Puschkow: Entführung von Libyens Premier ist Scheitern von USA

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Danke an Angelika

Der Nato-Einsatz in Libyen ist gescheitert, sagte Chef des Auswärtigen Ausschusses der russischen Staatsduma Alexej Puschkow nach der Entführung des libyschen Premierministers Ali Seidan.

„Die Macht der Kämpfer anstatt der Macht des Volkes: Unbekannte haben in Libyen den Premierminister aus unbekannten Gründen entführt. Die Nato ist stolz auf die Intervention in Libyen, aber jetzt besteht dort „direkte bewaffnete Demokratie“ und der Erfolg der Nato sieht als Scheitern aus“, twitterte Puschkow.

Medienberichten zufolge sei Seidan von bewaffneten Unbekannten aus seiner Residenz in Tripolis gefahren worden sein.

Vertreter der Gruppierung „Kommandostelle der libyscher Revolutionäre“ wollen den Premier auf Anordnung der libyschen Generalstaatsanwaltschaft festgenommen haben.

Quelle: Stimme Russlands

7 Gedanken zu „Puschkow: Entführung von Libyens Premier ist Scheitern von USA

  1. Mit dem „Bürgerkrieg“ in Syrien und dem Kriegsgebrüll der Schweinemedien gegen Syrien konnte man die grausigen Zustände in Libyen wunderbar übertönen und vertuschen. Diese Nummer funktioniert dankenswerter Weise nun nicht mehr.

    Aber der Friedensnobelpreis für ein zahnlose Behörde lenkt vielleicht schnell wieder für drei Tage von den Zuständen in Libyen ab?

    Und der Cameron soll sich doch jüngst tatsächlich erdreistet haben, als helfender Engel in Libyen tätig zu werden?

    Es ist wie es ist, aber den Gaunerbanden des Westens fällt scheinbar nichts längerfristiges mehr ein. Das ist bedenklich. Denn nun kommen Kurzschlusshandlungen in Betracht-.

  2. der Friedensnobelpreis für die OVCW ist ja der Lacher. Wofür das denn? Dafür, das sie auf Einladung ihrer Bestimmung gemäß tätig werden? Na ja, eh man das korrupte Geld Putin oder Lavrov gibt, dann doch lieber jemandem aus dem eigenen Stall. Wird Zeit, das dieser Logenverein dichtgemacht wird.

  3. Libyen ein Trümmerhaufen, wie geplant. Ein weiteres abschreckendes Beispiel für jeden, der sein Land nicht IWF-Weltbank-BIZ-, sprich Zins- und Schuldenkonform – sprich pleite – macht. Wenn da kein Öl mehr fließt, machts nichts – dann steigen wenigstens die Preise, für die fetten, fiesen Saudis, die vorfinanziert haben, ist die Rechnung wieder glatt.
    In Irak, Afghanistan sind bloß große Stützpunkte und Teile der Hauptstädte – bei Tag – in US-Nato-Hand. Die sog. Regierungen werden aufmüpfig.
    Und da ist ein „Präsident“ drauf und dran, dem nächsten Kriegsgeschrei nachzugeben? Der will tatsächlich die alte Kriegsliste des Gen. Wesley Clark abarbeiten, hat sich anscheinend nur von Gen. Dempsey kurz Einhalt gebieten lassen. In jedem Fall werden hier Generationen und Kontinente übergreifende Planungen verfolgt, die Geschicke der Nato-Länder, allen voran USA, und ihrer Opfer werden von übergeordneten Planern bestimmt. Scheint alternativlos. Kein Präsident, nicht mal ne ganze Generation von Politikern hat da mitzureden. Können sich offenbar nur als ausführendes Organ bewerben.
    Klein-Erdogan glaubt, er könne große Politik machen. Unterstützt bildungsferne Humankulinarier, um die Kurden in Syrien niederzumachen, träumt feucht vom großosmanischen Reich und baut ne Mauer, um die draußen angestoßene Welle nicht ins Land zurück schwappen zu lassen. Kleiner Riesenstaatsmann – entweder man lässt ihn, seltsamerweise, oder er muss sogar…
    Das wirkt im Überblick derart durchgeknallt, dass man an Albert Pike denken muss: will hier jmd den 3. WK inszenieren, das Ende der Welt im Nahen Osten herbeiführen?
    Es wird klar und klarer: Jemand will systematisch Länder, Völker, die Welt zerstören. Warum?
    Die Ordnung aus dem Chaos.

    Es gab mal ne kleine Republik, mit ner großen Friedensbewegung. Die wollte erst keine Gewehre, dann keine Raketen, schon gar nicht Atombomben. Die Bewegung ist zu ner Partei geworden, zieht sich bunt an und schreit oliv. Das ist politisch korrekt, allgemeine Doktrin geworden. Und die kleine Republik? Die ist größer geworden und alternativlos entschlossen, zu verschwinden. Jeden Tag verschwindet sie mehr, sagt einer, der Minister war und wieder werden will, und jeden Tag freut ihn das mehr. Längst verlangen amtierende Minister Krisen und einen anderen Staat.

    Durchlässige Systeme? Falsch geraten. Bloß intern versetzt. Draghi hier, Geitner da.
    http://www.focus.de/finanzen/news/rueckkehr-zu-goldman-sachs-zoellick-wird-vorsitzender-im-berater-direktorium_aid_1123660.html

    Libyen, heise/tp: Tausende Man-Pads. WArum sind die nicht wirksam gegen Bombardierungen, Tiefflieger eingesetzt worden, insb. gegen die helikopter beim Blutbad von Tripolis vor dem Einmarsch? Wundert mich immer noch.

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