zum 1. Mai oder: es bleibt dabei, die Zeiten sind vorbei!

von H.-P. Schröder

Das Sozialplakat zum ersten Mai will, wie jedes Sozialplakat ein Ausdruck gelebter Kunst, weder zum Denken anregen, noch den Denker aufregen, es steht nicht im Solde von Flickschustern und Änderungsschneidern, es ist zufrieden mit allem was ist, es bringt nur hie und da eine nette Verzierung an, eine gefällige Aufbereitung, nett gemacht, nett gedacht, nett gelacht, es möchte unterhalten, belustigen, in schönen Farben glänzen. Alles ist gut und wird noch besser. Wir erwarten nichts, wir fordern nichts, wir sind dazu geschaffen, jede erforderliche Haltung anzunehmen. Wir kommen diesem Verlangen mit großer Freude nach. Eine Zensur findet nicht statt. Was wir mit diesem Plakat, wieder einmal, beweisen.

*

Gesegnete Ruhe 

Zum Tag der Arbeit,
nimmt man sich heraus,
aus dem im Kreise laufen,
da putzt man sich
und legt die Fäuste in den Schrank,
die Hände legt man in den Schoß,
man macht nicht blau,
man ist nicht krank.
Der Graf putzt heute selbst sein Schloß.

Was gestern noch im Kaufrausch tobte
trägt heut` die Leere im Gesicht.
Der Wühltisch fühlt sich unbenutzt,
erkennt die Chance der Lehre nicht.

Man bleibt, gelassen,
trinkt Kaffee im Wintergarten
und lässt die Redner, träumend,
auf dem Marktplatz
Blasen schäumend,
auf heißen Tee
und Revoluzzer warten.

Steifgefroren fährt ein Kind,
vor rotgefärbter Festtribüne,
im Kreis auf einer Holzdraisine.
wo ein, zwei Fähnchen weh´n im Wind.

*

Vorbei  ! Vorbei !!! V (2)

9 Gedanken zu „zum 1. Mai oder: es bleibt dabei, die Zeiten sind vorbei!

  1. Hier die Geister der Walpurgisnacht:
    Fünftes U-Boot für Israel getauft
    Von Deutsche Presse-Agentur dpa |
    29.04.2013 16:39 Uhr

    Ein neues U-Boot für Israel ist am Montag in Kiel auf den Namen „Rahav“ getauft worden. Es handle sich um das fünfte Boot des Typs der Dolphin-Klasse, teilte die Armee in Tel Aviv mit. Generalmajor Ehud Shani als Vertreter des israelischen Verteidigungsministeriums und Marinekommandeur Admiral Ram Rutberg nahmen an der Feier teil.

    Die „Rahav“ soll nach unseren Informationen mit zehn Torpedorohren ausgestattet sein, aus denen auch Marschflugkörper abgeschossen werden könnten.
    © Frank Behling (Archiv)

    iel. Die „Rahav“ – der Name steht für ein Seemonster – soll innerhalb des nächsten Jahres in Israel sein, wenn alle Operationssysteme installiert sind. Der Essener Konzern ThyssenKrupp, zu der die frühere Kieler Werft HDW gehört, kündigte eine Stellungnahme an.
    Das Boot soll vom Typ „Super-Dolphin“, 68 Meter lang sein und 2300 Tonnen verdrängen. Angetrieben werden Boote der Dolphin-Klasse mit einem kombinierten System aus Diesel- und Elektromotor, der mit Brennstoffzellen arbeitet. Nach Experteneinschätzung sollen die speziell für Israel gebauten modernen U-Boote auch mit atomwaffenfähigen Mittelstreckenraketen ausgerüstet werden können. Offiziell gibt es dafür keine Bestätigung.
    Die „Rahav“ soll nach unseren Informationen mit zehn Torpedorohren ausgestattet sein, aus denen auch Marschflugkörper abgeschossen werden könnten. Die Bundesregierung trägt einen Teil der Kosten der in Kiel gebauten U-Boote für Israel.
    Ein sechstes U-Boot ist bereits vereinbart. Das hatte Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) im März 2012 nach einem Treffen mit seinem israelischen Kollegen Ehud Barak mitgeteilt. Deutschland übernimmt mit bis zu 135 Millionen Euro etwa ein Drittel der Gesamtkosten.

    ————————————-
    Glück Auf, meine Heimat!

  2. @Freddy – der Video ist total harmlos. Gibt es denn keine Entsperrer Proxis? Die sind paranoid und zwar mit Recht. Heuchler und Luegner regieren die Welt.

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