Syrien: Befehlshaber der Rebellenarmee getötet

al kaida usaerschienen bei Ria Novosti

Mit der Al-Qaida verbundene Extremisten haben in Syrien Kamal Hamami, ein Mitglied des Obersten Rates der Freien Syrischen Armee (FSA), getötet, meldet Reuters.

Wie der FSA-Vertreter Kassem Saadeddin Reuters mitteilte, waren nach der Ermordung von Hamami per Telefon Todesdrohungen an alle Mitglieder des Obersten Rates eingegangen.

Die islamistische Gruppierung Schabhat an-Nusra, die in Syrien gegen die Regierungstruppen kämpft, steht in Kontakt mit dem Terrornetzwerk Al-Qaida im Irak, das ein islamisches Emirat in Syrien errichten will.

Der Tod des Rebellen-Kommandeurs zeugt von einer weiteren Spaltung in den Reihen der Anti-Regierungs-Formationen, die in der Nahost-Republik kämpfen, so Reuters.

Großbritannien und dessen Verbündete hatten bereits größte Sorge über die Teilnahme von Al-Qaida und anderen radikalen Islamisten an den Kampfhandlungen in Syrien geäußert. Wie die Nachrichtenagentur Press Association meldet, enthält ein neuer Bericht des britischen Parlamentsausschusses für Geheimdienste und Sicherheit einen Hinweis auf diese terroristische Bedrohung.

Britische Experten befürchten, dass radikale Islamisten das in Syrien entstandene „Machtvakuums“ nutzen könnten, um Attacken gegen westliche Länder zu planen.

In dem vom Konflikt erfassten Nahostland strömten zahlreiche radikalisierte Elemente, darunter aus Großbritannien und anderen europäischen Ländern, zusammen, heißt es im Bericht.

„Sie werden sich höchstwahrscheinlich Sonderkenntnisse und Erfahrungen aneignen, die bei ihrer Heimkehr die Bedrohung wesentlich erhöhen könnten“, betont der britische Parlamentsausschuss.

Quelle: Ria Novosti

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.