Biowaffen-Experte: Georgien soll Geheimnis über Biolabor an russischer Grenze lüften

a b c waffenerschienen bei Ria Novosti 

Georgien soll Aktivitäten in einem Geheimlabor offenlegen, in dem georgische und US-amerikanische Militärs nach Expertenansicht vermutlich biologische Forschungen zu militärischen Zwecken betreiben.

Das sagte der Chefredakteur des Wochenmagazins „Nazionalnaja Oborona“ (Nationalverteidigung), Igor Korotschenko, am Freitag der Nachrichtenagentur RIA Novosti. Er nahm Stellung zur jüngsten Mitteilung des russischen Außenamtes, wonach Russland über „biologische Aktivitäten in der Nähe zur russischen Grenze“ besorgt ist.

Allem Anschein nach gehe es um das Zentrale Laboratorium des öffentlichen Gesundheitswesens unweit der Hauptstadt Tiflis. Das Labor wurde unter aktiver Teilnahme des Instituts für medizinische Erforschung von Infektionskrankheiten der US-Landstreitkräfte und des Instituts für Bakteriophagen, Mikrobiologie und Virologie Georgiens eröffnet wurde. Das Labor, in das die USA rund 100 Millionen Dollar investiert haben, wird von einem ehemaligen ranghohen Mitarbeiter des Sonderdepartements der georgischen Auslandsaufklärung geleitet.

Korotschenko zufolge könnte die Teilnahme US-amerikanischer Militärmediziner an der Tätigkeit des Laboratoriums davon zeugen, dass es sich auf militärische Mikrobiologie spezialisiert. „Ich schließe nicht aus, dass dort Experimente zur Erforschung von Viren angestellt werden, die für landwirtschaftliche Tiere und Pflanzen sowie für die Menschen gefährlich sind… Russland soll diese Frage vor dem neuen georgischen Regierungschef (Bidsina Iwanischwili) und vor der internationalen Gemeinschaft stellen“, forderte der Experte.

Quelle: Ria Novosti

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