entsetzt. Jeder Zuständige, der von sowas weiß und nicht einschreitet, gehört hinter SChloss und Riegel, ganz einfach, und fertig.

    Gegen die Beschneidungen männlicher Kinder hier bin ich auch, jedenfalls von Kleinkindern. Bin auch gegen Ausnahmegenehmigungen oder sonstwelche Rechtfertigungen. Schluss aus. Will´s nicht haben, fertig.

    Und wenn ich noch anfüge, dass ich auch was für Tierschutz übrig habe und auch da dringenden Handlungsbedarf sehe, kann man das für relativistisch oder sonstwas halten. Es gehört alles in den Zusammenhang unnötiger Quälereien, von denen mir scheißegal ist, wie sie erklärt, gerechtfertigt oder entschuldigt werden sollen. Ich will sie hier nicht haben. Punktum.
    (Anderswo auch nicht, aber anderswo können wir´s ja nicht verbieten.)

    Dass ein bärtiger Kerl nem Kleinkind am Pimmel rumschneidet und anschließend noch die Blutung mit dem Mund aussaugt, wird auch weder zur Beruhigung oder Gesundheit (jedenfalls des Kindes) beitragen. Im Falle von Infektionen klar erwiesen, alles übrige ist nur naheliegend. Aber insoweit wunder ich mich bald über gar nichts mehr.

    Ablenkungsmanöver, Soros und Konsorten… könntest recht haben. Sch…egal. Lassen wir uns nicht ablenken, und sagen einfach NEIN.

  20. Klint, was schlägst du denn vor? „Humanitäre Bomben“? Geworfen von beschnittenen Irren?
    Ich persönlich kann diese gutmenschlichen hohlen Parolen wie „da müssen wir doch was ganz entschieden unternehmen… die Weltgemeinschaft hat diese Pflicht blabla“ nicht mehr hören.
    Wir haben genug Probleme vor der eigenen Haustür, enorm und gestapelt seit Jahrzehnten. Ich denke, dieses Gehabe des Westens ist exakt der Punkt, warum man den Westen so haßt, wegen seiner verdammten widerlichen Heuchelei und Doppelmoral.
    Unsere Gesellschaft ist krank, unsere! Und deswegen leiden auch allen anderen, da ist weibliche Genital-Verstümmelung eher eine Randnote, im globalen Beschneidungsgeschehen.300 Millionen Amerikaner gibt es, und potentiell 1/3 der Nation ist seelisch verstümmelt, und wird von nur ~1% Juden gesteuert. Gibt es da einen Zusammenhang zu all den Kriegen und dem Elend, das Amerika im Namen Zions verbreitet?

    Ich denke, es verhält sich mit diesem Thema der Genitalvertümmelung wie mit der Zwangsehe unter Musels. Die westliche Presse treibt immer dann die Sau durchs Dorf, wenn Ablenkung gebraucht wird, und man mit dem moralischen Zeigefinger auf jemanden zeigen kann.

    1. @ Butterkeks
      hier handelt es sich nicht um eine Sau der westlichen Presse, sondern um die Botschaft einer (höchstwahrscheinlich) unabhängigen Bloggerin – also um unser Kerngeschäft. Nicht die eigenen Leute entwerten, sonst können wirs gleich bleiben lassen… und drehen uns im Kreis!

  21. Noch was, Butterkeks, wenn Du meinst, schon die „kleineren “ Schnippeleien an kleinen Jungen führen
    „zur seelischen Verstümmelung und zum seelischen Schaden“,
    was meinst Du , wozu das hier im Artikel geschilderte bei Mädchen führt? Ich wollte das mal anmerken, weil der Ausdruck „nicht schön“ fiel.
    Versteh´s nicht als Angriff, geht nicht gegen Dich, ich denke, wir sind uns im wesentlichen ganz einig.
    Aber ich glaube, wir alle sollten uns die ständige allgemeine Verrohung vor Augen führen, bzw. wir könnten sie gerade hier erkennen. Wenn der Bundespräsident die nächsten „Einwanderer“ begrüßt und dann machen die vllt sowas, würde sich einfach kein Geschrei erheben. Die Leute merken nichts mehr. Stell Dir vor: Vllt wird nebenan ein Mädchen zerschnippelt und ein Staatsanwalt würde verständnislos mit den Schultern zucken… Was früher für blankes Entsetzen gesorgt hätte, heißt heute „die machen das eben so.“ „Armes Kind, aber bei denen ist das so“. Sie kapieren nicht mal, dass es nicht „bei denen“ ist, sondern „BEI UNS“! Bei DIR und MIR! Zum K.. find ich das. Absolut irre, völlig weggetreten. Das kommt dabei raus, wenn Mehrheiten sich erzählen lassen, was gut ist. Wenn Idioten gut finden, dass alles schön ist. Und dass deshalb auch alles so sein muss. Welch ein Wahnsinn.
    Kotzen reicht nicht, Idiot reicht nicht. Wahrscheinlich würden auch Ohrfeigen bis zum Verstehen nicht reichen. Aber man kann scho ndie Wut kriegen manchmal.
    Nochmal: ich schimpf damit nicht auf Dich, Butterkeks. Aber das musste an dieser STelle mal raus.

  22. entschuldige, die Seite stand hier ewig lange offen, hab Deine Antwort erst jetzt gesehen.
    Was ich vorschlage? Nichts weiter als dass wir klare Gesetze schaffen und durchsetzen. Dass derlei schlicht und einfach verboten und HIER ohne Ausnahme abgeschafft wird.
    Das können wir.

    Mit Einflussnahme auf andere, anderswo mein ich nur: Die Politik hat ne Menge Einfluss. Sie können sogar ganze Regierungen in Afrika und sonstwo erheben, stürzen und sonstwas. Will ich gar nicht. Sie sollen sich mit ihren blöden bislang unnützen Armen und Organisationen um besseres Verständnis kümmern und die (einsichtsvollen) Änderungen fördern.
    Das können wir auch.

    Eben. Das ganze Gequatsche von Weltverantwortung und sonstwas. Hängt mir zu den Ohren raus. Hier haben wir Strafrecht gegen Körperverletzungen. Gesetze für Jugendschutz. Für Tierschutz. Die können wir so machen, wie es die Mehrheit will. Und wir können genau das durchsetzen.
    Klar können wir das.
    Wollen wir das?

  23. Und genau wie Du sagst: Zwangsehen, Mehrfachehen (jüngst der Artikel hier). Von Ehrenmorden wollen wir gar nicht reden.
    Verbote, Durchsetzung, Knast. Fertig. Schon ist der Spuk vorbei.
    Das alles können wir.
    Wollen wir?

  24. Jo, wie Du gemerkt hast, es fällt schwer den Ärger zu kontrollieren.
    Mir ist schon bewusst, was da in Afrika läuft, nur, wie Du selbst geschrieben hast, selbst bei Verbot wird es praktiziert.
    Das eigentlich Schlimme sind die Hygienebedingungen, in der sowas praktiziert wird.
    Der Punkt ist eigentlich folgender.
    Unsere Europäischen Gesellschaften werden von beschnittenen Geisteskranken geführt, und Mannsweibern wie Merkel, Clinton(…+ lange Liste) Frauen.

    Die konkrete Frage ist doch, was soll und kann dagegen getan werden? Ich sehe da wenig Möglichkeit für uns in Afrika, aber ich sehe eine Möglichkeit in Euopa die Psychopathenfabrik zu schließen.
    Und ehrlich, Afrika leidet an wesentlich größeren Problem als dieses, zB Mangel an sauberen Wasser, Nahrung.

    1. @ Butterkeks
      Deine Meinung in allen Ehren, wirklich. Ich meinerseits sehe bei dem ganzen Menschenrechts- und Tierschutz-TamTam aber auch einen oberen Platz auf der Prioritätenliste unserer Aufmerksamkeit bei Verstümmelungen aller Art. Einer Frau lebenslang den Orgasmus zu verwehren bzw. jedweden Geschlechtsakt zu einer Schmerzorgie zu verwandeln ist hierbei in der Barbarei weit höher einzustufen, als eine „wie auch immer-Beschneidung“ der Jungs. Es ist wirklich mit dem Abschneiden des halben Penis samt Eichel – oder einer Entfernung der Eichel samt Schälung der Schwellkörper auf 2 cm Durchmesser – vergleichbar, wie gestern schon geäussert wurde.
      Natürlich haben wir hier unsere eigenen Probleme und sollten vor der eigenen Türe kehren – aber gegen Berichte aus Libyen, Syrien, USA usw. hat ja auch niemand was derartiges vorgebracht.
      Wer also ein mündiger Weltbürger (oder einfach nur Mensch) sein will, muss auch Infibulation als Mißstand abspeichern. Deswegen werden ja andere Probleme wie Wasser etc. nicht kleiner.

      PS: ich kann auch das immer mehr spürbare, aus Hilfsloigkeit und Frust resultierende Wutlevel in unserem Innenverhältnis verstehen – die Geduld hat halt auch ihre Grenzen. Aber bitte, lasst es uns nicht aneinander abreagieren, das nähme uns noch den letzten Rückhalt und spielt dem Satan noch mehr in die Hände…

  25. Klint, schau Dir Roger Dommerque an, bevor Du Fragen stellst, die keine sind. Bitte, dazu haben ich eigentlich gesagt, was mir wichitg war, ggf solltest Du nochmal lesen.

    Ja, diese kleine „Schnippeleien“ führen zu den Zuständen, wie wir sie haben.
    Weiterhin hatte ich schon darauf verwiesen, daß logisch gedacht auch diese afrikanischen Frauen seelisch verstümmelt werden, nur daß diese es wohl nie in hohe Ämter schaffen, so wie in Europa oder USA die männlichen Gegenstücke.

  26. Und Juden, und Zion. Ist mir wurscht im Moment. Du hast keine Weltverantwortung. Aber bist Bürger in einem Land, haha, und hast sowas wie ne Stimme.
    Und gegen Gewalt gegen Kinder sollst Du nicht sein, weil´s ne Zeitung oder so will. Wenn Du eben dagegen bist, bist Du dagegen. Und zählst mit Deiner Bürgerverantwortung und Bürgermeinung.

    Irgend ner Weltverantwortung würden wir viel mehr gerecht, wenn die Welt erkennen könnte, dass es in diesem Land Bürger mit Verantwortung gäbe. Die ihr Land von Gewalt und Dreck freihält.

    DAS würde den Menschen anderswo imponieren.

    Aber das tun wir nicht. Wir setzen unsere Gesetze nicht durch, schaffen sie immer mehr ab, machen immer mehr Minderheitsregelungen, weil gar keine Werte mehr da sind.
    Die alten Gesetze werden nicht mehr beachtet, weil sie nichts mehr wert sind. Die neuen bringen Dreck, Gewalt, Unrecht und Ungerechtigkeit.

    Die Idioten merken´s erst, wenn´s ihnen selbst an den Arsch geht. In 30 Jahren ist alles längst erledigt.

    Nur die Italiener, Spanier, Griechen, die merken noch was. Aber denen geht´s ja auch schon an den… und auch sie glauben nur zu gern den schmutzigen Zeigefingern und den Märchen, wer schuld an allem ist…

  27. Sag mal Klint, was faselst Du denn da?
    der Zion Plan ist das Grundübel, da geisteskrank.

    Gewalt gegen Kinder, nun ja, Merkel hat sich über ein Verbotsurteil hinweggesetzt, und heißt Gewalt an Kindern(Beschneidung) gut, mitten in Europa. Da hast Du den Salat von wegen Verbot.

    Unterstelle mir bitte nicht irgendwelche Sachen, sonst werde ich ungemütlich.

  28. OK. Hab mich etwas echauffiert – aber nicht gegen Dich.
    RD guck ich mir noch an (danke).

    Wenn Du von Wasser und Hunger sprichst – der Zusammenhang ist mir momentan zu weit. Zu Quälereien und sonstigem Zwangs- und Gewaltsch…: Hier nicht, ist meine Meinung. Und das ist durchsetzbar. Steht der BRD auch als das zu, was sie ist, was immer sie ist. 🙂 Na, dann machen wir´s doch. Und als Mensch kann und wird man sich bemühen, es auch anderswo einzudämmen.

    Die Frage „wollen wir?“ war ja nicht unbedingt an Dich gerichtet. An die ganze weggetretene Gesellschaft gerichtet kann ich sie selbst beantworten: Im Innersten ja. Aber der belämmerte Kopf ist zu blockiert, um es den Mund aussprechen zu lassen.

    Wenn man der Bevölkerung diesen Artikel vorlegen würde, würden aber schon ein paar Groschen fallen. Du würdest für klare Schritte weit mehr als 50 % Zustimmung bekommen, denk ich.

  29. Ich unterstell Dir gar nichts.
    Ich rede von dem, was wir machen können. Und da hilft es nicht, über Afrika und Wasser zu reden, sondern hier die Kinder zu schützen. Effektiv. Es geht.
    man kann auch über Grundübel sprechen. Aber warum soll ich über Grundübel der Welt mit Dir diskutieren, wenn es hier um ein konkret LÖSBARES Problem geht?
    Hab ich Dir eigentlich was getan?

  30. Ist nicht an mich gerichtet, Jo, dennoch: Deine Prioritäten, wie Du sie nennst, teile ich.
    Alles andere gehört (nur) in den größeren Zusammenhang, auch die These von DR/Butterkeks, und im übrigen kommt es gelegentlich auch zu schlimmen Verstümmelungen bei Jungen, gerade kürzlich „irgendwo in Afrika“.
    Butterkeks will größere, quasi globale Zusammenhänge diskutieren. Aber dies ist ein Thema HIER.
    Wichtig ist, meine ich, dass es hier lösbar ist.
    Und schauderhaft scheint mir, dass es das anscheinend hier gibt UND ein allgemeiner Aufschrei ausbleibt. Oder doch nicht? Bei den Kindesmissbrauchsgeschichten hat die Öffentlichkeit reagiert. Und alle NEuregelungskünstler sind zurückgeschreckt.
    Und das geht auch hier. Und deswegen ist mir irgendwas von der Merkel vollkommen egal. Es geht doch, wenn die Öffentlichkeit reagiert. Insoweit danke für den Artikel.
    Und dieses Thema ist (mir) zu wichtig, um sich davon ablenken zu lassen. Butterkeks befürchtet, dass Soros irgendwas rumpropagiert. Klar tut er das. Aber „deswegen“ soll ich über Trinkwasser in Afrika diskutieren. Und das globale Unrecht ausräuchern. Und der nächste empfiehlt, seine Petition zu unterschreiben.
    Nee, Freunde. Tu ich nicht. Ich les die Links vom Originalartikel. Und guck das Video von R.D.
    Und reiche diesen Artikel weiter.
    Und bin für strikte, straff sanktionierte Ermittlungen und Verbote.
    Habe fertig.

  31. P. S. Hast auch da recht: Schon erstaunlich, wie sich ein paar wenige einig sind und doch einander angehen wie einen gemeinsamen Gegner. Allein die Vielfalt der Themen, mal hier erkannt, mal da gesäht, verwirrt wohl.

    Man muss soweit abstrahieren, dass man den gemeinsamen Nenner erkennt und nicht aus den Augen verliert. Logisches Denkvermögen, zeichnet den Menschen aus. Wie seine Gefühle und sein Temperament natürlich auch… Hach, welch schöner Zusammenklang das sein soll / könnte. 🙂
    Wenn trotzdem mal was überschäumt – nicht so schlimm.
    Merci.

  32. Der gemeinsame Nenner ist doch gegeben. Jeder normal denkende Mensch aus abendländischer Kultur wird wohl Genitalverstümmelung als abstoßend empfinden.
    Der Punkt ist doch, daß es sich hier um eine Doppelmoral handelt. Während Beschneidung in Europa und Amerika als etwas „religiös-kulturelles“ akzeptiert und toleriert wird, ja sogar gefördert, wird es in Afrika angeprangert.
    Meine Kritik war nicht gegen den Artikel oder das Thema, sondern mehr in Richtung „cui bono“ gedacht. Eins ist doch klar, die Meinungsverwalter wissen leider sehr genau wie die menschliche Psyche funktioniert, und wie man sie einfach manipuliert. Am besten geht das über die emotionale Schiene, aufgewachte Deutsche können wohl davon ein Lied singen.

    Jedenfalls sehe ich keinen Unterschied, ob nun die Frau, der Mann oder das Kind an einer Infektion stirbt, oder ob Mann/Frau verhungert oder durch demokratische Bomben umkommt. Mal abgesehen vom erwähnten seelischen Schaden bei solchen Praktiken, egal ob am Mann oder an der Frau. nur, am Mann hat es leider wesentlich heftigere Auswirkungen.

    Also, was kann den konkret gegen Genitalverstümmelung in Afrika getan werden? Und, wollen die Afrikaner eigentlich, daß Fremde etwas tun? Denn, überall wo der Westen seit Jahrzehnten hineinpfuscht, kommt nur noch mehr Murks raus.

    1. @ Butterkeks
      ich teile Deine Meinung aus dem letzten Kommentar. Insgesamt hast Du aber wohl im vorliegenden Artikel zwei falsche Zuordnungen gemacht:
      – der Artikel ist nicht über den Mainstream, sondern aus der alternativ-Szene gekommen
      – und er behandelt die mittlerweile in Großbritannien ausgeübten Infibulationen, also sozusagen eine Importierung dieser afrikanischen Greuel nach Europa…
      Das geht allerdings wohl nicht scharf genug hervor, wofür Einar als Gratis-Übersetzer aber auch nicht verantwortlich zu machen ist. Jedenfalls ist das Geschehen nun erkannt und notiert – was ein Fortschritt gegenüber der vorherigen Unwissenheit ist, oder?

  33. Jo, kommt wohl darauf an, wie „weit“ der Einzelne ist.
    Ich muß gestehen, für mich ist das Thema ein alter Hut. Die machen das dort so, und wie Du erwähnst, wird das auch noch importiert. Nur, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, daß
    a) diese Menschen nach Europa kommen, weil sie wissen, daß sich alle Türen bei zB Grüninnen öffenen bei solch Thema
    b) sie absurderweise die Ersten sind, die ihren Kindern das gleiche Schicksal zumuten

    Mir geht es halt um die Doppelmoral. Wir als Europäer oder Deutsche sind doch gar nicht glaubwürdig in den Augen der wahren internationalen Gemeinschaft, die blockfreien 140 Staaten halt. Wir sind doch Heuchler und nur akzeptiert, weil wir es über den Geldbeutel regeln.

  34. Ja fass ich´s denn?
    In England hat das Unterhaus einen Bericht veröffentlicht.
    Dt. Bundesländer haben schon 2009 gesetzlichen Handlungsbedarf gesehen. In DIESEM Jahr hat die JM schon nen Gesetzentwurf zustandegebracht. 20000 grausam Verstümmelte in Deutschland. „5.000“ Gefährdete. Die „üblichen“ Schätzungen, natürlich. Wir wissen ja alles, aber nichts genaues weiß man nicht.
    http://www.spiegel.de/thema/genitalverstuemmelung/
    http://www.zeit.de/2013/10/Beschneidung-Sierra-Leone
    Die werden je nachdem kurz zurückgeflogen oder schon vor der Abreise zubereitet.

    Welche Ein-/Ausreise-, Jugend- und Sonstwasbehörde hat drauf geachtet? Die Sozialämter genehmigen wahrscheinlich Mittel für Heimaturlaub. Die wissen ALLE längst ALLES!! aus der ZEITUNG! Das ist doch ungeheuerlich.

    O Gott, auch das noch. Na klar.
    http://www.mama-afrika.org/de/genitalverstuemmelung/kultureller-hintergrund

    Ich glaub, langsam werd ich Franzose.

  35. Europa heute.
    Sklavenhaltung auch in Europa nichts ungewöhnliches. Behörden, die alles wissen, wussten gar nichts? Zeitungen wissen nicht mal Namen… bzw. Nationalitäten?
    http://www.focus.de/panorama/welt/leben-in-gefangenschaft-die-sklaven-von-london-koennten-mutter-und-tochter-sein_id_3426855.html
    http://www.focus.de/panorama/welt/sklaverei-ist-nicht-geschichte-in-deutschland-sollen-rund-10-000-menschen-wie-sklaven-leben_id_3425715.html
    20T verstümmelte Frauen in Deutschland, 10T Sklaven… nur so nebenbei.

  36. der FOCUS zieht nach – Danke an Waffenstudent

    http://www.focus.de/gesundheit/news/eu-bericht-enthuellt-genitalbeschneidung-betrifft-eine-halbe-million-frauen_id_3431714.html

    In einem am Montag veröffentlichten Bericht geht die Brüsseler Behörde von 500.000 betroffenen Frauen in der EU aus. Nach Zahlen aus dem Jahr 2007 sind es allein in Deutschland 19.000.

    Die Opfer sind der Weltgesundheitsorganisation zufolge hauptsächlich Mädchen und junge Frauen im Alter bis zu 15 Jahren. Die große Mehrheit lebe in afrikanischen Ländern. Laut Unicef sind weltweit mehr als 125 Millionen Frauen betroffen.

  37. Hannover im September 2014, wird der 70. Deutsche Juristentag verschiedene Formen der FGM (weibliche Genitalverstümmelung) bagatellisieren und der Bundesregierung empfehlen zu legalisieren?

    Thesen zum Juristentag – Tatjana Hörnle

    „6. Genitalverstümmelung:
    a) Bei der Auslegung von § 226a StGB ist zu beachten, dass nicht alle Veränderungen an weiblichen Genitalien unter „verstümmeln“ zu fassen sind. Dies ist nicht der Fall, wenn der Eingriff mit der Beschneidung von Jungen vergleichbar ist (etwa wenn nur Vorhaut der Klitoris betroffen ist, ohne Amputationen und weitere Verletzungen).“

    http://www.beschneidungsforum.de/index.php?page=Thread&threadID=4763&s=00ab3516abc2ee4af1e588012b4839abcb26f526

    Bringt uns der Juristentag die mit der Scharia verträglichen Paragraphen?

    Der 70. DEUTSCHE JURISTENTAG (2014) rückt heran und ein Blick in die Thesen der Gutachter und Referenten (Kultur, Religion, Strafrecht – Neue Herausforderungen in einer pluralistischen Gesellschaft) verheißt alles Gute für das Islamische Recht und wenig Gutes für die allgemeinen Menschenrechte. Von Edward von Roy.

    http://eifelginster.wordpress.com/2014/08/11/390/

  38. WADI
    Verband für Krisenhilfe und solidarische Entwicklungszusammenarbeit

    Presseerklärung
    12.09.2014
    WEIBLICHE GENITALVERSTÜMMELUNG DEMNÄCHST ERLAUBT IN DEUTSCHLAND? – WADI WARNT VOR VORSCHLAG BEIM JURISTENTAG

    Die Juristin Tatjana Hörnle, Professorin an der Berliner Humboldt-Universität, hat in den Thesen zu ihem Gutachten für den Mitte September in Hannover stattfindenden 70. Deutschen Juristentag einen kleinen Sprengsatz versteckt. Dem Anschein nach geht es bei Punkt 6.a ihrer Thesen zur „Genitalverstümmelung“ nur um eine Präzisierung aufgrund einer – so klingt es bei Hörnle – medizinisch-objektiven Tatsachenfeststellung.

    So sei in Zukunft (beim entsprechenden § 226a StGB, der die Verstümmelung der „äußeren Genitalien“ einer „weiblichen Person“ unter Strafe stellt) zu beachten, „dass nicht alle Veränderungen an weiblichen Genitalien unter „verstümmeln“ zu fassen sind. Dies ist nicht der Fall, wenn der Eingriff mit der Beschneidung von Jungen vergleichbar ist (etwa wenn nur die Vorhaut der Klitoris betroffen ist, ohne Amputationen und weitere Verletzungen).” (S.23)

    Weibliche Genitalverstümmelung (FGM oder Female Genital Mutilation) ist mittlerweile international geächtet und gilt als Menschenrechtsverletzung. 2012 hat die UN-Vollversammlung eine Resolution gegen weibliche Genitalverstümmelung verabschiedet. Die UN-Definition von FGM kennt mindestens vier verschiedene Typen weiblicher Genitalverstümmelung, die internationale Verurteilung von FGM bezieht sich mit guten Grund auf alle.

    Seit einiger Zeit ist der Versuch zu beobachten, bestimmte – angeblich „harmlose“ Formen weiblicher Beschneidung umzudefinieren, so dass sie nicht mehr als „Verstümmelung“ gelten sollen – und entsprechend nicht unter die Definitionen der UN oder der WHO fallen. Federführend bei diesen Versuchen waren bisher vor allem bestimmte Kreise muslimischer Kleriker, etwa in Indonesien, die weibliche „Beschneidung“ als religiös geboten ansehen. Dabei wird immer wieder auf angebliche Formen bloß „symbolischer“ Beschneidung verwiesen (etwa „Pricking“, das kann der Einstich mit einer Nadel sein), oder auf die im muslimischen Kontext „Sunnat“ genannte Beschneidung der Vorhaut der Klitoris, die mit der Bescheidung von Jungen verglichen wird.

    Das ist die Beschneidungsform, die auch Tatjana Hörnle anspricht. Doch ist diese Form der weiblichen Beschneidung keineswegs harmlos. Fraglich ist auch, inwieweit sie in der Praxis überhaupt existiert und nicht nur das Einfallstor für weitergehende Verstümmelungsformen darstellt.

    Untersuchungen zeigen, dass in Gebieten mit angeblich nur symbolischer Beschneidung hohe Prozentsätze betroffener Frauen Verstümmelungen aufwiesen. In Indonesien wurde weibliche Beschneidung vor vier Jahren wieder erlaubt mit der Begründung, der dort praktizierte Eingriff sei nur ein symbolisches Einstechen. Jenseits davon, dass ein „Einstechen“ in einen von 8000 Nerven duchzogenen Körperteil schwerlich als symbolisch bezeichnet werden kann, ist auch die Grundannahme falsch. Eine Studie in acht Landesregionen ergab, dass einem Viertel der beschnittenen Frauen, tatsächlich die Klitoris amputiert worden war, weitere zwei Viertel wiesen andere Verstümmelungen auf.

    Für die explizit von Hörnle genannte angeblich harmlose Beschneidung der weiblichen Vorhaut gilt, dass es sie praktisch gar nicht gibt. Nach Aussage von Gynäkologen könnte eine solche Operation bei kleinen Kindern nur unter Vollnarkose durchgeführt werden, weil Bewegungen zu einem anderen Ergebnis führen.

    Die Aufweichung der Definition für weibliche Genitalverstümmelung würde einen Rückschritt im weltweiten Kampf gegen FGM bedeuten, von der nach WHO Schätzungen 140 Millionen Frauen und Mädchen weltweit betroffen sind. Die Signalwirkung einer partiellen Erlaubnis von „weiblicher Beschneidung“ mitten in Europa hätte eine verheerende Wirkung auf die internationalen Anstrengungen, FGM zu bekämpfen.

    Tatjana Hörnles Gutachten für den Juristentag – der mit Empfehlungen für den Gesetzgeber enden wird – steht im Kontext der deutschen Debatte um die Beschneidung von männlichen Kindern aus religiösen Gründen vor zwei Jahren. Auf die Gefahr, dass die explizite Erlaubnis der Knabenbeschneidung durch den Gesetzgeber auch das Verbot der weiblichen Genitalverstümmelung juristisch angreifbar machen würde, haben Mitarbeiten von WADI bereits damals hingewiesen. Tatjana Hörnle argumentiert juristisch konsequent, was als religiöser Eingriff bei Jungen erlaubt ist, darf nicht bei Mädchen verboten sein. Sie hat sich als Juristin kritisch mit der Knabenbeschneidung auseinandergesetzt. Es ist daher davon auszugehen, dass ihr Vorstoß eine neuerliche Debatte anstoßen soll – das allerdings ist ein Spiel mit dem Feuer.

    Wadi fordert:

    • Keine Legalisierung weiblicher Genitalverstümmelung, egal welchen Definitionstyps.

    • Keine Aufweichung der Definition von weiblicher Genitalverstümmelung.

    • An den Genitalien unmündiger Mädchen darf keine operative Veränderung aus religiösen oder nichtmedizinischen Gründen durchgeführt werden.

    http://www.wadi-online.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2347:weibliche-genitalverstuemmelung-demnaechst-erlaubt-in-deutschland–wadi-warnt-vor-vorschlag-beim-juristentag&catid=15:presseerklaerungen&Itemid=109

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