Gehirn: Molekül aktiviert den Alterungsprozess

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Forscher konnten anhand von Tierversuchen an Mäusen erstmals belegen, dass ein Molekül im Gehirn den Alterungsprozess auslöst. Indem die Wissenschaftler dessen Aktivierung verzögerten, konnten sie das Leben der Tiere um bis zu 20 Prozent verlängern. Experten sind zuversichtlich, dass durch die Ergebnisse der Studie auch alters- bedingte Krankheiten beim Menschen besser behandelt werden können.

Der Alterungsprozess des Körpers beginnt in einem bestimmten Gebiet des Gehirns, dem Hypothalamus. Dies fand erstmals ein Forscherteam um den Hauptautoren der Studie, Dongsheng Cai, vom Albert Einstein College of Medicine in New York in den USA heraus. Die Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler im Wissenschaftsmagazin „Nature“. Bisher war bekannt, dass der Hypothalamus für wichtige, körperliche Funktionen wie Wachstum, Fortpflanzung oder Stoffwechsel zuständig ist. Nun kommt mit dem Alterungsprozess eine weitere Funktion hinzu.

„Wir haben den wissenschaftlichen Beweis für dafür geliefert, dass systematisches Altern durch ein bestimmtes Gewebe im Körper beeinflusst wird“, sagt Dongsheng Cai. Experten wie der Molekularbiologe Davis Sinclair von der Harvard Medical School in Boston, Massachussetts sehen in den Ergebnissen der Studie einen „bedeutenden Durchbruch“. Auch der Pathologe Richard Miller von der University of Michigan in Ann Arbor ist begeistert: Die Erforschung altersbedingter Krankheiten wie Diabetes, Alzheimer oder Arthritis würde dadurch einen enormen Schub bekommen.

Ein Gedanke zu „Gehirn: Molekül aktiviert den Alterungsprozess

  1. Schaut mal, was damit wieder alles möglich wird.

    Man kann die alternde überflüssige Bevölkerung so auch gleich gut entsorgen, bzw. bewährte, auserwählte, länger in Amt und Unwürde wüten lassen…

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