Archiv für den Monat: Mai 2013

eine „ganz normale“ Tagesbilanz von Michael Winkler

zeitung kioskerschienen bei Michael Winkler

Am 30. Mai ist der Weltuntergang, wir leben nicht mehr lang. Erinnern Sie sich noch an dieses Lied? Dabei haben die damals gar kein Merkelwetter gekannt… Jedenfalls möchte Merkel bis zu den Wahlen noch ein paar Gipfeltreffen abhalten. Die erwecken bei Unwissenden den Eindruck, als würde die Bundesregierung arbeiten, dabei werden diese Gipfel vor allem abgehalten, um zu beschäftigt zu sein um zu arbeiten.

In München hat ein etwa 35jähriger Mann eine junge Italienerin auf einem Fahrrad grundlos angespuckt. Als der Verlobte der Dame ihn deswegen zur Rede gestellt hat, zückte der Mann ein Messer und stach zu. Der 31jährige Italiener starb noch am Tatort. Die Nachrichten gehen davon aus, daß es sich nicht um eine ausländerfeindliche Tat handelt. Ob der Täter ein feindseliger Ausländer gewesen ist, kann ich leider nicht vermuten. Der Hergang läßt auf einen Muselmanen als Täter schließen, dem die junge Frau einfach zu attraktiv gewesen ist („Unzüchtig“ nennt das der Islamist). Er hat seiner Verachtung für die „Hure“ (sagt auch der Islamist) Ausdruck gegeben. Und als der freche Ungläubige („Giaur“ heißt das bei Karl May) ihn deswegen auch noch belästigt hat, hat der Herr Kulturbereicherer gemäß seiner heimatlichen islamischen Kultur das Messer gezogen. Gott ist eben groß, sagt der Islamist. Und wenn sich der Islamist einen deutschen Paß erschlichen hat, ist er ein „Deutscher mit südländischem Aussehen“, sagt der Polizeibericht. Weil die Sendezeit so begrenzt ist, lassen die qualitätsfreien Medien die letzten drei Worte einfach weg.

Im Würzburger Priesterseminar haben sich die angehenden Geistlichen gegenseitig Judenwitze erzählt, rechtslastige Musik gehört und Adolf Hitlers Geburtstag gefeiert, sagt mein Fernseher. Woher der das weiß, hat er nicht verraten, und auch nicht, wieso Millionen Gebührenzahler mit derartigen Lächerlichkeiten in den Nachrichten belästigt werden müssen. Vermutlich wollte da ein pädophiler homosexueller Seminarist mit lupenreiner Blockwart- und Denunzianten-Mentalität seinen Kollegen eins auswischen, weil die ihn nicht an ihre Wäsche gelassen haben. Da könnte man doch mal einen Exorzismus abhalten? Oder die alte katholische Tradition des Inquisitions-Prozesses wieder aufleben lassen.

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Pentagon dementiert Vorbereitungen auf militärisches Eingreifen der USA in Syrien

fallen USAerschienen bei Ria Novosti

Vorbemerkung: wenn das Pentagon dementiert, ist wohl doch was dran…

Das Pentagon trifft laut dem US-Außenamtssprecher George Little keine Vorbereitungen auf ein mögliches Eingreifen der USA in den inneren bewaffneten Konflikt in Syrien.

 

„Es werden keinerlei neue Bemühungen um eine militärische Planung für die Anwendung auf Syrien unternommen. Das Stabschef-Komitee der US-Streitkräfte plant weiter zusammen mit den entsprechenden Truppenbefehlshabern eine Reihe von Varianten möglicher militärischer Handlungen“, so Little.

Er reagierte damit auf eine in der Wochenschrift „Newsweek“ am Dienstag erschienene Publikation, die er faktisch völlig dementiert. In dieser Publikation wurde unter Verweis auf zwei Vertreter der US-Administration behauptet, das Weiße Haus habe erstmals das Stabschef-Komitee mit der Planung eines multinationalen militärischen Eingreifens in die Situation in Syrien beauftragt. Das Eingreifen sehe insbesondere die Einrichtung einer Flugsperrzone im Luftraum dieses Landes für die Unterstützung der Kräfte vor, die gegen die Regierung von Bashar al-Assad kämpfen.

Das würde angeblich eine Teilnahme der Verbündeten der USA wie Großbritannien und Frankreich prädestinieren. Die Anordnung wurde dem Stabschef-Komitee kurz vor der Reise des US-Außenministers John Kerry in den Nahen Osten und nach Europa in der vorigen Woche erteilt, schreibt „Newsweek“.

Der Wochenschrift zufolge hat das Weiße Haus in einer Beratung der Führung des Rates für die Nationale Sicherheit der USA am 8. Mai den entsprechenden Regierungsämtern die Anweisung erteilt,  das gesamte „für“ und „wider“ in Bezug auf eine offizielle Anerkennung der Nationalen Koalition der syrischen Oppositions- und Revolutionskräfte als legitime Regierung dieses Nahostlandes sowie die Aufnahme von Waffenlieferungen an die gemäßigten und Washington bekannten Kräfte abzuwägen, die gegen das Assad-Regime kämpfen.

Mit aller Bestimmtheit haben sich in den letzten Wochen Pentagon-Chef Chuck Hagel und der Vorsitzende des Stabschef-Komitees, General Martin Dempsey, gegen US-Pläne zu einer wahrscheinlichen militärischen Einmischung in Syrien ausgesprochen, schreibt das Blatt weiter.

„Ich meine nicht, dass die Anwendung von militärischer Gewalt das Ergebnis bringt, das wir anstreben… Die Anwendung von militärischer Gewalt in der gegebenen Etappe kann zweifellos die Situation verschlechtern“, sagte Dempsey am 17. April bei Anhörungen im Senat des US-Kongresses.

Auch Hagel rief damals die Gesetzgeber auf, „über die Folgen nachzudenken, die jegliche direkte militärische Einmischung der USA in Syrien hätte“. Ende April wies Dempsey darauf hin, dass sich die Aufgabe einer Verringerung des Blutvergießens durch die Einrichtung einer Flugsperrzone über Syrien höchstwahrscheinlich nicht lösen lasse.

Wie der General erläuterte, sind lediglich zehn Prozent der Verluste der syrischen Opposition auf den Einsatz von Kampfflugzeugen durch die Regierungstruppen zurückzuführen. „Die übrigen 90 Prozent sind Verluste bei direkten Zusammenstößen und durch den Einsatz von Artillerie“, sagte er und fügte hinzu, dass die Abweichung bei diesen Zahlen plus-minus zwei bis drei Prozent betrage.

Quelle: Ria Novosti