Vorreiter: Uruguay bereitet Legalisierung von Marihuana vor

Cannabisjesuserschienen bei KOPP – Danke an Pa

Uruguay wird wahrscheinlich das erste Land weltweit sein, das den Verkauf von Marihuana zu einem festgelegten Marktpreis von umgerechnet 70 Euro-Cent das Gramm legalisiert. Nachdem im August schon das Repräsentantenhaus (»Cámara de Representantes«) mit Unterstützung des Präsidenten José Mujica das entsprechende Gesetz verabschiedet hatte, wird nun im November ebenfalls mit einer Zustimmung des Senats (»Cámara de Senadores«) gerechnet.

Der Spiegel zitiert den Präsidenten mit den Worten: »Das Problem hinter dem Marihuana ist der Drogenhandel, den fürchte ich mehr als die Drogen.« Auf diese Weise soll der bisher illegale Handel mit einem Volumen von 40 Mio. Dollar unter Kontrolle gebracht werden. Mit diesem Schritt soll auch der illegale Drogenhandel in ganz Lateinamerika bekämpft und die enormen Gewalttätigkeiten der Drogenkartelle eingeschränkt werden, die sich in Teilen der Region verheerend auswirken.

Die Abgeordneten setzten einen Anfangspreis von umgerechnet 70 Euro-Cent pro Gramm fest, der damit unter dem bisherigen Marktpreis von einem Euro liegt.

Der Chef der Drogenbehörde des Landes, Julio Calzada, erklärte gegenüber der uruguayischen Zeitung El País, mit diesem Schritt bringe man das Drogengeschäft des Landes unter Kontrolle, in dem man »sichere Einkaufsmöglichkeiten schafft, ein qualitativ gutes Produkt und noch dazu einen allgemeinen Preis garantiert«. Seiner Ansicht nach reiche ein Gramm »für einen großen Joint und drei kleinere«. Der freie Handel mit Marihuana könnte bereits Mitte 2014 beginnen.

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7 Gedanken zu „Vorreiter: Uruguay bereitet Legalisierung von Marihuana vor

    1. @ gerd
      Israel ist nur ein weiteres Land, das gerade diesen Weg in der Medizin geht. Nur die Ausformung ist anders, mit vor-Ort-Eigenanbau – offensichtlich fest ins medizinische System integriert. Andere Länder öffneten den Markt wie unlängst Colorado und weitere Staaten in den USA – von wo aus das Verbot der Kulturpflanze ja seinen Ausgang nahm. Man hat seither von keinen negativen Folgen aus diesen Ländern gehört… also darf man annehmen, daß die Welle weiterschwappt – von einem Ozean zum anderen und wieder zurück…
      Entscheidend sind die klinischen Studien über den medizinischen Nutzen – auf die wartet die Welt. Diese Klinik in Jerusalem hat zudem Weltruf! Erst mit solchen Studien können eines nicht allzufernen Tages wirksame und überaus preiswerte Medikamente produziert und Krankenkassen gegenüber abgerechnet werden.
      Das Israel sich in diesem Sinn für seine Leute so gegen die Pharmamafia aufstellt verdient Anerkennung.

  1. Ja, und noch etwas haben sie uns Voraus. Es gibt in Israel keine Chemotherapie. (Quelle HonigNachrichten)
    Warum wohl? Kann man sich an drei Fingern abzählen.

    1. @ CGT
      Das bezieht sich auf die in Israel übernommene, hierzulande völlig umstrittene Arbeit von Dr. Hamer (Neue Germanische Medizin), die Krankheiten als ein „biologisch sinnvolles Sonderprogramm“ begreift, die durch die Lösung eines „verursachenden Konflikts“ selbstheilend „behandelt“ werden. Ich habe Hamers Erkenntnisse als großartiges Diagnoseinstrument abgelegt, die Therapie ist aber falsch bzw. unvollständig. Man muss der Chemiefabrik Körper schon auch die richtigen Rohstoffe zukommen lassen.
      Daß jedoch durch eine giftige und schwächende Chemo-Dauerbehandlung auch noch das letzte Porzellan zerschlagen wird, sollte jedem einleuchten.

  2. Und noch etwas. Viele Krankheiten sind seelisch bedingt. Durch das nicht annehmen der Wahrheit kommt es im Körper zu Konflikten. Soll heißen: wer in der Wahrheit lebt wird seltener krank.
    Und es gibt nur eine Wahrheit. Jeder muß sie für sich finden.

    Denkanstoß von Claudios.

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