Archiv für den Monat: Oktober 2013

neuer Fracking-Vorstoß von Kurt Bock / BASF

frackingvon John Schacher

Was die FAZ heute im Stil bester Lobby-Arbeit berichtet – um nicht zu sagen lobsudelt -, ist wirklich einen kurzen Ausflug in den Mainstream wert.

Zudem ist BASF sicher ein großer Print-Anzeigenkunde im derzeit niedergehenden Zeitungsgeschäft und damit alternativlos.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/schiefergas-basf-will-fracking-test-in-deutschland-12641303.html

So heisst es da lapidar, ohne Produktionsorte oder Details zu nennen:

Fracking-Methoden sind eigentlich gar nichts Neues. Sie werden in Deutschland schon seit rund 50 Jahren eingesetzt – und zwar zur Förderung von Erdgas, wobei man aber genau nach der Art der dadurch erreichten Lagerstätten unterscheiden muss. Und mit der Ausbeutung von Lagerstätten für Kohleflözgas oder eben für das Schiefergas, um das es in der aktuellen Diskussion geht, gibt es in Deutschland bislang nur vereinzelt Erfahrungen.

Die Industrie hat wieder einmal hörbar den Fuss in die Türe gestellt und will nun in der neuen Legislaturperiode alle Hebel in Bewegung setzen, ihr Gift in die Erde zu pressen und uns das Geld noch einfacher aus der Tasche ziehen zu können. Die Grundwasser-Bedenken der breiten Masse im Land – Wasser wurde von der UN zum universellen Menschenrecht erklärt – spielen dabei keine oder wenig Rolle. Die Entsorgungsethik solcher Mitmenschen sieht man derzeit in Fukushima… hier darf nur nach dem Prinzip: „wehret den Anfängen!“ gehandelt werden. Herr Bock sollte dauerhaft zum Gärtner gemacht werden, finde ich! Da könnte er mit Glyphosat spielen…

Ahmed al-Gaddafi: Libysche Opposition bereitet sich auf entscheidenden Kampf um das Land vor

Ahmed al-Gaddafi - Bild: screenshot Ria Novosti
Ahmed al-Gaddafi – Bild: screenshot Ria Novosti

erschienen bei Ria Novosti

Die libysche Opposition bereitet sich nach Angaben ihres Führers, Ahmed al-Gaddafi, auf den entscheidenden Kampf um das Land vor.

„Die in Emigration lebenden Vertreter der libyschen Militär- und Sicherheitskräfte, die auf der Seite von Muammar al-Gaddafi gekämpft haben, sowie die über die Politik des gegenwärtigen Regimes enttäuschten Militärs und Polizisten wollen vereinzelte Extremistengruppierungen entwaffnen, die Libyen kontrollieren.“ Das sagte der Verwandte des ermordeten Machthabers Muammar al-Gaddafi, Leiter der „Politischen Aktionsgruppe für das Wohl Libyens“, am Mittwoch in einem Interview der Nachrichtenagentur RIA Novosti. Ein Großteil der ehemaligen Offiziere der niedergeschlagenen Jamahiriya befinde sich derzeit in benachbarten Ländern und unterhalte Kontakt zur Aktionsgruppe.

„Auch wir sind im Kontakt zu diesen Menschen. Wir haben auch viele Anhänger auf dem Territorium Libyens, darunter in ehemaligen Formationen der Aufständischen, die über die libysche Revolution vom 17. Februar enttäuscht sind, und unter den Polizisten. Wir haben ihnen empfohlen, derzeit nichts zu unternehmen. Letztendlich werden die Islamisten gegen die Liberalen vorgehen, dann werden sich verschiedene Gruppen von Islamisten einander Kämpfe liefern. In diesem Augenblick werden wir auf die entscheidende Schlacht gefasst sein. Das lässt sich nicht mehr lange auf sich warten“, sagte Ahmed al-Gaddafi.

Das Hauptziel der Koalition der NATO in Libyen sei gar nicht die Hilfe für die Aufständischen in Bengasi gewesen, sondern die Erlangung der Kontrolle über libysche Finanzen auf ausländischen Konten unter dem Vorwand, dass dies Muammar al-Gaddafis Geld sei. „Ich als ehemaliger Amtsträger, der für staatliche Investitionen im Ausland zuständig war, weiß ganz genau, dass al-Gaddafi kein einziges Auslandskonto besaß. Für den Westen, dessen Wirtschaft mit akutem Geldmangel konfrontiert war, kam es darauf an, Libyen in ein Chaos zu stürzen, um sein Geld ungehindert zu nutzen. Sie (der Westen) behaupten, dass Libyen höchstens 160 Milliarden US-Dollar im Ausland deponiert hatte. In Wirklichkeit beträgt diese Summe 1,2 Billionen Dollar. Wo ist denn dieses Geld? Das war der schwerste bewaffnete Überfall auf einen Staat in der Geschichte, der von der sogenannten internationalen Gemeinschaft stillschweigend gebilligt wurde“, betonte der Oppositionsführer.

Es seien aber Länder des Westens selbst, die die Folgen des künstlich ausgelösten Chaos‘ zu spüren begonnen hätten. Allen voran Frankreich. „Sie (der Westen) hatten keine Ahnung vom Ausmaß der von ihnen verursachen Chaos‘. Waffen, die sie an die Extremisten im Sintan-Gebirge geliefert hatten, wurden später gegen französische Soldaten im Mali eingesetzt. Libysche Waffen tauchen bereits im Süden Frankreichs auf. Ich weiß, dass Banden, die dort ihr Unwesen treiben, diese Waffen aktiv verwenden. Die illegale Migration von Afrika nach Europa ist um ein Mehrfaches gestiegen.“ Jetzt trügen Länder des Westens die Früchte ihrer Verbrechen gegen das libysche Volk, fuhr Ahmed al-Gaddafi fort.

Die in Libyen regierenden Gruppen kontrollierten derzeit nur den zentralen Teil des Landes mit der Hauptstadt Tripolis. Die Regionen Kyrenaika im Osten und Fezzan im Süden hätten bereits de facto ihre Unabhängigkeit verkündet. „Zwei Jahre nach der Ermordung von al-Gaddafi wurde nichts getan, nichts gebaut. Die Libyer wollen jetzt nach Wahrheit suchen“, sagte der Oppositionspolitiker.

„Einige westliche Länder bekunden bereits Interesse für die von mir gebildete politische Aktionsgruppe. Mitte oder Ende November werde ich in Kairo eine Konferenz der Opposition einberufen – die erste seit Beendigung des Bürgerkrieges in Libyen… Wir arbeiten, um dem Blutvergießen ein Ende zu setzen und Libyen von der Okkupation zu befreien.“ „Wir sind in erster Linie Patrioten. Wir wissen, was in Libyen geschehen ist: Das war kein Sturz des Regimes, das war der Niedergang des ganzen Staates“, betonte der Politiker.

Ahmed al-Gaddafi war unter seinem berühmten Verwandten sowohl in den höchsten Machtetagen aktiv als auch Dissident und deshalb mehrmals hinter Gittern gewesen. In den letzten Monaten des Bürgerkrieges erfüllte er 2011 persönliche Anweisungen des Machthabers. Das Ziel war, Kontakte zu den führenden Repräsentanten europäischer Länder und zu Mitgliedern des libyschen Übergangsrates herzustellen, um die Beendigung der Kampfhandlungen zu erwirken.

Quelle: Ria Novosti

3 verräterAnmerkung: Der mir bisher unbekannte Ahmed al-Gaddafi (oder Ahmed Gaddaf al-Dam?) hat zwar recht, reisst aber seinen Mund recht weit auf für einen lt. Wikipedia Toten.

Um als „Führer“ der Exilarmee und in Namen heimatlicher Kräfte zu argumentieren, bräuchte es eine Erklärung der Stammesältesten-Versammlung. Denke ich zumindest.

Warum Ria Novosti diesem Herrn ein so großes Forum gibt (Foto/Exklusivreportage/Lebenslauf), wäre sicher wissenswert.
Eine seiner Vita vergleichbare Person kann ich auf einem Gangway-Foto erinnern, siehe rechts. Der Herr unten (das Foto heisst: „3 Verräter“) ist ein Verwandter, der im engeren Finanzwesen arbeitete, die Nr. 2 General Younis … Aber das kann nicht der gleiche Mann sein, oder?

Die libysche Widerstandsbewegung oder spanisch „Movimiento Nacional del Pueblo de Libia“ aka Grüner Widerstand (so verstehe ich es) hat sich noch nicht zum „Führer 2013“ geäussert. Was die Russen da geritten hat möcht ich gern wissen…

deutsches Steuergeld wird für US-Armee ausgegeben

merkel geldwechslerinerschienen bei Stimme Russlands

Danke an André

Der Steuerzahler ist rechtlich verpflichtet, für die in Deutschland stationierten „Gaststreitkräfte“ die Kosten zu tragen. Im Auftrag der US-Streitkräfte wird bei Weilerbach in der Pfalz ein neues Krankenhaus für rund 127 Millionen Euro gebaut.

In unmittelbarer Nähe des geplanten Großprojektes befindet sich das Landstuhl Regional Medical Center, in dem rund 3.000 Mitarbeiter arbeiten. Obwohl es das größte Lazarett der US-Armee außerhalb der Vereinigten Staaten ist, wird es geschlossen.

Im Auftrag der US-Streitkräfte soll bis 2021 ein neues Militärkrankenhaus gebaut werden. Die geplanten Kosten liegen schon jetzt bei 750 Millionen Euro. Die „Reformkommission Bau von Großprojekten“ der Bundesregierung warnt vor einer Explosion der im Laufe des Baus entstehenden Kosten. Die Summe könnte am Ende einen „vierstelligen Millionenbetrag“ erreichen.

Quelle: Stimme Russlands

Anmerkung: Ami go home!