im Lager der Feilscher

syria frauerschienen bei chartaphylakeion tou polemou

Wo wir gerade bei Prinzipien und Handel sind, können wir aus aktuellem Anlass auch der sogenannten „syrischen Opposition“ kurz Aufmerksamkeit schenken. Noch vor kurzem haben es deren Führer kategorisch abgelehnt, sich an irgendwelchen Gesprächen wie etwa Genf-2 zu beteiligen, wenn Baschar al-Assad daran teilnimmt oder vertreten sein wird.

Die Lage ändert sich aber. Saudi-Arabien versucht wie ehedem nach wie vor, die kommende Konferenz in Genf zu sabotieren; die „offizielle syrische Opposition“, die man in Doha unter enormer Anstrengung zu einer losen Koalition zusammengezimmert hat, erleidet einerseits schwere Verluste gegen die Regierungskräfte, andererseits schmelzen ihre Kommandostrukturen ohnehin, da ganze Einheiten ins Lager diverser islamistischer Brigaden übergehen. Noch ein wenig, und diese Opposition wird für niemanden mehr von Interesse sein.

Aus diesem Grunde verlagert sich der Chef der Koalition, Ahmad al-Dscharba (ein Schammar-Scheik und dadurch mit dem saudischen Königshaus verschwägert) aufs Feilschen, denn ansonsten blüht seiner Gruppierung die schiere Auflösung.

Al-Dscharba ist nun fast bereit, an der Konferenz teilzunehmen. Er würde sogar mit Assad sprechen, wirft aber weiterhin Bedingungen auf, die nicht allzu gesund aussehen. Das liegt wohl darin begründet, dass er einerseits in der Politik bleiben und wenigstens irgendeine Macht haben, es sich auf der anderen Seite natürlich nicht mit seinen Gönnern verderben möchte.

Der Bedingungen sind es nunmehr zwei: erstens, Assad soll die Fristen für seinen Verbleib im Amt des syrischen Präsidenten benennen. Zweitens – der Iran darf nicht an der Konferenz teilnehmen.

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3 Gedanken zu „im Lager der Feilscher

  1. Die syrische Opposition ist eine Lachnummer und dient nur noch dem Zweck, die Konferenz in Genf zu verhindern, damit nicht noch mehr Schweinereien von USrael auf den Tisch kommen.

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