Kolonialismus: späte Rechnung

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erschienen bei Preussische Allgemeine – Danke an Gerald

Teuer zu stehen kommen könnte Großbritannien, den Niederlanden und Frankreich ihre koloniale Vergangenheit. Vertreter der Karibischen Gemeinschaft (Caricom) haben vor der UN-Vollversammlung eine Klage gegen die drei Staaten angekündigt, bei der am Ende Entschädigungszahlungen von mehreren Milliarden Euro stehen könnten. Konkret prüfen die 14 Caricom-Staaten derzeit, ob sie vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag Reparationszahlungen für die Folgen von Sklaverei auf ihrem Territorium einklagen können.

Die beschuldigten westeuropäischen Staaten sind gut beraten, die Caricom-Ankündigung ernst zu nehmen. Es handelt sich um mehr, als das sonstige politische Gepolter, mit dem vor der Uno Forderungen für mehr Entwicklungshilfe untermauert werden. Immerhin hat die renommierte Londoner Anwaltskanzlei Leigh Day, die in Menschrechtsprozessen als überaus erfolgreich gilt, den Auftrag zur Klagevorbereitung erhalten. Erst unlängst hat die Kanzlei Entschädigungen für Kenianer erstritten, die während des sogenannten Mau-Mau-Aufstandes während der 50er Jahre durch britische Kolonialbeamten gefoltert worden waren.

Sollte die Klage der karibischen Staaten in Den Haag Erfolg haben, wäre es abermals Großbritannien, das für seine Vergangenheit finanziell massiv zur Rechenschaft gezogen würde. Von den 14 Mitgliedsländern der Caricom waren vor ihrer Unabhängigkeit zwölf Staaten – wie etwa Belize und Barbados – britisches Kolonialgebiet. Lediglich Haiti und Surinam standen unter französischer beziehungsweise niederländischer Herrschaft.

Doch der Anspruch der potenziellen Kläger ist umstritten. Zwar hat die Ära der Sklaverei, in der die drei Länder verstrickt waren, fast 400 Jahre angedauert, inzwischen ist aber geraume Zeit verstrichen. Die Strategie der Kläger könnte deshalb vor Gericht darauf abzielen, die möglichen Auswirkungen der Sklaverei auf die heutigen Bewohner zu beweisen.

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5 Gedanken zu „Kolonialismus: späte Rechnung

  1. Es ist nicht zu fassen: Die ganze satanische Sklavenausbeutung geschah ohne den Herrn Hitler, seine bösen Nazis und das übrige Deutsche Volk. Es muß noch daran erinnert werden, daß Deutschland per Diktatfrieden anno 1919 auf alle Kolonien verzichten mußte! Denn alle Deutschen sind grundsätzlich von Anfang an nicht in der Lage, Völker, ganz besonders andere Kolonialvölker menschenwürdig zu behandeln.

  2. Ich nehme aus humanistischen Gründen freiwillig drei Engländer für die Feldarbeit auf und die zweibeinigen Ochsen vor dem Pflug kommen aus den USA.

    Und ganz im Ernst gefragt: Wie wollen diese Kreaturen den finanziell angerichteten Schaden jemals begleichen können?

    Das geht nicht. Das ist nicht berechenbar. Und das wissen diese verschlagenen Kreaturen sehr genau. -Ihre Furcht vor der Wahrheit ist der Beweis dafür.

    Von dem seelischen Schaden, den diese Viecher weltweit angerichtet haben, wollen wir gar nicht erst anfangen. Seele ist nicht rechenbar für anständige Menschen.

    Aber ein billiger Schuldenerlass, eine Generalamnestie, wie es dem Wesen des deutschen Volkes eigentlich entspräche, dieses zu fordern?

    Ist das klug??

    Könnte die Güte des menschlichen Herzens die Charakterlosigkeit dieser Kreaturen wandeln?

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