Gold gab ich für Eisen

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erschienen bei Michael Winkler

Das war vor etwa 100 Jahren, im ersten Weltkrieg, als die Patrioten unter den Deutschen Eheringe, Uhrenketten und sonstiges Gold dem Vaterland opferten und eine kleine Medaille mit dieser Aufschrift zurückbekamen. Die Idee war nicht neu, noch einmal 100 Jahre früher, in den Befreiungskriegen gegen Frankreich und Napoleon, gab es diese Ehrenzeichen ebenfalls. Auch da gab der Patriot Wertvolles für noch Wertvolleres, für das Vaterland.

Ja, damals haben die Menschen so gedacht, zumindest die Patrioten. Juden und sonstige Herrschaften aus dem Geldgewerbe waren in dieser Beziehung eher zurückhaltend, denn wer sein Gold nicht dem Vaterland überlassen hatte, konnte nach den Kriegen damit Gewinne erwirtschaften, vor allem gegenüber der verarmten patriotischen Konkurrenz. Für das Gold, das man 1917 dem Vaterland vorenthalten hat, konnte man 1923 Häuserblocks kaufen, die man 1924 in wiedererstarkter Währung versteuern mußte; letzteres sagen einem die Goldsektengurus natürlich nicht.

Wenn das mit schöner Regelmäßigkeit alle 100 Jahre auftritt, dann wäre es bald wieder so weit. Es gibt nur einen kleinen, geradezu unwichtigen Unterschied: 1813 haben Ihre Vorväter das Gold Preußen gegeben, einem durch Friedrich den Großen aufgebauten und gerade durch neuerliche Reformen für die Zukunft gerüsteten Staat, der das Wohl seiner Bürger im Auge hatte. 1917 haben Ihre Groß- und Urgroßväter das Gold dem Deutschen Reich gegeben, dem fortschrittlichsten und freiheitlichsten Staat seiner Zeit, der seinen Bürgern fast 50 Jahre Aufschwung und wachsenden Wohlstand beschert hatte. 2013 würden Sie dieses Gold Merkeldeutschland geben, in dem Freiheit ein Fremdwort ist, die eigenen Bürger zu Gunsten zugewanderter Fremder benachteiligt werden, das seit 25 Jahren die Mehrzahl seiner Bürger ausplündert und Geld und Gut ins Ausland verschleudert.

Kurz gesagt, vor 200 und 100 Jahren haben unsere Vorfahren Gold gegen Eisen getauscht, um ihrem eigenen, als förderlich empfundenen Staat den Fortbestand zu garantieren. Heute würde eine solche Gabe nur jenes Monster erhalten, das unser Volk aussaugt, dessen Lebensgrundlagen zerstört und Bankern und Politikern hemmungslos die Taschen füllt.

Weshalb einem Staat etwas schenken, der seine Bürger rücksichtslos mit Steuern und Abgaben ausplündert? Wir haben heute 620 Hanseln im Bundestag; als es darum ging, Unsauberkeiten im Wahlrecht zu beheben, haben die das in einer Weise getan, die uns nach den nächsten Wahlen 700 oder gar 750 Abgeordnete beschert, deren einzige Fähigkeit darin besteht, auf Kommando das Pfötchen zu heben. Für den deutschen Bundestag wäre inzwischen „Schwatzbude“ eine Auszeichnung, denn wenn fünf Sechstel aller Gesetze aus Brüssel kommen und in Berlin nur noch durchgewinkt werden, sitzen dort keine Schwätzer, sondern nur noch Nickaffen. Das Abnicken wird nicht nur fürstlich bezahlt, die Herrschaften haben sich auch gleich eine Pension zugeschanzt, die Normalsterblichen trotz lebenslanger Arbeit verwehrt bleibt.

Gold gab ich für Merkel? Damit diese „Dame“ im luxuriösen Kanzlerairbus eine Weltreise nach der anderen macht? Damit sie bei den Wagner-Festspielen in Bayreuth, ganz im Sinne der Naziführer, als die Frau vom Herrn Sauer über den grünen Hügel flaniert? Damit sie Ausstellungen eröffnet, statt endlich mal zu arbeiten? Damit sie zu „Gipfeltreffen“ rauscht, um dort eine deutsche Position nach der anderen aufzugeben? Damit von dem, was gestern noch „alternativlos“ war, heute das exakte Gegenteil verkündet wird?

Wollen Sie Gold für das Militär geben, damit die Bundeswehr in Afghanistan den Opium-Anbau beschützt? Als Hilfstruppe der Amerikaner, die damit den Drogenhandel in Schwung halten? Die auf dem Balkan dafür sorgt, daß der Islam in Europa immer weiter vordringen kann? Die in der Türkei die Türken davor beschützt, daß die Syrer auch mal zurückschießen, wenn die Türken auf sie feuern? Wollen Sie Geld spenden, damit Israel weitere atomwaffentragende Unterseeboote geschenkt werden, während jüdische Wall-Street-Banken nichts von ihren gescheffelten Milliarden für das ach so gelobte Land übrig haben?

Wer würde einem Staat Geld geben, der seine Arbeiter vorsätzlich ausplündert? Betrachten Sie die Preise im Supermarkt, und Sie werden feststellen, wie lächerlich die staatlich verkündete Inflationsrate doch ist, nach der Gewerkschaften Lohnerhöhungen fordern. Wir haben jetzt schon prekäre Arbeitsverhältnisse im Land, Menschen, die trotz Vollzeit-Arbeit nicht von ihrem verdienten Geld leben können. Doch statt diese Menschen zu qualifizieren, ihnen Chancen zu eigenem Wohlstand zu bieten, verkündet die Politik den Fachkräftemangel, der nur durch noch mehr Zuwanderung behoben werden kann.

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3 Gedanken zu „Gold gab ich für Eisen

  1. H A N S MAIER
    IDEEN V O N 1914 – IDEEN V O N 1939?
    http://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1990_4.pdf
    „Die Ideen von 1914″
    ebenso knapp wie provozierend ausdrückt. Für die, die so sprachen, verbarg sich in den Materialschlachten des Weltkriegs, nur den Kundigen sichtbar, ein Geisterkampf der Prinzipien – der Kampf der „Ideen von 1914″ mit den Ideen der Französischen Revolution, die bis dahin in Europa in Geltung standen.
    Eröffnet wurde diese Perspektive schon im Weltkrieg selbst: damals fingen Philosophen, Ökonomen, Historiker an, von den „Ideen von 1914″ zu reden. Durch ein Buch des schwedischen Staatsrechtslehrers Rudolf Kjellén wurde diese Prägung zum geflügelten Wort. Viele Autoren beteiligten sich an dem Diskurs über die „Deutsche Sendung“, die bekanntesten Namen waren Rudolf Eucken, Paul Natorp, Johann Plenge, Max Scheler, Georg Simmel, Werner Sombart, Friedrich Meinecke, Ernst Troeltsch. Noch Thomas Manns „Betrachtungen eines Unpolitischen“, 1918 erschienen, sind ein Teil dieser philosophischen Weltkriegsideen. Sie erscheinen uns heute wie eine späte, besonders anschauliche Kodifikation vieler einschlägiger Argumente.
    Was spielt sich in diesen Schriften ab? Eine Kriegsphilosophie wird entwickelt, die zugleich eine Metaphysik des Deutschtums ist. „Geistige Landesverteidigung“ wird geübt, und sie äußert sich in offensiven, ja aggressiven Formen. Herausfordernd werden die „Ideen von 1914″ den „Ideen von 1789″ gegenübergestellt: englischer Liberalismus und französische Demokratie – die Weltanschauungen des „Händlers“ und des „Bürgers“ – werden mit dem deutschen Willen zum Staat, zur Einordnung in das Volksganze konfrontiert; der Weltkrieg gilt als Weltbewährungsprobe deutscher Innerlichkeit, als Verheißung auf den kommenden Tag des Deutschen, dem es aufgegeben sei, inmitten einer äußerlichen Zivilisation und Technik die „Kultur der Seele“ zu retten……“

    ———es folgt der Vergleich mit 1939 —-der Artikel gibt aber teilweise die offielle Geschichtsschreibung der Nürnberger Urteile wieder
    ———aber interessant ist hier doch der Gegensatz zwischen deutschem Idealsimus und dem Materialismus der westlichen Zivilisationen, wie das 1914 erkannt wurde
    ——– vom 2.WK war niemand begeistert, allerdings wurde der Einmarsch in Polen oftmals als notwendig gesehen, wenn man von den polnischen Grausamkeiten wußte – oder im weiteren Sinne als eine Fortsetzung des 1.WK, von denselben feindlichen Mächten inszeniert.

  2. Wie wahr

    @ Netzband.

    Wie habe ich es formuliert: 1918 siegte das Böse über das Gute 1945 gab es nur noch Böses und eine Variante setzte sich durch.

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