Frankreich: nächtliches Beleuchtungsverbot

Bild: Fotolia - N-Media-Images
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von John Schacher

In Frankreich gilt ab sofort aber ein nächtliches Beleuchtungsverbot für Schaufenster und Außenfassaden. Ab ein Uhr nachts bis 6 Uhr morgens wird es in den meisten Strassen und Gassen stockfinster wie im tiefsten Mittelalter.

Schaufenster, Unternehmensgebäude und öffentliche Fassaden dürfen über Nacht nicht mehr beleuchtet werden. Das Gesetz stammt noch aus der Ära Sarkozy und wird erst jetzt realisiert.

Eine Stunde nach Geschäftsschluss muss spätestens die Beleuchtung erlöschen, sonst werden empfindliche Strafen fällig (bis zu 750 Euro). Ausnahmen bilden hier Nachtlokale wie Diskos und Bars, aber auch die Apotheken, deren grüne Kreuze auch nächstens leuchten sollen.

Die Sicherheit auf den nächtlichen Strassen wird auf jeden Fall leiden, soviel ist sicher. In der Schwachlastzeit von 1-7 Uhr morgens stellt die Energieeinsparung zudem keine wirkliche Hilfe im technisch wirkungsvollen Bereich dar…

Wie die ARD berichtet, haben bereits 41 Gemeinden – darunter Paris mit 7 Sonderzonen – Sonderregelungen beantragt und genehmigt bekommen.

Insgesamt betrachtet ist die komplette Aktion völliger Schwachsinn, der den zivilisatorischen Fortschritt der nächtlichen Beleuchtung in einem hochtechnisierten Zeitalter ohne Not (Krieg etc.) wegwirft und die Sicherheit auf den Strassen gleich noch mit dazu. Statt z.B. die Verwendung energiesparender Leuchtmittel vorzuschreiben. Will man vielleicht so den Boden für urbane Unruhen vorbereiten? Da würde eher ein Schuh draus…

3 Gedanken zu „Frankreich: nächtliches Beleuchtungsverbot

  1. Na ja, das ist weiterer Unsinn der Unsinnigen. Der Name des Authors des Gesetztes sagt ja schliesslich alles, was man wissen muss; ausserdem, was schert es uns denn ob Frankreich brennt? Nur wenige Länder haben es besser verdient in Flammen aufzugehen. Aber was VIEL schlimmer ist idt die merkelsche Anti-Atompolitik, denn wir Deutschen haben NIEMALS einen Atomunfall erlebt & es ist unangezewifelt, dass die Deutsche Atomindustrie die sicherste weltweit war und zwar unerreicht. Das bedeutede, dass wir Weltführend waren, ergo – weg vom Fenster. Wir erlebten dasselbe mit der 2-Takt Technologie, in welcher wir so weit allen anderen vorraus waren, dass man schlichtweg unterliess zu versuchen uns zu überholen, ergo weg vom Fenster. Es ist immer dasselbe Lied & der Deutsche Konsumidiot wählt immer wieder seine eigenen Schlächter. Gerry Fredrics

  2. also die aktion ist umweltschutztechnisch sehr gut. es geht hier weniger um die energie die eventuell gespart wird als vielmehr darum das die lichtverschmutzung ein thema ist welches nicht von der hand zu weisen ist.

    einlesen, reflektieren und eventuell alle aspekte beleuchten bevor man sich seine meinung bildet….

    und sorry aber wer braucht in der nacht um 1 ne schaufensterbeleuchtung? absolut niemand. und finesteres mittelalter… d haben wir ganz andere ansatzpunkte als das thema straßenbeleuchtung….

    http://www.lichtverschmutzung.de/

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