Aufsatz zur Oblivionsklausel

Deutsches Reich - Kriegsflagge (1903-1918) - Grafik: Wikipedia
Deutsches Reich – Kriegsflagge (1903-1918) – Grafik: Wikipedia

Danke an Gerald

NACHTRAG – OBLIVISIONSKLAUSEL:

Das Ende der Oblivionsklausel war gleichzeitig Ende des Humanismus

PROLOG:

Ich finde es schon erschreckend, wie wenig Informationen man im deutschsprachigen Weltnetz über die Oblivionsklausel findet. Immerhin handelt es sich hier um eine Klausel, deren Abschaffung die totale Vernichtung des deutschen Reiches und der deutschen Kultur zur Folge hatte.

CETERUM CENSEO GERMANIA ESSE DELENDAM!:

So wurde anno 1919 in Versailles und den anderen Orten nicht etwa mit den Verlierern verhandelt, sondern über sie zu Gericht gesessen. Wahrend die Delegationen der Sieger konferierten, harrten die Besiegten unter strenger Isolierung in einer Art Hausarrest der Dinge, die da kommen sollten. Es wurde auch nicht- wie bislang in Fiedensverträgen gute Übung – mit einer sogenannten Oblivionsklausel ein Schlußstrich unter den Krieg gezogen, vielmehr hielt jetzt, aber nicht nur im Gefolge der Vierzehn Punkte Wilsons, ein molarisierendes Denken Einzug in die internationale Politik. Sinnfälliger Ausdruck dessen war der berühmt-berüchtigte Kriegsschuldartikel ( Art. 231 ) des Versailler Vertrages.

Quelle: http://books.google.de/books?id=tvp_a_5 … el&f=false

EINE DÜRFTIGE DEFINITION AUS WIKIPEDIA:

Die Oblivionsklausel (lat. Vergessen) war Element vieler europäischer Friedensverträge in der Neuzeit. Sie besagt, dass nach einem Krieg beide Seiten die gegenseitig begangenen Gräuel vergessen würden. Dies hatte die Absicht, dass aus einem Krieg nicht weitere Kriege folgen würden, solange vorangegangene Kriege Gegenstand der Politik waren.

Die Oblivionsklausel verdeutlicht das Prinzip des europäischen Gleichgewichts in der Neuzeit. Neben den beiden kriegsführenden Mächten, saßen oftmals auch die europäischen Großmächte am Verhandlungstisch. Ihnen war daran gelegen, dass kein Staat durch einseitige Friedensverträge zu viel Macht erlangen konnte.

Das Ende der Oblivionsklausel leitete der Versailler Vertrag ein. In diesem wurde erstmals von einer Alleinschuld der Mittelmächte gesprochen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Oblivionsklausel

DIE ZEIT MEINT DAZU:

DIE ZEIT, 11.12.1964 Nr. 50 [http://www.zeit.de/1964/50/1919]

1919

Bernd-Jürgen Wendt
Sieger und Besiegte sind ihrer Aufgabe nicht gerecht geworden

Fritz Dickmann: Die Kriegsschuldfrage auf der Friedenkonferenz von Paris 1919; R. Oldenbourg Verlag, München; 101 Seiten, brosch., 7,50 DM. Eine der üblichen „Jubiläumsgaben” dieses an historischen „Jubiläen” so. reichen Jahres? Eine neue Stimme in der Diskussion um den deutschen Anteil am Ausbruch des Ersten Weltkrieges? Diese oder ähnliche Fragen, mit denen der Leser das Buch zunächst in die Hand nehmen mag, werden gegenstandslos durch den thematischen und methodischen Ansatz des Autors: Losgelöst von ihrem objektiven Wahrheitsgehalt entwickelt Dickmann mit eingehender Akribie die Genesis der Kriegsschuldanklage von Versailles, ihren Sinn und ihre Wirkungen. Dabei kommt er zu Fragestellungen und Einsichten, die weit über den unmittelbaren Gegenstand der Untersuchung hinaus in unsere Gegenwart, ja sogar Zukunft weisen.

Denn die „Friedensmacher” von Paris und ihre juristischen Experten sahen sich zum ersten Male der Aufgabe gegenübergestellt, die sich bereits im neunzehnten Jahrhundert abzeichnende, dann durch das Erlebnis des totalen Krieges radikal verschärfte moralische Verdammung einer Aggression und ihres Urhebers im Rechtsempfinden der Völker in einem Friedensvertrag verbindlich zu fixieren und damit möglicherweise sogar einen Weg für eine Fortentwicklung des Völkerrechts im Sinne einer allgemeinen Ächtung des Krieges zu weisen.

„Well, we are making international law!” warf Lloyd George dem im rechtspositivistischen Grundsatz des „nulla poena sine lege” gegründeten Widerstand der Amerikaner gegen rückwirkende Strafbestimmungen entgegen. Ihm sekundierte von einem Podest sittlicher Unfehlbarkeit der französische Finanzminister Klotz: „Wir wollen unsere Ansprüche nicht auf das Völkerrecht gründen, auf das sich die amerikanische Delegation beruft, denn dieses Recht besteht nur allzuoft aus Präzedenzien von Gewalttat und Macht, sondern auf das common law der Kulturvölker.”-

Engländer und Franzosen waren sich also voll bewußt, mit der Einführung der Kriegsschuldthese in der Präambel des Vertrages und die Artikel 227 (Kriegsverbrecherartikel) und 231 — sei es, wie zunächst vor allem beabsichtigt, als Rechtsgrundlage für Wiedergutmachungsforderungen, sei es in der späteren Umprägung als moralische Anklage — grundsätzlich mit dem im 16. und 17. Jahrhundert entwickelten Jus Publicum Europaeum gebrochen zu haben, das Krieg jeder Art zum legitimen Mittel einer souveränen Politik erklärt hatte und dementsprechend auch die „Oblivionsklausel” als „friedewirkendes Vergessen” (H. Rogge) kannte.

Wurden die Staatsmänner diesem gewaltigen, in die Zukunft weisenden Anspruch gerecht, das überlieferte Völkerrecht durch eine neue Rechtsund Friedensordnung zu ersetzen? Man wird es mit Dickmann verneinen müssen. Mächtig war der Einfluß der „kochenden Volksseele” auf die Verhandlungen in Paris -(„Hang the_ Kaiser, let; the Germans payi”), tief die Verstrickung der europäischen Politiker in das traditionelle machtpolitische Denken, so daß endlich auch Wilson und sein begabter junger Rechtsberater, John Foster Dulles, kapitulierten und ihre Hand zur Abfassung der „Schmachparagraphen” reichten.- Freilich stellt Dickmann mit Recht auch die Frage, ob das energische, die alliierte Haltung aber doch versteifende Auftreten Brockdorff- Rantzaus in Versailles, die bewundernswerte Detailarbeit der deutschen Verhandlungskommission und die leidenschaftlichen Debatten auf der innerpolitischen Bühne eine hinreichende Vorbereitung waren auf das, was Deutschland in Versailles erwartete; ob man nicht dem Pathos der moralischen Diffamierung, dem leichtfertigen Verzicht auf eine lückenlose Beweiserhebung, dem alle Rechtsprinzipien verhöhnenden Versuch, Recht mit rückwirkender Kraft zu schaffen, als Waffe des Unterlegenen den Willen zur rückhaltlosen und ehrlichen Selbstanalyse hätte entgegensetzen sollen, dokumentiert etwa in der frühzeitigen Errichtung eines Staatsgerichtshofes oder parlamentarischen Untersuchungsausschusses oder in einer sofort einsetzenden umfangreichen Aktenedition.

Dickmann warnt freilich davor, sich die Rolle eines Anklägers anzumaßen gegenüber einer Zeit, die für die Schaffung neuer völkerrechtlicher Normen noch nicht reif war, und einem Klima, das vorwiegend Haß, Rachsucht und machtpolitisches Kalkül prägten. Man wird sich dieser Warnung um so eher anschließen, wenn man sich, angeregt durch seine wohlfundierte und auch für den Nichtfachmann übersichtlich angelegte Darstellung, die Frage vorlegt, wie weit wir die bereits 1914 bis 1918 durch die Brutalisierung des Krieges aufgeworfene Forderung nach einer wirksamen und allgemein bindenden Ächtung jeder Aggression heute unter dem Eindruck einer zweiten Katastrophe und unter der Drohung einer atomaren Vernichtung der Menschheit haben realisieren können. Bernd-Jürgen Wendt

DIE ZEIT, 11.12.1964 Nr. 50

Quelle: http://images.zeit.de/text/1964/50/1919

NOCH QUELLEN ZUM DIKTAT VON VERSAILLES:

http://die-rote-pille.blogspot.de/2011/ … krieg.html

NOCH QUELLEN ZUM PANSLAWISMUSKONGRESS:

1. http://einedeutscheweise.wordp…..g/stettin/ (ab Kapitel drei)

2. http://www.mlwerke.de/me/me11/me11_193.htm

16 Gedanken zu „Aufsatz zur Oblivionsklausel

  1. Die Oblivionsklausel ist der Freibrief für den Barbareneinfall in das Deutsche Reich nach 1919. Die anschließende Hungerblockade mit der sich daran anschließenden Wirtschaftskrise, und der Landraub wurden durch 12 merkwürdige Jahre des inneren Friedens unterbrochen. Dann ging es Schlag auf Schlag weiter mit der Anwendung der satanischen und Oblivionsklausel. Wir befinden uns bis heute auch mit Luxemburg immer noch ganz offiziell im Kriegszustand. Und unsere verstorbenen Soldaten, die gegen diese verbrecherische und menschenverachtende Oblivionsklausel ankämpften, wie der gerade einhundertjährig verstorbene SS-Hauptsturmführer Erich Priebke, die müssen auf Geheiß der fast einhundertjährigen Besatzungsmacht unbekannt verscharrt werden.

  2. Australischer Historiker entfacht neue Debatte über den I. Weltkrieg
    09.10.2013 um 13:29

    Nevrion schrieb: Na ja, ist schon ein wenig zum Schmunzeln, wenn sich ein australischer Historiker mit dem Thema auseinander gesetzt haben will und zu dem selben Ergebnis kommt, den man von einem Durchschnittslehrer im Geschichtsunterricht schon vermittelt bekommt. Das ist ungefähr so als ob er wiederentdeckt hätte, dass ein Dreieck drei Ecken hat.

    1. So selbstverständlich scheint mir das aber nicht zu sein – denn Deutschland musste bis 2010 die „Wiedergutmachung“ bezahlen. Warum sollte es das tun (müssen), wenn längst anerkannt ist, daß es wider die Verurteilung garnicht alleine an diesem Krieg Schuld ist?!

    Generell denke ich, daß eine neue öffentliche Diskussion über dieses Thema viel dazu beitragen kann solche Narben besser heilen zu lassen. Natürlich rechne ich nicht damit, daß uns geleistete Beträge plötzlich wieder zurück gezahlt werden…aber die Nutznießer sind den Deutschen allemal eine reumütige Entschuldigung schuldig – und ich denke, daß so eine symbolische Geste viel dazu beitragen könnte, daß wir Deutschen unsere eigene Geschichte etwas positiver wahr nehmen werden. Gleichzeitig wäre es ein Signal an die Machthaber auf der Welt, daß solche politisch inszenierte Schuldzuweisungen Jahrzehnte später für den Sieger durchaus unangenehme Konsequenzen haben können. Wenn statt dessen die Weltöffentlichkeit einfach weg sieht und diesen Skandal wider besseren Wissens unter den Teppich kehrt, wäre das dagegen ein Blankocheck.

    2. Genaugenommen war der Versailler Vertrag historisch der erste Fall, bei dem man den Besiegten zwang die komplette Schuld vertraglich auf sich alleine zu nehmen – um ihn anschließend zu Reparationsleistungen zu zwingen!

    Solche Schuldzuweisungen waren durch die Oblivionsklausel in Europa schon seit Jahrhunderten untersagt und galten als unzivilisiert. Ausgerechnet nach einem Krieg, der offensichtlich viel mehr als einen Vater hatte, entschloss man sich diese Klausel völkerrechtlich abzuschaffen und den Besiegten zu Wiedergutmachungs-Leistungen zu zwingen, die ihn finanziell so belasteten, das eine Nation daran wirtschaftlich fast zu Grunde gehen würde…womit dann Deutschland um Jahrzehnte zurückgeworfen war. Da die Forderungen in den vorgesehenen Raten nicht erfüllt werden konnten, war Deutschland ab diesem Zeitpunkt ständig von der „Gnade“ der Sieger abhängig…so wie es das Griechenland heute im kleineren Maßstab ähnlich erlebt. Somit war Deutschland auch im Bereich der europäischen Diplomatie nachhaltig völlig entwaffnet.

    Quelle: http://www.allmystery.de/themen/pr105580-3

  3. Mit dem Versailler Schandvertrag ist dem weltweiten Betrug das Tor sperrangelweit aufgestoßen worden, mit den Nürnberger Schauprozessen wurde dieser Betrug zementiert weil zur Regel erhoben. Und alle seit 1945 bis heute begangenen Kriegsverbrechen basieren auf diesem Doppelbetrug.

    Denn durch Versailles und Nürnberg wurde blanke Macht zu Recht umgeformt. -Die USA und Israel sind die krankesten Auswüchse dieser Umformung und haben mit ihrem völligen Mangel an Rechtsempfinden inzwischen die ganze Welt verpestet.

    Putin hat auf diese „Superbombe der Wahrheit“ im Valdai Forum 2013 hingewiesen. Oder besser gesagt, Putin hat seinen Gegnern mit dieser „Superbombe“ gedroht. Oder war das nur Bluff?-

  4. Versailles 1871 und 1919 sind 2 Welten.
    Die Bedingungen 71 dürften kaum übermäßig genannt werden. Aber schon Bismarck hätte sich sagen lassen müssen: 1. Krieg hätte vermieden, nicht benutzt werden müssen. 2. Versailles selbst – demütigender Ort der Reichsgründung und Krönung – war ein Fehler. 3. (Rück-)Abtretung Elsass-L. war ein Fehler, wenn und weil die Wunde nicht geheilt werden konnte.
    Was geschah? Die Annäherung an Russland schon in oder sogar vor den 1870ern, und wohin die führte, ist bekannt.
    Gemessen an V. 19 wars 71 geradezu ne Spaßnummer.
    Der Wortbruch Wilsons, die barbarische Hungerkurerpressung 1918-19, die engl. Bezeichnung als 2. 30-jähriger Krieg, in Verbindung mit der Feststellung / Ansicht, dass der (erste) Weltkrieg eigentlich schon 1897 begann, (war da was…?)
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41761367.html
    wird klar, worum es ging. Alle Beteiligten – auf allen Seiten – wussten genau, und viele sprachen es ganz deutlich aus, dass V19 der Auftakt zu Dramatischem sein würde: Entwder dem schweigenden, endgültien Niedergang Deutschlands oder neuem Krieg zur Revision des Untragbaren.

    Die Banalitäten eines australischen Lehrlings sind kaum eine Zeile wert, richtig, s. oben Waffenstudent. Dass es medial als bemerkenswert dargestellt wird, spottet jeder Beschreibung. Auch das ist medial normal und Sinn der Sache. Letztendlich nichts neues, sondern – banal…

  5. DIE TOTEN VON LANDSBERG:

    In Landsberg wurden 279 Todesurteile durch den Strang und 29 durch
    Erschießen vollstreckt, u. a. an

    1. Akkermann, Jan Varus (15. 10. 1948)
    2. Altfuldisch, Hans (28. 5. 1947)
    3. Ankenbrand, Adam (19. 11. 1948)
    4. Auer, Franz (26. 11. 1948)

    5. Back, Peter (29. 6. 1945)
    6. Bakos, Miklos (1. 10. 1946)
    7. Barczay, Stefan (27. 5. 1947)
    8. Baumann, Heinrich (26. 11. 1948)
    9. Becher, Fritz (29. 5. 1946)
    10. Birnbreier, Heinrich (5. 12. 1947)
    11. Blei, August (28. 5. 1947)
    12. Bloch, Karl (12. 1. 1946)
    13. Blomberg, Konrad (3. 10. 1947)
    14. Bock, Wilhelm (3. 4. 1947)
    15. Böhn, Hans (12. 11. 1948)
    16. Boettger, Franz (29. 5. 1946)
    17. Bollow, Wilhelm (5. 11. 1948)
    18. Brauner, Josef (21. 3. 1949)
    19. Brünning, Wilhelm (27. 5. 1947)
    20. Bruns, Curt Bury, Albert (19. 11. 1945)

    21. Chihas, Istvan (1. 10. 1946)
    22. Curdts, Eduard Karl (15. 7. 1947)

    23. Deppe, Gustav (20. 6. 1947)
    24. Deiner, Josef (14. 11. 1947)
    25. Diehl, Hans (28. 5. 1947)
    26. Dietermann, Wilhelm (12. 1. 1946)
    27. Dietrich, Dr. Fritz (22. 10. 1948)
    28. Dopierala, Wladislaus (22. 10. 1948)
    29. Drabek, Otto (27. 5. 1947)
    30. Drauz, Richard (4. 12. 1946)
    31. Durschke, Franz (20. 6. 1947)

    32. Eckert, Willy (27. 5. 1947)
    33. Eckstein, Georg (3. 12. 1948)
    34. Eggert, Karl (27. 5. 1947)
    35. Ehlen, Josef (15. 1. 1949)
    36. Eichberger, Leonhard Anselm (29. 5. 1946)
    37. Eichel, Hans (3. 12. 1948)
    38. Eichelsdorfer, Johann Baptist (29. 5. 1946)
    39. Eiermann, Adolf (19. 11. 1948)
    40. Eigruber, August (28. 5. 1947)
    41. Eisbusch, Christian (3. 10. 1947)
    42. Eisenhöfer, Heinrich (28. 5. 1947)
    43. Endres, Anton (28. 5. 1946)
    44. Endress, Heinz (4. 12. 1946)
    45. Engelniederhammer, Johann (15. 1. 1949)
    46. Entress, Dr. Friedrich (28. 5. 1947)

    47. Fachinger, Nikolaus (1. 4. 1946)
    48. Feldmeier, Waldemar (5. 11. 1948)
    49. Fiegl, Rudolf (27. 5. 1947)
    50. Fischer, Willi (19. 9. 1947)
    51. Fitschok, Heinrich (27. 5. 1947)
    52. Flauaus, Heinrich (1. 4. 1946)
    53. Flaucher, Quirin (19. 11. 1948)
    54. Fleischer, Karl (12. 11. 1948)
    55. Förschner, Otto (28. 5. 1946)
    56. Franke, Heinrich (29. 10. 1948)
    57. Frey, Willy (28. 5. 1947)
    58. Frindt, Matthias (29. 10. 1948)
    59. Frohnapfel, Franz (14. 11. 1947)
    60. Führ, Arthur (22. 10. 1948)

    61. Gartmann, Max Bruno (5. 11. 1948)
    62. Gay, Emil Andreas (12. 11. 1948)
    63. Gerstenberg, Justus (12. 10. 1946)
    64. Gierens, Matthias (29. 6. 1945)
    65. Ginschel, August (15. 10. 1948)
    66. Girke, Dr. Fritz (15. 10. 1948)
    67. Gössl, Georg (27. 5. 1947)
    68. Goldmann, Peter (5. 11. 1948)
    69. Gonzalez, Indalecio (2. 2. 1949)
    70. Goss, Erwin (15. 10. 1948)
    71. Grahn, Werner (28. 5. 1947)
    72. Grimm, Johannes (28. 5. 1947)
    73. Grönwaldt, Karl (5. 11. 1948)
    74. Grossmann, Hermann (19. 11. 1948)

    75. Häfner, Wilhelm (19. 11. 1945)
    76. Häger, Heinrich (27. 5. 1947)
    77. Hähnert, Fritz (15. 6. 1947)
    78. Hammer, Albert (26. 11. 1948)
    79. Hasselow, Ewald (5. 11. 1948)
    80. Hauser, Josef (3. 10. 1947)
    81. Hegenscheidt, Hans (27. 5. 1947)
    82. Heim, Albert (2. 2. 1949)
    83. Helbig, Hermann (19. 11. 1948)
    84. Hellenbroich, Hein (15. 10. 1948)
    85. Henkel, Dr. Wilhelm (28. 5. 1947)
    86. Hermann, Maximilian (5. 12. 1947)
    87. Hildebrandt, Friedrich (5. 11. 1948)
    88. Hintermayer, Dr. Fritz (29. 5. 1946)
    89. Hipp, Alois (14. 11. 1947)
    90. Höllriegl, Alois (29. 10. 1948)
    91. Hoffmann, Emil (22. 10. 1948)
    92. Hollacher, Ludwig (2. 2. 1949)
    93. Horcicka, Karl (12. 11. 1948)
    94. Huber, Franz (28. 5. 1947)
    95. Hunsicker, Karl (29. 10. 1948)

    96. Ingebrandt, Andreas (26. 11. 1948)
    97. Ittameier, Ernst (5. 11. 1948)
    98. Jarolin, Josef (28. 5. 1946)
    99. Jobst, Dr. Wilhelm (28. 5. 1947)

    100. Kaiser, Paul (28. 5. 1947)
    101. Karcher, Wilhelm (19. 11. 1948)
    102. Kaufmann, Anton (27. 5. 1947)
    103. Kaunty, Franz (27. 5. 1947)
    104. Kaupp, Wilhelm (12. 11. 1948)
    105. Kehles, Nikolaus (14. 11. 1947)
    106. Keilwitz, Kurt (27. 5. 1947)
    107. Kestel, Josef (19. 11. 1948)
    108. Kick, Johann (29. 5. 1946)
    109. Kiern, Simon (28. 5. 1946)
    110. Kirchner, Karl Adam (26. 11. 1948)
    111. Kirchner, Kurt (12. 11. 1948)
    112. Kirsch, Johann Viktor (28. 5. 1946)
    113. Kisch, Josef (12. 11. 1948)
    114. Kiwitt, Josef Johann (15. 10. 1948)
    115. Klein, Anton (5. 11. 1948)
    116. Klein, Rudolf Gustav (29. 10. 1948)
    117. Klimowitsch, Kaspar (28. 5. 1947)
    118. Klüttgen, Ludwig (29. 10. 1948)
    119. Klumpp, Isidor (19. 11. 1948)
    120. Knoll, Christoph Ludwig (29. 5. 1946)
    121. Knopp, Otto (5. 12. 1947)
    122. Kobus, August (15. 3. 1946)
    123. Köhler, Richard (26. 11. 1948)
    124. Kofler, Franz (19. 11. 1948)
    125. Kohn, Peter (29. 6. 1945)
    126. Korsitzki, Rene (19. 11. 1948)
    127. Kramer, Alfred (29. 5. 1946)
    128. Krautwurst, Hubert (26. 11. 1948)
    129. Krebsbach, Dr. Eduard (28. 5. 1947)
    130. Kreindl, Gustav (27. 5. 1947)
    131. Kunze, Herbert (22. 10. 1948)

    132. Langeloh, Wilhelm (alias Felix Bauer) (10. 10. 1947)
    133. Langleist, Walter Adolf (28. 5. 1946)
    134. Leeb, Josef (27. 5. 1947)
    135. Lienhart, Markus (26. 11. 1946)
    136. Lippmann, Arno (29. 5. 1946)
    137. Ludolf, Julius (28. 5. 1947)

    138. Menrath, Christian (5. 12. 1947)
    139. Merbach, Hans (15. 1. 1949)
    140. Metz, Friedrich (2. 2. 1949)
    141. Miessner, Erich (27. 5. 1947)
    142. Miroff, Fritz (26. 11. 1948)
    143. Möser, Hans (26. 11. 1948)
    144. Möller, Reinhard(2. 5. 1947)
    145. Mohr, Christian (15. 10. 1948)
    146. Moll, Otto (28. 5. 1946)
    147. Müller, Emil (28. 5. 1947)
    148. Müller, Kurt (5. 11. 1948)
    149. Müller, Wilhelm (12. 11. 1948)
    150. Mynzak, Rudolf (27. 5. 1947)

    151. Neuner, Josef (26. 9. 1947)
    152. Niedermeyer, Engelbert Valentin (28. 5. 1946)
    153. Niedermeyer, Josef (28. 5. 1947)
    154. Noack, Hermann (21. 3. 1947)
    155. Nohel, Vinzenz (27. 5. 1947)
    156. Noky, Eugen Hermann (19. 9. 1947)

    157. Olschewski, Willi (3. 10. 1947)
    158. Otte, Heinrich F. (26. 9. 1947)
    159. Otto, Kurt (14. 11. 1947)

    160. Pausch, Max (12. 11. 1948)
    161. Penzien, Franz (5. 11. 1948)
    162. Peroutka, Alexander (12. 11. 1948)
    163. Petrat, Gustav (19. 11. 1948)
    164. Pleissner, Emil (26. 11. 1948)
    165. Piorkowski, Alexander (22. 10. 1948)
    166. Pribyll, Hermann (28. 5. 1947)
    167. Priebel, Theophil (27. 5. 1947)
    168. Purucker, Reinhardt (26. 11. 1948)
    169. Raaf, Michael (22. 10. 1948)
    170. Redwitz, Michael (29. 5. 1946)
    171. Reinke, Alwin (15. 8. 1947)
    172. Remmele, Josef (3. 12. 1948)
    173. Richter, Fabian (5. 11. 1948)
    174. Rieger, Josef (27. 5. 1947)
    175. Rieke, Willy (15. 10. 1948)
    176. Roller, Albert (3. 10. 1947)
    177. Rübsamen, Paul (15. 7. 1947)
    178. Ruhnke, August Richard (14. 11. 1947)
    179. Ruppert, Friedrich Wilhelm (28. 5. 1946)

    180. Schallermair, Georg (7. 6. 1951)
    181. Schilling, Prof. Claus Carl (28. 5. 1946)
    182. Schmidt, Hans Theodor (7. 6. 1951)
    183. Schmitz, Dr. Heinrich (26. 11. 1948)
    184. Schmitz, Josef Johann (15. 10. 1948)
    185. Schmitz, Theo (19. 11. 1948)
    186. Schmutzler, Kurt (29. 10. 1948)
    187. Schneider, Hans (15. 1. 1949)
    188. Schneider, Johann (19. 11. 1948)
    189. Schobert, Max (19. 11. 1948)
    190. Schöpperle, Karl (12. 11. 1948)
    191. Schöttl, Vinzenz (28. 5. 1946)
    192. Schosser, Anton (12. 1. 1946)
    193. Schreyer, Martin Philipp (19. 9. 1947)
    194. Schroegler, Karl (2. 2. 1949)
    195. Schwanner, Cornelius (15. 10. 1948)
    196. Schwarz, Ludwig (3. 10. 1947)
    197. Seuss, Josef (28. 5. 1946)
    198. Sielaff, Hans Wilhelm (12. 11. 1948)
    199. Sigmund, Thomas (27. 5. 1947)
    200. Skierka, Bruno (3. 10. 1947)
    201. Spatzenegger, Hans (27. 5. 1947)
    202. Sponsel, Johann Georg (4. 3. 1947)
    203. Stattmann, Karl Franz (22. 10. 1948)
    204. Staudinger, Hans (5. 12. 1947)
    205. Stemmler, Willi (29. 10. 1948)
    206. Stoltz, Otto Hermann (14. 11. 1947)
    207. Stork, Gustav (20. 6. 1947)
    208. Strasser, Franz Xaver (10. 12. 1945)
    209. Straub, Julius (29. 10. 1948)
    210. Streng, Karl (12. 11. 1948)
    211. Striegel, Otto (20. 6. 1947)
    212. Struller, Karl (28. 5. 1947)
    213. Sturm, Hans (5. 11. 1948)
    214. Suttrop, Rudolf Heinrich (28. 5. 1946)

    215. Tandler, Oskar (26. 11. 1948)
    216. Tempel, Wilhelm (29. 5.1946)
    217. Thomas, Dominikus (12. 1. 1946)
    218. Trauner, Leopold (27. 5. 1947)
    219. Tremmel, Paul (5. 11. 1948)
    220. Trenkle, Franz Xaver (28. 5. 1946)
    221. Trumm, Andreas (28. 5. 1947)
    222. Trummler, Hans (22. 10. 1948)
    223. Tuntke, Hermann (19. 9. 1947)

    224. Vetter, Dr. Hellmuth (2. 2. 1949)
    225. Viehl, August (15. 1. 1949)

    226. Wagner, Wilhelm (29. 5. 1946)
    227. Waldmann, Ernst (19. 11. 1945)
    228. Wasicky, Dr. Erich (28. 5. 1947)
    229. Weiss, Martin Gottfried (29. 5. 1946)
    230. Welter, Wilhelm (29. 5. 1946)
    231. Wentzel, Erich (3. 12. 1948)
    232. Werner, Gottlieb (5. 12. 1947)
    233. Wilhelm, Friedrich (26. 11. 1948)
    234. Winkler, Paul (5. 8. 1947)
    235. Wlotzka, Ewald (12. 11. 1948)
    236. Wodak, Wenzel (22. 10. 1948)
    237. Wohlrab, Christian (12. 11. 1948)
    238. Wolf, Erhard (3. 10. 1947)
    239. Wolf, Hans (19. 11. 1948)
    240. Wolter, Dr. Waldemar (28. 5. 1947)
    241. Wurst, Joseph (3. 10. 1947)

    242. Ziehmer, Eugen (15. 1. 1949)
    243. Ziehnert, Walter (4. 3. 1947)
    244. Zisch, Hermann (29. 9. 1947)
    245. Zoller, Viktor (28. 5. 1947)
    246. Zutter, Adolf (27. 5. 1947)

    Da die Todesstrafe in Westdeutschland bereits seit Mai 1949 abgeschafft
    war, baten alle Parteien aus Stadt und Kreis Landsberg in einer
    Resolution im November 1950 um Gnade für die zum Tode Verurteilten.
    Danach fanden die letzten sieben Hinrichtungen am 7. Juni 1951 statt.

    Die Hingerichteten wurden auf dem sogenannten Spöttinger Friedhof
    (Gefängnisfriedhof) begraben. Aufgrund starker Proteste [von der
    Gutmenschen-Mafia!] wurde 2003 der Friedhof entwidmet und die
    Namensschilder von den Gräbern entfernt.

    Quelle: Wikipedia

    Weiters wurden in im zuge des Ärtzteprozesses in Landsberg hingerichtet:

    1) SS-Gruppenführer (Waffen-SS) Prof. Dr. med. Karl Brandt, Begleitarzt
    Hitlers und Reichskommissar für das Sanitäts- und Gesundheitswesen, –
    Todesstrafe – am 2. Juni 1948 hingerichtet

    2) Prof. Dr. med. Karl Gebhardt, Chefarzt der Heilanstalt Hohenlychen,
    Oberster Kliniker beim Reichsarzt SS, Leibarzt Heinrich Himmlers,
    Präsident des Deutschen Roten Kreuzes – Todesstrafe – am 2. Juni 1948
    hingerichtet

    3) SS-Hauptsturmführer Dr. med. Waldemar Hoven, Lagerarzt KZ Buchenwald
    – Todesstrafe – am 2. Juni 1948 hingerichtet

    4) SS-Oberführer Prof. Dr. med. Joachim Mrugowsky, Chef des
    Hygiene-Institutes der Waffen-SS, Oberster Hygieniker – Todesstrafe – am
    2. Juni 1948 hingerichtet

    5) SS-Oberführer Viktor Brack, Oberdienstleiter in der „Kanzlei des Führers“
    – Todesstrafe – am 2. Juni 1948 hingerichtet

    6) SS-Standartenführer Dr. jur. Rudolf Brandt, Persönlicher Referent des
    Reichsführers-SS, Leiter des Minister-Büros im Reichsinnenministerium –
    Todesstrafe – am 2. Juni 1948 hingerichtet

    7) SS-Standartenführer Wolfram Sievers, General-Sekretär der
    Gesellschaft Ahnenerbe (Forschungs- und Lehrgemeinschaft der SS),
    Direktor des Institutes für wehrwissenschaftliche Zweckforschung, –
    Todesstrafe – am 2. Juni 1948 hingerichtet

    Im Wirtschafts- u- Verwaltungshauptamt-Prozeß
    SS-Obergruppenführer Oswald Pohl – Todesstrafe, am 7. Juni 1951
    hingerichtet

    Im Einsatzgruppen-Prozeß
    1) SS-Gruppenführer Otto Ohlendorf – Todesstrafe,
    am 7. Juni 1951 hingerichtet
    2) SS-Brigadeführer Erich Naumann- Todesstrafe,
    am 7. Juni 1951 hingerichtet
    3) SS-Standartenführer Paul Blobel – Todesstrafe,
    am 7. Juni 1951 hingerichtet
    4) SS-Obersturmbannführer Werner Braune – Todesstrafe,
    am 7. Juni 1951 hingerichtet

    IM EWIGEN ANGEDENKEN!

    SIE STARBEN FÜR DEUTSCHLAND UND EUROPA!

    [http://forum.grossdeutsches-vaterland.net/showthread.php?t=11204]

    1. @ Waffenstudent
      Millionenfaches Vertriebenenschicksal, Sterben im Feld, im Bombenhagel der Städte, in Gefangenschaft, auf hoher See – da ist Landsberg nur eine winzige Episode… mit exponiert aufgetretenen Opfern, die sich des Risikos eher bewusst waren als die Normalbürger. Will sagen, irgendwie müssen wir in die Zukunft schauen…

  6. Richtig Hans,
    Betrug und Erpressung mit Völkermord durch VErhungern war in solchem Ausmaß bis 1919 nie gesehen, in Eur. jedenfalls, und doch nur der Auftakt.
    Vergleichbares gab´s schon, in anderen Teilen der WElt, über ein paar Jahrhunderte. Von wem ist die Rede? Frag gelb oder schwarz, frag wen Du willst – sie alle singen das gleiche Lied.
    Nürnberg war eine widerwärtige Karikatur des Rechtswesens, eine machtvolle Aufführung des Unrechts, meinte glatt einer, der sich zm Berliner Ehrenbürger erklärte, oder so. Und die Jahre 45 u. folgende waren noch vielmillionenfach tödlicher als der Hunger 1919. Die Deutschen, die´s überlebten, dürfen sich glücklich schätzen, dass die Kaufmann, Morgentau- und sonstigen Pläne nicht gleich buchstäblich umgesetzt wurden. Die Dankbarkeit des nicht Ermordeten ist natürlich rational problematisch… Wie andersrum die schöne neue Welt nun ist, sieht man an gewissen Justizministern. Die preisen Nü. als Auftakt und Glanzpunkt des Völkerrechts. Was zählt denen die Ansicht eines „Berliners“.

  7. http://principiis-obsta.blogspot.se/2013/10/von-hiroshima-bis-syrien-der-feind.html
    Betr.: die Jahre nach 45.
    nun ja. Wer nur einen Abschnitt betrachten kann oder will, hat wenig gesehen. Und entsprechend … hm: wenig .. zu sagen. Und so kommt es, wie es kommen muss.

    MaW der gute Hr. Pilger sucht, sagt er, den „Feind“, den des Friedens offenbar, hat aber keinerlei Zusammenhang erkannt. Jedenfalls lässt nichts das erkennen. Noch nicht mal einen Grund für Kriegslüsternheit hat er gefunden. Also Krieg als menschliche Torheit, zufällige Schwäche, Herr Pilger?
    So kann er lange suchen, und noch mehr: andere glauben lassen, sie hätten die Trüffel gefunden und mit ihm fressen.
    Die guten – wenn auch leicht verblödeten, aber wem sag ich das – US-Amerikaner sind aber nicht schuld, den nsie wollten keinen einzigen dieser Kriege. Oder, Herr Pilger? wer wollte das annehmen?

    – Das größte Tabu ist, dass der gefährlichste Feind der Menschlichkeit auf der anderen Seite des Atlantiks wohnt. –

    Soso. Sie schreiben in USA, gemeint ist wohl Europa. Und was sagt uns das, Herr Pilger? Dass „we dare not to speak“. Dankeschön.
    Sie reden nur von den USA und ein paar genannten Personen, die Kriege – ab Hiroshima 45 ausgerechnet – erfunden, entfacht, verbreitet hätten. Sehen und meinten Sie das etwa so? Manche Länder und ihre Einwohner könnten Ihnen anderes erzählen. Wissen Sie davon eigentlich nichts?
    Sagen Sie nun vielleicht: „Ich hab doch bloß gesagt, die wohnen da – aber nicht wer sie sind? Den Rest hättet ihr euch ruhig selbst denken können?“
    Also Tacheles, Herr Pilger: Wollten Sie auf die richtige oder auf die falsche, und sowieso: auf welche Fährte wollten Sie lenken?

    Ross und Reiter bitte, freundlicherweise, der Herr.
    Auf deutsch: Teilen Sie Ihre klugen Erkenntnisse doch mal im Klartext mit. Und erklären nicht nur, Sie hätten welche.

    Die Aufzählung der US-Kriege der letzten 60 Jahre ist prima. Zu behaupten, der Feind wohne „drüben“, seltsam. Dass in GB sich etwas zum Guten bewege, noch seltsamer, wirft die Frage auf: Das Übel kommt wohl von „Bewohnern“ des europ. Festlands? Und warum werfen dann gerade die Amis Atombomben? Das allein, und das noch als Erkenntnis der Weltengänge zu verkaufen – darauf muss man erst mal kommen.

    Hört sich wirr an, oder viel, viel schlimmer, mit Verlaub.

    – Dieser Artikel erschien zuerst im Guardian unter dem Titel „Der stille Putsch, der Washington übernahm“ (The silent military coup that took over Washington) –
    Schon mal von nem versuchten silent military coup in den 30ern gehört, Hr. Pilger? Aus Ihrer Sicht diesseits des Atlantik? Ach ja – der Militarismus fing ja erst 45 an. 1945, im September, um genau zu sein.

  8. Kein Freispruch für die USA; denn jeder zweite US-Amerikaner hatte deutsche Vorfahren. War nicht General Clays Mutter eine Deutsche? Diese Herren kannten also ganz genau ihre buckelige Verwandtschaft, die sie per Massenmord durch Hunger und unterlassene Hilfeleistung ins Jenseits beförderte. Möglicherweise sind die nach 1946 auftretenden Gewissensbisse mit ein Grund, warum US-Bürger vermehrt ihre deutschen Wurzeln verleugnen. Wenn man 30 Jahre lang seine eigene Verwandtschaft massakriert, so hinterläßt das schlimme seelische Schmauchspuren. Und Brudermord war schon immer etwas ganz Besonderes. Auch die Menschen in den USA entwickelten ein kollektives Gewissen. Vielleicht ist ihnen deshalb die Lust am Kriege vergangen.

    1. Eine in ihr Euter getretene Kuh gibt Dir keine Milch! Und siehe auch die an den Rand der Verzweiflung gebrachten Menschen, was glaubst Du erreicht man mit ständiger Hetze und Verleumdung zu erreichen? Am Beispiel Katyn, dann der Weissbücher und die Aussage des Herrn Gorbatschow, Putin oder auch nur dann Ramstein, Obamarede zur Besetzung und die Allierten? Fakt ist und bleibt, so lange keine Anerkennu8ng der Rechte des Reiches, so lange keine Anerkennung der HLKO, und so lange kein Nürnberg 2, so lange zieht die Kolonne der Gegner des Deutschen und seines Reiches, wie auch die Rechte der Menschen betreffend, die Diebesbande weiter! Neuerdings kommen die Amerikaner wieder und wollen Afrika beschützen! Befreiung sieht auch anders aus, nicht Aussaugen, sondern Aufpumpen! Glück Auf, meine Heimat!

  9. Sicher. Angst erzeugt Hass. Die künstlich erzeugte Angst vor den kinderfressenden dt. Hunnen nicht anders. Damit auch Angst vor sich selbst. Gilt für US- wie für ebenso verrrückte Deutsche hier. „Nie wieder Deutschland“.
    Ich meinte: Kein Volk, auch die Amis nicht, will Krieg, sucht ihn sich aus. Jedes wird hineingelogen.
    Aber dazu verliert Pilger, deshalb der Hinweis auf den Artikel, kein Wort. Als Beispiel, wie man auf der Suche nach dem Verursacher über den Atlantik guckt und zurück, von Ausführenden spricht, Täter suggeriert und doch sich „nicht traut zu sprechen“. Nicht wagt, hinzuschauen, würde es wohl besser treffen.

  10. Hans,
    zu Putin und der „Wahrheit“: Ru. hat verlauten lassen, es halte einen Friedensvertrag mit Japan für möglich.
    Welch interessante Reaktionen und Diskussionen hier würden sich wohl aus solch einer Äußerung zu D. ergeben?
    Schade. Hätte das gern in Zeiten der Koalitionsgespräche gesehen.

    1. Aus Facebook verschwunden, die Nachricht, dass Merkel wieder zum Putin zitiert werde, aber dann das hier:http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/3681698/angela-merkel-interveniert-bei-wladimir-putin.html, siehe auch die Aussagen von Putin, der da meint, die Deutschen, die den Dollar und den Euro so heilig verteidigen, werden sich noch umsehen, weil es verbranntes Engagement ist, sehe ich auch so. Denn, wer unterstützt schon freiwillig seinen Piesacker und Besatzer? Es sind Diejenigen, die an dem Geschäft Verrat verdienen! Siehe auch Windows 8.0 und 8.1 und NSA! Glück Auf, meine Heimat!

  11. @ Kint
    Habe mir den von dir angebebenen Beitrag des (John Pilger aus London mit dem Titel
    Von Hiroshima bis Syrien: Der Feind, dessen Namen wir nicht auszusprechen wagen
    angesehen und fand diesen nicht so schlecht wie von dir dargetan.

    Die Britische Tageszeitung The Guardian mit Hauptsitz liegt im Londoner Stadtteil Kings Cross und der Autor nennt in seiner CV „1974-present: Documentary film-maker, producer, director, reporter, Independent Television Network (ITV), London“ somit dürfte erstmal klar sein wo „auf der anderen Seite des Atlantiks“ ist.


    @ Senatssekretär FREISTAAT DANZIG
    wegen „NSA-Hintertür in Windows 8“ müsste jeder Systemisch kreischen Verschwörungstheorie …

    http://www.pcwelt.de/news/Regierung_warnt_vor_NSA-Hintertuer_in_Windows_8-Trusted_Computing-8157400.html
    http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-08/trusted-computing-microsoft-windows-8-nsa

    Aber leider ist „nsa key windows nt“ schnarch ein alter Hut
    Peinlicher Fehler deckt die Unterwanderung von Windows durch die NSA auf
    Duncan Campbell 09.09.1999

    http://www.heise.de/tp/artikel/5/5274/1.html

  12. ups,
    Nun, ich hab den Artikel so verstanden: Was dem Fortschritt der Menschheit im WEge steht, ist andauernder Militarismus. (Und da geb ich ihm nich tunrecht.)
    Mit dem beschäftigt er sich aber erst ab 45.
    Und zum titelgebenden „Feind“, der diesen Militarismus betreibt, sagt er: Die wohnen jenseits des Atlantiks. Genannt werden bloß ein paar handlanger, die jeweils die Bomben geworfen haben, sozusagen. Was dahinter steckt, sagt er nicht. Wer hat denn die Kriege bis 45 hauptsächlich geführt, und warum? Und wer ab 45, und warum? Stecken nicht möglicherweise die gleichen Ziele dahinter, bloß die Knüppel haben andere Namen bekommen, und sind ggf. von einer auf die andere Seite des Atlantiks gewechselt?
    Ich finde: Der ARtikel führt zeitlich, örtlich, protagonistisch, motivisch in den Nebel. Daher mein FAzit: Enttäuschend, wenn nicht sogar ablenkend.

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