Guardian-Journalist: US-Regierung sollte für Snowden-Sicherheit beten

screenshot Snowdenerschienen bei Ria Novosti

Der ehemalige CIA-Mitarbeiter Edward Snowden verfügt über umfangreiche Daten, deren Offenlegung sich der US-Regierung ernsthaft schaden könnte. Das teilte der US-Fernsehsender ABC News am Samstag unter Berufung auf den US-amerikanischen „Guardian“-Journalisten Glenn Greenwald mit.

 

Greenwald hatte im Juni im dieser britischen Zeitung die ersten Enthüllungen Snowdens zum US-Programm Prism zur Überwachung der Telefon- und Internetkommunikation veröffentlicht.

„Snowden hat ausreichend Informationen, um der US-Regierung in einer Minute mehr Schaden zuzufügen, als irgendjemand es jemals getan hat“, sagte Greenwald in einem Interview mit der argentinischen Zeitung „Nacion“. dem Journalisten zufolge hatte Snowden vor seiner Flucht aus den USA Daten über alle weltweit benutzten Netzwerkspeicher beibehalten.

„Die US-Regierung müsste täglich dafür beten, dass Snowden nichts passiert. Andernfalls würden alle ihm zur Verfügung stehenden Daten veröffentlicht. Für die USA wäre das schlimmer, als ein Alptraum“, so Greenwald. Es gehe unter anderem darum, wie die Software, die den Geheimdiensten Zugriffe auf elektronische personelle Daten ermöglicht habe, funktioniere, so Greenwald.

Die USA betrachten den Geheimdienst-Enthüller als Verbrecher und fordern seine Auslieferung. Snowden hält sich derzeit im Transitbereich des Moskauer Flughafens Scheremetjewo auf, den er momentan wegen seines außer Kraft gesetzten US-Bürgerpasses nicht verlassen darf.

Snowden hatte die russischen Behörden am Samstag offiziell um politisches Asyl ersucht. Wie der russische Präsident Wladimir Putin früher geäußert hatte, kann Snowden das Bleiberecht in Russland gewährt werden, wenn er den USA nicht Schaden werde.

Quelle: Ria Novosti

3 Gedanken zu „Guardian-Journalist: US-Regierung sollte für Snowden-Sicherheit beten

  1. Zwei Taktiken sind zu beobachten:

    Erstens die militärischen Angriffe Israels auf Syrien um Syrien zu provozieren, um dann endlich die USA in einen Großkrieg gegen den Iran zu zerren.

    Zweitens die Erpressung Obamas durch den Agenten Herrn Grünwald alias Snowden, endlich gegen Syrien loszuschlagen.

  2. Meiner meinung nach ein weiterer Hinweis auf eine PsyOp. Denn mit solchen Äußerungen schadet Greenwald Snowden mehr als er ihm nützt, die Spannung wird hochgeheizt und dem Publikum vorgeführt, wie „gefährlich“ Snowden ist. Snowden selbst soll ja in Moskau gesagt haben, das er nichts mehr zu enthüllen habe, was dann für alle Beteiligten Entspannung bedeuten könnte. Überhaupt, daß da in Moskau ausgerechnet die ganzen von NED/Soros/CIA bezahlten „Menschenrechts“attrappen aufgefahren werden um Snowdens Asylgesuch zu verkünden spricht ebenfalls für eine PsyOp, egal ob Snowden nur nützlicher Idiot oder sonstwas ist. Möglicherweise dient das ganze dazu eine mögliche Übereinkunft zwischen Obama und Putin zu Syrien zu torpedieren und die Falken, die Syrien schon lange plattmachen wollen wieder in die Offensive zu bringen.

  3. Offensichtlich ist Snowden, der sich bereits über drei Wochen sich im Flughafen Scheremetjewo in Moskau aufhält, mit dem Vorschlag von Putin (Voraussetzung, den USA keine weitere Schäden zuzufügen) – nicht einverstanden.

    Heute haben die russischen Behörden es jedoch offiziell bestätigt – der Asylantrag wurde empfangen und registriert. Gestern warf Putin im Gespräch mit Rechtsanwälten Snowden „nicht flexibles“ Benehmen vor und wiederholte seine Bedingungen. Dabei kritisierte er nach eigener Schätzung die Politik der USA in Sachen Menschenrechte etwas, aber hat sie auf keinen Fall verurteilt.
    Kein Wunder: in Rußland sitzen momentan über 50 politische Gefangene in Gefängnissen und Arbeitslagen, mit Strafdauer 2-12 Jahre wegen Kritik an der Willkür der Staatsorgane und der „Spionage“ an den Bürgern, die gegen totales Abhören von Telefon und Internet durch den SFB (Erbe des KGB) in der ausländischen Presse berichtet haben.
    Nun freuen sich die BRD-Kritiker über die Menschenrechtsverletzungen in China – und können aus gegebenen Anlaß auch die USA kritisieren –
    Welch eine Heuchelei: im der BRD haben sie selbst Leichen im Keller…
    MfG – Jurij

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