Archiv für den Monat: Oktober 2013

Syrien: neuer C-Waffen-Angriff der Rebellen nahe türkischer Grenze

syrien gaserschienen bei RT

Übersetzung John Schacher

Die Rebellen benutzten am Dienstag im Nordosten Syriens nahe der Grenze mit der Türkei erneut chemische Waffen, berichtet der libanesische TV-Sender Al-Mayadeen.

Die Gift-Granate explodierte in der Nähe eines Checkpoints der kurdischen Streitkräfte nahe der Grenze mit der Türkei in der Stadt Ras al-Ayn al-Hasaka.

Der Angriff wurde von kurdischen Streitkräften berichtet, die in der Region militärische Operationen gegen die Rebellen durchführen.

Sie werden mit den Worten zitiert, daß sie giftigen gelben Rauch sahen, welcher der Granaten-Explosion folgte, während einige von ihnen Symptome einer schweren chemischen Vergiftung – von Übelkeit begleitet – erlitten.

Der gemeldete chemische Angriff kommt inmitten des zweiten Tages heftigster Kämpfe in der Stadt.

Die kurdischen Kräfte haben erfolgreich mehrere Angriffe durch bewaffnete Gruppen von Extremisten der Nusra Front (Jabhat al-Nusra) und des Islamischen Staates Irak und der Levante abgewehrt und dabei 28 Militante getötet.

Dies geschieht, während in gemeinsamer Mission UN und internationale Experten der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) in Syrien die Lager und Produktionsstätten von C-Waffen kontrollieren.

Quelle und weiter: RT

Monsanto: Gentechnik-Industrie bläst zum General-Angriff auf Europa

monsanto maiserschienen bei DWN

Die Lobbyisten haben in Brüssel ihren Druck auf die EU verstärkt: In einer konzertierten Aktion fordern verschiedene Verbände einen bedingungslos positiven Umgang mit den Produkten von Monsanto & Co. Einen ersten Erfolg können sie bereits mit der Zulassung einer neuen Gen-Mais-Sorte von Monsanto vermelden. Die aktuellen Schlachten sind die Vorbereitungen auf eine Groß-Offensive in der EU.

Nach dem europäischen Volksaufstand gegen die geplante Regulierung des Saatguts in privaten Gärten (hier) und dem Rückzieher der EU (hier) herrscht in Brüssel Verunsicherung: Die Durchsetzung ihrer Interessen in Brüssel war für die Landwirtschafts-Lobby war in den vergangenen Monaten kein Selbstläufer mehr.

Daher bläst die Industrie nun zum Gegenangriff.

In einer konzertierten Aktion soll der EU klar gemacht werden, dass die Kritik an der Gen-Technik von Ahnungslosen vorgetragen wird.

Die korrupte Wissenschaft bestätige dagegen die Richtigkeit der geschäftspolitischen Ziele Aussagen der Konzerne.

Die Agrar-Organisationen haben geharnischte Briefe an EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, Parlamentspräsident Martin Schulz und Ratspräsident Herman Van Rompuy geschrieben in denen sie sich über die Verschärfung der Vorschriften beschweren. In den Schreiben behaupten die Lobbyisten, dass die wissenschaftlichen Belege über die Sicherheit der Gentechnik in der Landwirtschaft ständig wachsen.

Obwohl in der ESFA schon viele von der Industrie eingeschleuste Leute sitzen, würden in der EU Entscheidungen verschleppt – nachdem die EFSA die Unbedenklichkeit der Produkte bescheinigt habe. Noch einmal schießen die Verbände in ihren konzertierten Schreiben gegen die Monsanto-Kritiker und diffamieren im Vorübergehen die Monsanto-kritische Séralini-Studie (mehr dazu und zur Unterwanderung der EU durch Monsanto hier).

Die Lobbyisten, zu denen die deutsche Fördergemeinschaft InnoPlanta und der britische Bauernverband zählen, rufen die EU-Institutionen und die Mitgliedstaaten auf, „eine breitere, ganzheitlichere und langfristigere Sichtweise der Agrarproduktion“ anzunehmen und die Gentechnikvorschriften entsprechend anzupassen.

Damit liegt der Ball außerhalb des demokratischen Spielfelds.

WEITERLESEN bei DWN

wenn Frauen Frauen diskriminieren

schweizerschienen bei william-tell – Danke an Christoph

von Ulrich Schlüer, Chefredaktor «Schweizerzeit»

Man muss in der heutigen Schweiz offenbar Finanzministerin werden, bis man – ohne jede Gegenfrage seitens der sich als «Vierte Gewalt» gebärdenden Medien – geradezu bombastische Verdrehungen zu einer abstimmungsreifen Volksinitiative kühl lächelnd als «Position des Bundesrats» der Öffentlichkeit präsentieren kann.

Am 24. November dieses Jahres stimmen Volk und Stände über die Familieninitiative ab.

gegen jede Diskriminierung

Diese Familieninitiative fordert weder einen einzigen Franken an zusätzlichen Subventionen noch irgend einen neuen Steuerabzug. Sie verankert einzig ein Nichtdiskriminierungs-Prinzip in der Bundesverfassung: Familien, die ihre Kinder unter Verzicht auf ein zweites Einkommen selber erziehen und betreuen, dürfen gegenüber jenen andern Familien nicht diskriminiert werden, die ihre Kinder zwecks Erzielung eines zweiten Einkommens zumeist in staatlichen Institutionen fremdbetreuen lassen. Wo immer Steuer-Erleichterungen für die Kinderbetreuung gewährt werden, müssen diese Erleichterungen ausnahmslos allen Eltern in gleicher Art gewährt werden. Eine – von Bundesbern seit langem anvisierte, teilweise auch umgesetzte – materielle Begünstigung allein jener Eltern, die zwecks Erzielung eines zweiten Einkommens ihre Kinder fremdbetreuen lassen, wird von der Initiative als unzulässig erklärt.

krasse Beleidigung

Die schlicht beleidigende Begründung, wonach Eltern mit zwei Einkommen mehr für den Staat täten als solche Eltern, die zugunsten der Selbstbetreuung ihrer Kinder auf ein Zweiteinkommen verzichten, ist nichts anderes als eine verletzende, ja «gschämige» Diskriminierung der selbsterziehenden Eltern.

Ausschaltung von Diskriminierung ist also das Ziel der Familieninitiative – keine Spur von Subventionsforderung, wie das selbst die sonst auf ihre Korrektheit bedachte «alte Dame von der Zürcher Falkenstrasse» fälschlicherweise behauptet.

Einige linksorientierte Frauen lassen sich – abgelichtet im SonntagsBlick – von dieser Nicht-Diskriminierungs-Initiative zu einer in Auftritt und Tonart im wahren Sinn des Wortes blindwütig entwickelten Kampagne motivieren: Mit dieser – allein zu Solidarität zwischen allen Frauen aufrufenden – Initiative sollten «die Frauen wieder zurück an den Herd» befohlen werden, unterstellen sie eifernd – und verleugnen mit solch ideologisch motivierter Behauptung eigentlich nur die als selbstverständlich vorausgesetzte Solidarität zu Frauen, denen die eigenen Kinder wichtiger sind als ein zweites Einkommen.

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Syrien: Assad verkündet allgemeine Amnestie

assaderschienen bei Ria Novosti

Mitten im Bürgerkrieg hat Syriens Präsident Baschar al-Assad eine allgemeine Amnestie verkündet.

Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Sana gilt der Straferlass für Taten, die vor dem 29. Oktober begangen worden sind.

In Syrien dauern seit März 2011 Kämpfe zwischen Armee und bewaffneten Regierungsgegnern an. Laut UN-Angaben sind bei den Gefechten bereits bis zu 100.000 Menschen, darunter 7.000 Kinder, getötet worden. Die Opposition, aber auch westliche Staaten wollen Assad zum Rücktritt zwingen. Nach Darstellung der syrischen Regierung kämpft die Armee gegen aus dem Ausland unterstützte Terroristen.

Quelle: Ria Novosti