der ehrenwerte Herr Wittig und seine amerikanisch-saudischen Freunde

von H.-P. Schröder

What I-1 (2)

Kein Freund der Wahrheit – Kein Freund des deutschen Volkes – Kein Freund des syrischen Volkes

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Pressemitteilung aus der Diplomatischen Vertretung der BRD-GmbH bei  der Vereinte Nationen GmbH in New York vom 25. Juli 2013
Kursiv gesetzte Anmerkungen zur Verdeutlichung der Hintergründe stammen vom Übersetzer.
http://www.new-york-un.diplo.de/Vertretung/newyorkvn/en/__pr/speechesstatements/2013/20130725-wittig-on-meeting-with-syrian-opposition.html?archive=3759636

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Pressemitteilung: Treffen mit der Führungsriege der Syrischen Nationalen Koalition (Saudi- und Quatargesponserte Terroristen und Massenmörder)
25. Juli 2013

Am Donnerstag, dem 25. Juli 2013 war der deutsche Botschafter Peter Wittig Gastgeber eines Treffens der Führer der Syrischen Nationalen Koalition (Saudi- und Quatargesponserte Terroristen und Massenmörder) mit Repräsentanten (Welchen Repräsentanten? Wer?) von UN Mitgliedsstaaten (Welchen UN-Mitgliedsstaaten?) verschiedener Regionen (Aus welchen „Regionen“?) und aus der Europäischen Union (Welche Staaten der europäischen Union?). Die Delegation der Syrischen Koalition wurde von ihrem neugewählten Präsidenten Ahmed Al-Jarba angeführt. (Al-Jarba wurde von Saudi-Arabien in einer Scheinwahl eingesetzt und er wird von Saudi-Arabien bezahlt). Mitglieder in der Delegation (der Marionetten) waren auch die Seniormitglieder Herr Michel Klio, Dr. Burhan Ghalioun und  Dr. Najib Ghadbian (Diese Personen werden von der syrischen Regierung als Volksverräter bezeichnet.)

Zweck des Treffens war es, der Führung der Syrischen Koalition eine Gelegenheit zu eröffnen, mit einer größeren Gruppe von Mitgliedsstaaten (Mit welchen Staaten Herr Wittig? Bitte die Namen der Staaten nennen. Wir sind doch nicht in Mauscheltanien, oder?) im Vorfeld eines informellen Treffens mit Mitgliedern des Sicherheitsrates, das für den 26. September vorgesehen ist, in Kontakt zu treten.

Hier gilt wiederum dasselbe: Mit welchen Mitgliedern des Sicherheitsrates soll sich das nichtgewählte und in der syrischen Bevölkerung rückhaltlose National Council treffen? Ausser mit den üblichen Beteiligten aus Mauscheltanien.

Repräsentanten des Syrian National Council (=Repräsentanten des nichtgewählten, von Saudi-Arabien finanzierten und in der syrischen Bevölkerung rückhaltlosen National Council), unterrichteten die Teilnehmer über die Situation in Syrien – (Ausländische Agenten und Auslandssyrer, die nicht in Syrien leben und die in den Völkermord am syrischen Volk verstrickt sind, unterrichten die Teilnehmer des vom Amischattens befohlenen und von Wittig organisierten Plauderstündchens, O-Ton Kerry „Das macht der Wittig!“, über die von ihnen mitverschuldete Situation in Syrien. Mauscheltanien läßt grüßen) – über ihre Erwartungen an die internationale Gemeinschaft (Erwartungen: 5 Millionen pro Nase und wahlweise 50 Frauen und/oder 50 Knaben), ihre Stellung zur Genf II Konferenz (Da waren sich alle einig: Die ist bullshit. Danach Gelächter), sowie über die kürzlich erfolgte Aufstockung (den Einkauf) und die Wahl (den Einkauf) der neuen Führung.

In seiner Eröffnungsrede lobte Botschafter Wittig die Syrian National Coalition für ihre Zusammenarbeit mit der internationalen Gemeinschaft in New York (Wittigs Lob verdient markiert zu werden. Es kann durchaus als Beihilfe zum Völkermord gewertet werden) und nannte sie „glaubwürdige und repräsentative Gesprächspartner, die das neue Syrien der Welt gegenüber vertreten.“ (Sagte wer? Der Wittig. Ach, so.) Zusammen mit vielen anderen Teilnehmern (Wer hat denn alles teilgenommen? Ausser denen aus Mauscheltanien. Namen, Herr Wittig, Namen!) begrüßte er die nachdrückliche Zurückweisung von sektiererischem Extremismus und Terrorismus (Zusammen mit Saudi-Arabien, Quatar, USA, Frankreich und Groß-Britannien?), die Unterstützung für eine politische Lösung (mittels Völkermord) und die Verpflichtung auf ein demokratisches und pluralistisches Syrien. (Sagte Herr Wittig zu den und über die von Saudi-Arabien et al eingesetzten „Repräsentanten“ Syriens), gegründet auf die allgemein gültigen Menschenrechte. (Hand abhacken, Ölbäume ausreißen.)

Wittig unterstrich, es könne keine militärische Lösung des syrischen Konfliktes geben und er erinnerte alle Teilnehmer daran, (Wer war denn alles da, Herr Wittig? Ausser der Delegation aus Mauscheltanien.) daß „der politische Kurs in Richtung der Genfer Konferenz II entscheidend ist“. (Gelächter im Saal)

Zwischenfrage an Wittig: Was ihre Bemerkung über militärische Lösungen angeht, hätten sich der Präsident Syriens und seine bezaubernd weibliche Gattin Asma beim Betrachten des von Huberta von Voss-Wittig (The snake) mit zu verantwortenden „Ich-sichere-die-Karriere-meines-Mannes-bei-der-UNO“-Lügenvideos totgelacht, wäre das dann nicht eine militärische Lösung des Syrienkonfliktes gewesen? Glück gehabt, ihr Wittigs, daß die das Video nicht bemerkt haben.

Deutschland ist Mitglied der Kerngruppe der „Freunde des syrischen Volkes“ (Wittig, das deutsche Volk ist kein Freund deiner Freunde.) Um das Leid der syrischen Bevölkerung zu lindern (Lüge!), hat Deutschland seit dem Beginn des Konflikts bereits 220 Millionen US-Dollar für humanitäre Hilfe (Humanitäre Hilfe für deine Freunde?) in Syrien und den Nachbarländern (Vor allem in den Nachbarländern wie der Türkei?) bereitgestellt und ist bereit, weitere Unterstützung von bis zu 260 Mio. USD bereitzustellen. Deutschland hat ebenfalls zugestimmt, 5.000 syrische Flüchtlinge (Flüchtende Terroristen wie im Fall Libyen?) aufnehmen. Gemeinsam mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und der National Coalition, gründet Deutschland derzeit einen Multi-Geber-Treuhandfonds, der die Bevölkerung in Gebieten, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird und der Zugang teilweise schwierig ist, unterstützen wird. Frage an Treuhand-Wittig: Mit Hilfe, Wissen und Unterstützung der syrischen Regierung. Oder wieder mal heimlich in Homs?

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Originaltext

Press Statement: Meeting with leadership of the Syrian National Coalition
Jul 25, 2013

On Thursday, 25 July 2013, German Ambassador Peter Wittig hosted a meeting of the leadership of the Syrian National Coalition with representatives of UN member states from different regional groups and the European Union. The delegation of the Syrian Coalition was led by its newly elected President Ahmed Al-Jarba and also included senior members Mr. Michel Kilo, Dr. Burhan Ghalioun and Dr. Najib Ghadbian.

The purpose of the meeting was to provide the Syrian Coalition’s leadership with an opportunity to engage with a wider group of Member States ahead of an informal meeting with Security Council members, scheduled for 26 September. Representatives of the Syrian National Coalition briefed participants about the situation in Syria, their expectations towards the international community, their perspective on the “Geneva II” conference as well as its recent enlargement and election of a new leadership.

In his opening remarks, Ambassador Wittig commended the Syrian National Coalition for its engagement with the international community in New York, calling them “credible and representative interlocutors which are representing the new Syria to the world”. Along with many other participants, he welcomed the Coalition’s firm rejection of sectarian extremism and terrorism, its support for a political solution and the reaffirmation of its commitment to a democratic and pluralistic Syria, founded on universal human rights. Ambassador Wittig underlined that there could be no military solution to the conflict in Syria, reminding all participants that “the political track towards the Geneva II Conference is crucial”.

Germany is part of the core group of the “Friends of the Syrian People”. To alleviate the suffering of the Syrian population, Germany has already provided 220 million USD for humanitarian assistance in Syria and neighbouring countries since the beginning of the conflict and is ready to provide further assistance of up to 260 million USD. Germany has also agreed to host 5,000 Syrian refugees. Together with the United Arab Emirates and the National Coalition, Germany is currently setting up a multi-donor trust fund which will support the population in areas where help is most needed and access is particularly difficult.

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Bevor die ehrenwerten Herren des National Councils sich auf den Weg zu Wittig machten, empfing sie ein Herr Kerry auf dem Boden der UNO, in Räumen, die zum Bereich der amerikanischen Vertretung gehören. Ein von Ban geduldeter Mißbrauch der UNO und ein weiterer Versuch der USA und der Vertreter aus Mauscheltanien, die Grundsätze der UNO zu hintergehen. Kerry, unter Zuhilfenahme von Wittig und anderer Komplizen, versucht derzeit, die Terroristen vom National Council, durch die Hintertür in die UNO zu schmuggeln, in der Hoffnung sie eines Tages, in bester Mauscheltanientradition, als legitime Vertreter des syrischen Volkes zu präsentieren.

Herrn Kerry ist der Nachfolger einer gewissen Frau Clinton, deren Demission infolge eines gefälschten Verfallsdatums Hensel bereits prognostizierte, als die Dame noch das große Wort führte. (siehe Clinton-Graphik „ what a drag it is getting cold“) An welchen Stellen an dem Herrn Kerry heraumradiert worden ist, lässt sich derzeit noch nicht feststellen, aber es steht zu vermuten, daß er sich ebenfalls seinem Verfallsdatum nähert.

Matthew Russel Lee von Inner City Press schreibt über die gestrigen Ereignisse zwei erhellende Zusammenfassungen.

http://www.innercitypress.com/syria1kerryhall072513.html
Daraus der Absatz:  “On July 24 at the State Department, spokesperson Jen Psaki said Kerry „plans to meet with SOC President Jarba and other members of the coalition, including Michel Kilo and Burhan Ghalioun. They will discuss the current situation in Syria, how to support a process of political dialogue and the Geneva conference, and ways to bolster our assistance to local communities in coordination with the SOC.“There was an irony. A recurrent message at the Security Council meeting in the morning, and from the State Department spokesperson Jen Psaki, was that foreign countries should not support rebels inside the DR Congo. But support to rebels in Syria is not criticized: it is welcomed, it is engaged in.”

http://www.innercitypress.com/jarba1unca072513.html
Daraus der Satz: „There is a hunger among some at the UN that Ahmad al-Jarba, President of the Syrian Coalition turn out to be authentic, credible, open.”

 

der Herr Wittig und die Frau Wittig

Wittig ist ein Karrierediplomat. Das heißt er hat nie gearbeitet, sondern sich Ränke und Tricks ausgedacht und ja gesagt und ja gemacht. Seinen Schliff erhielt er im Raubstaat Großbritannien, in dem Kriegsverbrecherland, das Massenmorde an der deutschen Zivilbevölkerung begangen hat und das seine Kriegsverbrecher heute noch ehrt und verehrt.  Wittig erhielt seine Indoktrination mit dem Wertesystem unserer Feinde  an der Canterbury Christ Church University und in Oxford. Der Anglophile Wittig promovierte mit dem Thema “Der englische Weg zum Sozialismus: Die Fabier und ihre Bedeutung für die Labour Party und die englische Politik.“

Frau Wittig, die sich Huberta von Voss-Wittig nennt, ist für das, an das Ehepaar Assad adressierte, Schandvideo http://www.youtube.com/watch?v=PafaJgO5Lxo verantwortlich. Sie teilt sich die Verantwortung mit ihrer Koproduzentin, der Frau des englischen Botschafters bei der UNO GmbH.

Siehe auch : „Widerwärtige Hetze von Frau Huberta Voss-Wittig“ bei http://urs1798.wordpress.com/2012/04/21/widerwartige-hetze-von-frau-huberta-von-voss-wittig/

10 Gedanken zu „der ehrenwerte Herr Wittig und seine amerikanisch-saudischen Freunde

  1. @Gerry Frederics….ich wüßte wirklich nicht, seit wann die Hofkehrer etwas zu sagen hätten. Dem Wittig wird garnichts widerfahren, es sei denn, er wird VON OBEN zum Abschuß freigegeben.

    Es ist nunmal Tatsache, dass Wittig zu den Befehlsempfängern der Mächtigen gehört und Sie nicht. Also quäken Sie hier nicht rumm…von wegen Liste – die können Sie sich in die Haare schmieren.

    …und nicht falsch verstehen. Realpolitik funktioniert nunmal so und würde so auch unter Herrn Schröder funktionieren. Es sei denn, der Löwe fräße endlich einmal Gras….

  2. @ Gerald

    Welche Politik.
    Hier regiert Bandentum gepaart-ausgeworfen, im Drogenrausch mit Willkür.
    Im Bandentum gibt es demokratischere Regularien als in der BRiD!

  3. Bitte,bitte, wenn schon, dann denn schon so:

    „Realpolitik funktioniert nunmal so (nicht) und würde so auch unter Herrn Schröder NICHT funktionieren.

  4. Jaja, ok. Wir erleben gerade beim Honigmann ähnlichen Realitätsverslust.

    https://www.youtube.com/watch?v=ILxng9pBG84

    Klar haben die Leute formal recht. Genauso wie Waldtüröffner und HPS in Ihrer Welt leben. Nur hat das alles mit Realität nichts zu tun. Die normative Kraft des Faktischen überdeckt diese Geisteshaltung vollständig.

    Richtig Waldtüröffner – das ist WILLKÜR.

    …na und?! Was ändert das, wenn Sie die Sache so bezeichnen?! Bin ich etwa ein Freund der Terroristen in Syrien?! Können Sie „Willkür“ walten lassen um diese Zustände zu bessern?! Na, sehen Sie, dazu bräuchten Sie eine Armee und dann würden auch Sie und HPS sich die Hände schmutzig machen. Natürlich für eine GUTE Sache nicht wahr?!

    …und natürlich Herr Schröder. Erzählen Sie diesbezüglich ruhig was vom Pferd. Sie haben genau zwei Möglichkeiten. Entweder Sie machten Realpolitik a la Wittig (säßen Sie an seiner Stelle) – oder Sie endeten wie Frau Heisig oder Herr Haider.

    Es ist natürlich immer einfach, aus einer Position totaler Machtlosigkeit die Dinge zu verurteilen. Aber es zeugt nicht von Realismus.

  5. und nochwas Herr Schröder…:

    „“Realpolitik funktioniert nunmal so (nicht)“…..Zitat Ende

    Hab ich was verpaßt?! Hab ich vielleicht was geschluckt und alles ist nur ein Traum?! Wittig, Syrien , Libyen etc?!

    Selbstverständlich funktioniert Realpolitik genau so, wie wir Sie gerade – z.B. bei Wittig – erleben. So funktioniert Politik in der Realität. Wollen Sie also die momentane Realität bestreiten?!

    Das würde natürlich passen, denn im Prinzip tun Sie – und viele andere mit Ihnen im Netz – genau das ständig. Von Ihren Reiseberichten mal abgesehen.

  6. Die Reaktion von Adel und Kirche auf die „Bauernkriege“ resultierten nach deren Beendigung in Zuständen, die deutlich schlechtere Lebensbedingungen für den Bauernstand, aber auch für viel andere, zur Folge hatten (Repressionen), als die Bedingungen, die für das Entstehen der Aufstände ursprünglich verantwortlich zeichneten. Innerhalb eines längeren Zeitraumes führten die Auseinandersetzungen dann zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen und zu einer zusätzlichen Chance für die Entwicklung des Bürgertumes. Derselbe Effekt ist bei der sog. Französischen Revolution nachzuweisen und in der Nachnapoleonära (Gesetzgebung). Die Vor 48er- und die 48er- Bewegtheit wurden niedergeschlagen ( Demagogenverfolgung etc.)führten aber längerfristig zur Durchsetzung freierer Äusserungsmöglichkeiten in der Öffentlichkeit , vorbereitet und einhergehend mit künstlerischer Blüte, von den Romantikern angefangen bis zum Sozialrealismus.

    Aber das alles ist nicht mein Thema, oder nur sekundär mein Thema, ja es ist im Wesentlichen unwesentlich. Alle meine weltfremd erscheinenden Äusserungen, ob Reisebericht oder nicht, kreisen um dasselbe Thema, dem Thema Freiheit, dessen Wesen sich in zwei Kernsätzen zusamenfassen lässt: „Du bist begabter, als du wahrhaben willst.“
    Und „Was gehen mich die Meinungen fremder Leute an.“

  7. Interessant Herr Schröder. Soeben vom Einkauf auf dem Fischmarkt zurück und währenddessen über die Bauernkriege, Jan Hus und Thomas Müntzer nachgedacht (im engeren Sinne über Ideale für die junge Menschen ihr Leben in die Wagschale werfen, siehe Terroristen in Syrien etc.) – und jetzt als erstes hier beim Hensel Ihren Kommentar gelesen. …und siehe da, ähnliche Gedanken.

    Im übrigen haben wir die Freiheit eines in Freilandhaltung gemästeten Schweins. Wir fühlen uns genauso frei wie das Schwein und steigern damit nur den Ertrag der Ausbeutung. Das ist die moderne Form der Sklavenhaltung. Insofern sind uns die syrischen Terroristen haushoch überlegen. Wer nicht bereit ist, mit seinem Leben für seine Ideale einzustehen, der hat auch nicht das Recht auf Freiheit. Daran krankt unsere Gesellschaft und vor allem die Deutsche Jugend.

    Dazu kommt noch die fehlende Macht über das gebräuchliche Zwischentauschmittel – sei es nun Gold oder Papiergeld. – denn damit wird der größter Teil dieser „leeren“ Seelen einfach gekauft.

    Auch zum „Blutband“, welches auch in seiner modernen Form die Leute an ihre Unterdrücker bindet ließe sich noch einiges in diesem Zusammenhang sagen. Weder Sie Herr Schröder, noch ich, sind nämlich bereit, dieses „Blutband“ zu zerschneiden und die „Herren“ zum Teufel zu jagen….und deswegen sollte man sich in Bezug auf Wittig und Co. bedeckt halten.

  8. Vielen Dank. Ideale sehe ich da nicht. Die „syrischen Terroristen“ wissen leider nicht, was sie tun. Ihre Steuerleute wissen nicht, was sie tun und deren Nutznießer wissen ebenfalls nicht, was sie tun. Sobald sie wissen, sobald ihnen bewusst wird, was sie tun, hören sie damit auf. Das bedeutet aber nicht, daß jedes Aufhören, jeder Meinungs- oder Richtungswechsel auf Einsicht zurückzuführen ist. Ich bin nicht für Zerschneiden,sondern für Zusammenfügen. Ich bin auch nicht für „zum Teufel jagen“, kann aber nicht verhindern, daß dies geschieht, denn wir selbst sind die Jagd-Beute-Teufel. Müntzers Vorhaltungen entsprangen einer berechtigten Einsicht in Erfordernisse seiner Zeit, aber er setzte auf eine Macht des Himmels, die in der Form, in der er sie auf dem Schlachtfeld erwartete, eingreifen zu sehen, nicht vorhanden ist. Sobald er sich entschied, den harten Weg zu gehen und die tätliche Probe zu erzwingen, hätte er umsichtig für die materiellen Voraussetzungen sorgen müssen, Waffen, Männer, Rückhalt im Volk quer durch Parteien und Glaubensbekenntnisse, Landsknechte, Kanonen, Verbündete, Bestechungen, Verrat,Spionage und Aufklärung und ein tragfähiges geistiges Gerüst, plus der ganzen Palette der „diplomatischen“ Tricks, wie sie sich zum Beispiel ein paar Jahrhunderte früher in den Briefwechseln zwischen Friedrich II. und diversen Päpsten spiegelt. Eine nicht zu bewältigende Aufgabe also. Durch eine falsche Einschätzung der Verhältnisse hat er seine Anhänger und sich selbst in Tod und Folter geführt. Trotzdem ist da etwas geschehen,geblieben, was die Verhältnisse zum Besseren verändert hat. Es muß eine Möglichkeit geben, die Verhältnisse zum Besseren zu wenden, ohne den Umweg über Streit und Faustrecht zu gehen. Es muß einen sicheren Weg aus Flatland hinaus geben. Das Bewußtsein ist fähig, den Seelenverkäufer in uns zu überwinden.
    Das macht berechtigte Hoffnung, daß noch wesentlich mehr in uns ist. „Was gehen mich die Meinungen fremder Leute an? Nichts, denn sie verhindern, daß ich entdecke, was in mir ist. Was bedeutet Unabhängigkeit? Sich von fremden Urteilen befreien.
    Was ist Zeitverschwendung? Wenn ich vergesse, was ist.“

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