von Frankreich ermordet: Präsident Thomas Sankara

thomas-sankara-and-fidel-2erschienen bei einartysken

Vorwort Einar: Auch im vergangenen Jahr legte ich einen Artikel zu seinem Todestag auf. Denn er ist einer der großen, vorbildlichen Führer Afrikas, die von den rassistischen Imperialisten ermordet wurden (ebenso wie Patrice Lumumba, Eduardo Mondlane, Ben Bella, Muammar Gaddafi ) oder gestürzt wurden (Luís Cabral, Laurent Gbagbo). Aber große Persönlichkeiten wachsen nicht wie Pflaumen an den Bäumen. Hier in Europa brauchen keine Führer umgebracht werden, weil es solche Persönlichkeiten nicht gibt. Hier gibt es nur Figuren  wie etwa den französischen „sozialistischen“ Präsidenten François Mitterand, der sich selbstverständlich nicht selbst die Hände beschmutzte, sondern den Verräter Compaoré damit beauftragte. 
Thomas Sankara hat auch bewiesen, dass es quasi im Handumdrehen gelingen kann, die schlimmste Armut und den größten Hunger in kürzester Zeit zu beseitigen. So, wie es in China bewiesen wurde, in Kampuchea und auch in Eritrea durch Isaias Afewerki. Dafür wurden alle diese Führer auf das Übelste beschimpft, verteufelt und zu beseitigen versucht. Viel zu oft mit Erfolg.
Hier und hier könnt ihr den englischen, respektive den deutschen Eintrag auf Wikipedia miteinander vergleichen. Der englische ist tatsächlich ausgezeichnet.
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Zum 26. Jahrestag seiner Ermordung am 15. Oktober 1987. Thomas Isidore Noël Sankara, geboren 1947, war Hauptmann der Armee von Burkina Faso, marxistischer Revolutionär, Pan-Afrika-Theoretiker und Präsident von 1983 – 1987. Er wird von vielen als charismatischer Führer und Kultfigur gesehen und gemeinhin als „Afrikas Che Guevara“ bezeichnet.

In seiner berühmten Rede vor der Organisation für Afrikanische Einheit (OAU) im Juli 1987 sprach er von dem historichen Ursrung der Schulden Afrikas und den Interessen, die immer noch die Freiheit und Entwicklung in Afrika unterdrücken.

Sankara ergriff die Macht 1983 in einem vom Volk getragenen Coup im Alter von 33 Jahren mit dem Ziel, die Korruption und die Dominanz der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich zu beseitigen. Er begann sofort mit einem ehrgeizigen Programm sozialer und ökonomischer Veränderung, wie es niemals auf dem afrikanischen Kontinent versucht wurde [außer durch Gaddafi in Libyen! D. Ü.]. Um diese neue Autonomie und Wiedergeburt zu symbolisieren, benannte er es vom französischen Obervolta um in Burkina Faso („Land der aufrechten Menschen“).

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