Skandal: EU stellt Weichen für Gen-Mais

gmo monsantoerschienen bei DWN

Die EU-Kommission hat den Weg für einen neuen Gen-Mais freigemacht. Ist der Mais einmal ausgesät, wird er sich mit ursprünglichen Sorten kreuzen und weiterverbreiten. Die Folgen für das Öko-System in Europa könnten weitreichend sein.

Die Europäische Kommission hatte am Mittwoch die Chance, sich klar gegen den Anbau von Gen-Mais auszusprechen. Das passierte nicht. Stattdessen wurde die Abstimmung über die Zulassung an den Ministerrat weitergeleitet. 1998 wurde mit MON 810 der Firma Monsanto die bisher einzige Gen-Maissorte in der EU zugelassen. Nach 15 Jahren steht nun mit „Mais 1507“ eine weitere kurz vor der Zulassung.

Darüber werden nun die EU-Agrarminister entscheiden. Und die Vergangenheit zeigt: Entweder die Agrarminister einigen sich für einen Anbau von Gen-Mais. Oder sie kommen zu keiner klaren Entscheidung (mehr hier).

Damit wäre die Kommission wieder am Zug. Und die hat ihre Zustimmung bereits geäußert. Dabei beruft sie sich auf die Lebensmittelbehörde EFSA, die dem Gen-Mais für unbedenklich hält.

Pioneer, der Hersteller von „Mais 1507“, hatte den Antrag zur Zulassung bereits im Jahr 2001 gestellt und sich über das verzögerte Zulassungsverfahren beschwert. Der Europäische Gerichtshof hatte die Beschwerde im September zugelassen.

Die möglichen Folgen für Umwelt, Konsumenten und Bauern werden dabei außer Acht gelassen. Denn „Mais 1507“ produziert ein Insektengift. Dabei werden nicht nur Schädlinge wie der Maiszünsler getötet, sondern auch nützliche Tiere wie Schmetterlinge oder Falter, so Global 2000. Die Auswirkungen auf Honig- und Wildbienen wäre nicht abschätzbar.

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2 Gedanken zu „Skandal: EU stellt Weichen für Gen-Mais

  1. Das Zeugs wird sich genau so vermehren, wie die schwulen Neger aus Timbuktu und Takatukaland, die jetzt massenweise Asyl beantragen werden, weil der EuGH sie heute als schützenswerte Gruppe anerkannt hat.

  2. Ich würde Bilder von Argentinien einstellen und Luftaufnahmen, der Felder von MONSANTO, da auch die Krankheiten auflisten, die die Urbevölkerung ungefragt hinnehmen mußte. Meine Frage ist ja, die Ägypter haben Wüste, war da auch MONSANTO schon da, siehe deren Stand der Wissenschaften und heutiges Leben, wie bei den Nomaden der Tuarek? Glück Auf, meine Heimat und dank der Welt haben wir ja noch die Hopi und Maja, deren Voraussagen auch stimmig waren!

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