Fukushima Update – Global Research

Fukushima-Daiichi-Juli-2013 - Foto: enable.com
Fukushima-Daiichi-Juli-2013 – Foto: enable.com

erschienen bei einartysken

von Einar Schlereth

Der Journalist Yoichi Shimatsu fragt, wieso TEPCO die Entfernung der ausgebrannten Brennstäbe jetzt riskiert, wo die Gefahr einer unkontrollierten globalen atomaren Strahlung droht.

Die Dringlichkeit im Vergleich zu Reaktoren, wo eine Kernschmelze eingetreten ist, ergibt sich aus folgenden Faktoren, wie er schreibt:

  • über 400 Tonnen atomaren Materials in dem Pool können sich selbst entzünden
  • der von Feuer beschädigte Tank hat sich stark geneigt und droht eher früher als später zu stürzen
  • der Einsturz des Gebäudes könnte eine Kettenreaktion und Explosion hervorrufen
  • die folgende radioaktive Wolke könnte einen großen Teil der Welt verseuchen.

Das Katastropphenpotential in der Einheit 4 ist wahrscheinlich höher als vermutet wegen des Vorhandenseins neuer Brennstäbe, die von der Aufrüstung des Reaktors 4 just während des Tsunamis am 11. März 2011 stattfand. Was da genau passiert ist, wird bis heute von allen Seiten unter Verschluss gehalten.

die Operation beginnt

Eine schwierige Prozedur erfordert, dass ein Stahlzylinder, eine Art Fass, in eine Ecke des Pools niedergelassen werden muss, um dann mit dem Kran 300 kg schwere Brennstab-Gruppen eine nach der anderen hineinzuhieven, von denen 22 hineingehen, und dann das Fass in einen Kühlbehälter abzusenken, der neben der Einheit 4 gebaut wurde, bevor sie danach ein Lagergebäude platziert werden. Die 1.533 Bündel herauszuholen ist eine schwierige, gefahrvolle Arbeit. Wenn ein Bündel zerbricht und auf die übrigen Brennstäbe fällt, kann eine unkontrollierte atomare Reaktion ausgelöst werden. Außerdem haben viele der Brennstäbe durch die zwei Feuer ihre Schutzhülle verloren.

Da der Pool ebenfalls schief steht, könnte sein Absturz ebenfalls eine atomare Reaktion bewirken. Eine Kaskade von Neutronen könnte die nahegelegenen Pools von Einheit 1 bis 6 entzünden, von denen jeder 6.735 Brennstabbündel enthällt.

Pool 4 enthält geschätzte 400 Tonnen Uranium und Plutoniumoxid, verglichen mit nur 6.2 Kilo Plutonium im Fat Man, der Bombe, die 1945 Nagasaki ausradierte.

In der Einheit 1 liegen angeblich mehr als 1.700 Tonnen atomaren Materials. „Meinen Nachforschungen zufolge gibt es nicht dokumentierte und illegale große Lagerstätten im Fukushima-Komplex von unbekannter Größe“, schreibt Yoichi. Im Vergleich enthielten die Reaktoren in Tschernobyl 180 Tonnen, wovon nicht alle geschmolzen sind.

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6 Gedanken zu „Fukushima Update – Global Research

  1. Jo.

    Ich las gerade eine 57 seitige Studie bei dem honigmann.de eines deutschen Physikers über die Nichtexistenz der Atombombe GENERALIS in einem Atemzug.

    Ich bin noch ganz atemlos durch diesen jüdischen Bluff der Superlative: (Einstein, Meitner, Rosenberg, Teller) und erschüttert darüber, dass die deutschen Forscher in ihrer Beobachtung und Art keine Physik entwickelt haben sollen.

    Kann das sein?

  2. Ich habe in verschiedenen Kommentarspalten versucht, auf einen Umstand hinzuweisen. Und? Meine Hinweise wurden gelöscht. Jedesmal. Auch bei der ach so wahrheitsuchenden DWN. So dolle wollten die dann wohl doch nicht suchen.
    Fukushima ein Fake? Diesen Suchbegriff bei Gockel eingeben ergibt etwas über 500.000 Ergebnisse.

    Hier nur einer, Honigmann:
    http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2011/06/30/focus-hintergrundstrahlung-in-munchen-hoher-als-in-fukushima/

  3. Der Mox Brennstoff in Japan soll einen besonders hohen Plutoniumanteil gehabt haben, es schwirren Zahlen um die 20%.

    Übrigens wurden auf unseren Planeten über 2000 Atombomben zur Explosion gebracht.

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