das slawische Korps

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Bild: chatophyleikon tou polemou

erschienen bei chartophyleikon tou polemou

In Moskau sind Mitarbeiter einer in Hongkong ansässigen privaten Sicherheitsfirma verhaftet worden, die mehrere Hundert Russen nach Syrien geschickt hat, um dort “Infrastrukturobjekte zu sichern”. Dass man die Hintermänner illegaler Söldnertruppen dingfest macht, ist natürlich erst einmal richtig. Man wünscht sich nur, dass der russische FSB sich nicht nur auf Söldner der einen Seite des Konflikts beschränkt – auf Seiten der in Syrien Krieg führenden Terrorbrigaden kämpfen verschiedenen Angaben zufolge um die 4.000 Leute aus Russland. Dass man deren Koordinatoren verhaftet, hört man derweil nicht. Das ist einerseits aufgrund der Netzwerkstruktur und dem “religiösen” Kontext bei der Anwerbung von Dschihadisten verständlich, andererseits müssen die Russen da bald etwas unternehmen, ehe auf irgendeinem zentralrussischen Hügel bald das eine oder andere Schwein pfeift.

Hierunter folgt nun, verkürzt übersetzt, ein recht interessanter Artikel vom russischen Portal Fontanka.ru, der u.a. darüber aufklärt, wo in Syrien und auf welche Weise die Terrorbanden im Oktober an russische Ausweise gelangt sind. Es handelt sich bei der ganzen Truppe aber nicht um die vor einer Weile hier besprochene Initiative des ukrainischen Offizierskorps der Veteranen, sondern um recht seltsame Machenschaften, hinter denen ein nicht näher genannter Syrer mit oder ohne Beziehung zur syrischen Regierung steht. In Zeiten der Wirren gibt es auf allen Seiten Leute, die etwas am Chaos verdienen wollen. Beim Auftraggeber des “Slawischen Korps” handelt es sich mutmaßlich um einen “syrischen Oligarchen” aus der Erdölindustrie.

Eingewoben in den Bericht sind Zitate aus dem Interview mit einem St. Petersburger Russen, der mit dem “Slawischen Korps” in Syrien war.


Dass es russische Staatsbürger gibt, die sich nach Syrien begeben, um dort gegen die Regierung Assad zu kämpfen, weiß man längst. Dass hingegen russische Söldner auf Seiten der syrischen Regierung an den Kampfhandlungen teilnehmen, hörte man erstmals im Oktober 2013, als die Opposition im Internet Scans der Ausweispapiere eines von ihr angeblich in der Provinz Homs getöteten Russen aus der Region Krasnodar namens Alexej Maljuta publizierte. Es stellte sich schnell heraus, dass dieser Alexej Maljuta gesund und wohlauf in seiner Heimat ist, zuvor aber tatsächlich zu einem bewaffneten Einsatz in Syrien war – als Mitarbeiter einer privaten Sicherheitsfirma namens Slavonic Corps Ltd.

Seit Frühjahr 2013 veröffentlichte die Slavonic Corps Ltd. in einschlägigen Portalen Aufrufe an altgediente und in mehrmonatigen Auslandseinsätzen erprobte Militärs, sich für einen gut bezahlten Auslandseinsatz zu melden. Versprochen wurden 5.000 US-Dollar pro Monat für den Wachschutz gewisser Infrastrukturobjekte der Energieerzeugung. Daraufhin gab es zahlreiche Rückmeldungen von ehemaligen OMON-Leuten, von früheren Speznas-Offizieren der Inneren Streitkräfte, von Profi-Leibwächtern. Die Sache schien vollkommen normal, fast jeder derer, die sich gemeldet haben, waren im Kaukasus, in Tadschikistan oder haben Erfahrungen beim “Problemlösen” mit irritierenden Leuten im kriminellen Milieu. Versprochen wurden außerdem 20.000 US-Dollar für den Fall einer Invalidität und 40.000 US-Dollar im Todesfall. Alles in allem: annehmbar.

Ein kurzer Anruf, ein Treffen, Ausfüllen von ein paar Formularen – man war dabei. Bald darauf folgte ein Anruf und eine Einladung nach Moskau zur Moran Security Group. Dort wird den Kandidaten erklärt, dass ein Einsatz in Syrien bevorstehe und sie sich dafür bereithalten sollen. Kurz darauf kam auch schon ein Anruf: sofort wieder nach Moskau kommen, und im Namen der Slavonic Corps Ltd. geht es ab nach Syrien. Nur den Reisepass mitnehmen, keine Militärsachen, unauffällig verhalten.

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5 Gedanken zu „das slawische Korps

  1. In jedem Land gibt es schwarze Schafe, aber das es mit einem Male so viele Schafe sind, das liegt an der Gesellschaft, siehe Dezentralisierung und auch fehlende Disziplin im Volk! Und dann, dann kommt der Wahnsinn dazu, das es Träumer gibt, die Meinen ein Land mal ebend so zu besetzen und da die NWO zu installieren, das ist fast wie, damals, unter Stalin und dem Bolschewismus, weltweite Idiotie! Glück Auf meine Heimat und ich in der Deutschen Reichsgeschichte, nebst Verfassung und geltendem Recht lebend, siehe, was Recht ist und die dazu gehörende Staats- und Völker – Lehre unter Prof. Dr. jur Bracht und auch wieder gegeben 1989 von Frau Jutta Limbach einer Professorin der BRD (Besatzer-Kombattantin). Glück Auf, meine Heimat!

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