Archiv für den Monat: August 2013

Syrien: Operation Tomahawk mit Käse

nethan obamavon Pepe Escobar

Übersetzung John Schacher

 

Diese ohrenbetäubend hysterische Show rund um Syrien als ein Irak 2.0 kann nur ablaufen, weil der Präsident der Vereinigten Staaten (POTUS) sich selbst ein “Glaubwürdigkeits“- Problem fabriziert hat, als er voller Leichtfertigkeit den Einsatz von chemischen Waffen in Syrien als “rote Linie“ definierte.

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Um „Glaubwürdigkeit“ zu bewahren, muss die US-Regierung dringend die Übeltäter bestrafen – zur Hölle mit Beweisen. „Doch dieses Mal wird es begrenzt sein.“ „Maßgeschneidert.“ „Nur ein paar Tage.“ „Ein Schuss vor den Bug“ – wie es POTUS einordnet. Dennoch werden einige – aber nicht alle – „hochwertigen Ziele“, einschließlich Steuerungs- und Kontroll-Einrichtungen sowie Liefer-Systeme in Syrien eine Flut von Tomahawk Marschflugkörpern (384 sind bereits im östlichen Mittelmeer positioniert) begrüßen dürfen.

Wir alle wissen wie sehr das Pentagon es liebt, seine humanitären Befreiungen auf der ganzen Welt mit Namen wie Desert Fox, Invincible Vulture oder anderen Produkten der Brainstorming-Idiotie zu taufen. So, jetzt ist es Zeit, diese Operation „Tomahawk mit Käse“ zu nennen.

Es ist wie die Bestellung einer Pizza-Lieferung. „Hallo, Ich möchte Tomahawk mit Käse.“ – „Natürlich, ist in 20 Minuten fertig.“ – „Halt, warte! Ich muss ja erst die UN täuschen. Kann ich nächste Woche abholen kommen? Mit extra Käse?“

1988 startete Bill “Ich hatte keinen Sex mit dieser Frau“ Clinton die Operation Desert Fox, die entwickelt worden war, um „die Fähigkeiten Saddam Hussein´s“, nicht-existente Massenvernichtungswaffen herzustellen, „abzubauen, aber nicht zu zerstören“. Jetzt wird der Einsatz jener zutiefst moralischen Tomahawks auch damit begründet, „die Fähigkeit von Bashar al-Assads Regierung“, unbewiesene C-Waffen-Angriffe zu entfesseln, „zu verschlechtern“.

Dennoch gibt es immer noch dieses zutiefst lästige Problem der immerfort undankbaren Araber, die, laut der New York Times, „aus emotionalen Gründen gegen alle westlichen militärischen Aktionen in der Region sind, egal wie humanitär die Sache auch ist“.

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offener Brief an Obama zu Syrien

cnn syrien

Sehr geehrter Herr Präsident der USA,

 

die Welt schaut auf die USA, alle Augen sind auf Sie gerichtet. Sie entscheiden über Leben und Tod. Kein Mensch darf über Leben und Tod entscheiden. Müssen Sie immer mit Waffen antworten?

Haben Sie den Mut nein zu sagen. Die Welt wird Ihnen dankbar sein. Haben Sie ein Gewissen, hören Sie auf Ihr Gewissen. Keine einzige Bombe aus Japan, Vietnam, Irak, Ex- Jugoslawien, Libyen, Syrien etc. ist in den USA gelandet.

Sehr geehrter Herr Präsident, wir wissen, Sie stehen unter Druck. Haben Sie Moral, warum können Sie nicht Nein sagen? Es hat viel zu lange gedauert, wie viele Menschen müssen noch sterben, weil Sie nicht den Mut haben, Nein zu sagen? Was denken Ihre Kinder? Können Sie noch in die Augen schauen? Wenn Sie nein sagen, wird die Welt aufatmen, dann sind Sie mutig! England hat es bewiesen, andere Länder wollen nicht mehr mitmachen. Muss das sinnlose Blutvergiessen weiter gehen. Was bringt es, noch mehr Blut, noch mehr Toten, noch mehr, Zerstörungen, noch mehr Leid und Chaos?

Sehr geehrter Herr Präsident, wir sind auf Sie angewiesen und erwarten Ihren mutigen Entscheid: Nein!

Zitat: Echte Abrüstung kann es erst geben, wenn die Nationen der Welt aufhören, einander auszubeuten.

Wenn wir Gerechtigkeit wollen, müssen wir gegenüber anderen Menschen Gerechtigkeit üben. Mahatma Gandhi.

Friede, Herr Präsident der USA.

 

Yvonne Bozdag

 

haben Sie schon gehört? Die UNO ist krank, sie wird abgehört

von H.-P. Schröder

„Macht den Diener.
Lasst euch taufen.
Lasst sie saufen,
macht sie raufen:
Rupft die Hühner.“

aus: Der Eremit des Inneren

Leider ist das Taufen nicht mehr mehr das, was es einmal war, auch das Haarspray mit dem Herr Kerrywiecz seine Lügen zusammenklebt, hält nicht, was die Werbung verspricht. Was mich zu Frau Pamela Falk bringt.

Echt Pam

Seit man sie im Januar 2013 auf den Thron der United Nations Correspondent Association gehievt hat, hat sie einiges getan. Zum Beispiel in der täglichen Pressekonferenz der UNO-GmbH. In den ersten Monaten saß sie dort meist, dann oft, zur Zeit noch ab und zu, aber immer in der ersten Reihe. Eine ausgedünnte Spinne in Stöckelschuhen, die durch die Prärie stakst, sich vordrängt und nervend darauf besteht, die erste Frage stellen zu dürfen „on behalf of the United Nations Correspondents Association“.
Was ist bisher geschehen: UNCA verkommt unter Falk (ausgesprochen „Fowk“) zu einem Machtinstrument totalitärer amerikanischer Aussenpolitik. Zu Falks Unternehmungen gehören – bisher vergebliche – Versuche, unabhängige Journalisten mundtot zu machen. Unterstützt wird sie dabei von einem Kartell aus Voice of America, Agent France Press und Reutters.

Nach dem Umbau des UNO-Gebäudes hat UNCA großzügig mehrere Büroeinheiten erhalten, zusammen einige hundert Quadratmeter, von denen ein abgeschlossener Raum mittlerweile ausschließlich als Spirituosenlager dienen soll, von Insidern als „Pamelas vineyard“ bezeichnet, während ehrlich und hart arbeitende Journalisten zu zweit oder zu dritt in Verschläge gesperrt werden.
Weiter.
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syrische Rebellen bekennen sich zu Giftgas-Einsatz – MSM schweigen!

von John Schacher

Syrische Rebellen übernehmen die Verantwortung für Giftgasattacke. Die MS-Medien schweigen, obwohl die Meldung von einem 20 Jahre tätigen, seriösen Auslands-Journalisten ausgegeben wurde. Zeitungen wie z.B. der Guardian wurden mit den News versorgt, es herrscht aber Schweigen im Blätterwald.

Das rechtzeitige Bekanntwerden dieses Bekennermaterials würden jede US-Kriegshandlung unmöglich machen – und vielleicht sogar die Hintermänner dieser Sauerei entlarven.


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weitere Information

Übersetzung Dr. Steffen Seidel – Danke

Syrische Rebellen im Damaszener Vorort Ghouta haben gegenüber Associated Press Korrespondent Dale Gavlak zugegeben, dass sie für den Vorfall mit chemischen Waffen letzte Woche verantwortlich waren, wofür die Westmächte Bashar Al-Assads Truppen verantwortlich gemacht haben, was zeigte, dass die Verluste die Folge eines Unfalls waren – verursacht durch die Rebellen infolge falscher Handhabung chemischer Waffen, die ihnen von Saudi-Arabien geliefert wurden.

„Aus zahlreichen Interviews mit Ärzten, Ghouta Bewohner, Rebellen und ihre Familien …. viele glauben, dass bestimmte Rebellen Chemiewaffen erhalten über den Saudischen Geheimdienstchef, Prinz Bandar bin Sultan, und dass sie verantwortlich waren für die Durchführung des (tödlichen) Gasangriffs“ schreibt Gavlak. (zurück bis Version hier).

Rebellen sagte Gavlak, dass sie nicht richtig ausgebildet wurden, wie mit den chemischen Waffen umzugehen sei oder sogar nicht gesagt wurde, was für welche das seien . Es scheint, als ob die Waffen zunächst dafür bestimmt waren, dem Al-Qaida-Ableger Jabhat al-Nusra gegeben zu werden.

„Wir waren sehr neugierig auf diese Waffen. Und leider, behandelten einige der Kämpfer die Waffen unsachgemäß und lösten die Explosionen aus“, erzählte einer militanten namens ‚J‘ Gavlak.

Seine Behauptungen wurden wiederholt von einem anderen weiblichen Kämpfer namens ‚K‘, die Gavlak sagte : „Sie haben uns nicht gesagt, was diese Waffen waren oder wie sie verwendet werden. Wir wussten nicht, dass das chemische Waffen sind. Wir haben nie gedacht, dass das chemische Waffen waren.“

Abu Abdel-Moneim, der Vater einer oppositionellen Rebells, hat Gavlak auch gesagt „Mein Sohn kam zu mir vor zwei Wochen um zu fragen, was ich dachte, was die Waffen waren, welche er gebeten worden sei zu tragen“, beschrieb diese als mit einer „Rohr-ähnlichen Struktur“, während andere wie eine „große Gasflasche“ waren. Der Vater benennt der militanten Saudi, der die Waffen bereitgestellt hatte, als Abu Ayesha.

Laut Abdel-Moneim, explodierten die Waffen in einem Tunnel, töteten 12 Rebellen.

„Mehr als ein Dutzend befragte Rebellen berichteten, dass ihre Gehälter von der saudischen Regierung kamen“, schreibt Gavlak.

Wenn genau, könnte diese Geschichte den „Ansturm auf Syrien“ der Vereinigten Staaten völlig zum Entgleisen bringen, welcher auf der „unbestreitbaren“ Rechtfertigung beruht, dass Assad hinter dem Chemie-Waffen Angriff war. Dale Gavlak Glaubwürdigkeit ist sehr beeindruckend. Er ist ein Nahost-Korrespondent für die Associated Press seit zwei Jahrzehnten und hat auch für National Public Radio (NPR) und geschriebene Artikel für BBC News gearbeitet.

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