Hensel´s Sonntagsmatinée: Volksaufklärung – ein bischen Nichts als Wahrheit

von H.-P. Schröder

Abteilung II / Ist Amnestie amnestierbar? : Eine Dokumentation in Emails

Re-Visionsbericht

Die Weiterverbreitung von Waffen muß

streng kontrolliert

und, wo notwendig, reguliert werden,

damit der Waffenmarkt stabil bleibt.

Die Forderung nach

weltweiter Einstellung der Waffenproduktion

wäre, angesichts unserer Bedürfnislage,

der falsche Schritt.

Deshalb stimmen wir auch

für mehr Bildung,

verknüpt mit mehr Gegenbildung.

Darin sind wir uns mit allen Beteiligten einig.

Darum:

Spendet, spendet, leert die Taschen,

gebt aus vollen Händen,

Selbstdarstellung heißt das Spiel,

aus dem wir uns´re Pfründe waschen

und das kostet, kostet viel.

Denn mit eu`rem Ablassgelde

da entscheiden wir,

wer trara ! promoted wird.

Darauf bitte noch zwei Bier!

Und ihr,

ihr Massenmörder, Fanatisten

und biederen Regierungsleut`,

und ihr Waffenfetischisten,

Kriegsgewinnler, Spekulanten,

Freischärler (Achtung Konkurrenz!),

ihr Menschenrechtevisagisten,

Aktivisten,

Scharfrichter und Folterknechte

verkauft uns eu`re Jahresproduktion,

doch achtet bitte auf die Qualität,

da nur noch beste Ware geht,

die aus eins a Qual besteht.

Denn die Konkurrenten kämpfen

schamlos unfair extrastark,

mit gepanschter Emotränensäure.

Jener einzigart`ge Saft, der Ungeheu`re,

der die Münze

aus dem Klammerbeutel löst,

während ihr Besitzer schläfrig döst.

So schießt jetzt scharf und fleißig,

hetzt und stecht,

verletzt,

auf daß wir Elend

vorzuweisen haben,

an dem wir das

uns teu`re, gute Werk,

mit Getöse und Geschrei,

– unsere Güte ist ganz hochglanztrunken – ,

– eilt herbei

um zuzusehen!,

– begehen.

 Die Nachtwache der Walküre (2)

Treue: Die Nachtwache der Walküre von Edward Robert Hughes (1851-1914)

*

20. Februar 2013

An: <info@amnesty.de>,
Datum: 20.02.2013 20:39
Betreff: Anfrage an Amnesty Deutschland

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mir mitteilen würden, wieviele
politische Gefangene von Amnesty in der
Bundesrepublik Deutschland betreut werden ?
Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

Mit freundlichen Grüßen
H.-P. Schröder

21. Februar 2013

Sehr geehrte/r Herr/Frau Schröder,
vielen Dank für Ihre eMail.

Amnesty International ist eine internationale Menschenrechtsorganisation,
die sich vor allem für die Freilassung gewaltloser politischer Gefangener
sowie für faire Gerichtsverfahren für politische Gefangene einsetzt. Unsere
Organisation arbeitet außerdem weltweit gegen die Todesstrafe, Folter, dasVerschwindenlassen“ von Menschen und extralegale Hinrichtungen sowie für
die Förderung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte.

Speziell in Deutschland beschränkt sich unsere Einzelfallarbeit auf Fälle,
in denen Personen aus Verfolgungsgründen im Herkunftsland in Deutschland
Asyl suchen. (eigene Hervorhebung)

Um die Effizienz unserer Organisation aufrecht zu erhalten, müssen wir uns
auf diejenigen Menschenrechtsverletzungen konzentrieren, die in unseren
satzungsgemäßen Aufgabenbereich fallen. Vielleicht finden Sie auf dieser
Seite einen passenden Ansprechpartner:
http://grundrechte-report.de/*

http://www.nakos.de/site/*

Mit der Bitte um Verständnis und mit freundlichen Grüßen,
Marilena Savvides

- Fachreferentin | Welcome Center -

AMNESTY INTERNATIONAL - Sektion der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Zentrale Dienste . Zinnowitzer Straße 8 . 10115 Berlin

T: +49 (0)30-420248-0 . F: +49 (0)30-420248-488

mailto: info@amnesty.de . visit: www.amnesty.de
follow us: www.twitter.com/amnesty_de . join us:
www.facebook.com/amnestydeutschland

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SPENDENKONTO 80 90 100 . Bank für Sozialwirtschaft . BLZ 370 205 00
BIC-Nr. BFSWDE33 . IBAN-Code DE23370205000008090100 . VR 5588 . USt-IdNr.:
DE122123810
Vertretungsberechtigter Vorstand: Alexander Hülle, Roland Vogel -
Amtsgericht Köln.

*Anmerkung: Bei dem Hinweis von Frau Marilena Savvides, sich an die beiden „Organisationen“ zwecks Klärung der Frage „Politische Gefangene in der BRD GmbH, wieviele, weshalb und wer kümmert sich um sie?“ zu wenden, kann es sich nur um einen ausschließlich Hartcore-AI-Anhängseln verständlichen, plumpen Scherz handeln. Ein „Scherz“ in derselben Qualität, wie in Teil I-Marx auf der Münch`ner Sicherheitskonferenz, die Empfehlung der bischöflichen Pressestelle: „Lesen Sie seine Predigten.“ darstellt. Dieselbe Form von Oberflächlichkeit und eine Mißachtung der Person und des Anliegens des jeweiligen Gesprächspartners. Einziger Unterschied, AI schickt immer das Spendenkonto mit, siehe oben. Der Rattenschwanz wird vom Autor in den folgenden Emails weggelassen.

21. Februar 2013

Sehr geehrte Frau Savvides,

vielen Dank für Ihre freundlichen Zeilen. Leider sind die von Ihnen freundlicherweise angegebenen Organisationen keine Amnesty-Organisationen. Sie haben sicherlich Verständnis dafür, daß ich meine Anfrage nur an diejenige Organisation richte, die sich nachhaltiges Eintreten für die Menschenrechte, das Aufdecken von Mißständen, die Bekämpfung der Folter und die Betreuung politischer Gefangener zum Ziel gesetzt hat und auf all diesen Gebieten durch das Engagement ihrer Mitglieder einen weltweit geachtetet Ruf erworben hat. Ich würde Sie auch nicht erneut mit meiner Frage belästigen, wenn ich mir über die Aussage Ihrer Antwort schlüssig wäre. Ich möchte es noch einmal versuchen, ich denke die Frage ist unmißverständlich formuliert:
Betreut Amnesty in der BRD politische Gefangene und falls ja, wieviele?
Unabhängig davon, lassen Sie mich bitte noch ergänzend eine zweite Frage hinzufügen:
Ist Amnesty der Ansicht, daß es in der BRD Gefangene gibt, die man nach der Definition von Amnesty als politische Gefangene bezeichnen muß, da sie wegen ihrer politischen Überzeugung und nicht wegen Gewalttaten  zu Haftstrafen in der BRD verurteilt worden sind?

Wie ist die offizielle Position von Amnesty in diesen Fragen?

Sollten Sie sich nicht in der Position sehen, zu dem Themenkomplex Stellung zu nehmen, so möchte ich Sie bitten, einen Kontakt zu einem höheren Rang her zu stellen, der autorisiert ist, die beiden einfachen Fragen direkt und genauso einfach zu beantworten.

Ich bedanke mich bereits jetzt für Ihre freundlichen Bemühungen.
Mit freundlichen Grüßen
H.-P. Schröder / Frankenthal

22. Februar 2013

From: amnesty.info@amnesty.de
> Subject: Antwort: RE: Antwort: Anfrage an Amnesty Deutschland-II
> 11:22:57 +0100


> Sehr geehrter Herr Schröder,
> seien Sie versichert, dass ich in meiner Position als Fachreferentin voll
> autorisiert bin, Ihre Anfrage zu beantworten.
> Wie aus meiner vorigen eMail herauszulesen ist, betreuen wir in Deutschland
> keine politischen Gefangenen, da uns auch keine Fälle bekannt sind
. Wir
> schließen nicht aus, dass es auch in Deutschland zu
> Menschenrechtsverletzungen kommen kann. Es gibt aber eine durch unsere
> Mitgliedschaft bestimmte Schwerpunktsetzung unserer Arbeit, die unter
> anderem vorsieht, dass sich unsere Arbeit in Deutschland auf Asyl-Beratung
> beschränkt.
> Ich habe Sie an andere, unserer Ansicht nach vertrauenswürdige
> Organisationen weitergeleitet, weil wir wissen, dass wir uns mit diesen
> Organisationen ergänzen. Ob Sie diesen Rat annehmen, ist natürlich Ihnen
> überlassen.
>
> Freundliche Grüße,
> Marilena S a v v i d e s
>
>
> – Fachreferentin | Welcome Center –

4. März 2013

Sehr geehrte Frau Savvides,
nachdem ich lange über Ihre freundlichen Zeilen nachdenken musste, habe ich mich entschlossen, mich noch einmal an Sie zu wenden, da mich der ganze Themenkomplex zusehends immer mehr beschäftigt und ich in einigen Punkten immer noch nicht klar sehe.
Sie schrieben in Ihrer Email vom 21. Februar :
..Um die Effizienz unserer Organisation aufrecht zu erhalten, müssen wir
uns auf diejenigen Menschenrechtsverletzungen konzentrieren, die in unseren satzungsgemäßen Aufgabenbereich fallen…. „
Der satzungsgemäße Aufgabenbereich, korrigieren Sie mich bitte, sollte ich irren, umfasst u. A. die Aufdeckung und Bewusstmachung von Fällen von Verfolgung und Schädigung an Leib, Seele und Leben aus rassischen, politischen, weltanschaulichen und religiösen Gründen? Desweiteren die „Patronage“, im weitesten Sinne, von Fällen von Verfolgung aus weltanschaulichen, politischen und religiösen Gründen, weltweit.
Sie schreiben weiterhin: „Amnesty International ist eine internationale Menschenrechtsorganisation,

 

> die sich vor allem für die Freilassung gewaltloser politischer Gefangener
> sowie für faire Gerichtsverfahren für politische Gefangene einsetzt.

1. Für die Freilassung gewaltloser politischer Gefangener
2. Für faire Gerichtsverfahren für politische Gefangene 

Und weiter schreiben Sie in Ihrer Mail vom 22. Februar 2013: “Wie aus meiner vorigen eMail herauszulesen ist, betreuen wir in Deutschland
> keine politischen Gefangenen, da uns auch keine Fälle bekannt sind. Wir
> schließen nicht aus, dass es auch in Deutschland zu
> Menschenrechtsverletzungen kommen kann. Es gibt aber eine durch unsere
> Mitgliedschaft bestimmte Schwerpunktsetzung unserer Arbeit, die unter
> anderem vorsieht, dass sich unsere Arbeit in Deutschland auf Asyl-Beratung
> beschränkt.

Korrigieren Sie mich bitte, falls ich Sie mißinterpretieren sollte. Sie sagen, daß Ihnen in Deutschland keine politischen Gefangenen bekannt seien?
Desweiteren schreiben Sie ,daß es eine „eine durch unsere
> Mitgliedschaft bestimmte Schwerpunktsetzung unserer Arbeit, die unter
> anderem vorsieht, dass sich unsere Arbeit in Deutschland auf Asyl-Beratung
> beschränkt.

Diesen Satz verstehe ich nicht. Aber ich halte ihn gefühlsmäßig für sehr wichtig. Könnten Sie ihn mir bitte erklären?
Was bedeutet „eine durch unsere Mitgliedschaft bestimmte Schwerpunktsetzung“? Etwa, daß Amnesty International der Sektion Deutschland vorschreibt, auf welchen Themenfeldern die Sektion Deutschland zu arbeiten hat? Korrigieren Sie mich bitte, falls ich etwas mißverstehe.
Weiter „die unter anderem vorsieht, dass sich unsere Arbeit in Deutschland auf Asyl-Beratung beschränkt.

Was bedeutet in diesem Zusammenhang „unter anderem“? Was gibt es noch anderes? Von wem geht die Vorgabe aus, die sich in einer Beschränkung äussert? Und was bedeutet Asyl-Beratung? Verstehe ich es richtig, daß sich die Sektion Deutschland, (ausschließlich) um Ausländer kümmert und dies in Zusammenhang mit Problemen und Fragen, die mit dem Asylkomplex zu tun haben?
Es würde mich noch interessieren, wieviele Menschen ausländischer Herkunft Amnesty Deutschland in Deutschland betreut und wieviele Mitglieder sich in der Sektion Deutschland zusammen gefunden haben?
Sehr geehrte Frau Savvides, ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir dabei helfen könnten , die angesprochenen Punkte zu klären und ich möchte mich bereits jetzt für Ihre Freundlichkeit bedanken und verbleibe mit den besten Grüßen
Hans-Peter Schröder

 

5. März 2013

From: Marilena.Savvides@amnesty.de
 13:54:54 +0100
> 
> Sehr geehrter Herr Schröder,
> ich möchte Ihnen auf Ihre langen Ausführungen eine knappe und klare Antwort
> geben:
> Der Deutschen Sektion von Amnesty International wird keine
> Schwerpunktsetzung "von oben aufgedrängt". Die deutschen Mitglieder
> entscheiden, zu welchen Themen unsere Sektion arbeiten soll. Dies geschieht
> unter Berücksichtigung der internationalen Schwerpunktsetzung. Der
> nationale und internationale Vorstand ist aus der Mitte der Mitgliedschaft
> gewählt und legt vor dieser regelmäßig Rechenschaft ab.
> Amnesty International ist eine Organisation von Menschen, die sich aus
> eigener Initiative dazu entschlossen hat, gegen Menschenrechtsverletzungen
> vorzugehen. Wir nehmen keinerlei staatliche Gelder an und arbeiten
> unabhängig und unparteiisch. Wir tun unser Bestes, allen Hilfesuchenden
> unsere Hilfe anzubieten, aber wenn wir Ihnen sagen, dass dies in bestimmten
> Fällen etwa aus Kapazitätsgründen oder wegen unserer Schwerpunktsetzung
> nicht möglich ist, dann bitten wir Sie höflichst darum, dies zu
> akzeptieren. Wir bräuchten ein Vielfaches der Spendengelder und des
> Personals, um z.B. auch jedem Einzelfall in Deutschland nachzugehen.
> Schließen Sie sich uns als Mitglied an und bestimmen Sie den Diskurs über
> unsere Schwerpunktsetzung mit! Das ist der beste Ratschlag, den ich Ihnen
> gegenwärtig geben kann.
> 
> Mit freundlichen Grüßen,
> Marilena Savvides
> 
> - Fachreferentin | Welcome Center -

14. März 2013
Sehr geehrte Frau Savvides,

vielen Dank für Ihre Mail. Schade, daß Sie auf die relevanten Punkte nicht eingehen. Sie hätten besser daran getan, meiner Meinung nach, ausführlich, anstatt knapp zu antworten. Ihrer Angabe, daß die Hierarchie nicht in die Sektionspolitik hineinredet, kann ich  nicht folgen. Wir wissen beide, daß die Aussage falsch ist. FALSCH!

Die Zeit, da eine Dialogverweigerung noch möglich ist, wird hoffentlich eines Tages zuende sein. Ob mit oder ohne Amnesty. Ich wage die Prognose: Es wird ohne Amnesty sein. Man kann nicht selektiv vorgehen, wenn man Menschen „retten“ möchte. Die Unterwanderung von Amnesty durch Geheimdienste und mittels Quereinsteigern aus Regierungskreisen hat mittlerweile bereits den Weg in die Tagespresse gefunden. Wieviele Mitglieder hat Amnesty Deutschland? Oder ist das ein  Geheimnis?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

H.-P. Schröder

PS: Um Löwen zu befreien, darf  man sich nicht mit in den Käfig begeben. Und genau das, schlagen Sie mir ernsthaft vor. Ihr Ratschlag stammt vom 5. März, aus der Gegenwart des 5. März. Heute haben wir die Gegenwart des 14. März. In der Gegenwart vom 14. März  ist ein anderer Ratschlag möglich. Wieso habe ich nur den Eindruck, daß Sie ganz genau verstehen……..

 

14. März 2013

  1. From: Marilena.Savvides@amnesty.de
 09:59:36 +0100
> 
> Sehr geehrter Herr Schröder,
> selbstverständlich ist es kein Geheimnis, wie viele Unterstützer wir haben
> - gerade das ist eine unserer Stärken:
> http://www.amnesty.de/amnesty-zahlen
> Ich werde nicht weiter auf Ihre Anschuldigungen und Forderungen eingehen,
> wie unsere Organisation zu arbeiten hat. Sie können bei Ihrer Meinung
> bleiben, dies ändert aber nichts an unserer Arbeit. Ich habe Ihnen die
> entsprechenden Informationen gegeben, und Sie können sich selbst auf
> unserer Homepage informieren. Wenn Ihnen diese Arbeitsweise nicht passt,
> wenden Sie sich bitte an eine andere Organisation.
> 
> Freundliche Grüße,
> Marilena Savvides
> 
> - Fachreferentin | Welcome Center -

14.03.2013

Sehr geehrte Frau Savvides,

vielen Dank für Ihre aufschlussreiche Mail. Sie haben meine Befürchtungen erfüllt. Ob es an ihren Kenntnissen der deutschen Sprache liegt oder ob eine bewußte Fehlinterpretation meiner Gedanken zum Thema „Selektive Wahrnehmung – Amnesty und die Gerechtigkeit i.A.“ die Ursache ihrer Ausführungen darstellt, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich beobachte den Fall Amnesty seit mehr als 30 Jahren, länger als Sie Frau Savvides. Meine Klassenkameraden haben damals ihr Taschengeld zusammengekratzt und Patenschaften finanziert, oder Waffentransporte, wer weiß. In bed with the powers, that be… . Keine politischen Gefangenen in der BRD? Aber nur wenn man blind ist. Konzentration auf Asylprobleme? Aha! Und die Zentrale gibt keine Vorgaben, Empfehlungen, Direktiven? Nein?  Wenn Sie es vorziehen, sich das Ganze schön zu reden, dann ist das ihr Problem. Mir tun nur die vielen jungen Menschen leid, die ihre Organisation an der Nase herum führt, deren Idealismus sie mißbraucht und denen ihre Organisation das Geld aus der Tasche zieht. Kosmetik wird gemacht. Suzanne Nossel und der Maulwurf in der Londoner Zentrale.
Ihre Organisation, Frau Savvides, ist unterwandert und folgt politischen Vorgaben. Keine Ursachenerfassung, keine Ursachenbekämpfung, Humanität als Deckmäntelchen, „hier hast du ein paar Mullbinden“, Menschenrechte als Waffe und immer wieder, wider besseres Wissen, dieselben Staaten beschuldigen und oh Wunder, es sind entweder arme Schweine ohne Einfluss, die sich nicht wehren können, oder Staaten, deren „Probleme“ von exakt denselben Kräften verursacht werden, die sie gleichzeitig der Verstöße gegen Menschenrechte etc. beschuldigen (und ihnen Folterlehrer zur Verfügung stellen), oder, oh Wunder, es handelt sich um Staaten oder Organisationen, die gerade en vogue zu Feinden erklärt worden sind… .
Wo bleibt der Sitzstreik vor Guantanamo, wo die Farbbeutel für Bush, die Buttersäure für den Drohnenmörder Obama? Was sehe ich, wenn ich auf Amnesty schaue? Illusionen, großartige Vorsätze, Heucheleien, Doppelzüngigkeit, ein nettes Logo und eine für die Öffentlichkeit zuständige Dame, die die Nerven verliert. Zu Recht, denn irgendwo weiß Sie ganz genau, was los ist, aber das schöne Geld… ja, ja Frau Savvides. Die Menschen werden immer klüger. Es wird Zeit, es ihnen gleich zu tun. Aber das ist, im Gegensatz zu dem zuvor Ausgeführten, meine persönliche Ansicht.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Peter Schröder

17.03.2013

Sehr geehrte Frau Savvides, da unser Mailwechsel vom Inhalt und vom Ablauf her, von höchstem öffentlichen Interesse ist und da Transparenz als Offenheit verstanden, nur reinigend wirken kann, habe ich mich entschlossen unseren Schriftwechsel zu veröffentlich. Ich möchte Sie davon in Kenntnis setzen. Mit freundlichen Grüßen

H.-P. Schröder

Volksaufklärung Teil I: http://julius-hensel.ch/2013/05/hensel%c2%b4s-sonntagsmatinee-volksaufklarung-ein-bischen-nichts-als-wahrheit/

Über AI und Suzanne Nossel: http://julius-hensel.ch/2012/06/ai-wer-jetzt-noch-spendet-spendet-tod/

 

2 Gedanken zu „Hensel´s Sonntagsmatinée: Volksaufklärung – ein bischen Nichts als Wahrheit

  1. Sehr schöner und entlarvender Briefwechsel, Herr Schröder.

    Dazu fallen mir folgende Frage ein:

    Bis zu welcher Zeit lassen sich eigentlich Massenmördervereine zurückverfolgen, die ihr blutiges Handwerk und Treiben hinter der Maske und Fassade von philanthrophischen Organisationen nicht nur verbergen, sondern ihre schauriges Tun mittels solcher Instrumente sogar gezielt vorwärts schieben?

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