Moskau: Russlands Auslieferungsanträge von London und Washington ständig abgelehnt

cuffserschienen bei Ria Novosti

Großbritannien hat in den vergangenen zehn Jahren die Auslieferung von 33 Personen an Russland verweigert. Das sagte der stellvertretende russische Generalstaatsanwalt Alexander Swjaginzew in einem Interview mit der „Rossijskaja gaseta“, das am Mittwoch veröffentlicht wird.

Ihm zufolge werden derzeit elf weitere Überstellungsanträge geprüft. Einige davon seien im Jahr 2008 gestellt worden. Laut Swjaginzew liegen noch keine Entscheidungen darüber vor.

Der Vize-Chefankläger teilte weiters mit, dass fünf Auslieferungsanträge, die in den Jahren 2011 und 2012 an die USA gestellt worden waren, bisher unbeantwortet geblieben sind. Die betreffenden Personen müssten in Russland vor Gericht kommen.

„Beginnend mit dem Jahr 2008 haben die USA 16 Mal unsere Überstellungsanträge abgelehnt und sich dabei auf das Fehlen eines entsprechenden Vertrages berufen. Auf unseren nachdrücklichen Vorschlag, einen solchen Vertrag zu schließen, haben sie nur ablehnend und unargumentiert geantwortet“, so Swjaginzew.

Im Juli wurde offiziell berichtet, dass die US-Behörden in den letzten zehn Jahren die Auslieferung von 20 Personen an Russland verweigert haben.

Quelle: Ria Novosti

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