das dunkle Zeitalter

smart-phones-stupid-peopleerschienen bei Michael Winkler

Im alten Biedermeier hat der Souverän des Staates, der Fürst und Landesherr, die Bürger von der Mitwirkung an diesem Staat ausgeschlossen. Heute wird der Souverän des Staates, und das sind mittlerweile die wahlberechtigten Bürger, durch die angeblichen Volksvertreter von der Mitwirkung an diesem Staat ausgeschlossen.

Ein biederes, unmündig gehaltenes, von Parolen verhetztes und zur Dummheit erzogenes Volk mag die Zierde einer Diktatur sein, für eine Demokratie taugt es nicht. Der Selbsthaß mag ein Ziel der Besatzer- und Unterdrückermächte gewesen sein, er verstößt jedoch sogar gegen das Grundgesetz, nach dem die Würde des Menschen unantastbar sein sollte. Die Würde des Menschen gilt auch für Deutsche, selbst wenn das unsere Regierung, unsere Justiz, unsere qualitätsfreien Medien, unsere Parteien und all die Blockwarte, Denunzianten und Mitläufer der gutmenschlichen Verblödungshorden nicht einsehen wollen.

In einer Monarchie konnte man höchstens hoffen, daß das Charakterschwein von König der Schlag trifft und danach ein Besserer kommen wird, in der Demokratie ist uns selbst dies verwehrt, denn die Parteien stellen sicher, daß auf ein Charakterschwein von Bundeskanzler das nächste Charakterschwein von Bundeskanzler folgen wird. Biedermeierische Kleingeister sind als Untertanen durchaus nützlich und willkommen, als Parteifunktionäre sind sie eine Plage und eine Schande für das Land!

Überbezahlte Raffzähne, für Amt und Mandat völlig unterbefähigt, ausgestattet mit einer Gedankenwelt, die von der eigenen Brieftasche zum eigenen Tellerrand reicht, stellen diese mehr Schein als Sein-Politiker die Spitze der Erbärmlichkeit dar, die ein unterdrücktes Land hervorbringen kann. Wenn in diesem Land nichts mehr klappt, vom Bauprojekt bis zur politischen Reform, so zeigt das überdeutlich, welch drittklassiges Personal an die Schalthebel der Macht gelangt ist.

Drittklassig? Ich bekomme gelegentlich Zuschriften, daß dieses Personal doch erstklassig sei, natürlich nicht für uns, sondern für Juden wie Morgenthau, Kaufman und Rothschild, für „die“ Amerikaner, für Israel, die Illuminaten, Freimaurer oder sonstige heimliche Weltbeherrscher, die alle nur das Ziel hätten, Deutschland auszubeuten und zu Grunde zu richten. Für all diese leisten Merkel und Komplizen hervorragende Arbeit, wird mir vorgehalten.

Nun, Morgenthau und Kaufman sind tot, wenn die Rothschilds noch mächtig sind, dann haben sie sich geschickt hinter die Kulissen manipuliert. Die USA sind ein hochverschuldetes, in sich zerrissenes Land, mit einem personell abgewirtschafteten Militär, das als Land und als Weltmacht seine besten Tage hinter sich hat. Israel hat eine arrogante Regierung, ein mordlüsternes Militär und soziale Probleme, weil die meisten Juden dort Juden zweiter Klasse sind, die von ihren eigenen Geldjuden ausgebeutet werden. Bleiben also noch die Illuminaten, Freimaurer und Sonstige. Abgesehen von der bemerkenswerten Fälschung, den Protokollen der Weisen von Zion, die Wort für Wort umgesetzt werden, reduziert sich deren offenkundige Relevanz auf das Schreiben des Freimaurers Pike, das drei Weltkriege anspricht. In dem geplanten dritten Weltkrieg sind die Deutschen jedoch Randfiguren, da sollen Islamisten und Zionisten gegeneinander gehetzt werden.

Diese Gruppen sollen noch in der Lage sein, Emissäre in die merkeldeutsche Politik zu entsenden? Gar noch Dinge steuern können? Merkel vermag nur eines: gnadenlos ihre Gönner abservieren, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet, über deren Leichen vorwärtszukommen. Begonnen hat sie bei der FDJ, in privilegierter Stellung, mit guten Kontakten zur NVA und Stasi. Da hatten keine Bilderberger, kein CFR, keine Atlantikbrücke und keine Trilaterale Kommission ihre Schmutzfinger darin. Sie wechselte zum Demokratischen Aufbruch, als das Ende der FDJ abzusehen war. Mit einem Messer in den Rücken für Wolfgang Schnur wechselte sie zu Lothar de Maizière, der ebenfalls aus der Politik gekegelt wurde. Der nächste Gönner war Helmuth Kohl, der zehn Jahre später das Messer zu spüren bekam. Edmund Stoiber hat sich selbst ins Messer gestürzt, alle Nebenkanzler-Kandidaten der CDU, wie Friedrich Merz, Roland Koch, Günther Oettinger, Christian Wulff oder Peter Müller wurden aufs Gartenzwergformat reduziert. Dabei waren das alles gute Männer, etabliert bei Bilderberg und CFR, Trilaterale und Atlantikbrückler, befähigt, Deutschland ebenso auszubeuten und zu unterjochen wie Merkel.

Im Biedermeier haben sich die Herrschenden bemüht, das Neue aufzuhalten, indem sie sich mit aller Kraft an das Althergebrachte geklammert haben. Heute wird dagegen versucht, das Althergebrachte aus den Köpfen zu tilgen und nur noch das Neue als Höhepunkt aller Entwicklungen darzustellen. Es ist nicht das erste Mal in der an blutigen Ereignissen so reichen Menschheitsgeschichte, daß derartiges versucht wird. Die französische und die russische Revolution haben nichts weniger versucht, als den neuen Menschen zu schaffen. Das Alte war schnell zerstört, das Neue wenig brauchbar. In Frankreich übernahm Madame Guillotine das Regiment, die folgenden zwanzig Jahre blutete und starb ganz Europa. In Rußland wurde ein blutiger Bürgerkrieg entfesselt, anschließend gehungert, exekutiert und die Zwangsarbeitslager gefüllt.

Es gibt jedoch einen anderen Zeitabschnitt, der dem unseren weit mehr entspricht: die Zeit um 476 nach Christus, dem formalen Ende des (West-)Römischen Reiches. Die Antike war beendet, das Mittelalter hatte noch nicht begonnen, da wird gerne der Begriff „Dunkles Zeitalter“ benutzt. Für das Byzantinische Reich war das kein dunkles Zeitalter, und für den Islam war es eher ein Goldenes Zeitalter, in dem seine Heere Spanien erobert hatten. Wer unbedingt einen Anfangs- und einen Endpunkt definieren möchte: die Schlacht auf den Katalaunischen Feldern, 451, verbrauchte die letzte Kraft Roms, und die Schlacht bei Tours und Poitiers, 732, kennzeichnete den Aufstieg des Fränkischen Reiches als neue Macht im Westen.

In dieser Zeit hätte niemand in Mittel- und Westeuropa ein Kolosseum oder ein Pantheon bauen können, keine Aquädukte, Straßen oder steinerne Brücken. Das Wissen, die Technologie und die Geldwirtschaft der Antike gingen verloren, statt wohlverwalteter Reiche gab es nurmehr Stammesfürstentümer. So lesen wir es in den Geschichtsbüchern, und obwohl diese vor allem die Ansichten der Herrschenden und Sieger enthalten, möchte ich deren Aussage für jene Zeit als gegeben hinnehmen. Ob damals wirklich ein Karl Martell die Muselmanen aus dem Zentrum Europas vertrieben hat oder nicht, wir sind lange von ihnen verschont geblieben und erst heute, in diesem dunklen Zeitalter, sind sie zurückgekehrt.

Das Dunkle Zeitalter ist gekennzeichnet durch Barbaren-Einfälle, durch Dekadenz und Unfähigkeit der Herrschenden. Weder Julius Cäsar noch Konstantin der Große hätten Westrom im Jahre 450 zu neuer Blüte führen können. Sie hätten sich allerhöchstens daran aufgearbeitet, das zerfallende Reich neu zu ordnen, sich im Inneren verzettelt, anstatt nach außen zu führen. In Rom waren längst die Lichter ausgegangen…

Der Barbareneinfall hatte begonnen, als in Europa die Lichter ausgegangen sind, mit dem ersten Weltkrieg. Zuvor war die ganze Welt europäisch geworden, und nicht nur in Form der Kolonien. Die Barbaren wurden 1917 gebraucht, um den großen Krieg zu entscheiden, und auch wenn nur wenige Amerikaner tatsächlich in Europa gekämpft haben, war die Welt danach amerikanisch. Deutschland, Österreich-Ungarn und das Osmanische Reich wurden in Stücke gehauen, ihrer Wesenskerne beraubt. Rußland wurde vorsätzlich verwüstet, Großbritannien und Frankreich haben faktisch Selbstmord begangen. Vor dem ersten Weltkrieg war das Empire die alleinige Welt- und Supermacht, danach, als Sieger, der berühmte „kranke Mann“, Schuldknecht der neureichen Amerikaner. Frankreich erging sich in Rachephantasien, wollte sich, einem Vampir gleich, an Deutschland reich und mächtig saugen, mit dem Ergebnis, daß es die eigene Kraft, den eigenen Aufbau vernachlässigte.

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