CIA gibt zu, Guantanamo-Häftlinge „umgedreht“ zu haben

Guantanamo - Bild: Wikipedia
Guantanamo – Bild: Wikipedia

erschienen bei voltairenet

Während vier Jahren, von 2003 bis 2006, hat die CIA ein Programm der „Umdrehung“ der Mitglieder der Al-Qaida in Guantánamo geführt. Die Doppel-Agenten wurden in einer geheimen Einheit ausgebildet, ebenfalls auf dem Militärstützpunkt befindlich und unter dem Namen „Penny Lane“ bekannt.

Laut den Offizieren, die das enthüllt haben, erlaubte dieses Programm genügend Terroristen umzudrehen, um aus ihnen Spitzel zu machen, die bei der Verhaftung oder Hinrichtung der Al-Qaida-Führer von unschätzbarem Wert waren.

Diese Darstellung der Dinge blendet aber die Realität aus: die Mehrheit der Guantánamo-Gefangenen hat nie der Al-Qaida angehört. Das Guantánamo-Folterzentrum war nicht dazu da, um Geständnisse zu sammeln, sondern sie zu fabrizieren. Jene wenigen Elemente, deren Formatierung sich als nachhaltig erwies, wurden dann als Doppelagenten eingesetzt.

Quelle: voltairenet

4 Gedanken zu „CIA gibt zu, Guantanamo-Häftlinge „umgedreht“ zu haben&8220;

  1. Das hätte man sich doch denken können, Ich mein, seit den 50 er Jahren (mein Buchwissenstand) ist bekannt, das die Amis Gehirnwäsche erforschen und damit auch anwenden werden.

  2. wahrscheinl. schon um das Kriegsende, Buch und Film von Egmont Koch bei arte u.3sat u. SW3 (2007) -Artischocke- bei youtube eingeben. Aber die Bilder von Dachau können auch gefälscht sein, wie so vieles in den Nürnberger Prozessen.

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