Geheimdienstskandal: USA bespitzeln User von Facebook, Google und Co.

spione1939erschienen bei stern.de

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Der US-Geheimdienst NSA und die Bundespolizei FBI überwachen laut Zeitungsberichten die Server von neun großen Internet-Firmen. Die Behörden hätten direkten Zugang zu den Servern von Unternehmen wie Yahoo, Facebook, Google und Microsoft, berichteten die „Washington Post“ und der britische „Guardian“ am Donnerstag. Damit könnten NSA und FBI die Internetpräsenz von Nutzern überwachen und auf deren Fotos, Videos, Emails sowie Verbindungsdaten zugreifen.

Dem Bericht zufolge läuft das geheime Programm mit dem Namen PRISM seit 2007 und ist seither extrem gewachsen. Mittlerweile liefere es den größten Anteil zum täglichen Geheimdienst-Briefing für US-Präsident Barack Obama. Laut „Guardian“ werden auf der Grundlage des Programms monatlich mehr als 2000 Geheimdienstberichte erstellt. Den Berichten zufolge läuft die Serverüberwachung mit dem Wissen der betroffenen Internet-Unternehmen, zu denen auch AOL, Skype, YouTube, PalTalk und Apple gehören. Google wies den Vorwurf zurück, es habe den Geheimdiensten eine „Hintertür“ (Anm.: die Vordertür?) geöffnet.

US-Kreise bestätigen Existenz des Programms

Der „Washington Post“ liegen nach eigenen Angaben Dokumente und PowerPoint-Vorlagen zu dem bislang streng geheimen Programm vor. Diese seien der Zeitung von einem Geheimdienstmitarbeiter zugespielt worden, der über die nach seiner Sicht grobe Verletzung der Privatsphäre der Nutzer entsetzt gewesen sei. „Die können im wahrsten Sinne des Wortes sehen, wie Sie beim Tippen Ihre Gedanken ausformulieren“ (Anm.: Keylogger?), wurde der Insider zitiert. Wer als Kongress-Abgeordneter von dem Programm wisse, unterliege einer Schweigepflicht.

In US-Kreisen wurde die Existenz des Programms bestätigt. Ein hochrangiger Regierungsmitarbeiter sagte der Nachrichtenagentur Reuters, erfasst würden nur die Daten von Nicht-US-Bürgern, die außerhalb des Landes lebten. Der Kongress habe das Programm jüngst „nach ausführlichen Anhörungen und Debatten“ verlängert.

Präsident Obama verteidigte die Praxis. Der nationale Geheimdienstkoordinator der USA, James Clapper, verurteilte die Veröffentlichung der geheimen Dokumente sogar. Die unerlaubte Veröffentlichung des hoch geheimen Dokuments drohe, die Fähigkeit der Sicherheitsdienste zur Identifizierung von Bedrohungen „lang anhaltend und unumkehrbar zu gefährden“, erklärte Clapper am Donnerstag (Ortszeit). Außerdem sei der „Guardian“-Bericht „irreführend“. Er unterschlage „wichtige Informationen darüber, wie ein geheimes Programm zur Sammlung von Geheimdiensterkenntnissen zur Verhinderung terroristischer Angriffe genutzt wird“ (??), verteidigte er die Überwachungspraxis. Zudem stehe in dem Artikel nichts über die angeblich „zahlreichen Sicherheitsvorkehrungen, die die Privatsphäre und Bürgerrechte schützen“. kmi/AFP/Reuters

9 Gedanken zu „Geheimdienstskandal: USA bespitzeln User von Facebook, Google und Co.&8220;

  1. Liebe Freunde.

    Ich wiederhole mich gerne.

    Dieser Skandal gehört zu einer Kampagne, die im wesentlichen von Netanjahu und Co. gegen Obama gesteuert wird, um diesen vom kriegsunwilligen Messias zum verachtenswerten Paria zu machen – abschließendes Attentat auf Obama nicht ausgeschlossen.

    – Email-Affäre zu Bengasi
    – Journalisten-Affäre (Associatet Press)
    – Finanz-Affäre der Steuerbehörde IRS
    – Abhöraffäre NSA

    Die Wahrscheinlichkeit, dass Obama mit diesen – durch die Presse lancierten Skandalen – nur weichgeklopft und kriegswillig (Syrien, Iran) gemacht werden kann, ist gering. Da drei seiner wichtigsten Berater ebenfalls kriegsunwillig sind: Aussenminister Kerry, Verteidigungsminister Hagel, Generalstabschef Dempsey.

    Zum anderen stecken die USA in Summe derartig voller Skandale (= Verbrechen) wie ein Sack voller hungriger Flöhe, dass bis zum Sankt-Nimmerleinstag jeden Tag ein Skandal hinaus gelassen werden könnte, ohne dass man irgendwann zu einem Ende käme.

    Bei der Aufdeckung dieser Skandale ist also System im Spiel.

    Ein guter Attentatstag wäre der Sommeranfang am 21.06, denn 6x6x6 = 216.

  2. …Während also die ersten drei Kommunikations-Affären innenpolitischer Natur waren und somit nur die USA betreffen, ist die vierte Kommunikations-Affäre außenpolitisch angelegt, damit auch die europäischen Ableger der Zionsmedien auf Obama eindreschen können. So können nach einer gehörigen Portion Gehirnwäsche am Ende alle Europäer befriedigt denken: Obama muss weg.

    Die schwachsinnige Redaktion von Stern-Online titelt am 08.06.13 dann auch auf Knopfdruck: Europäische Politiker erbost über schnüffelnden Obama.

    Stern-Online suggeriert dem geneigtem Leser also erstens: Obama hat die Abhörgesetze installieren lassen (Nein!, das war George Dabbelju Bush). Zweitens suggeriert Stern-Online, dass Europa nun in front off Obama steht. (Nein!, aber die bekloppten Bundestagsabeordneten machen im vorauseilendem Gehorsam sofort eine Schnüffel-Sondersitzung.) Drittens suggeriert Stern-Online, Obama schnüffelt (Ja, welche Drogen konsumiert er denn?-)

    Noch idiotischer als der Stern bringt es Springers Welt-Online am 08.06.13 und zitiert logischerweise einen der größten Staatsfeinde der USA, Julian Assange: Assange warnt vor „Zerfall des Rechtsstaates.“

    Diesen Schenkelklopfer muss man genießen.

    Wer hier also keinen Kampagnenjournalismus in Serie gegen den kriegsunwilligen Präsidenten der USA erkennt, der möge bitte die Tomaten oder die Gurkenschönheitsscheiben von den Augen nehmen.

    Denn im Land der unbegrenzten (negativen) Möglichkeiten wird ein ganz dickes Ding zusammen gebraut.

    Der Giftbrief einer verwirrten Dame an Obama darf gerne als symbolischer Akt gewertet werden. Denn die Zionisten arbeiten nie ohne Symbolik.

  3. Erklärt mir bitte nur eins,

    wie kommt Ihr drauf, das der „Friedensnobelpreisträger“ Obama von Zions Gnaden kriegsunwillig sei?

    Wer, wenn nicht er und seinesgleichen haben unvermindert und verstärkt Krieg geführt in Irak, Afghanistan, Lybien?

    Wer hat Waffen und Informationen an die Terroristen (sogenannte Rebellen) in allen Krisengebieten geliefert und diese logistisch unterstützt? Wer steht mit seinen Lakaien in unverbrüchlicher Treue fest hinter den Zionisten vom Tempelberg?

    Glaubt Ihr ernsthaft, das ausgerechnet der Mohr die Kriegspläne Zions ernsthaft gefährden könnte und wollte?

    Wenn auf dem Teleprompter steht um 05.45 wird in Syrien zurückgeschossen, dann liest er es vor und los gehts. Da braucht es vorher keine Rufmordkampagne, um ihn dazu zu bewegen.

    Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert, wie die „Abhöraffäre“ beweist.

    Jeder, der von diesem Pack genau das nicht längst erwartet hat, leidet unter massivem Realitätsverlust.

    Der Artikel sagt nur aus, im Westen nichts neues und jetzt ist es endlich auch offiziell.

    Ihr lebt alle im totalen Faschismus und es wird jeden Tag schlechter. Mussolini sagte einst Faschismus ist die Zusammenarbeit von Finanzkapital und Politik. Der musste es wissen, er war Faschist. Was haben wir aber heute?

    Diese Entwicklung wird anhalten, bis die Massen sich endlich erheben und das Joch der Fremdherrschaft der Hochfinanz über den Globus endlich abwerfen.

    Ihr seid alle Terroristen und müsst gefälligst alle überwacht werden. Und wenn Ihr weiter zickt, schicken Sie Euch eine kleine Drohne nach Hause. Ganz persönlich, nur für Euch…

    Aber gebt bitte vorher noch schön demokratisch Euer Stimmchen ab. Fangt gar nicht erst an zu rebellieren und wählt weiter brav die Altparteien.

    Nur so ist Euch diese „Demokratie“ noch geraume Zeit sicher.

    Ihr wollt es nicht anders, aber unser Volk war mal frei.

    Manche sind es im Geiste immer noch und andere haben noch immer Angst sich von der Titte dieses Systems zu lösen.

    Dieses System ist aber kein Wohfahrtsstaat und es ist auch kein bisschen solidarisch mehr. Ihr braucht keine Angst zu haben es zu verlieren.

    Ihr müsst es nur auch weg haben wollen. Genau daran scheitert es. Noch zumindest, alles eine Frage der Zeit.

  4. @Landsknecht
    „bis die Massen sich endlich erheben“…
    Ich bezweifle, dass Revolutionen der herkömmlichen Art erstrebenswert sind. Die Lehre aus allen bisherigen Revolten ist doch, dass die Weltherrscher-Bande sich stets schadlos halten und im Hintergrund weiter“regieren“ konnte.
    Meine Hoffnung, die Mumien einst von ihrem Podest zu stoßen, basiert vor allem darauf, dass die von ihnen selbst geschaffene globale Vernetzung zu einem Bumerang für sie werden wird.
    Die notwendige und mittels unser aller Wirken kommende Vereinigung von Wissen und Gewissen wird eine neue Form der Erhebung hervorbringen, nämlich die, welche von höherem Bewußtsein geprägt und folglich weniger korrumpierbar ist.
    Und es wird dabei auch nicht so viele Menschenopfer geben wie bei einer herkömmlichen Erhebung.

    In Obama sehe ich übrigens lediglich einen Stellvertreter der Hintergrundmächte. SIE aber gilt es zu entmachten!

  5. @ solange die Massen übergewichtig sind erheben sie sich auch nicht das ist ein Grundgesetz der Schwerkraft

    ansonsten hat der Landser recht Obama ist nicht kriegsunwillig die USA ist erstens pleite und zweitens ist Syrien ein gordischer Knoten einer der wenn man ihn durchhaut auf den Kopf landen könnte

  6. Wer befiehlt, wer beherrscht die Welt, wer hat die Macht? Viele Fragen, ihr könnt mitdenken, die Antwort überlasse ich euch. Aber interessant: TV-Interview mit Dr. Alan Sabrosky vom 24.7.2011, ein Beispiel:

  7. @ landsknecht, gassner

    Ich erinnere hier an die Begegnung zwischen dem ersten Soldaten der USA, Chef der vereinigten Generalstäbe, J. Dempsey und Netanjahu in Israel letzten Jahres. Dempsey sagte sinngemäß zu Netanjahu: Ihr Idioten glaubt doch nicht wirklich eine Sekunde daran, dass wir uns von euch in einen Krieg gegen den Iran schleifen lassen.

    Der Syrienkrieg ist aber nur die Vorstufe für den Krieg gegen den Iran.

    Nun ist Dempsey Beamter. Und er kann von Obama von diesem Posten jederzeit entlassen werden. Obama entlässt Dempsey aber nicht. Sondern er beruft gegen den Willen der Republikaner sogar noch einen moderaten Chuck Hagel zum Verteidigungsminister.

    Es gibt in der Regierungsebene der USA zwei Kräftegruppen. Und Obama neigt eindeutig zu der Gruppe der kriegsmüden.

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