Nazi-Kriegsverbrecher entkommen… – heute beim Gemüseschneiden

von H.-P. Schröder

Zeige mir wessen Geistes Kind du bist
 und ich zeige dir, wozu du fähig bist.
Aus „Der Eremit des Inneren“

Nein, man darf nicht immer wegschauen. Das geht doch nicht. Von den unbeabsichtigten Seitenausblicken und aufblitzender kuriöser Neugier abgesehen, was geschieht, wenn man versucht, Möhren im Dunkeln zu raspeln? Schon probiert? Eine blutige Sache.

Wieder ist es passiert, der Mannheimer-die Wahrheit kommt-morgen, dieses Mal der vom 13. August 2013, hat mich angemacht. Mitten zwischen zwei Karotten, hat er mich unterbrochen. Worin liegt die Lösung? Reduziert sich die allenthalben hochgelobte Willensfreiheit auf die Wahl zwischen Körper- oder Geistverletzung? Soll ich eine Rolle Packpapier kaufen und auf Zeitungen als Abfallunterlage verzichten? Heute blieben die Finger heil, aber der Geist durfte eine Attacke abwehren.

Hatz (2)

Ich zitiere die Deutsche Press Agentur (dpa), wiedergegeben von der Tageszeitung Mannheimer-die Wahrheit kommt-morgen, entnommen einer einspaltigen 24 Zeilen Bastelei, von Seite 4, unten links.

Die Überschrift lautet „Laszlo Csatary gestorben“ Halt! Da blinkt in kleineren Typen ein Wort in Blau darüber. Die böse Gewohnheit! Glatt übersehen: „Kriegsverbrecher“ Wiederholen Sie sofort, aber dieses Mal korrekt: KRIEGSVERBRECHER Laszlo Csatary gestorben“

Ich darf, im Zitat freiwühlend, fortfahren:

„Budapest. Der ehemalige NAZI-Lagerkommandant Laszlo Csatary ist IM ALTER VON 98 JAHREN in Budapest gestorben. Dies bestätigte gestern sein Anwalt. Damit kann eine IM JUNI GEGEN CSATARY ERHOBENE ANKLAGE in keinen Prozess mehr münden.
DAS WIESENTHAL-ZENTRUM ZEIGTE SICH ENTTÄUSCHT DARÜBER, dass die juristische Aufarbeitung der Verbrechen ausbleibe. Der in der Slowakei verurteilte KRIEGSVERBRECHER starb den Angaben zufolge bereits am Samstag in einem Budapester Krankenhaus.
Csatary war Kommandant des SAMMEL- UND INTERNIERUNGSLAGERS im damaligen ungarischen Kosice (heute Slowakei) gewesen, von wo aus im Jahr 1944 MEHR ALS 12.000 JUDEN nach AUSCHWITZ und in andere KZ deportiert worden waren.“
dpa

Das reicht, um einem den Nachmittag zu verderben. So ein Pech aber auch. Der Feigling, ein typischer feiger NAZI, der vor nichts zurückschreckt, ein unbelehrbarer feiger Fanatiker, macht sich noch mit 98 feige davon, um sich seinem gerechten Richter und seinem gerechten Henker (1 Person, Einzahl) feige zu entziehen.

Mein Entschluss ist getroffen. Ich kaufe kein Packpapier, das würde mich ja um solche Perlen bringen. Lieber auch in Zukunft Mannheimer-die Wahrheit kommt-morgen und dafür über die kleinen Dinge des Lebens informiert werden.

11 Gedanken zu „Nazi-Kriegsverbrecher entkommen… – heute beim Gemüseschneiden

  1. Man sollte die Praktiken des Wiesenthal Zentrums mal untersuchen.
    Da stimmt was nicht. Ausserdem haben sie angeblich schon Unschuldige verurteilt für ihren „geliebten“ (?) HC – z.B. Demjanjuk…

    Was ist Gerechtigkeit?

  2. Mich erstaunt schon, das sie dieses Drecksblatt überhaupt lesen, bzw. Ihre Zeit mit dem Kommentieren dieser Sudelein vergeuden.

  3. Sollten sich Gefühle verletzt sehen, so bitte ich zu bedenken, daß die Verletzung von Gefühlen nur von Gefühlen verursacht werden kann, was sich dann wiederum in einem Gefühl ausdrückt. Eine irrationale Reaktion hervorzurufen liegt weder in der Absicht noch innerhalb der Fähigkeiten des Übermittlers.

    @Gerald Es handelt sich um eine sachliche Notiz für die Buchhaltung.

  4. In einem christlichen Land wie Deutschland bleibt die Gnade – trotz der schrumpfenden Glaubens – doch für Millionen Christen ein hohes Gut. Man gewöhnt aber daran, die „Holocaust-Ausnahmen“ zu machen.

    Die Greise, die dem Terror der Holocaust-Justiz „entkommen“ konnten, werden nun von allen jüdischen Inquisitoren gefragt und zwar als eine „letzte Chance“ nicht der „Rache“, wie die veröffentlichte Presse und sonstige Medien das unter „moralischen Pflicht“ verstecken, sondern zur Bereicherung. Über 200 verschiedenen Fonds, Stiftungen und Agenturen missbrauchen das.

    2003 sollte es keine noch lebenden „Kriegsverbrecher“ mehr geben, so meinte ADL in New York. Was dann? Aber keine Sorge, der sog. „Anti-Faschismus“ wird ganz bestimmt weiter betrieben, solange der letzte Jude lebt.

    Damit das Holocaustgeschäft als erfolgsreiches Unternehmen des 20. Jahrhunderts mindestens noch ein Drittel dieses Jahrhunderts bleibt. Was dazu die „Mannheimer-die Wahrheit kommt-morgen“ hätte sagen können, bleibt im Dunkel der Zensur: meine Überlegungen zum Thema wurde sofort wegzensiert.

    Im Sinne der jüdisch-zionistischen Zinsenpolitik soll die Greisenjagd Zinsen von Zinsen bringen – nur zeigen die permanenten Finanzkrisen, dass auch die Banken trotz aller Bemühungen mehr verlieren als gewinnen – selbst wenn es immer wieder um eine „letzte Chance“ geht. Aber die letzte Station Tod wird nicht nur zum Vorteil der sog. „Kriegsverbrecher“, sondern auch zum Nachteil für Simon-Wiesenthal Zentren.

    Und sogar wenn man versucht „Möhren im Dunkeln zu raspeln“ – hilft das nicht, die Endstation des Zionismus zu verpassen. Denn der Zug geht nicht weiter.

    Man kann unterwegs die Langweile mit Lesen nicht der „Mannheimer…“ , sondern von Norman Finkelstein überwinden:

    „Ein beträchtlicher Teil der Literatur zu Hitlers »Endlösung« ist, soweit darin die entscheidenden Holocaust-Dogmen zum Ausdruck kommen, WISSENSCHAFTLICH GESEHEN WERTLOS. AUF DEM FELD DER STUDIEN ZUM HOLOCAUST FINDET SICH IN DER TAT EINE MENGE UNSINN, WENN NICHT SCHIERER SCHWINDEL. Besonders entlarvend ist das kulturelle Umfeld, das diese Holocaust-Literatur nährt.“ (S. 63 – alles aus „Die Holocaust Industrie“, 2001)

    Herzliche Grüße aus Frankfurt – JB

  5. Was mich immer aufgeregt hat ist nicht, dass man Verbrecher jagt, sondern dass die lieben Kriegsteilnehmer Polen und Tschechien voran alle ihre Verbrecher amnestiert haben, die USA so und so – die handelt die Amnestie schon aus, bevor die Verbrechen begangen werden.(SOFA) Das ist es, was mir hochstösst und seit dem Kriegsverbrecherprozess gegen den deutschen Gebirgsjäger auch die Tatsache, dass man verurteilt werden kann, wenn man nur „dabei“ war und man kein Verbrechen nachweisen kann.

    Ach was für eine Zeit waere das, wenn man all diese Richter und Juristen doch mal vor Gericht stellen könnte und sie einmal ein wenig zu den Grundlagen des Rechts im Abendland befragen könnte und wie sie seit 1945 fast alle Prinzipien verletzen, noch dazu live übertragen. Als Strafrahmen Verlust des persönlichen Vermögens. Das waere nett und lehrreich für alle anderen Juristen, die denken man muss die Rechtsmoral modernisieren und durch Gesetze ersetzen, die die politische Klasse ausnützen kann.

    Alles natürlich mit rückwirkenden Gesetzen – wie in den Nürnberger Prozessen.

  6. Anstelle Jiddels zu jagen, sitzt er jetzt auf `ner Wolke, trinkt `n Glas Rheinwein, isst `ne gute Deutsche Stulle and lacht sich was ins Fäustchen. Die Niedertracht des Judentums und deren Shabbas Goyim sollte jetzt aber wirklich dem allervergiftesten Otto Normalverbraucher offensichtlich werden. Gerry Frederics

  7. @HPS

    Naja, „sachlich“ sehe ich den Vorgang eher so, das es kein Urteil und keinen Prozess gegen den Verstorbenen gab.

    Damit hat dieser vorbehaltlos als UNSCHULDIG zu gelten!

    Mithin ist das Gesudel nichts anderes als eine Beschmutzung des Andenkens Verstorbener.

    1. Liebe Paula! Sie sind so`n typischer Deutscher Trottel. Tsk, Tsk, Tsk, `solche Aussagen´! Also das ist ja geradezu anti-semitisch & wer kann solch grauenhaftes denn sein? Na ja, sehen wir mal: Voltaire, Tacitus, Seneca, Plinius, George Bernard Shaw, Martin Luther, Emmanuel Kant, Richard Wagner, Franz Liszt, Alexi Carell, Herbert von Karajan, Dostojewski ad infintum. Ja, DAS sind die Leute mit denen ICH im Bett bin — und SIE? Gerry Frederics

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