Kardinal Meisner: Frauen an den Herd

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Der Kölner Kardinal Joachim Meisner sorgt für Diskussionen: In einem Interview mit der „Stuttgarter Zeitung“ wirft er Kanzlerin Angela Merkel eine falsche Strategie in der Bevölkerungspolitik vor. Statt auf Zuwanderung zu setzen, müssten Frauen „öffentlich ermutigt werden, zu Hause zu bleiben und drei, vier Kinder auf die Welt zu bringen“. SPD und Grüne reagieren empört, ein CSU-Mann hingegen unterstützt Meisner.

SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles findet in der „Bild“-Zeitung deutliche Worte: „Kardinal Meisner wird offenbar von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt. Was er meint, den jungen Frauen von heute vorschreiben zu müssen, ist für mich als berufstätige Mutter und als Katholikin kränkend.“

Auch die Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckhardt hat kein Verständnis für die Thesen von Meisner, kritisiert aber zugleich die Politik der Bundesregierung: „Die Zeiten, in denen ein Kardinal Frauen vorschreiben konnte, wie sie zu leben hätten, sind glücklicherweise vorbei“, so die 47-Jährige in der „Bild“-Zeitung. Zugleich fordert sie: „Wenn Paare Familie und Beruf besser vereinbaren könnten, würde ihnen die Entscheidung für Kinder auch leichter fallen.“

In der „Stuttgarter Zeitung“ hatte Meisner zuvor die Politik der Bundeskanzlerin in Bezug auf die demografische Entwicklung in Deutschland kritisiert: Nur auf Zuwanderung zu setzen, „wie es jetzt Frau Merkel tut“, sei der falsche Weg.

„Wir können doch den Portugiesen und den Spaniern nicht die Jugend und damit die Zukunft ihres Landes wegnehmen, nur aus Egoismus.“

Der Kardinal beklagt einen Trend, „die Frauen aus den Familien heraus“ zu holen, um ihre Arbeitskraft für die Produktion zu sichern. Die Entwicklung erinnere ihn an sein Leben in der DDR. Meisner:

„Ich habe ja die ganze einseitige Tragik mitgemacht in der DDR. Dort hat man den Frauen eingeredet, wer wegen der Familie zu Hause bleibe, sei dement.“

Unterstützung erhält Meisner vom CSU-Bundestagsabgeordneten Norbert Geis. Der 74-Jährige sagte in der „Bild“-Zeitung:

„Die hohe Leistung der Mutter, die sie durch die Erziehung ihrer Kinder erbringt, wird nicht in gebührender Weise anerkannt. Deshalb stimme ich Meisner uneingeschränkt zu!“

Das CSU-Urgestein ist für seine konservative Haltung bekannt. So hatte Geis dem heutigen Bundespräsidenten Gauck nahe gelegt, erst seine Lebensgefährtin zu heiraten, bevor er ins Schloss Bellevue einziehe. Zudem hält er die Homo-Ehe nicht für „zeitgemäß“. (cai/dpa)

Quelle: web.de

12 Gedanken zu „Kardinal Meisner: Frauen an den Herd

  1. Die Liebe ist der eigentliche Mangel in unserem Land!

    Und die Geschlechter werden aufeinandergehetzt,als ginge es um einen Wettbewerb der Karrieregeilheit,wo es doch um die Zukunft unseres Volkes geht!

    Familie und Beruf müssen sich nicht ausschließen,de facto zerstört das steigende Karrierebewußtsein der Frau in Ermangelung echter Liebe zum Partner vielerorts die wirkliche Bildung einer Familie,die aus gegenseitiger Fürsorge Kraft und Zuversicht schöpft!
    Es geht nur noch um die Auslotung der punktuellen Schwäche der Geschlechter und um den Kostendruck,den eine Familienplanung mit sich bringt und NICHT um die Vermittlung von Bindung und aufrichtiger Beziehung von Menschen,die sich als „füreinander bestimmt“ ansehen!

    UNSER LAND BRAUCHT KEINE WEITERE ZUWANDERUNG,SONDERN EIN NATIONAL UND SOZIAL ABGESTIMMTES KONZEPT ZUR WAHRHAFTEN FÖRDERUNG VON JUNGEN FAMILIEN AUßERHALB DER ULTIMATIVEN KITA-VERSCHWÖRUNG,DIE NUR DIE TRENNUNG DES KINDES VON DER MUTTER VORSIEHT UND NICHT EIN KLARES KONZEPT ZUM ERHALT DES FAMILIENVERBANDES!

    Anstatt die Kinder in die Kita abzuschieben und die Mütter,die ihr Kind die ersten Jahre leiten wollen,als rückständig auszugrenzen,sollten wir diejenigen Frauen,die sich zum Erhalt unseres Volkes bekennen,als Heldinnen feiern,die sich gegen den Trend zur reinen Karrierefrau ohne Mutterambitionen stellen.
    Und dies muß auch nicht bedeuten,daß die Frauen „zurück zum Herd“ geführt werden müssen,sondern daß sie aus ihrem Trugschluß einer Verschiebung der Mutterrolle bis kurz vor die Menopause herausgeholt und zu einem wahren selbstbestimmten Leben angehalten werden.

    Mutterglück ist keine Krankheit,die man in der Kita versteckt,sondern ein reicher kultureller Schatz für unser Volk,welches einer Auszeichnung gleichkommt.

    Angela Merkel steht für den Volkstod! Sie ist eine Gefahr für die Zukunft unseres Volkes! Ihre Forderung nach mehr Zuwanderung ist Hochverrat gegenüber zukünftigen Generationen,die nicht geboren werden,weil es keine Zukunft für junge Familien in unserem Land gibt! Stattdessen wird die Auswanderung als Lebenselixier propagiert!

    Wer gebietet diesen Wahnsinnigen endlich Einhalt,wenn nicht diejenigen Mütter und Väter,die sich zutrauen,eine Familie zu gründen und nicht den falschen Versprechen der jetzigen Politiker folgen,man könnte alle Probleme über den Raub jungen „Saatguts“ aus allen Herren Ländern lösen und bräuchte keine eigene Familienplanung betreiben,weil die Nachkommen der Herangekarrten unser Rente bezahlen !

    Laßt uns den Traum leben,den Traum von einem lebenswerten Deutschland,in dem junge Familien mit ihren Kindern das höchste Gut und unser aller Glück sind!

    ALzD

  2. Was diesen „politisch Inkorrekten“ (kontrollierte Opposition) – von Meisner bis Sarazzin – immer gemein ist: Sie „kritisieren“ zwar die Symptome, lassen aber IMMER die Ursachen außen vor:
    http://de.metapedia.org/wiki/Coudenhove-Kalergi
    (Ganz wie in unserer „Gesundheits“-Industrie, fällt mir gerade auf…)

    Oder sollte Herr Meisner etwa nicht wissen, daß das nicht Frau Merkels politischem Unvermögen geschuldet, sondern GENAU SO GEWOLLT IST…?!? ^^

  3. Im Grundsatz hat Meisner recht. Allerdings ist es ja so, daß die drei bis vier (unehelichen) Kinder eines katholischen Gottesmannes vom Steuerzahler finanziert werden. Die drei bis vier Kinder einer normalen Familie werden aber nicht vom Steuerzahler finanziert, sondern diese normalen Familien müssen die Zeugungsfreudigkeit der katholischen Gottesmänner noch mitfinanzieren.

    „Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld?…“

    Alleine in diesem Sinne die Aussage des Kardinals als populistisches Geschwätz einzuordnen.

  4. Hans mein Igel

    Wieviele uneheliche Kinder katholischer Gottesmänner gibt es denn überhaupt? Ich meine, damit man mal einen Eindruck hat über welche Zahlen man hier überhaupt spricht … – und welche finanziellen Belastungen sich daraus dann für den Steuerzahler ergeben. Im übrigen scheinen dich die 3 bis 4 Kinder, die irgendwelche Besatzer aus Weitwegistan hier in die Welt setzen (und das dann eben auch nur von einer Frau!), für die der Steuerzahler aufkommt, nicht weiter zu stören. Kann man schon den Eindruck gewinnen, daß der Kampf gegen die Katholische Kirche vielleicht zeitlich doch ein klein bischen verspätet stattfindet…

  5. @ Sir Toby

    Bei welcher Verwaltungsstelle man anfragen kann, ohne eine Antwort zu bekommen!, wie viele Priesterkinder staatlich alimentiert werden, kann ich nicht sagen. Die Tatsache, dass hier per Gesetz alimentiert wird, ist als solche schon ein Skandal.

    Mich stören auch eher die Weiber, die sich von einem Kerl aus Weitwegistan ein Kind machen lassen. Denn die Zeit der Verhütungslosikeit ist doch lange vorbei? Ach nee, bei den Katholen ist Verhütung ja noch verboten oder zumindest verpönt!

    Wo wurden denn noch die meisten Besatzerkinder gezeugt? Zufällig in Süddeutschland, wo eben die Katholen die Mißgeschicke der armen Seelen steuern?

    Alles Zufall natürlich.

  6. Zum Thema sei geschrieben:

    Es geht darum, meine eigenen Stärken und Qualitäten zu erkennen, als Mensch, als Geschlechtsangehörige-r, was uns von Erwachsenen nicht nahegebracht wird, oder eher andeutungsweise…, und es hat sich im Laufe der Zeit nicht viel geändert.

    Erst wenn ich weiß, was ich kann und gerne mache, kann ich zielstrebig meiner Berufung folgen, was in diesem System nicht erwünscht ist, denn es will uns klar vorgeben, was wir zu wollen haben…!

    Mütter/Väter sollten die Möglichkeiten für sich zu entscheiden, will ich mir für die Kinder 100 Prozent da sein, weil es mir liegt und es ein inneres Bedürfnis ist, oder möchte ich davon 30 Prozent außer Haus sein, um meiner anderen inneren Berufung ebenso zu folgen!

    Die Entscheidung sowohl als auch fände ich grundsätzlich zu bevorzugen, da es eine entspannte Grundlage darstellt!

    Was hat ein Kind davon, wenn Mutter/Vater sich nicht befähigt sieht und/oder keine Lust hat, sich um das Kind zu kümmern?

    Um meine Vorstellungen zu verwirklichen bedarf es eines anderen Bewußtseins mit einhergehender Willensstärke…!

  7. Ich habe nichts gegen Frauen, die arbeiten möchten und die Kinder in die Kita bringen. Aber für mich war es immer schön, wenn meine Mutter zu Hause war. Wenn ich nach Hause kam und die Türe aufmache, hatte ich immer eine liebe, zufriedene Mutter. Sie war nie gestresst, hatte Zeit, war einfach da. Sie war die Beste, was ich gehabt habe. Jedes Kind braucht es, bis zu einem gewissen Alter. Aber natürlich muss jeder selbst wissen, ich sage nur, weil ich es erlebt habe. Ich habe 4 Geschwister! Wir konnten nicht alles haben, aber wir waren zufrieden!!!

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