Ukraine: wieviel kosten die „pro-EU-Demonstranten“?

bald Klopapier?
bald Klopapier?

erschienen bei Stimme Russlands

Danke an André

von Tatjana Golowanowa

Die Protestaktionen zur Unterstützung einer europäischen Integration der Ukraine dauern bereits den zweiten Tag an. Und zwar lässt man die EU-Flaggen nicht nur in Kiew, sondern auch in anderen ukrainischen Städten wehen. Indessen zweifeln viele Experten an der Ehrlichkeit der durchgeführten Aktionen.

Der „EU-Majadan“ sei bezahlt worden, meinen immer öfter die ukrainischen Politikwissenschaftler und fügen dem hinzu, dass die Flaggen, die Transparente und übrigen Attribute für die Protestaktionen viel zu schnell aufgetaucht seien. Leute zur Teilnahme an den Meetings in der Ukraine zu bewegen, sei nicht schwer, bemerkt der erste Vizepräsident des Zentrums für die die Modellierung der strategischen Entwicklung Grigori Trofimtschuk.

„In der Ukraine braucht man nicht viel Zeit, um ein Meeting zu sammeln. Politische Meetings in der Ukraine werden praktisch augenblicklich gesammelt. Das Zusammenrufen der Leute zu einer Aktion kostet, urteilt man nach der jüngsten Information aus den sozialen Netzwerken, bis zu 100 Griwna je Person.“

An den Protestaktionen nehmen, nach den Angaben der Opposition, bis zu 100 000 Menschen teil. Nach offiziellen Angaben – etwa dreieinhalb Mal weniger. Die ersten Meldungen über die Sammlung von Aktivisten waren in den sozialen Netzwerken schon am Freitag aufgetaucht. Die Opposition hatte damals auch den 24. November im ganzen Land zum Aktionstag erklärt. Die Hauptteilnehmer sind bereits nach der ukrainischen Tradition die am wenigsten geschützte Klasse: Beschäftigte aus der Haushaltssphäre, Studenten und Rentner. Ihr Verdienst hänge von der Anzahl der Tage ihrer „Protestarbeit“ ab, bemerkt der Experte für Werbung Sergej Jakowlew.

„Die Meetings zählen sie nach der Anzahl der Leute und wie lange das alles dauert. Geht jemand für einen Tag zu dieser Arbeit, so zahlt man ihm zum Beispiel 100 Griwna. Und wenn man ihm sagt, das werde eine Arbeit über sieben Tage sein, so fällt dieser Lohn auf 80 Griwna pro Tag. Es gibt da Oberkuratoren, die einen höheren Lohn bekommen. Da bleibt die Anzahl der Leute zu zählen. Natürlich gibt es auch Leute, die unentgeltlich, für die Idee, an allem teilnehmen. Aber das ist nur eine kleine Zahl.“

Wie die Experten aus der Werbungsbranche sagen, nimmt die Herstellung der Fahnen, ebenso das Designe der Transparente und Plakate gewöhnlich etwa zwei Wochen in Anspruch. Deshalb waren diese ganzen Attribute entweder vorher schon bestellt worden, oder aber die Organisatoren hatten tief in die Tasche greifen müssen, um das alles innerhalb von zwei Tagen anfertigen zu lassen. Sergej Jakowlew kommentiert das so:

„Wenn diese Aktion vorher geplant war, so sinkt der Preis des Protests um die Hälfte. Wurde das eilig vorbereitet, so wächst der Preis um das Zwei- bis Dreifache. Sprechen wir von den Fahnen, den Transparenten und vom Heranschaffen der Verpflegung, so sind das 30 Prozent der Summe. Ein solcher EU-Majdan mit mehreren tausend Teilnehmern kostet etwa 200.000-300.000 Dollar.“

Aber das sind noch nicht alle Kosten der Organisatoren. Nach den Angaben der Opposition nehmen an den Protestaktionen in Kiew auch Leute aus anderen ukrainischen Städten teil. Wie viel deren Anreise aus den Regionen gekostet haben mag, ist sicher unmöglich zu berechnen. Dafür aber sagen die Experten einstimmig, die Opposition habe nicht das Geld, um das Geschehen in Kiew aus eigener Tasche bezahlen zu können. Demnach besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass man die Sponsoren der Kiewer Protestaktionen, die in Ausschreitungen auf den Straßen münden, irgendwo im Westen suchen muss.

Quelle: Stimme Russlands

12 Gedanken zu „Ukraine: wieviel kosten die „pro-EU-Demonstranten“?

  1. Natürlich sind diese Demonstrationen ein Aufguss der Orangenen Revolution von George Soros. Nichts anderes war zu erwarten bei einer Abstimmungsniederlage gegen die Opposition.

    Aber man muss sich immer in das Gedächtnis rufen, das ein Wall-Street-Affe 100.000 Unteraffen auf die Beine stellen kann.

    Ein Geist rührt tausend Hände„, sagt ein altes, sehr altes deutsches Sprichwort.

  2. Man sieht ja auch ARTE? Angenommen, man deckt die Karte auf und legt den Teil Europa der heutigen EU auf das Territorium der Nordafrikanischen Staaten? Man findet etwas sehr anschauliches: Die Therorie des arabischen Frühling, die deckt sich mit der Verbreitung der EU und der Jahre von 1933 und zwar nur mit Namen und Gesichtern ausgetausch, aber nicht mit den Verwerfungen und Zielen, siehe wer da Besitz ergreifen will und da es verteidigen muß! Von A, Spanien bis B, Ukraine, laber laber, Familien Gesichter und da das christliche Einflußgebiet von Rom und unten von Marrokko bis nach Saudiarabien und siehe Somalia oder Mali, das von Islamisten, Salafisten gezogene Glaubensgebiet unter selbigen Zielen und Eiflüssen der Macht unterlegenen Menschlichkeiten und dem zivilem Leben! Und das auch überall, wo sich NWO breit macht, man versucht deren Ziele zu verstecken und redet uns ein, da, die Familie und die Familie, das sind Terroristen und die verderben die Welt! Schon komisch, das es auch gleich den Adolf traf, aber in Frankreich und Spanien der Zerfall selber zuerst traf, siehe Morde und Bereicherung in den Kolonialgebieten, und da unter Faschismus und das es den Deutschen mit seiner Kultur am härtesten traf, wie es heute allen Glaübigen mit echter Demokratie im Herzen auch so ergeht, siehe Diebe und Perverse bekommen wie in Toronto die Macht und die Mafia in der Politik! Mir kann das egal sein, weil ich ein Niemand bin, aber Euch und Euren Kindern, die dann bekifft und verdorben in Europa und Afrika um Brot betteln? Glück Auf, meine Heimat und Gott möge doch Erbarmen mit denen haben, die da an der Seite des Babel heute ganz Oben stehen und nicht merken, das ihen die Planken vom Sauseschiff weggefressen werden und es eine Friedensbewegung schaffen wird, alles Schlechte auszumerzen!

  3. Selbst Krieg und Frieden lagen oft in ihrer Hand, und die Urmutter der Rothschilds, Gutle, mag Recht gehabt haben: «Es wird keinen Krieg geben, mein Sohn gibt kein Geld.» Die Vorfahren solch stolzer und mächtiger Leute waren arme Juden.

    Nicht, daß die Kriegsjuden nicht stolz wären auf ihre Macht wie die «Jüdische Zeitung» unter dem Titel

    Eine „Autobiografie des Geldes“
    Die Rothschild- Dynastie prägt Europa bis heute

    http://www.j-zeit.de/archiv/artikel.1658.html

    vermeldet.

  4. Also ich bezweifel ja, daß Ukrainische nicht-gekaufte Politologen ernsthaft erst jetzt auf die Idee gekommen sind, daß diese professionellen Demonstranten vom Schlage Fischer eine natürliche Sache sind. Mit Jubelkomitees usw kennt sich der ehem. Ostblock aus.
    Es bleibt ein Rätsel, warum im Westen dieses Treiben immer noch nicht ganz durchschaut wurde, egal der Soros-Protest-Tingel-Wanderzirkus im in- oder ausländisch aktiv ist.

  5. Jo, der Kommentar unter dem Artikel, deutet etwas ganz Wichtiges an. Die Grenzverschiebung, dh im Westen der Ukraine Polen, im Osten Russen.
    Ich denke nach wie vor, daß Rußland sein NATO/Raketenschildproblem bereit ist, auf Kosten der Polen und Ukrainer zu lösen. Dh, die sind an einer Wiederherstellung Deutschlands interessiert, als Puffer. Genau wie Stalin das auch wollte.

  6. Oppositionsführer Klitschko kommt aus Deutschland. Oppositionsführerin Timoschenko will nach Deutschland. Mutti will Gespräche mit Putin über EU-Assoziation der Ukraine, nachdem die USA enttäuscht sind.
    Deutsch macht den Frontkasper für „westliche“ Interessen. Sicher auch mit einigem materiellem Aufwand.
    sozusagen die formale diplomatische Speerspitze der orangefarbenen Wühlarbeit, die Opposition und „Massendemonstrationen“ organisiert.

  7. Hi,
    wer von Euch war denn schon mal in der Ukraine?
    wer von Euch hat mal in der Bar – in der Ukraine – mit den einfachen Leuten einen gesoffen?
    Ich war im Oktober da…
    also gegen Janukovich braucht man 90 Prozent der Ukrainer kein Geld bieten.
    Das ich -genau wie hier ja auch schon geschrieben- weiß, daß meine Freunde auf Ihre Kosten- ohne mein Geld – nach Kiew gefahren sind, ist wohl klar, man muss nicht immer eine Verschwörungstheorie aus dem Hut zaubern, wer es schafft hier einigermaßen zu leben und nicht als seltsamer Tourist durch die Ukraine oder Russland reist, weißt was da los ist.
    Außerdem schaut doch mal die noch nicht abgeschalteten Internetliveübertragungen .- also vor alle die, die mehr als nur deutsch und englisch verstehen
    ach so ich bin nicht gegen die Russen, ich kenne da zuviele, die sich solche Aufmüpfigkeit gegen Putin wünschen.
    übrigens vergleicht die Ukrainer nicht mit den Deutschen – eher mit den Franzosen – die lassen sich auch nicht alles von Ihrer Regierung gefallen.
    und natürlich haben Nachbarn auch ein Interesse – jetzt nur nicht sagen, das nicht legetim ist.
    ok, das wär´s für heute

  8. Mag sein, dass viele zu J. stehen wie die Syrer zu Assad. Wie einige Libyer zu ihrem „Zauselkopf“ standen. Immerhin haben sie ihn aber mehrheitlich gewählt, oder?
    Dass Du sie nicht bezahlt hast, will ich mal glauben. Wovon aber bezahlen sie ihre Reise nach Kiew? Wovon leben sie dann, diese einfachen Leute?
    Wer finanziert die Opposition? Woher kommt Klitschko?
    Wer bezahlt den Sicherheitsdienst der Opposition, die abtrünnigen Krim-Tartaren, Djihadisten, die für Anschluss an die Groß-Türkei kämpfen? Die bezahlt Erdogan, stimmt.
    Aber wenn die Ukrainer nicht begreifen, wie sie hier aus dem Westen vereinnahmt und zerlegt werden sollen, nur als Werkzeug hin zur EU-Diktatur und gegen Putins Russland dienen sollen, ist ihnen nicht zu helfen. Wie einigen ex-jugoslawischen Bevölkerungen auch, die glatt pro-EU eingestellt sind. Dabei hat noch jede Bevölkerung in EU und mit EUR nichts als Abstieg und Katastrophen erlebt. Das soll ja schließlich auch so sein, sagen sie, sonst wird´s ja nichts aus ihrem alternativlosen finsteren Europa.

  9. @ jaasoon

    50 DM zahlte der Deutsche Gewerkschaftsbund jedem BRD-Studenten, der um 1969/1970 herum zur Anti-NPD-Kundgebung auch als nichtzahlender Mitfahrer in einem DGB-Bus nach Siegen kam. Nach der Demonstration vor der Siegerlandhalle wurden die Studenten natürlich auf DGB-Kosten per Bus auch wieder zurück gefahren!

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