Syrien: über 40 Tote und 120 Verletzte bei Explosion von Munitionslager in Homs

von John Schacher

Bei der Explosion eines Munitionslagers in Wadi al-Zahab, einem von syrischen Regierungskräften kontrollierten Teil der Stadt Homs sind am Donnerstag mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen und 120 verletzt worden.

Die Explosion wurde vermutlich durch den Einschlag einer Rakete verursacht, die von Rebellen abgefeuert worden war.


5 Gedanken zu „Syrien: über 40 Tote und 120 Verletzte bei Explosion von Munitionslager in Homs

  1. Bei „google maps“

    Wadi Aldahab, Homs‎, Homs, Homs Governorate, Syrien

    komplett eingeben und man bekommt den Bezirk angezeigt. Ein Randbezirk, bietet sich wegen der Anbindung an den Fernverkehr als Nachschubweg der SAA an und hat den Nachteil, das aus dem offenen Gelände dort tatsächlich auch Raketenbeschuß erfolgen kann.

    google erschwert das Auffinden von Orten in Syrien offenbar. Kann jeder mal versuchen und spaßeshalber nur „Wadi al-Zahab“ in Verbindung mit Homs und Syrien eingeben.

    Normalerweise werden da ähnliche Orte angezeigt usw. Aber nicht im Fall von Syrien.

    1. @ Gerald
      das ist gewollte babylonische Sprachverwirrung. Seit Libyen werden immer ähnliche Schreibweisen – aber nie die Richtige – angezeigt, um die Recherchen erfolglos zu halten. Bei Namen und Ortsnamen. Die Suchmaschinen sollen nichts finden und wenn, dann nur an verschiedenen Stellen häufchenweise…
      Man muss aber auch sagen, daß die arabischen Länder es nicht verstehen, PR bzw. vernünftige Kriegsberichte zu veröffentlichen.
      Beispielsweise was Assad zum ersten Mal seit über einem Jahr auf Front-Truppenbesuch, gerade als gestern das Munitionsdepot in die Luft flog…

  2. @jo

    Ja, stimmt. Der 1. August ist der Tag der Armee in Syrien. Deswegen war Assad bei der Truppe. Immerhin im Kampfgebiet – also durchaus mutig.

    Dieser Raketenangriff kam auch nicht von den üblichen „Rebellen“. Dafür sind die zu blöd und so eine Menge Munition wird auch nicht ungeschützt gelagert. Mithin irgendetwas Bumkerbrechendes – vermute ich. Seit einigen Tagen sollen via Türkei israelische Spezialkommandos in Syrien eingesickert sein. Das paßt dazu.

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