Hensel´s Sonntagsmatinée: der Mann, der zu gut roch

von H.-P. Schröder

DUFT gh (2)

Im Badezimmer stapelten sich die Kartons. Das war in Ordnung. Niemand hatte noch genügend Platz im Badezimmer. Manche wichen schon in die Besenkammer aus, was Probleme bereitete, denn wie wollte man schnell an die Fläschchen kommen, wenn man überraschend Gäste bekam, oder wenn man sich entschloss noch spät abends auszugehen. Dann konnte man nicht mehr gemütlich herumkramen, dann sollte es schnell gehen und nur das Beste war gut genug.

In der Besenkammer ging die Übersicht verloren. Sie stand vor dem Spiegel und atmete tief ein. Was muß ich auftragen? Das ewigjunge leidig prickelnde Problem. Sie fuhr träumerisch mit dem Zeigefinger über den Mixer. Dexters hatten Unwiderstehliches versprochen, etwas noch nie dagewesenes, nun man versuchte sich immer zu übertreffen, das war normal. Das hieß für die Gäste: Strengt euch ebenfalls an. Wenn sich dann das Aussergewöhnliche als etwas mittelmäßig Aussergewöhnliches entpuppte, machten wenigstens die Gäste einiges her. Sie seufzte. Ein alter Trick, man fiel regelmäßig darauf herein, aber ohne Groll, schließlich tat man sich das Beste an, was zu haben war.

In der Hinsicht wirkten die Wettbewerbe zwischen Gastgebern und Gästen und zwischen den Gästen niveauhebend und hatten im Ergebnis schon so manchen geschmacklosen Abend mit selbstkomponierten Akkorden feinster Noten vor dem Abgleiten in die untere Mittelmäßigkeit bewahrt.

Nicht jeder entwickelt das Zeug zum Krösus wie die Dexters, bei denen traten seit einiger Zeit sogar Combos auf, Trios, Terzette, sogar Sextette, so ein Abend kostete die glatt 5-6000. Jeder wollte dabei sein, aber die Dexters sind wählerisch, Qualität in den Darbietungen, Qualität im Personal, da will man keine farblosen Niemande unter den Gästen. Für die Auswahl haben die Dexters ein feines Näschen. Sie seufzte und drehte den Schraubverschluß. Umbraambra, wie gewöhnlich, das Richtige zum Einkaufen im Supermarket.

Das Telefon läutete, „Hallo Caonny hast du schon gehört, die Dexters sollen heute abend etwas ganz besonderes bieten, etwas Nie-da-gewesenes. Aus Mary ist ja wieder mal nichts heraus zu bekommen, ausser einem Ihr werdet es früh genug erfahren, aber das Personal soll völlig aus dem Häuschen sein, was meinst du, ach Caonny, ich bin ganz durcheinander, wann werdet ihr eintreffen,, –. die Stimme plapperte in Endlosschleifen. Caonny fühlte sich erregt, sie faßte einen kühnen Entschluß.

Obwohl Einkaufstag ist, heute, heute wäre der Tag, auf Umbraambra zu verzichten, besondere Tage verlangen aussergewöhnliche Kompositionen, besondere Tage verlangen dezente Regelverstöße, das lässt sie  wachsen. Warum nicht sofort damit beginnen?, dachte sie und wandte sich dem Hörer zu: „Mein Liebes das sind ja tolle Nachrichten dann sehen wir uns heute abend entschuldige bitte ich würde zu gerne mit dir plaudern wie geht es Jeffe was machen die Kinder ich habe noch soviel vorzubereiten muß jetzt gehen also bis dann.“

Sie legt auf und wählt im Mixer Greenonion als Grundnote, versetzt es mit mongolischem Bovistkraut, sehr teuer nebenbei bemerkt und legt eine Spur Zimtorange darüber. Nicht zu aufdringlich, aber extravagant durchkomponiert, mit dem notwendigen elitären Hauch, den sie ihrer Herkunft schuldig ist. Sie fühlt, das wird einer der Tage, vielleicht der Tag des Jahres, sie spürt ein Kribbeln, doch zuerst zum Friseur, dann zur Tiefkühltruhe und Gebäckausgabe, sie freut sich…. .

Jahrtausendelang stank die Welt, jahrhundertelang roch sie, jetzt duftet sie. Es fing mit Kölnisch Wasser an, mit Tosca und Patschouli und etwas Bittermandel da und dorten. Es begann mit dem Siegeszug der Nahrungsaufpepper und mit Männerparfüms. Arbeiter fühlten sich nackt und schwach, ohne Wässerchen auf der Haut. Das Rasierwasser verwandelte sich in eine Body lotion, so wie der Körper plötzlich einen Body bekam, die Body lotion erhielt Begleiter, herbe Frischen aus der Flasche. Alle dufteten, die Düfte vervielfältigten sich, schaukelten sich aneinander hoch, versuchten sich zu übertreffen, Düfte bekämpften sich und verloren, verwandelten ihre Herrchen in Looser und verschwanden unter Flieder mit Mango oder unter Drüsensekreten aus den Tiefen exotischer Insektenbeine. Aromen verliebten sich so heftig ineinander, daß Menschen zu Anhängseln wurden. Nicht immer zu deren reiner Freude. Es kam zu Eifersuchtsdramen, an denen sich Aromenwolken abregneten – und Menschen zerbrachen.

Niemand verließ das Haus mehr ohne. Man trug Düfte wie Nerzstolen oder Netzstrümpfe, fuhr sie spazieren, führte sie auf der Promenade vor oder zum Essen aus. Das Verlangen nach Situationskompositionen bescherte den verwöhnten Feinschmeckernasen nach vielen unbefriedigenden Versuchen den schlussendlichen Triumph: Die persönlich programmierbare Duftorgel wurde erfunden und zur Serienreife entwickelt. Eine neue Industrie erblühte, voller Kamille, Veilchen, Rose, Orchidee und Opium. Nicht ganz billig im Unterhalt, ist er, der Maschinentraum. Alleine die Versorgung des Gerätes mit den notwendigsten Grundstoffen setzt gutgefüllte Kassen voraus. Sie war immer hungrig und musste jeden Tag gefüttert werden. Und sie war verwöhnt, ja das war sie. Sie liebte es nicht, sich zu wiederholen. Ihre Besitzer verlangten jeden Tag erneut Einzigartigkeit von ihr. In einer Gesellschaft, die auf Regeln baut, die von Schranken in Schach gehalten werden, ist Einmaligkeit ein Schritt Richtung Auflösung und damit bestandsgefährdend.

Als alles bereits verloren schien und damit gerade noch rechtzeitig erschien das Standardwerk, der Goodwill auf dem Markt, Goodwills Regelkanon der seriösen Duftnoten, mit Rezepten, Empfehlungen, Vorgaben und einem 140 Seiten Anhang: Wer sprüht was.

Es funktionierte ein zeitlang. Die Drogerien verschenkten den Goodwill ab einem Einkauf von 10 Credits und verzichteten auf die bis dahin üblichen Papiertaschentücher. Weil Goodwill Abweichler verabscheute, beging er den Fehler sie nicht zu beachten. Sein Kapitel „Regelbruch und Satisfaktion“ bestand deshalb nur aus dreieinhalb Sätzen und begann mit “Falls ein unmaßgeblicher Teil der Bevölkerung meinen Empfehlungen nicht folgt, so…. .“

Als sich die Anzahl der Parfümerien kettenweise vervielfältigte, erfuhr die Gesellschaft, was Düfte bewirken können: Die Unkenntlichmachung sozialer Schranken. Die Herkunft löste sich plötzlich vom mitgebrachten Geruch. Perfekte Haut, saubere Hände und Parfüm wurden zu Statussymbolen. Fälschungen wurden zur Mode, der moderne Hochstapler versprühte betäubenden Goldstaub und erschien als begehrenswerter Adonis auf Altjungfernparties, wo um ihn gelost wurde.

Zuhause löste sich dann das Mißverständnis auf, was blieb waren ranzige Socken und die Erinnerung an eine verduftete Nacht. Was davon übrigblieb mußte im schlimmsten Fall lebenslang besprüht werden. Ein kostspieliges Vergnügen..… .

Doch keine Angst, mit der Zeit kehrte die alte Ordnung von selbst zurück. Alles regelte sich natürlich. Wer interessant duftete, erhielt die gutbezahlte Position, wer die gutbezahlte Position einnahm, konnte sich die ausgefallensten Essenzen leisten.

Lady Caonny lehnte sich zufrieden in das Polster, sie bewegte sich an der Grenze entlang, Richtung Glitzerland, nur nicht hinschauen, dachte sie und griff unbewusst zum Exhalator. Sie drehte den Kopf. Unter der Brücke lagerten farbige Nebel, zwischen denen sich Schatten bewegten, im nächsten Moment machte der Gyroskopcar einen Satz und sprang in die nächste Lücke.

„Seltsam“, ging es ihr durch den Kopf, man erzählt sich von denen da, sie würden ihre Mischungen an sich ausprobieren und danach als Fälschung deklariert in den Slums verkaufen. Sie sollen gezeichnet sein und schrecklich aussehen, aber die besten Spezialisten, die man sich als Konsument wünschen kann. Sie testen an sich selbst. Und an ihren Nachbarn. Und an den Süchtigen. Dann sezieren sie und destillieren sie und ziehen ihre Schlüsse und dann modifizieren sie. Sie liefern, was gewünscht wird und „das was nicht besteht, mit dem Versuchstier untergeht“. „Was nicht besteht, mit ihnen untergeht“, sie summte vergnügt vor sich hin, „Was nicht besteht mit Ihnen untergeht“… . Sie freute sich auf Glitzerland.

Duft X-1 (2)

Das Ereignis kitzelte bereits von weitem die Sinne. Die Diener trugen Livree und standen mit Duftkerzen Spalier. Jeder Besucher erhielt ein kleines Beutelchen mit den Initialen MPD und wurde gebeten, gut darauf aufzupassen. Im Park öffneten und schloßen sich künstliche Rosen, die ihre Farbe wechselten. Pausenlos landeten und starteten die Gyroschrauber. Caonny platzte vor Neugierde. Unaufffälig näherte sie sich den Gastgebern, ließ sich auf sie zutreiben, bis man sich begrüßte und die Hände schüttelte. Sie konnte sich kaum mehr beherrschen.

„Ihr seid hoffentlich schon ganz aufgeregt, aber das ist  nichts gegen meine Nervosität. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was alles hättte schiefgehen können, aber alles hat wunderbar geklappt und in 15 Minuten ist es soweit. Ihr werdet staunen. Mehr sage ich nicht, ihr werdet staunen.“ Lady Dexter wandte sich den nächsten Gästen zu.

Um viertel vor Elf, ertönte ein Gong und eine Welle aus Zibetkanar ebbte durch die Stockwerke. Die Gespräche wurden unterbrochen, alle Köpfe wandten sich der Drehtreppe zu. Dexter trat auf den obersten Absatz, im gediegenen weißwaschkernseifenen Smoking: „Liebe Freunde ich bin unsagbar glücklich heute abend mit ihnen zusammen einen Genuß teilen zu können, der, dies darf ich aus tiefster Überzeugung anführen, in seiner unvergleichlichen Intensität bei uns einen unvergeßlichen Eindruck hinterlassen wird. Sie können sicher sein, daß sie bald dieser Einschätzung zustimmen werden. Ich möchte sie jetzt bitten, die Nasenfilter anzulegen. Meine Damen und Herren, begrüßen sie mit mir den Ehrengast unseres heutigen Abends: Herrn Evian Arathmelo Evian, bitte schön.“

Das Licht verglomm zu fleckig strukturierten Schatten. Die Räume und Korridore versanken. Eine einzelne Deckenlampe warf ihr Halo auf den oberen Absatz. Ein zweiter Gongschlag, melodischer in den Obertönen, aber kraftvoller, begleitet von Falsettdiskantoopiaten mit unterbuttertem Trüffelparfait und verfolgt von einem Dreifachakkord aus Tiefseekraut.

Es wurde still, als eine Gestalt in den Lichtzylinder der Deckenleuchte trat. „Überprüfen Sie bitte den korrekten Sitz ihrer Filter“, ließ sich die Stimme von Dexter vernehmen, der im Dunkel verschwunden war. Die Gestalt trug etwas, das wie eine Art Tiefseetaucheranzug aussah. Die Glaskugel war beschlagen und erlaubte keine deutliche Einsicht in das Innere, auf den Träger. Eine dritte Duftwelle senkte sich auf die Gäste, seine Arme hoben sich, drehten an dem Helm und nahmen ihn ab.

Lady Caonny  betrachtete den Mann. Er sah aus, wie ein gewöhnlicher 20 jähriger junger Mann in einer Art Uniform oder einem Schutzanzug, aussieht, aber er hatte Flügel. Aus seiner Rückseite, zwischen den Sauerstoffflaschen wuchsen ihm, vor ihren Augen, vier papageienbunte Papierflügel, zwei richteten sich nach oben, das zweite Paar nach unten, immense Araschwingen, deren einzelne Federn sich bewegten, als ob sie ein- und ausatmeten, die oszillierten und deren Oszillationen metallische Farbschauer auf der Oberfläche auslösten. Der Mann begann schwer zu atmen, knickte ein und versuchte aus dem Lichtkreis zu entkommen. Caonny fühlte Furcht, eine eisige Faust im Nacken, gleichzeitig konnte sie sich der Faszination  nicht entziehen.

Sie bemerkt, daß alle ein, zwei, drei Schritte vordrängen, daß die Ersten die untere Stufe betreten.

Caonny atmete tief durch, etwas trifft sie, etwas verbreitet sich, überduftet alles, bringt  Dschungel und Gletscher mit sich, eine Haydnsinfonie, das Brüllen wilder Tiere, eine Brise in der Hängematte, Sonnenaufgänge und Sternennächte in Andromeda.

Die Flügel wachsen immer noch, entfalteten sich, stießen an den Kronleuchter, der zersplitterte und einen funkelnden Regen auslöste, der auf dem Weg in die Tiefe funkensprühend verdampfte. Hände strecken sich, ein Seufzer löst sich, steigt empor, trifft ihn, trifft den Mann, dessen Züge sich verzerren. Der Mann schaut hinter sich.

Duft 6 (2)

Einhörner jagen durch den Raum, aus den Zimmerdecken senken sich Mohnblumen, welken, Blütenblätter lösen sich, krachen als  tonnenschwere Eisenteile auf den Boden, schlagen durch die Fußböden, zertrümmern Möbel und Menschen. Nebel steigen auf und ziehen durch  die Zimmer, aus den Badezimmern plätschert Wasser, Fontänen,Wellen, wo das  Badezimmer war, erstrecken sich die Sinterterassen von Gazia mit ihren salzigen Brisen, voll warmer Behaglichkeit, aus Toiletten erheben sich blauschimmernde Eisgebirge, mentholfrostige Gletscherwände, aus denen sich die minzgrünen Brunnen ewiger Jugend ergießen. Die Damen erschauern.

Die Gäste entzückt, drängen auf ihn zu: „Herrlich, wo lassen Sie arbeiten? Sie sind ein Künstler! Nie haben wir Ähnliches gefühlt. Alle Probiermeister sind Stümper gegen sie.“

Ein asketischer Typ, ein Ganzgerippe aus verwelkten Veilchen, ordinär mit Buffones unterlegt, arbeitet sich vor. „Ich habe eine Fabrik, nennen sie ihren Preis! Ich mache sie zum Millionär“, er schwenkt ein Scheckbuch aus Eierschaum und Anislikör, es schmilzt in seiner Hand, Schaum bläst aus seinen Mundwinkeln, er versucht zu rennen und wird beiseite gestoßen.

Nasenflügel verwandeln sich in Tornadoröhren, so bläst es sich in das Innere, spannt Kavitäten bis Brustkörbe zerreißen Der Mann schweigt, Schweißperlen sammeln sich unter seinen Augenlidern.

Alle rücken näher, Filter werden herausgerißen, fallen durch moosbedeckte Brunnenschächte dem Erdmittelpunkt zu.

der mann (2)

Das Personal flieht.

Ein Heer aus Myrrhe und Balsam, Honig und Bernstein, voll Ebenmaß. Klassische Schönheit, angeführt von einem Regiment Trommler, diamantene Hufe, jeder Wirbel zieht Hymnen singend durch die Räume, weiße Leinengewänder, die ganze Antike in einem Atemzug. Kakatophonische, wilde Gerüche, Faune und zerquetschte Trauben im Gefolge, sylphenklingende Schellen, wirbelnde Trunkenheit, orgiastisch folgt das Bacchanal, stierköpfige Gestalten, Feueratem ausstoßend, Glutwolken verteilend, üppig, überreif, freigiebig, dattelumkränzte Feigenbäume, olivenölverspritzend.

Sie stehen eng um ihn, berühren ihn, zuerst zaghaft, dann zupackend. Er verschwindet, sie drücken sich an ihn, in ihn, beißen hinein in einen Ozean aus Duftbildern, reißen Stücke heraus, sie verschlingend, die Titanen erwachen, gewaltige Schlachtszenen durchtoben das Haus, sie mitten darin, lachend gebannt.

Die Rettungskräfte, ganz gasmaskenbewehrte Ahnungslosigkeit, treffen auf verzerrt ekstatische Gesichter, losgelöst von Körpern, auf zersetztes Blut aus Mündern und Nasen, und mitten darin, eine blutig bracchial zerstampfte Masse, ein Schlinggewächs aus Rumpf und Stümpfen.

Der HighKommissar lässt Proben nehmen. Er vermutet eine ausgeartete Duftorgie, ein wahnsinnauslösendes gepanschtes Parfüm aus Drogen unbekannter Zusammensetzung, vom Star des Abends in die Menge geschleudert, der jetzt zusammengeschrumpft zu einem roten Klumpen, mit Ventilen und Plastikschläuchen, am Fuß der Treppe liegt.

Die Chemiker testen auf alles, in ihren abgekapselten Räumen, auf alles, was sie kennen, sie sagen „Wir finden keine Zeichen.“

Die Obduktion offenbart Sensationelles – sie ergibt nichts. Der Terrorist trug keine chemischen Kampfstoffe bei sich, er war noch nicht einmal parfümiert gewesen. Ja, anscheinend hatte er noch niemals in seinem Leben ein Duftwässerchen oder ein Deodorant benutzt. Wo er hergekommen war, blieb das Geheimnis der Dexters.

Auf Druck der Aromalobby wurde der Fall zur Verschlusssache erklärt und zu den anderen Akten gelegt.

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