20 Gedanken zu „Gaddafi-Gedenken

  1. Danke für die Lieder Yvonne 🙂

    Ich wage mal, rein „provokativ“ (deutsche Geschichte „besser“ unangetastet lassend wegen der „politischen Verrücktheitsfaselei“ ) zu behaupten, dass es niemals auf Erden einen Politiker gab der so viel für sein Land gemacht hat wie dieser Mensch… Darüber gilt es mal ernsthaft nachzudenken – auch wenn es einige Fehler gab. Die Macht die so einen Menschen so pfählte und sich krank und pervers daran erfreute und lachte ist durch und durch nur eines: aus tiefsten Grunde bösartig. M/b>

    http://youtu.be/-R6S0B8fLU4
    Hier oben ein Lied was diesen Menschen mal ausnahmsweise mit etwas Menschenwürde zeigt.

    Das was gut war an einen System sollte erhalten bleiben und das was schlecht war neu überdacht werden.
    http://youtu.be/y5rwN5aDWoo

    Für eine menschlichere Welt ohne Krieg.

  2. Ja Yvonne, mir geht es genauso. Warum konnte man das was gut war nicht in Ruhe lassen und darauf aufbauen? Es war so traumatisch. Ich war selber oft wie benommen. Danach verstand ich unsere deutsche Geschichte aber etwas besser. Ich denke oft daran, was die Menschen mitmachen – auch heute – ohne Grund. Die Erkenntnis der Grausamkeit der Verantwortlichen plagt mich sehr. Wie wenig achten sie wertvolle Systeme, den Menschen, oder das Leben? Ich verstehe nichts mehr. Ja, es ist alles so unsagbar traurig? Warum??? Das ist die Frage, immer wieder, jeden Tag, W A R U M nur???

    Ist es nur diese Gier, Macht und Kontrolle?

  3. Liebe Fa, es kann Gier, Macht und Kontrolle sein. Sie haben Angst die Kontrolle und Macht zu verlieren, weil immer mehr Menschen auf die Strasse gehen, um für Ihre Rechte zu protestieren? Die Politiker passen sich an, konnten nicht mal nein sagen. Zum Beispiel Medwedew (2011) bei Obama zu Besuch. Was sagte Medwedew dann: Gaddafi, muss weg. Oder die Merkel, in Deutschland wollte den Krieg gegen Libyen nicht. Aber dann, als sie in USA zu Besuch war, schenkte Obama Frau Merkel eine Medaille, ehrte sie….. Er hatte sie „weichgekocht“, dann kam der chinesische Staatspräsident zu Besuch nach Deutschland. Er will anders und die Merkel muss sich ihm wieder anpassen, sie sagte dann wieder anders. Müssen sie immer alles machen, was die von „oben“ befehlen. Wenigstens Gaddafi, Assad etc. haben sich gewehrt, doch sie würden niedergeschlagen, man hat ihr Land zerstört, das Volk ermordet, weil sie den Psychopathen die Stirn gebietet haben? Wir müssen das Nein lernen und akzeptieren. Jeder Mensch, jedes Land ist anders und dann lassen wie es so, wie sie es haben wollen. Oder wir werden nur noch Sklaven der Imperialisten? Danke Fa, für dieses Thema. Auch Danke, Kint für die Zeilen.

  4. Die Sache ist relativ einfach.
    Libyen war nicht verschuldet. Hatte eine gesunde Währung und Gold. Das ist nicht akzeptabel, wo das Schulden- bzw. Zins-aus-nichts-Prinzip der Weltbank, IWF und BIZ das Sagen haben. Wenn so ein Land dann noch anfängt, in Afrika eine Goldwährung zu installieren und sein Öl nicht mehr in wertlosem Papiergeld verkaufen will – irgendwann ist halt Feierabend.
    Die können sich ja nicht alles bieten lassen, sozusagen. Wer handelt wie Ghaddafi, wird als Angreifer gesehen. Sie haben aus ihrer Sicht nur das System verteidigt.
    Es muss mal nicht eine Marionettenregierung folgen, wie nach Mossadegh der Schah. WEnn ein Trümmerhaufen zurückbleibt, Libyen, Irak, ist die Gefahr doch auch beseitigt. Was die Saudis und Katar, die im dreckigen Öl-gegen-Papier-Spiel mitmachen, vorfinanziert haben, kriegen sie durch gestiegene Ölpreise wieder raus – gerade wenn dort kein Öl mehr gefördert wird.
    Und wenn das System einen umgebracht hat, werden es sich die nächsten (seltenen) 10 schwer überlegen, es noch mal zu versuchen.
    Syrien ist nicht das wichtigste Beispiel in einer langen Reihe, aber das erste, an dem sie ernsthaft zu knabbern haben.
    Ich kann die Gründe nicht beurteilen, deshalb werfe ich Putin nichts vor. Aber ich hätte mir gewünscht, die russische Unterstützung wär für Libyen ähnlich ausgefallen wie für Syrien. Es gab sie aber nicht. Die Folge war eine Tragödie. Deren Umfang und Bedeutung weit über die Zerstörung eines Landes und Ermordung von Menschen hinausgeht.

  5. Sehr gut Kint, Putin war im Hintergrund, Medwedew war Präsident, aber sicher ist, die Russen haben zu wenig für Libyen getan. Nach Ermordung von G nannte Putin die Kriegstreiber, Kreuzritter. Er muss auf Befehl von Medwedew entschuldigen. Aber mit dem Libyenkrieg hat vor allem Frankreich zu tun. Sie waren am vordersten Front. Libysches Vermögen war bei der Bank in Frankreich, diese Bank hat das Geld verspekuliert. Dann wollte Gaddafi den Rest des Vermögens abziehen und das wäre für Frankreich der Ruin. Sie können es nie zurück zahlen, es gab Streit im Hintergrund, die Öffentlichkeit weiss nichts darüber. Sarkozy hat diesen Krieg in der UNO stark beeinflusst, „zwang“ fast alle Länder, mitzumachen. Natürlich mit Lügen, den wahren Grund sagte Sarkozy nie. Ausserdem hat er vor der Wahl Geld von G erhalten, doch er bestreitet das. Wie immer lügt Sarkozy. Das andere wie mit Weltbank, IWF, BIZ hast du recht. Wer Schulden hat, greift zu solchen Methode, auch wenn es um Gier, Macht, Kontrolle geht. Sie wollen nichts verlieren, sie sind aber daran zu verlieren. Die Schweizer Medien schrieben darüber, in den letzten 30 Jahren ist vieles ausser Kontrolle geraten. Sicher auch in EU und vor allem USA. Sie klauen noch das Letzte wo sie holen können oder wo es noch Reichtum gibt?

  6. Die Kräfte der USA sind nun mal ein wenig… angezehrt. Man gibt die Exekutive des nächsten Krieges gern weiter. Ob an saudisch finanzierte „Clowns“ am Boden, ob an Frankreich…
    Sarko hatte sicher ein paar „eigene“ Motive, eines hast Du genannt, deshalb war er ja geeignet. Und es finden sich immer ein paar für die Kriegstrompeten.
    http://www.sueddeutsche.de/politik/bernard-henri-levy-ueber-libyen-philosoph-schreibt-kriegsgeschichte-1.1184110
    Der ist so viel Philosoph wie G Soros Philantrop ist.
    Hierzulande schreien gern die Grünen. Schon Josef Blaubart Fischer sagte beim Irakkrieg „warum nicht“, war ganz überrascht, als Schröder fragte:“warum?“ Da haben sie eben die Merkel zum Bilderberg-Kaffee gebeten, aber Fischer bleibt auf Linie und kommt bis heute von M. Albrights Kaffeekränzchen angeflogen, um die neuesten Ratschläge zu überbringen, heute ist er ja eher ein großer Wirtschaftsexperte. cohn-bendit arbeitet seine Neurosen auch gern mit Friedenskriegen ab, als Gaddhafi starb, hat er wahrscheinlich endlich mal gut durchgeschlafen, heulen tut er nur, wenn ihm mal wieder unrecht widerfährt… CB würd natürlich der SZ entschieden widersprechen und sagen, Levy habe Friedensgeschichte geschrieben, klar. Die Müller und andere genauso. Trara, duckt Euch, der Frieden kommt. Und Mit- und Vorsänger gibt´s auch immer wieder. BW-Hochschullehrer Wolfssohn fragte, ob man eigentlich Jude sein müsse, um Krieg in Syrien zu wollen, und Graumann, der noch andere schlaue Ratschläge hat, wie das Boot sei noch nicht voll, tut´s ihm gleich.
    Dass die Aipac-Initiative in Washington nicht erfolgreich war, anscheinend ein befohlener Angriff abgeblasen wurde, ist (m)ein Rätsel unserer Tage. Was was da, was ist da eigentlich los, was hat Gen. Dempsey damit zu tun?

    Mit dem „Boot“ liegt Hr. Graumann natürlich ganz auf Länge des Martin Schulz, dessen EU so zwischen 11 und 16 und 50 Mio. Einwanderer importieren will, die Zahlen schwanken.
    http://www.youtube.com/watch?v=LPgXodEIXWY
    Das nächste, noch kürzere Video enthält den Passus, der andernorts rausgeschnitten wurde. Wenn ich auch die Überschrift anders gewählt hätte, ist doch interessant, was mancher Grün- und Graumann so alles fordert, unisono, und in vielen Ländern. Zu Libyen und Syrien, weil die stören, und von Deutschland, das funktioniert. Ein Fehltritt wie die Enthaltung zu L. wurde von den Grünen als verantwortungslos beheult, von der Reg. rasch für künftige Fälle ausgeschlossen, und bei Syrien hätten wir auch „geholfen“.

  7. P. S. Gier, Macht, Kontrolle
    Kann man so sagen, klar.
    Und die Mittel, Methoden gehen bis hin zur völligen Zerstörung eines Landes.
    Sie klauen noch das Letzte
    seit Kolonialzeiten. Zu Amerika s. Gen. Smedley Butler. Der gr. Knüppel für die Welt ist nach 1916 langsam über den Atlantik gewandert. Und hat gerade mehr als Muskelkater.
    So ist das eben. Für das Falsche, für Nichts, das Böse gerackert. Nun sind sie platt. Flasche leer.
    Nur die Frage, in welcher Art Katastrophe das endet.
    Churchill, der dumme Falschspieler, der nicht nur Polen verkaufte, sondern das Empire verlor, scheint 45 etwas und auf dem Totenbett etwas mehr eingesehen zu haben. Aber auch Wilson, und wie die ganzen angeblichen Spätbereuer alle heißen. Nun, das Leben bestraft(e) sie nicht. Sie werden aber anderswo rechtliches Gehör finden, sozusagen.

  8. Bernard-Henri Lévy war der schlimmste Verbrecher und Lügner, er war auch dabei und hat angefangen. Jürgen Todenhöfer war auch für den Krieg und hat sehr viel gelogen über Libyen, er verteidigte sogar die Rebellen. Auch im Schweizer TV ist er aufgetreten, die Experten mussten ihn bremsen, mit seine arrogante Art spielte er eine Show. Aber warum er für Libyen gelogen hat und Syrien verteidigt ist mir rätselhaft. Das heisst, er ist kein richtiger Friedenstifter. Vielleicht machte er halb auf halb und wurde bezahlt? Ich glaube ihm nichts mehr auch nicht Alex Jones oder Gordon Duff, beide sind auf halb Lügen, halb Wahrheit. Echte Friedensstifter oder Aktivisten sind anders.

  9. Die Skepsis muss man sich bewahren.
    Fakten und Argumente zählen.
    Also immer nur der eigene Verstand
    Wie Du die Dinge auch auseinandergefieselt hast.

    Leider ist´s mit dem Denken allgemein schwieriger geworden. Schulen sind Glaubensstätten geworden. Immer mehr Menschen können immer weniger nicht mal mehr verstehen. Oder werden die wenigen doch mehr? Manche Blogs sagen: ja. Wie schön (wär´s).

    Platons Höhlengleichnis, der Klassiker. Muss man Kindern eben selbst beibringen, bevor sie den angeborenen Vrestand in der Schule, schlimmstenfalls schon im Kindergarten, verlieren.
    Aristoteles und die Logik. Einfach, wie sie ist, beherrscht sie kaum noch jemand.
    Aristoteles über das Gute, das Glück. Wie individuell es sein muss und wie erstaunlich doch die große Übereinstimmung bei vielen Menschen. Die´s erkannt haben natürlich, und sich wundern, wie einfach es ist. Und: nur bei richtigen Menschen natürlich, es gibt auch andere, definier das jeder, wie er will.

    Das Gute aber auch als politisches Interesse. ZB „Meyer“ in seinen Kommentaren hier, er versucht klar und kühl zu denken – nicht das Gute zu erfühlen. Gewusst, wie.
    http://sezession.de/c14801
    Nur ein Beispiel, am Rande, hatte mir damals beim Lesen gefallen, deshalb werd´ ich´s hier einfach mal los.

  10. P. S.
    Es gab mal einen US-Blog. Da musste man irgend ein Plato-Rätsel lösen, um überhaupt reinzukommen.
    Das war cool.
    Lange her, hab es später nicht mehr wieder gefunden.

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