Einkaufszettel

Bild: 40kings.de
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erschienen bei blickvonoben – Danke an Silvio

von Wanderer
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Die Stimmen nach Veränderungen werden immer lauter. Was jedoch genau verändert werden soll, wie und mit welchem Ergebnis, wird nicht diskutiert. Warum eigentlich nicht? Es muss doch jedem einleuchten, das Veränderungen nur herbei geführt werden können, wenn auch klar ist was genau, in welcher Weise und mit welchem Ergebnis verändert werden soll.

Man kann doch nicht fordern und keine Vorstellung vom Ergebnis dessen haben, was eingefordert wird. Wir leben in einem völlig degenerierten System in dem nichts mehr ist, wie es per Definition sein sollte und schon gar nicht, wie es wünschenswert wäre. Am Anfang steht die Überlegung und an dieser müssen sich alle beteiligen. Wir können nur gemeinsam etwas erreichen! Aber dazu sollten entsprechende Angebote unterbreitet werden, die auch eine breite Unterstützung finden. Es geht in diesem Artikel nicht darum, das ich oder irgend jemand Antworten auf Fragen nach dem Motto – Wie willst du das … – liefert, es geht darum, das die Antworten aus den Problemen heraus erwachsen, als logische Konsequenz so zu sagen.

Einkaufszettel

– Neues Volk
– Neue Medien
– Neue Regierung
– Neuer Staat
– Neues Gesellschaftsystem
– Neues, zinsfreies Geldsystem
– Neue Marktwirtschaft
– Neue Freunde
– Neue Bündnisse
– Neue Außenhandelspartner
– Neue internationale Verträge

Diese Einkaufsliste liefert zumindest einen kleinen Ansatz und gibt gleichzeitig in groben Zügen Aufschluss darüber, wo grundlegende Veränderungen nötig sind. Diese Liste ist beliebig erweiterbar und erhebt nicht den Aspruch auf Vollständigkeit – ebenso wie alles Andere im nachfolgenden Text.

In erster Linie brauchen wir ein neues Volk.
Nicht die Abschaffung des deutsches Volkes, sondern deren Aktivierung ist damit gemeint, denn nur mit einem aktiven Volk sind Veränderungen überhaupt erst möglich. Vielerorts brodelt es schon bedenklich unter der Oberfläche und es ist schwer vorstellbar, das es dem Wunsch der Aufgeklärten Menschen entspräche, ihr Volk im Stich zu lassen und gemütlich auf den Zerfall des Systems zu warten. Das neue Volk ist bereit für Veränderungen und unterstützt diese ausdrücklich. Um aber Interesse, Hoffnungen und Kampfgeist zu wecken, muss der Bevölkerung etwas angeboten werden – Alternativen, Ziele die machbar sind und eine deutliche Verbesserung für die Allgemeinheit mit sich bringen. Diese Ziele müssen zuvor definiert und diskutiert werden. Selbstverständlich ohne Partei, ohne demokratisches Gefasel von Priveligierten und selbst ernannten Experten. Wir haben genug helle und kompetente Köpfe in unserer Mitte, die das Problem schon längst erfasst und diskutable Lösungsvorschläge ausgearbeitet haben.

Selbstverständlich brauchen wir auch neue Medien.
Nämlich solche, deren Informationen der Wahrheit entsprechen. Wir brauchen weder Propaganda, noch Lügen, noch Werbung im 10 Minuten Takt. Wir brauchen kein Verdummungsfernsehen und auch keine Zeitungen, die nicht mal das Papier Wert sind, auf dem sie gedruckt wurden. Und schließlich brauchen wir diese neuen Medien für die Aufklärung der eigenen Bevölkerung, respektive der ganzen Welt. Medien in den falschen Händen – und das sind sie ganz offensichtlich – sind Massenvernichtungswaffen. Was deutsche Medien in den letzten Jahrzehnten der deutschen Bevölkerung angetan haben ist nicht mit Völkermord zu vergleichen. Es ist Völkermord, denn dieses Volk ist alles andere als lebendig.

Wenn auf der Einkaufsliste eine neue Regierung erwähnt wird,
ist damit ganz bestimmt nicht der destruktive, asoziale Abxxxxxx aus dem Berliner Kasperletheater gemeint. Wenn schon eine Regierung sein muss, dann mit einer flachen Hirarchie, mit Führungskräften, die eine fachliche Eignung besitzen, die nötige Lebenserfahrung und selbstverständlich auch den nötigen Weitblick. Also eine Regierung, die sich nicht aus Witzfiguren zusammensetzt, über die der Rest dieser Welt lacht. Wir brauchen eine Regierung, die unsere Interessen in der Welt vertritt und bei Missbrauch der Befugnisse, für ihr Handeln verantwortlich gemacht werden kann. Mit Sicherheit gibt es weitaus fähigere Menschen unter uns als das, was zur Wahl in der Speisekarte angeboten wurde.

Die Forderung nach einem neuen Staat,
einem souveränen noch dazu, einem Staat, der völkerrechtlich verbindliche Verträge schließen kann, sollte laut und nachdrücklich sein. Wir brauchen keine Staatssimulation, die durch Knebelverträge der Knechtschaft unterworfen ist. Wir brauchen einen Staat, dessen Innenpolitik von der einheimischen Bevölkerung mitbestimmt wird, einen Staat, in dem die Wortschöpfung “politisch korrekt” politisch korrekt auf dem Abfallhaufen der Geschichte entsorgt wird. Selbstverständlich gehört auch die Aufarbeitung der Geschichte zu einem neuen Staat. Jeder soll sehen können, was Wahrheit und was Lüge ist – schließlich haben wir nichts zu verbergen!

Ein neues Gesellschaftssystem muss her.
Was haben wir denn anzubieten außer einem Parteiensalat mit pseudo-freiheitlich-demokratischer Grund(un)ordnung? Eine Maxime die ausbaufähig wäre – jeder kann tun und lassen was er will, so lange er einem anderen nicht schadet. Das schließt das Recht auf Recht und Gerechtigkeit mit ein.

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