Hensel´s Sonntagsmatinée: Du bist nicht gescheitert – Teil IV

von H.-P. Schröder

Oskar Panizzas Befreiung aus dem Giftschrank der frommen Denkungsart – IV. Teil

 

Das Gift der Lehre „gleiche Rechte für alles“ –

das Christentum hat es am grundsätzlichsten ausgesät,

das Christentum hat jedem Ehrfurchts- und

Distanz-Gefühl zwischen Mensch und Mensch,

das heißt der Voraussetzung zu jeder Erhöhung,

zu jedem Wachstum der Kultur einen Todkrieg

aus den heimlichsten Winkeln schlechter Instinkte gemacht,

– es hat aus dem ressentiment der Massen sich

seine Hauptwaffe geschmiedet gegen uns, gegen alles Vornehme,

Frohe, Hochherzige auf Erden, gegen unser Glück auf Erden…

Die „Unsterblichkeit“ jedem Petrus und Paulus zugestanden

war bisher das größte, das bösartigste Attentat

auf die vornehme Menschheit.- Und unterschätzen wir

das Verhängnis nicht, das vom Christentum aus

sich bis in die Politik eingeschlichen hat!

Niemand hat heute mehr den Mut zu Sonderrechten,

zu Herrschaftsrechten, zu einem Ehrfurchtsgefühl

vor sich und seinesgleichen,- zu einem Pathos der Distanz…

Unsre Politik ist krank an diesem Mangel an Mut! –

Der Aristokratismus der Gesinnung wurde

durch die Seelen-Gleichheits-Lüge am unter-

-irdischsten untergraben; und wenn der Glaube

an das „Vorrecht der meisten“ Revolutionen macht

und machen wird, das Christentum ist es,

man zweifle nicht daran, christliche Werturteile sind es,

welche jede Revolution bloß in Blut und Verbrechen

übersetzt! Das Christentum ist ein Aufstand

alles Am-Boden-Kriechenden gegen das, was Höhe hat:

das Evangelium der „Niedrigen“ macht niedrig… „

Friedrich Nietzsche, – Der Antichrist –

geschrieben 1888

Entspannt er (2)

Urteil und Strafe

Ende des 15. Jahrhunderts besuchte die Syphilis zuerst Italien, dann ganz Europa. Ob die Krankheit diejenige war, die wir heute als Syphilis bezeichnen, erscheint zumindest zweifelhaft. Die Seuche flog fast schneller durch die Länder, als sich Menschen bewegen können. Der Krankheitsverlauf war rasend und derart verheerend, daß manche der Angesteckten innerhalb kürzester Zeit verfaulten, von Wucherungen überzogen, von Geschwüren entstellt, bis in die Knochen zerfressen, der Eiter lief ihnen aus Nase, Ohren und Augen, Juckreiz trieb sie in den Wahnsinn, ihr Gestank vertrieb alles, was noch funktionierende Geruchsorgane besaß. Selbst wenn man im Zeitalter der rituellen Massenvergewaltigungen, eine Ansteckung durch Geschlechtsverkehr als Verbreitungsursache annimmt, dann müßte damals jeder mit jedem und dabei ständig unterwegs gewesen sein. Gegenmittel gab es keine.

Nach Meinung des Schreibers dieser Zeilen muß die Ansteckung auch auf anderen Wegen, als durch geschlechtliche Betätigung, erfolgt sein. Angeblich soll die Syphilis von spanischen Söldnern aus Südamerika mitgebracht worden sein – ein Geschenk der Eingeborenen -, wo die Bevölkerung über ein trainierteres Immunsystem verfügt habe. Durch die fehlenden Abwehrmöglichkeiten der Europäer hätte die Seuche in der Ausbreitungsphase ihre schreckliche Wirkung daher potenziert. Wie die Pest weist die Syphilis Charakteristiken einer biologischen Waffe auf, die Lebensgewohnheiten verändert, die Irrationalität verstärkt und die die Kirchen und Friedhöfe füllt.

Wie es ausging? Die Syphilis, oder was immer es war, hat sich nach diesen Exzessen deutlich abgeschwächt. Sie verkam zur unanständigen Randerscheinung, blieb bis in das frühe 20. Jahrhundert eine „Modekrankheit“ und soll derzeit fast ausgerottet sein.

Gott Vater und Maria gingen bisher straffrei aus, der Teufel sowieso, nur der Dichter Oskar Panizza musste in`s Zuchthaus. Nach einer Hetzjagd war`s. In Bayern. Ja, ja. In München verurteilten biedere Bürger, vertreten duch das Königlich Bayerische Amtsanmassungsgericht, den Dichter Oskar Panizza ob des Liebeskonzils, wegen Gotteslästerung, zu einem Jahr Gefängnis. Sein Gnadengesuch fand kein Gehör, er mußte bis zum letzten Tag absitzen. Nach einem Jahr unter den Ausgestoßenen verließ Oskar Panizza Deutschland und ging in die Schweiz. Dort verlegte er eine Literaturzeitschrift, „durfte“ jedoch unter dem Vorwand des anstößigen Kontaktes zu einer 15 jährigen Prostituierten das Land verlassen. Alle Nichtkonformen wurden zu Beginn des 1. europäischen Krieges von den ängstlichen schweizer Behörden ausgewiesen.

Der Himmel trübt sich, aber Oskar Panizza denkt klar und schreibt bewusst. Ein Großteil seiner Geschichten, seiner Lyrik und seiner Gedichte kreist um die zentrale Erkenntnis, daß Repräsentanten des Christentums, ebenso wie die der Monarchie, gewalttätig auftreten, daß sie mit ihrem Verhalten Christentum pervertieren, daß sie süßliche Lügen verbreiten, des persönlichen und institutionellen Vorteiles wegen, auf daß alles bleibt, wie sie es einrichten, daß sie die Lehre verfälschen, die Inhalte in ihr Gegenteil verkehren, wenn es ihren Zielen nützt, daß sie, -die Schwächlinge und Glorifizierer der Schwäche-, dem Volk Moral, Seelenstärke und gute Sitten predigen und daß sie dadurch das Volk, die Ungebildeten, jene Einfältigen, denen das Himmelreich angeblich so sicher ist, mit und in Stumpfsinn einhüllen, zu Seelenlosen degradieren, während sie die Aufgeweckteren in unlösbare Zwiespälte stürzen und damit alle ohne erfüllbare Hoffnung, – Erfüllung ist der Tod der Hoffnung-, zu auf ewig unerfüllbarer Hoffnung, zu einem irdischen Leben

in Finsternis, Unwissenheit und Leid (ver-) führen, daß die Bonzen der Behörden Monarchie und Kirche (-n), Auslöser und Nutznießer irdischen Elendes sind.

Meister Panizza

Den himmlischen Spiegel hat ihnen Oskar der Schlammpeiniger unter anderem im Liebeskonzil vorgehalten. Sie haben hineingeschaut, sich vor sich gegruselt und den Schriftsteller mitsamt seinem Kunstwerk verdammt.

Der Dichter, Mediziner und Irrenarzt, denn das war Panizza von Brotberufs wegen, studierter Irrenarzt, verabscheute zeitlebens repressive Autorität, egal in welcher Maskerade sie auftritt, vor allem die, die das Fleisch von der Seele der wehrlos Gemachten nagt. Aus Paris hat er dem deutschen Kaiser noch eine veritable Maulschelle verpasst. Von Gott hatte man nichts nachtragendes zu dem Fall gehört, aber Ihro Majestät fühlte sich ganz Majestätsbeleidigt. Es gab ein Verfahren.

Der Schriftsteller Oskar Panizza kehrte nach mehrjähriger Irrfahrt in die geschlossene Glaubensfestung München zurück, wurde dort auffällig, dann mit der Diagnose „Wahn“ versehen, nicht ohne sein Zutun, welche Ironie!, in die bayerische Psychiatrie nach Bayreuth (!) verfrachtet, wo er am 28. Februar im Jahre 1921 verstarb.

Nach Zeugenaussagen übersetzte er in der Anstalt in den langen Jahren alte Griechen und schrieb, ich bin mir sicher, bis an sein Lebensende.

Seine in der Irrenanstalt verfassten Werke sind verloren oder irgendwo weggeschlossen, vernichtet von den Irrenärzten oder gestohlen von den Pflegern oder, wie bei Heinrich Heine, im Fundament der Familienehre eingemauert, bis zum jüngsten Tag, an dem wir alle auferstehen werden wollen sollen.

Alle? Nun, jedenfalls nicht der Panizza Oskar. Durch den sei, so hört man von oben, der liebe Gott wieder zu Manneskraft gekommen und habe zum Glauben an sich selbst zurückgefunden. Er sei dabei, Reformen einzuleiten, das geht nicht von heut` auf morgen, sondern von Ewigkeit zu Ewigkeit, aber die Müllabfuhr wäre bereits tätig, die Hälfte der Eunuchen entlassen, die andere Hälfte sei beim Friseur. In den Klöstern würden Toupetkammern eingerichtet und alle Klageweiber über 35 würden derzeit in einem Sammeltransport zum Abheulen an das Tote Meer verfrachtet. Sechsmal am Tag eine Sirenenprobe, das beschert Lebenssinn.

Ein Personalaustauschprogramm ist am Laufen, vier Monate Himmel, vier Monate Erde, vier Monate Hölle. Man verspricht sich davon mehr Transzendenz. Im Himmel beginnt gerade eine Volkszählung, in der Hölle gleichzeitig eine Razzia und es laufen die Vorbereitungen für die erste Revision, seit der Teufel denken kann.

Spione und Geiseln aus allen drei Welten sind auf freien Fuß gesetzt und derzeit auf Umschulung. Es bewegt sich etwas. Der Heilige Geist darf sein Paillettencape behalten, muß aber zukünftig, im Aussendienst, der jeweiligen Zeit und Kultur angemessene Strassenkleidung tragen. Gott hat ihm sechzig Paar erstklassige Wanderschuhe machen lassen und in einer stimmungsvollen Zeremonie einen Blitzdonnerknüttel überreicht, mit dem er bereits fleissig an sich selbst übt, um sich in Demut wieder mit seiner Kernkompetenz vertraut zu machen. Es herrscht Aufbruchstimmung. Man hört Lachen, Äusserungen des Wohlbehagens, Gesänge ausserhalb der Liturgie, Farben wirken kräftiger, die Butterstulle schmeckt himmlisch. Freude, Freude, Freude. „Freude schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium, wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum“

Aber das, spürt man, sind erst die „einleitenden Maßnahmen“. Die eigene Familie wäre in erster Linie betroffen, hört man, desweiteren die Silben- und Buchstabenfetischisten, die Splitteranbeter, die Freivermaurer, die Aufgeklärten und die Abgeklärten, alle Legionäre, ob mit Christi, Allah, Buddha, Jevova oder ohne Christi, Allah, Buddha, Jevova, die Barmherzigen Herzlosen, die Liturgieverbreiterer, Dogmas Tiger, die Baustellenauf und -überseher und alle nach dem Bauch Redner. Per göttlichem Dekret werden derzeit, die von der Berufsgenossenschaft der Fahrscheinverkäufer verteilten Freifahrtscheine, eingezogen und ungültig gemacht. Die Teufel gehen demnächst zu Fuß. Es ist ihnen jedoch freigestellt, Einmalflügel zu beantragen. Alles das hat Panizza mitgeholfen anzustoßen. Oskar Panizza, der Dichter und Humanist.

So einer wie der Panizza, der braucht kein Gnadenbrot, der fackelt nicht, der stirbt nicht. Der bleibt frisch. Der ist erquickend lebendig.

Bayerische Verfolgungs-Geschichten oder „Ärzte äussern sich über Herrn Panizzas Paranoia, er

werde verfolgt“**

Der Irrenarzt Oskar Panizza verschrieb seinem Werk über die Psichopathia Criminalis den Untertitel: „Anleitung um die vom Gericht für notwendig erkanten Geisteskrankheiten psichjatrisch zu eruieren und wissenschaftlich festzustellen.“ Die vom Gericht für notwendig erkannten Geisteskrankheiten…. . Welch` klarer Kopf äussert sich da aus diesen Worten!

Dr. Paul Ostermaier im August 1895, anlässlich eines Gnadengesuches : „… daß P. psychisch hochgradig krankhaft veranlagt sei und für alle seine Reden und Handlungen nicht zur Verantwortung gezogen werden könne.“ Das Gnadengesuch wurde vom königlich bayerischen Amtsanmassungsgericht abgelehnt.

Hofstabsarzt Dr. Nobiling, 1895 aus dem Gutachten zum selbigen Gnadengesuch: „daß P. in hohem Grade erblich belastet sei und schon seit vielen Jahren eine geistig unfreie Persönlichkeit sei.“

Dr. Schmelcher, Gefängnisarzt in Amberg, stimmte dieser Einschätzung nicht zu. Der Dichter blieb in Haft.

1900, als der Dichter und Zielfahnder wegen Majestätsbeleidigung des Kaisers in Untersuchungshaft saß, wiederholte Dr. Ostermaier seine Behauptungen, woraufhin der Irrenarzt Oskar Panizza in die Kreisirrenanstalt deportiert wurde.

Nach jahrelangen Nachstellungen durch Justiz- und Staatsagenten, nach der Beschlagnahme seiner Bücher, Aufführungsverboten und seiner Vertreibung aus Deutschland, kommt im Gutachten der Kreisirrenanstalt eine gespenstische Selbstenlarvung des beteiligten Ärztestandes zum Vorschein: „P. leidet an systematischen Verfolgungs- und Förderungsideen, die hauptsächlich auf kombinatorischem Weg entstanden sind.“

Dieser Satz könnte auch aus einem psychiatrischen Gutachten über Herrn Mollath stammen.

Das Kombinationsgenie, der Detektiv Panizza, Ehren-Sherlock Holmes des 20. Jahrhunderts, sieht sich vor die Wahl zwischen Gefängnis oder Psychiatrie gestellt.

Letzte Lebenszeichen aus der Irrenanstalt

„Nach über 16 Jahren in der Heilanstalt erlag Oskar Panizza am 28. September 1921 wiederholten Schlaganfällen. Die Familie weigerte sich, einen Grabstein für ihn zu setzen und scheint einen großen Teil des unveröffentlichten Nachlasses vernichtet zu haben.“ ***

Vielleicht wagte der Dichter Oskar Panizza in seinen verschollenen Schriften aus der Anstalt den Sprung, die letzte Konsequenz, von der er in seinen Veröffentlichungen nicht berichtet, vielleicht unternimmt er in den nachgelassenen Papieren den alles entscheidenden Schritt, der uns und ihn von der alles bestimmenden Fehlentwicklung erlösen wird: Hinter den schwachen Vertretern der organisierten Religion steht eine Ideologie, die sie zu schwachen Vertretern macht. Öffentlich stellt sich Panizza nicht der Erkenntnis, daß die sogenannte christliche Religion von Aufbau, Lehre, Charakter, Struktur und Ideologie als Kolonisationsinstrument benutzt wird, daß sie nicht christlich, sondern jüdisch aus zweiter Hand ist, ja daß eine christliche Religion überhaupt nicht existiert, überhaupt nicht existieren kann und daß die ausbeuterisch wirkende Beschränktheit der christlichen Lehre nichts, aber auch gar nichts mit dem gütigkraftvollen Bewußtsein aus dem Inneren zu tun hat. Das Wesen des hohen Nordens schöpft aus direktem Kontakt, der Trennung als Illusion entlarvt. Deshalb bleibt es ungetrübt. Es vertritt nicht, es lehrt nicht durch Gebote, nicht durch Vorbild, es lehrt überhaupt nicht. Es wirkt. Es schützt. Es zieht den Haupthaß auf sich, ohne daß ihm dabei etwas geschehen kann.

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Verdienstvolles Panizzamaterial vom Schnürboden

http://www.polunbi.de/pers/panizza-01.html

Das Theaterstück „Das Liebeskonzil“ blieb in Deutschland verboten und wurde erst 1969 in Paris uraufgeführt, die Verfilmung von Werner Schroeter folgte 1984

Literatur von und über Oskar Panizza, eine Auswahl

Das Liebeskonzil, Eine Himmelstragödie in fünf Aufzügen. Mit Zeichnungen von Alfred Kubin, München, edition Spangenberg, 1991. Auch andere Ausgaben

Bruder Martin O.S.B. (Oskar Panizza)- Die unbefleckte Empfängnis der Päpste, Berlin, Nordland, 1943

Deutsche Thesen gegen den Papst und seine Dunkelmänner, Berlin, Nordland, 1940

Dialoge im Geiste Huttens, München, Matthes und Seitz, 1979

Parisjana – deutsche Verse aus Paris, Zürich, Verlag Zürcher Diskußionen, 1899

Abschied von München. Ein Handschlag, Zürich, Verlags-Magazin (J. Schabelitz), 1897

Die Menschenfabrik und andere Erzählungen, Der Morgen, 1984

Der teutsche Michel und der römische Papst: altes und Neues aus dem Kampfe des Teutschtums gegen römisch-wälsche Überlistung und Bevormundung in 666 Tesen und Zitaten (1894), München, Allitera-Verlag, 2003

*Die kriminelle Psychose, genannt Psichopatia criminalis: Hilfsbuch für Ärzte, Laien, Juristen, Vormünder, Verwaltungsbeamte, Minister etc. zur Diagnose der politischen Gehirnerkrankung, München (1898), Matthes und Seitz, 1985

**Boeser, Knut (Herausg.): Der Fall Oskar Panniza, Ein deutscher Dichter im Gefängnis, Berlin, Edition Hendtrich, 1989

*** aus wikipedia

http://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_Panizza#Der_Illusionismus_und_die_Rettung_der_Pers.C3.B6nlichkeit

In die Zeit zwischen Prozess und Haftstrafe fällt die einzige philosophische Veröffentlichung Panizzas: Der Illusionismus und die Rettung der Persönlichkeit. Skizze einer Weltanschauung. Oskar Panizza adaptierte darin die Philosophie Max Stirners und kritisierte vehement eine einseitig naturwissenschaftliche Sicht auf die Psyche des Menschen. Damit war eine deutliche Kritik an der hirnanatomisch-neurophysiologischen Psychiatrie ausgesprochen, wie sie von Gudden vertrat.

Panizza formulierte die Überzeugung, dass es keine geistigen Normen gebe und nur die radikalen Taten und Ideen einzelner die Weltgeschichte lenkten. Für den Einzelnen existiere die Außenwelt nur als Projektion in seinem Kopf, Halluzinationen seien für ihn dagegen unabhängig von der wirklichen Welt real.“…. Am 8. August 1895 trat Panizza die einjährige Einzelhaft in der Haftanstalt Amberg an, die er vollständig abbüßte. Ein Gnadengesuch, das Panizzas Anwalt am 30. August an den Prinzregenten mit einer Geisteskrankheit und der Unzurechnungsfähigkeit seines Mandanten begründete, hatte keinen Erfolg, trug aber zehn Jahre später nicht unwesentlich zur Entmündigung Panizzas bei. Das Gesuch wurde ohne Kenntnis Oskar Panizzas eingereicht – wahrscheinlich auf Betreiben der Familie.“

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Link zu Teil I+II

Link zu Teil III

3 Gedanken zu „Hensel´s Sonntagsmatinée: Du bist nicht gescheitert – Teil IV

  1. Ach das böse Christentum mal wieder.. Ihr Beitrag will nur von den jüdischen Massenmorden ablenken, denn die haben die Lizenz zum töten der Christen..

    Darum die jüdische Holocaust Religion um von ihren Massenmorden an Christen abzulenken und ihnen die Schuld in die Schuhe zu schieben und gleischsam eine kollektive Holocaust Gegenreligion für die jüdische Holocaust Industrie zu etablieren.

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