Assad: Westen entsorgt seine Terroristen in Syrien

siria 140erschienen bei Gegenfrage

Danke an Christoph

Wie Syriens Präsident Bashar al-Assad in einem Interview erklärte, schickt der Westen Terroristen nach Syrien, um diese loszuwerden. Man entsende sie in den Kampf gegen syrische Soldaten, um getötet zu werden. Gleichzeitig werde so die syrische Regierung geschwächt.

Syriens Präsident Bashar al-Assad sagte im Interview mit der syrischen Tageszeitung Al-Thawra, dass der Westen “Terroristen” nach Syrien entsende, um sich dieser zu entledigen. Diese extremistischen “Takfiri-Terrorgruppen” stellten seit Jahrzehnten eine Sicherheitsbedrohung für den Westen dar, weshalb man sie nun nach Syrien schicke, wo sie im Kampf gegen das syrische Militär getötet werden. Gleichzeitig versuche man so, die syrische Regierung zu schwächen und verkaufe der Weltöffentlichkeit diese Situation als eine “Revolution”.

Tatsächlich fielen bereits Guantanamo-Häftlinge in den Gefechten zwischen sogenannten Rebellen und den syrischen Sicherheitskräften. So starb laut einem Bericht der Copenhagen Post der ehemalige Insasse Slimane Hadj Abderrahmane bei Kämpfen mit syrischen Soldaten, zudem befinden sich zahlreiche Kämpfer in dem arabischen Land, die von US-Behörden bis vor kurzem noch als Terroristen geführt wurden.

Die Unruhen in Syrien begannen im März 2011 infolge einer Nahrungsmittelkrise. Bis Ende 2010 hatten sich nach einer massiven Ausweitung der Dollar- und Euro-Geldmenge die Preise für Getreide in schlagartig verdoppelt, was Proteste in vielen nordafrikanischen und arabischen Ländern auslöste. Die Krise in Syrien findet bis heute kein Ende, da die westliche Wertegemeinschaft ausländische Kampftruppen ausbildet, illegal ins Land schleust und mit Waffenlieferungen sowie Geldmitteln unterstützt.

Quelle: Gegenfrage

2 Gedanken zu „Assad: Westen entsorgt seine Terroristen in Syrien

  1. Keine Frage, das ist eine Strategie, die schon Churchill im 2. Weltkrieg angewandt hatte. Hier die Verzögerung, die 2. Front zu eröffnen: die Sowjetunion sollte so geschwächt werden, dass sie in die Bedeutungslosigkeit (zerstört) versinken mochte. Ergo. Das perfide Albion sollte, burschikos formuliert, als lachender Dritter aus „dem Rennen“ hervorgehen.

  2. Lebensmittel deutlich teurer: Preis für Kartoffeln steigt um über 40 Prozent
    LOCUS Online ‎- vor 2 Tagen
    In Deutschland sind die Preise für Nahrungsmittel im Juli so stark gestiegen wie schon lange nicht mehr. Besonders Kartoffeln und Butter …

    „Hunger als Waffe“ … Unsere Macht liegt in der dauernden Nahrungsknappheit …
    Der Prüfstein jeder Theorie ist die Praxis {marxistische Auffassung der Erkenntnis (Erkenntnistheorie)}, dies gilt auch für die Protokolle der Weisen!

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