bittere Kost für AIPAC

USA arschfickererschienen bei „junge Welt

Danke an Yvonne

von Knut Mellenthin

In der Auseinandersetzung um Militäraktionen gegen Syrien hat die Israel-Lobby der USA die schwerste Niederlage ihrer Geschichte erlitten. Noch nie zuvor hatten sich nicht nur ihre offizielle Vertretung, das AIPAC, sondern auch die sogenannte Präsidentenkonferenz, der Dachverband der 52 bedeutendsten politischen und religiösen jüdischen Organisation des Landes, so offen, geschlossen und massiv für ein bestimmtes Ziel in die Schlacht geworfen.

Nach fast zwei Wochen intensiver Bearbeitung der Öffentlichkeit und aller Kongreßmitglieder waren gerade mal ein Senator und ein Abgeordneter auf Kriegskurs umgeschwenkt. Nur 25 oder 26 Abgeordnete haben bisher angekündigt, daß sie für eine Kriegsresolution stimmen würden. Nötig wären mindestens jedoch mindestens 217. Im Senat, wo zur einfachen Mehrheit 51 Stimmen erforderlich wären, haben sich erst 23 Mitglieder für Militärschläge ausgesprochen.

Dieses Ergebnis ist äußerst bitter für eine Lobby, die es seit Jahrzehnten gewohnt ist, daß ihr die meisten Kongreßmitglieder – weniger aus Überzeugung, sondern mehr aus Bequemlichkeit und Feigheit – reflexartig und geradezu besinnungslos folgen. Mehrheiten von über 80 Prozent, oft sogar fast einstimmige Zustimmung für alle vom AIPAC lancierten Anträge sind die Norm.

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Ein Gedanke zu „bittere Kost für AIPAC

  1. Dieses Ergebnis ist äußerst bitter für eine Lobby, die es seit Jahrzehnten gewohnt ist, daß ihr die meisten Kongreßmitglieder – weniger aus Überzeugung, sondern mehr aus Bequemlichkeit und Feigheit – reflexartig und geradezu besinnungslos folgen.

    Ja … und? Sollen wir jetzt für die sammeln gehen oder was? 😆

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