NSU: die vertuschten Phantome von Heilbronn

erschienen bei KONTEXT Wochenzeitung – Danke an HPS

von Thomas Moser und Hermann G. Abmayr

Phantombild heilbronn nsu
Quelle Phantombilder: KONTEXT Wochenzeitung

 

Die Polizei hat nach dem Mord an der jungen Polizistin Michèle Kiesewetter in Heilbronn im Jahr 2007 insgesamt 14 Phantombilder erstellen lassen. Die Ermittlungsbehörden haben diese Porträts möglicher Tatverdächtiger bis heute unter Verschluss gehalten. Kontext zeigt die Bilder, weil die Redaktion der Meinung ist, dass die Öffentlichkeit ein Recht darauf hat.
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Die Phantombilder basieren auf Angaben von Augenzeugen und zeigen Menschen, die Zeugen, Helfer oder Attentäter gewesen sein könnten. Bisher konnte die Polizei keine der Personen identifizieren. Der Wert der Phantombilder wird von den Ermittlern unterschiedlich eingeschätzt. Niemand weiß, wie genau die Erinnerung der Zeugen war und wie exakt die Wiedergabe der Erinnerungen. Ähnlichkeiten einer Person mit einem Phantombild können zufällig sein. Weitergehende Aussagen dazu können nur Spezialisten treffen. Und für die Ermittlungen ist die Polizei zuständig. Kontext weist außerdem ausdrücklich auf die Unschuldsvermutung hin, die jeder Person zusteht, gegen die, von wem auch immer, ein Verdacht ausgesprochen wird.

Die Phantombilder sind zu unterschiedlichen Zeiten erstellt worden, 2007 kurz nach dem Mord auf der Heilbronner Theresienwiese wenige Meter vom Neckar entfernt, dann 2009 und zuletzt 2011.

Täterbild nach Erinnerung des schwerverletzten Polizisten

Schoss dieser Mann auf Arnold?

Ein Bild hat die Polizeibeamten besonders interessiert. Denn es wurde nach den Angaben von Martin Arnold erstellt, dem Kollegen von Michèle Kiesewetter, der an jenem 25. April 2007 ebenfalls erschossen werden sollte. Doch Arnold, der in einem parkenden Streifenwagen neben der 22-jährigen Polizistin auf dem Beifahrersitz saß, hatte Glück im Unglück. Die auf ihn abgeschossene Kugel drang oberhalb des rechten Ohrs in seinen Kopf ein und hinter dem Ohr wieder aus. Vermutlich hatte ihm eine Kopfbewegung nach rechts das Leben gerettet, denn Arnold hat den Täter im Rückspiegel kommen sehen. Das nach Arnolds Angaben erstellte Bild könnte also einen mutmaßlichen Täter zeigen.

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Bis heute behaupten die Behörden, Martin Arnold könne sich an nichts mehr erinnern. In den Akten liest sich das anders:

„Er hatte klare und konkrete Erinnerungen an die Situation, die er sich immer wieder vor seinem inneren Auge abrief und beschrieb“, hielten die Ermittler zur Erstellung des Phantombildes mit Arnold fest. Die gegenteilige Erklärung war und ist in Wahrheit ein offizielles Täuschungsmanöver gegenüber der Öffentlichkeit. Angeblich, um den Beamten zu schützen. Das geht aus dem Übergabebericht der Staatsanwaltschaft Heilbronn an die Bundesanwaltschaft vom Januar 2012 hervor, nachdem die Karlsruher Behörde den Fall übernommen hatte. Darin heißt es: Der Presse sei immer wieder mitgeteilt worden, dass der Zeuge sich an nichts erinnern könne, weil „jedes Abweichen von der ursprünglichen Aussage, er könne sich an nichts erinnern, Spekulationen eröffnet hätte, die zu einer erheblichen und durch nichts zu rechtfertigenden Gefährdung des Lebens des Zeugen Martin Arnold hätten führen können.“

Doch der zuständige Heilbronner Staatsanwalt Christoph Meyer-Manoras genehmigte die Veröffentlichung dieses Phantombilds nicht. Im NSU-Untersuchungsausschuss in Berlin wollte er sich zu den Gründen nicht äußern; er erklärte lediglich, die Veröffentlichung hätte die Persönlichkeitsrechte von Martin Arnold berührt. Auf die Kontext-Frage, wie das gemeint sei, verweigert die Staatsanwaltschaft Heilbronn bis heute jede Auskunft und verweist wie Landesinnenminister Reinhard Gall auf Generalbundesanwalt Harald Range in Karlsruhe. Doch auch dort gibt es keine Auskunft. Ranges Pressesprecher teilt mit: „Zu den Hintergründen der Entscheidungen anderer Behörden kann die Bundesanwaltschaft naturgemäß keine Stellung nehmen.“

Staatsanwalt Christoph Meyer-Manoras hatte sich übrigens auch geweigert, bei Yahoo ein Rechtshilfegesuch einzulegen, um die E-Mails der ermordeten Polizistin Kiesewetter für die Ermittlungen sichern zu können. Erklärung: „Ich finde nicht, dass die privaten E-Mails von Frau Kiesewetter interessant gewesen wären.“ Ob sie inzwischen vollständig gelöscht oder in der Daten-„Cloud“ noch erhalten sind, ist unter IT-Kennern umstritten.

Die Phantombilder, die nach dem Mord gefertigt wurden, zeigen ausschließlich Männer. Sie dürften bei der Fahndung schon deshalb eine untergeordnete Rolle gespielt haben, weil die Ermittler zwei Jahre lang die vermeintlich heiße DNA-Spur einer unbekannten Frau verfolgt hatten.

Phantombild Nr. 1

Phantombild Nr. 1

Im Februar 2009 übernahm das baden-württembergische Landeskriminalamt (LKA) dann den Fall. Kurz darauf erwies sich die DNA-Spur als Riesenpleite. Die Wattestäbchen zur Aufnahme von DNA-Spuren waren mit der DNA jener Frau kontaminiert, die sie bei der Herstellerfirma verpackt hatte.

Nun bekamen die Phantombilder wieder Bedeutung. Zumal sich nach der Veröffentlichung der Ermittlungspanne ein neuer Zeuge meldete. Er berichtete, dass er kurz nach der Tat wenige 100 Meter südlich des Tatorts zwei Männern und einer Frau begegnet sei. Einer der Männer habe sich im Neckar seine blutverschmierten Hände abgewaschen.

Hintergrund: Die Mörder könnten sich an ihren Opfern mit Blut beschmiert haben, als sie den beiden Polizisten nach dem Mordanschlag die Dienstwaffen entwendet hatten.

Phantombild Nr. 2

Phantombild Nr. 2

Auch die neuen Phantombilder (Phantombilder Nr 1 und 2), die auf den Angaben des neuen Zeugen fußten, wurden nicht veröffentlicht.

Dennoch haben die Ermittler weiterhin mit den Phantombildern gearbeitet. Noch im Mai 2011 ließen sie von einer Zeugin, die unmittelbar nach der Tat an der Heilbronner Theresienwiese einen blutverschmierten Mann in ein Auto einsteigen sah, ein zweites Mal ein Phantombild erstellen (Bild 3 und 4).

Alle Ermittler im Mordfall Kiesewetter schlossen nach Informationen von Kontext einen ausländerfeindlichen oder rechtsextremistischen Hintergrund aus. Dabei hätten die Namen der drei untergetauchten Neonazis Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe auch in Baden-Württemberg bekannt sein müssen. Kontext hat jetzt erfahren, dass aber zumindest die mit dem Mord in Heilbronn befassten LKA-Beamten in Stuttgart nie über die – angebliche – Zielfahndung der Thüringer Kollegen nach den drei Jenaer Neonazis informiert worden waren, die angeblich 1998 ausgelöst worden war.

Phantombild Nr. 3

Phantombild Nr. 3

Im NSU-Untersuchungsausschuss gab es dazu widersprüchliche Aussagen. Während der damalige Thüringer LKA-Chef Egon Luthard erklärte, er habe die Zielfandung nach dem Trio schriftlich angewiesen, sprach ein maßgeblicher Thüringer Zielfahnder nur von einer „mündlichen“ Anweisung. Das wäre eine weitere schlimme Panne bei der Behörde in Thüringen, denn üblicherweise werden alle Landeskriminalämter sowie das Bundeskriminalamt über Zielfahndungen in Kenntnis gesetzt.

In den Akten findet sich ein Zielfahndungsbeschluss dann erst für das Jahr 2000. Fraglich bleibt, warum die zuständigen LKA-Ermittler in Stuttgart auch von diesem Beschluss anscheinend nichts wussten.

Phantombild Nr. 4

Phantombild Nr. 4

Als die NSU-Mordserie dann nach dem Tod von Mundlos und Böhnhardt im November 2011 bekannt wurde, hätten die Phantombilder wertvolle Hinweise liefern können. Doch kein einziges zeigt Mundlos, Böhnhardt oder Zschäpe. Zu diesem Urteil kommt die Staatsanwaltschaft Heilbronn im erwähnten Übergabebericht an die Bundesanwaltschaft. Polizei und Justiz haben diesen Befund aber bisher nicht veröffentlicht.

Zweifel an der Täterschaft der beiden NSU-Männer

Wurden die Bilder nicht veröffentlicht, weil sie die Anklagekonstruktion im Münchner NSU-Prozess in Frage stellen könnten? Die Bundesanwaltschaft behauptet jedenfalls, Kiesewetter sei von Mundlos erschossen, Arnold von Böhnhardt lebensgefährlich verletzt worden. Weil die angeblichen Täter tot sind, sehe sie keine Veranlassung, die Phantombilder in den Prozess einzuführen.

Als Indizien für Täterschaft der beiden Männer gelten die beiden Heilbronner Tatwaffen, Pistolen der Marken Tokarev und Radom, die sich laut Ermittler im Schutt des teilweise abgebrannten Zwickauer Hauses fanden, in dem das NSU-Trio eine Wohnung gemietet hatte. Auch die Dienstwaffen des Polizistenpaars Kiesewetter und Arnold sollen bei Mundlos und Böhnhardt gefunden worden sein. Wo, ist allerdings unklar. Die Staatsanwaltschaft Heilbronn nennt als Fundort einmal das Wohnmobil, in dem die Männern 2011 starben, an anderer Stelle die Wohnung in Zwickau.

Zweifel an der Täterschaft der beiden NSU-Männer sind dennoch angebracht. Denn Böhnhardt war Linkshänder, was Fragen zum Schusskanal aufwirft. In einem anderen Fall sah die Karlsruher Behörde den Besitz der Tatwaffe übrigens nicht als ausreichendes Indiz für die Täterschaft: dem der RAF-Frau und Verfassungsschutzinformantin Verena Becker beim Attentat auf Generalbundesanwalt Siegfried Buback 1977.

Weitere Zweifel ergeben sich aus den Erkenntnissen der Sonderkomission Parkplatz beim LKA. Unter Berücksichtigung aller glaubwürdigen Zeugenaussagen, so Soko-Leiter Axel Mögelin vor dem NSU-Ausschuss in Berlin, könnten vier bis sechs Personen an der Tat beteiligt gewesen sein.

Und die könnten ebenfalls aus dem Umfeld des NSU stammen. Brisant ist deshalb ein Artikel, den das „Haller Tagblatt“ kürzlich veröffentlich hat und in dem die Möglichkeit angedeutet wird, dass zwei auf den Phantombildern abgebildete Personen Ähnlichkeiten mit Leuten aus der rechtsextremistischen Szene im Landkreis Schwäbisch Hall haben könnten, dem Nachbarkreis von Heilbronn.

„Der Polizistenmord von Heilbronn ist ein Rätsel“, gesteht Landesinnenminister Reinhold Gall auch sechs Jahre nach der Tat. Der Sozialdemokrat, der rund 20 Minuten vom Tatort wohnt, setzte deshalb Anfang des Jahres die Ermittlungsgruppe Umfeld ein. Sie soll „polizeiliche Strukturermittlungen zum möglichen Umfeld des NSU in Baden-Württemberg“ durchführen, sich aber „nicht mit dem Komplex NSU befassen, da dieser in die Zuständigkeit der Bundesanwaltschaft fällt“. Doch der Minister könne „bisher nicht absehen, wann und welche Ergebnisse zu erwarten sind“, teilt sein Sprecher mit.

Abschlussbericht des NSU-Untersuchungsausschusses

Viele Fragen werden auch im Abschlussbericht des NSU-Untersuchungsausschusses in Berlin offen bleiben, der Anfang September der Öffentlichkeit vorgelegt und im Bundestag diskutiert werden soll.

Der Mordfall in Heilbronn könnte eine Schlüsselrolle im gesamten NSU-Komplex spielen, weil er sich von den neun anderen Morden fundamental unterscheidet, aber eben doch ein Zusammenhang besteht. Deshalb dürfen die Phantombilder nicht weiter der Öffentlichkeit vorenthalten werden. Kontext veröffentlicht alle 14. Wir haben keine Auswahl vorgenommen. Die Beschreibungen der einzelnen Bilder basieren auf den Angaben der Polizei.

Quelle: KONTEXT Wochenzeitung

zum gleichen Thema: swp Rundschau

8 Gedanken zu „NSU: die vertuschten Phantome von Heilbronn

  1. Die Phantome der „NSU“-Macher oder wenn eine Legende platzt, schiebt man ein Märchen nach

    Ein belebter Tag auf der Heilbronner Theresienwiese am 25. April 2007. Doch niemand hat`s gesehen. Sechs Jahre später hat dann doch wer was gesehen. Da ist der durch Kopfschuss schwer verwundete Kollege von Frau Kiesewetter plötzlich angeblich doch in der Lage gewesen, zeitnah eine präzise Aussage, inklusive Täterbeschreibung zu machen, anhand derer ein Bild des Mannes angefertigt wurde, den er im Rückspiegel gesehen habe, kurz bevor dieser ihm in den Kopf schoß und (?) seine Kollegin ermordete. Die Dinstwaffe von Frau Kiesewetter und die Mordwaffe(?) wurden, nach Angaben der Ermittlungsbehörden, in identifizierungsfähigem Zustand, im Schutt der Zwickauer Wohnung gefunden und 14 Porträts fanden jetzt, fünf Jahre später über Pressekanäle ( = Schleuser) ihren Weg in die Öffentlichkeit.
    Zu einem Zeitpunkt, da der Indizien-Prozess in München immer mehr in eine unkontrollierbare Flugbahn abdriftet.

    Die Phantomporträts stammen natürlich nicht alle von dem überlebenden, damals 24jährigen Polizisten, sondern auch von anderen Zeugen. Wer oder was diese Zeugen sind, bleibt im Dunkeln. Jedenfalls sind diese Zeugen, anhand deren Angaben, die Fotos angefertigt worden sind, ebenfalls zu den am 25. April 2007 am Tatort anwesenden Personen zu rechnen, sofern man nicht annehmen will, daß sie ihre Selbstporträts in Auftrag gaben. Es muß also Mords- was- los gewesen sein, an jenem Tag, wenn man der neuen Geschichte Glauben schenken darf.
    Nachdem mittlerweile aus Steuergeldern Gedenkstätten und Denkmäler für die „Opfer der „NSU“-Phantome errichtet wurden und weitere folgen sollen, muß in diesem Zusammenhang eine dazu passende Nachricht über die Taktik der „Großen Allianz“ ,- wieviele davon sind Mitglieder der Rotarier, Lions oder ähnlicher transationaler Gängel- und Protegiervereine?-, Beachtung finden:
    http://www.stimme.de/heilbronn/polizistenmord/Polizistenmord-Erste-Belohnungen-ausbezahlt;art15061,2694373

    „Heilbronn – Die Heilbronner Staatsanwaltschaft hat einen Teil der Belohnung im Polizistenmordfall Michèle Kiesewetter ausbezahlt. Pressesprecher Harald Lustig bestätigte entsprechende Recherchen des SWR.
    Jeweils 7.000 Euro seien an drei Personen geflossen, „die für die Täterermittlung oder Ermittlung der Straftat ausschlaggebend waren“, sagt Lustig. Man sei einem VORSCLAG DES BUNDESKRIMINALAMTS gefolgt, bereits noch vor einer rechtskräftigen Verurteilung einen Teil der Belohnung auszubezahlen.
    Der Staatsanwaltschaft Heilbronn stehen 40.000 Euro zur Verfügung. Insgesamt wurden von der Staatsanwaltschaft, dem Land Baden-Württemberg, der Polizeigewerkschaft und VON PRIVATER SEITE 300.000 Euro ausgesetzt.
    „Das Innenministerium prüft analog ein Verfahren, einen Teil auch schon vorab auszubezahlen“, sagt Günter Loos, Sprecher des Innenministeriums. Normalerweise zahle man Belohnungen erst nach Abschluss eines Verfahrens aus. Das Geld fließe an Hinweisgeber aus dem Osten.“
    Nebebei bemerkt: Andauernd diese „Ausnahmeregelungen“, liegt das am Ausnahmezustand? Eine Belohnung kann nur für eine erbrachte Leistung gezahlt werden. Diese Leistung findet ihre Bestätigung in der zweifelsfreien Täterermittlung. Dies ist bisher nicht geschehen, im Gegenteil verstärkt sich der Eindruck, daß es sich um eine konstruierte Farce handelt, in der andauernd der Boden an anderen Stellen wegbricht, worauf Handwerkerkolonnen mit Blaulicht unter schrecklichem Getöse ausrücken und mit Farbe, Tapeten und Bruchsteinen spanische Wände um das jeweilige Octopus delicti hochziehen, um es zu verbergen. Und ferner, wer ist denn diese spendable „private Seite“?

    Zu den Phantombildern bleiben noch zwei Punkte nachzutragen:

    Ich wage die Prognose, daß eine Fahndung anhand dieser Phantombilder keine Täterhinweise bringen kann, sicher, einige ähnlich aussehende Personen erhalten Vorladungen und werden folgenlos bearbeitet. Die veröffentlichten Bilder werden auch keinen einzigen Augenzeugen, der sich zufällig zu der Zeit, an dem Ort aufhielt und zufällig von dem ebenfalls dort zufällig anwesenden Phantomlieferanten, beschrieben wurde, auftreiben. Die Geschichte ist nur bis zu dem Punkt echt, an dem es heißt, der Beamte ist in aussagefähigem Zustand gewesen, hat seine Beobachtungen zu Protokoll gegeben und seine Täterbeschreibung lieferte die Grundlage für ein (echtes) Phantombild.

    Nach einem der Welt zugespielten unveröffentlicht bleibenden Over the top Geheimpapier, favorisieren die Ermittlungsbehörden, den in der oberen Reihe, rechts aussen, Deckname „Putin“. Dazu liegen, ebenfalls nach Aussage innerster Kreise, konkrete Verdachtsmutmaßungen vor. Die Anklageschrift gegen „Putin“ soll bereits vorformuliert in höchsten Köpfe spuken.

  2. Es handelt sich offensichtlich nicht um Belohnungen oder Opferentschädigungen welche hier ausgereicht werden, sondern um Bestechnungsgelder. Aussagen bzw. Schweigen wird erkauft.

    Ich wage die Prognose, dass es in diesem Fall noch etliche Beteiligte auf eigenartige Weise zu Tode kommen werden.

    Die Sache, käme die Wahrheit ans Licht, würde sonst ein gewaltiges Beben auslösen. Ich erinnere an den Prozess gegen Kinderschänder Dutroux.

    http://www.youtube.com/watch?v=fMsz-XK-q2c

    Dutzende Zeugen kamen ums Leben. Am Tag vor ihrer Aussage, auf dem Weg zur Aussage, auf dem Weg ins Gericht etc. Wie in diesem Fall, so sitzen auch im „NSU-Fall“ die eigentlichen Verbrecher in der Regierung bzw. – an den tatsächlichen Hebeln der Macht.

    Deswegen meine Prognose – wer was weiß und den Mund aufmacht ist tot!

    Soviel zum Rechtsstaat BRD.

  3. Gretchenfrage, da sich viele sicher noch an die RAF Fahndungsplakate erinnern wo bitte gab es vor November 2011 jemals Fahndungsplakaten der BAF-Terroristen aka der NSU-Terroristen?

  4. Herz-Schmerz „Trayvon Martin“ ganz aktuell auf Deutsch Märchenschau, natürlich neben den Schmonz um den zukünftig Ekel der englisch Nazi-Queen welcher Zionschwengel schon längst zwischen den Schekeln hervorbürzeln hätte sollen.

    Zum Musterschuler Trayvon Martin „Trayvon’s English teacher, Michelle Kypriss, described him as an A and B student“ … real „Martin had been suspended from school at the time of his death. He had been suspended twice before.“ davon natürlich nichts in der Deutsch CIA-Wikipedia

    Wer hatte George Zimmerman kültürell bereichert?
    http://commons.wikimedia.org/wiki/File:George_Zimmerman_front_of_head.jpg
    http://commons.wikimedia.org/wiki/File:George_Zimmerman_back_of_head.jpg

    ein „A-und B-Schüler, der in Heiterkeit studierte.“ ?

    http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&u=http://www.democraticunderground.com/%3Fcom%3Dview_post%26forum%3D1014%26pid%3D83406&prev=/search%3Fq%3Ddescribed%2Bhim%2Bas%2Ban%2BA%2Band%2BB%2Bstudent

    http://www.democraticunderground.com/?com=view_post&forum=1014&pid=83306

  5. Justiz & Medien !!

    Die Trayvon-Martin-Lüge
    http://www.sezession.de/39889/die-trayvon-martin-luge.html

    „Am 26. Februar 2012 war der 17-jährige Afroamerikaner Trayvon Martin, der an einer Tankstelle eine Büchse Eistee und ein Päcklein Kau-Dragées gekauft hatte, auf dem Weg zum Haus der Freundin seines Vaters in einer Gated Community in Sandford, Florida. Der 28-jährige George Zimmerman, der mit einer 9-Millimeter-Pistole bewaffnete Angehörige einer Nachbarschaftswache, hielt den jungen Schwarzen für verdächtig und alarmierte telefonisch die Polizei: «Der Kerl sieht so aus, als ob er nichts Gutes im Schilde führe. Der ist auf Drogen oder so.» Als Martin zu laufen begann, folgte ihm Zimmerman, verlor ihn aber aus den Augen. Die Polizei wies den Wachmann an, nichts Weiteres zu tun, er antwortete: «O.k.» und beendete den Anruf um 19.15 Uhr. Unmittelbar darauf kam es zu einem heftigen Kampf zwischen den beiden Männern, und dabei erschoss Zimmerman den unbewaffneten Jungen.

    Der Schütze wurde von dem um 19.17 Uhr am Tatort eingetroffenen Streifenmann festgenommen. Die lokale Polizei untersuchte den Todesfall. Der zuständige Staatsanwalt befand, Zimmerman habe aus Notwehr gehandelt, und liess ihn laufen. Einige Wochen später, nachdem der Fall landesweit bekannt geworden war und eine heftige Rassismusdebatte ausgelöst hatte, wurden Polizeichef und Staatsanwalt entlassen. Die vom Gouverneur eingesetzte Sonderstaatsanwältin erhob Anklage wegen Mordes zweiten Grades. Nach ­einem fünf Wochen dauernden Prozess wurde Zimmerman am letzten Samstag von einem aus sechs Frauen bestehenden Geschworenengericht freigesprochen.

    «Ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die immer noch an Gerechtigkeit in diesem Lande glauben.» Diese Worte des Aktivisten Reverend Al Sharpton sprechen für viele Afroamerikaner. Auch in Europa ist man mehrheitlich empört über die «Amis» mit ihrer Waffengläubigkeit, ­ihrer Justiz, ihrem Rassismus. Bezeichnend ein Kommentar im Guardian: «Man soll es festhalten, dass an diesem Tag, Samstag, dem 13. Juli 2013, es in den USA immer noch für legal gehalten wird, einen unbewaffneten jungen Mann, der auf dem Weg vom Laden nach Hause ist, totzuschiessen, weil man sein Aussehen nicht mag.»

    Auch bei uns herrscht Unverständnis über den Freispruch. Ein finsterer Bürgerwehrler erschiesst einen unbewaffneten, auf den überall verbreiteten Fotos sehr sympathischen, fröhlichen Teenager, von dem Präsident Obama gesagt hatte: «Wenn ich einen Sohn hätte, würde er wie Trayvon aussehen.» Was ist in die Geschworenen gefahren?

    Nun, sie haben über fünfzig Zeugen und Experten angehört und sind zum Schluss gekommen, dass die Darstellung des tödlichen Zwischenfalls, die Zimmerman unmittelbar nach dem Vorfall gegenüber der Polizei abgab, der Wahrheit entsprach: Nachdem er Martin aus den Augen verloren hatte, ging Zimmerman zurück zu seinem Wagen. Plötzlich stand Martin hinter ihm. Es folgte ein Wortwechsel, Martin boxte ihm in Gesicht, so dass er zu Boden fiel. Darauf setzte sich Martin auf Zimmerman und begann, dessen Kopf gegen das Trottoir zu schlagen. Zimmerman rief um Hilfe, und Martin hielt ihm den Mund zu. Martin sah die Pistole, die Zimmerman auf sich trug, und er versuchte, sich ihrer zu bemächtigen. Es kam zum Gerangel um die Waffe, und Zimmerman schoss Martin aus nächster Nähe in die Brust. Er war sofort tot.

    Eine der immer noch anonymen Geschworenen berichtete am Montag einem Journalisten von CNN, sie sei sicher gewesen, dass Zimmerman um sein Leben gefürchtet habe. Ursprünglich hätten drei der Geschworenen den Angeklagten freisprechen wollen, zwei wollten auf Totschlag befinden und eine auf Mord. Die Sechs hätten dann noch einmal alles Beweismaterial und alle Tonbandaufnahmen der Telefonate (auch Martin hatte während des Vorfalls mit einer Freundin telefoniert) durchgeackert und seien zum Schluss gekommen, das Gesetz erlaube kein anderes Verdikt als den Freispruch. Sie dachten stundenlang über den Fall nach, und als sie dem Weibel ihr Urteil übergaben, hätten sie alle geweint.

    Nach Aussagen der Geschworenen machte der Hauptermittler Chris Serino einen tiefen Eindruck auf das Gericht. Man habe ihm als erfahrenem Polizisten zugetraut, einen Lügner zu erkennen. Serino sagte aus, er glaube Zimmerman. Auch sei dieser, der sich als hispanic bezeichnet (er hat eine peruanische Mutter), kein Rassist. Ein einziger Zeuge, John Good, sah den Kampf. Er sagte vor Gericht: «Ich öffne meine Tür. Ein schwarzer Mann mit einem schwarzen Kapuzenshirt war auf dem andern, einem Kerl mit einem roten Sweatshirt, der am Boden war und rief:‚‹Hilfe!› Ich versuchte, ihnen zu sagen, sie sollten aufhören… und dann hämmerte der Kerl oben einfach Schläge auf den andern Kerl, etwa im Stile von MMA [mixed martial art – orientalische Kampfsportart].»

    Es wurde auch bekannt, dass Martin kein schmächtiges Büblein (1 Meter 83 gross, 72 kg schwer) und kein Unschuldsengel war. Er nahm Drogen, die Polizei fand bei ihm gestohlene Ware, und in der Schule war er bekannt als Raufbold. “ WELTWOCHE 29/2013 zitiert nach pi-news

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