Bankster-Milliardärin bricht in Obama’s Kabinett ein

abama israelvon Greg Palast

Übersetzung John Schacher

 

Sie haben mich verlacht, als ich voraussagte, daß Präsident Barack Obama eine geständige Bank-Betrügerin, ein Kredithai-Hypotheken-Raubtier in sein Kabinett berufen würde. Aber genau so sieht es nun aus!

 

Heute (2.5.13) hat Obama Penny Pritzker zu seiner Handelsministerin ernannt. Wie der Präsident sagte, ist dies ein Meilenstein:  nämlich die erste weibliche Betrügerin, die diesen Posten erhält. Kriminelle Banker müssen nicht länger Lobbyarbeit bei der Regierung betreiben – weil sie nun eine der ihren direkt im Kabinett haben.

Folgender Text ist meinem Bestseller „Billionaires & Ballot Bandits“ entnommen – aus dem Kapitel “Penny’s from Heaven?”.  [Exemplar bestellen, ich werde es signieren, und sie können es dem Präsidenten zuschicken.]

Wir hörten bis 2004 niemals von diesem Mann Barack Obama. Weniger als drei Jahre vor er die Präsidentschaft antrat, saß er im Senat des Staates Illinois, einem Haufen von Betrügern, Schmiergeldkandidaten und Party-Maschinen – kein herausragendes Startgelände für das Weisse Haus. Doch damals, eines Tages, erhielt Staats-Senator Barack Obama einen Besuch von seiner guten Fee. Ihr Name ist Penny Pritzker.

Pritzker’s Vermögen wird von Forbes auf $1.8 Millarden geschätzt, was in der Welt der Politik einen geradezu magischen Zauberstab darstellt. Ihr Zauberstab wäre noch mächtiger und ihr Nettovermögen noch höher, wenn nicht die Bundesbehörden sie und ihre Familie wegen räuberischer, betrügerischer und rassistischer Taktiken und Praktiken zu einer Strafe von 460 Millionen Dollar (!!) verurteilt hätten, da sie über ihre Superior-Bank in Chicagos South Side massiv Geldhai-Operationen ausübte.

Superior war die erste der deregulierten „go-go“-Banks die Pleite ging – zu dieser Zeit der größte Konkurs aller Zeiten. Die US-Steuerzahler verloren fast eine halbe Milliarde Dollar. Superiors Anleger verloren Millionen und arme Leute in Sen. Obama’s South Side-Distrikt verloren ihr Heim.

Foto: freedomsphoenix.com
Foto: freedomsphoenix.com

Penny hatte keine Lust die $460 Millionen zu zahlen. Nichts, kein bisschen. Was sie brauchte war jemand, der ihr Hoffnung und „Change“ gab.  Sie hoffte jemand würde die Bank-Regulatorien und die Regeln des Wirtschaftsministeriums ändern, so dass sie mit diesem Mist davonkommen würde.

Pritzker führte Obama, den Anfänger im Amt des Staatssenators, in der feinen Damengesellschaft „Ladies Who Lunch on Chicago’s Gold Coast“ (so nennen sie sich wirklich) ein. Obama bekam Essen, Gold und Besseres – einen Draht zu Robert Rubin. Rubin ist ein früherer Sekretär des US-Schatzamtes, früherer Vorsitzender von Goldman Sachs sowie früherer Vize-Vorsitzender der Citibank. Sogar Atheisten erkennen Rubin als die höchste Gottheit der Wall Street an.

Rubin öffnete die Türen der Finanzindustrie für Obama. Extrem aussergewöhnlich für einen Demokraten, konnte Obama 2008 aus dem Bankensektor die dreifache Unterstützung wie sein republikanischer Gegner verbuchen.

Was bekam aber Citibank’s Rubin dafür, Obama mit Gold zu überschütten? Obama stimmte zu, sich um Rubin’s Pudel, Larry Summers und Tim Geithner zu kümmern. Sie waren Obama’s erste Wahl bei der Kabinettsbesetzung: Summers als Wirtschafts-Zar und Geithner als seine Zarin, als Sekretär des Schatzamtes.

Geithner und Summers waren es, die unter dem Schatzamtssekretär Rubin die Deregulierung der Banken ausgeformt hatten. In Wirklichkeit hatten sie genau die Arten von finanziellen Verwirrungsprodukten legalisiert, welche gerade die ganze Welt in die Knie zwingen; während Rubin, Pritzker und die anderen Bankster Wagenladungen an Profit einstreichen.

So also wurden in 2008 Summers und Geithner wieder in ihre Sättel gesetzt – Obama’s Pferd, aber Rubin’s Sattel.

Rubin erhielt mehr als $100 Millionen von der Citigroup, der riesigen Handelsbank/Investment Bank/Deregulierungs-Casino. Es ist der Erwähnung wert, daß Rubin’s Hundert-Millionen-Dollar Abfindung von Citi´s neuem Besitzer, dem US-Schatzamt, völlig unbeanstandet blieb. Dieses hatte bis zu einer Billion Dollar in Hypotheken und Bürgschaften einsetzen müssen, um Rubin´s Schöpfung vor dem Bankrott zu retten.

Rubin war erfolgreich, Penny jedoch angepisst. Pritzker hatte diesen Senator/Verwaltungsbeamten aus dem Ghetto geholt, aus ihm einen US-Senator gemacht, und dann – als Chefin von Obama’s Wahlkampffinanzierung – noch eine dreiviertel-Milliarde Dollar aufgetrieben, um ihn zum Präsidenten zu machen.

Im Gegenzug entschied Obama in 2008, seine Wohltäterin Penny zur Handelsministerin zu machen. Aber dann, im November 2008, gerade als Obama ihre Nominierung an den Kongress schicken wollte, marschierte eine Menge von Pritzker’s Opfern geradenwegs nach Washington. Sie gehörten nicht zu ihrer geplatzten Bank, sondern  es waren unglückliche Arbeiter aus ihren gewinnträchtigen Pflegeheimen, welche ihrer Familie durch eine Kette von komplizierten Offshore-Trusts gehören. Obama warf sofort die Tür vor Penny zu.

Die Pritzker-Familie machte ihre Milliarden hauptsächlich mit den Hyatt-Hotels und den Hyatt-Pflegeheimen. Penny, Mitglied der Hyatt-Direktion, ist berüchtigt für ihre kämpferische Vertretung einer Nicht-Fusionierung beider Geschäftszweige. UNITE HERE, die Hyatt-Angestellten-Vereinigung, hat zu einem internationalen Boykott von Hyatt-Hotels aufgerufen. Im Jahr 2012 waren UNITE HERE und ihre Mutterorganisation, die AFL-CIO entscheidend für Obama’s Sieg in Ohio, Michigan und Wisconsin. Deshalb musste Obama in seinem jüngsten Wahlkampf die Milliarden-Erbin unter der sichtbaren Oberfläche halten.

Obama hielt während der 2012er Kampagne in der Öffentlichkeit seine Tür gegenüber Pritzker geschlossen, reduzierte sie gar zur Gastgeberin einer Wahlkampfspenden-Gala bei ihren Goldküsten-Kumpanen, die wiederum als eine Goldman Sachs PAC-Veranstaltung getarnt wurde. Dies stellt möglicherweise das erste und letzte Mal dar, daß jemand Goldman Sachs als einen PR-Mantel nutzte.

Doch heute, nachdem Stimmen und Geld der Union fertig abgezählt und  eingesteckt sind, kann Obama der arbeitenden Bevölkerung den (Mittel-)Finger zeigen und Penny ihren Anteil am Fleisch der Beute geben: den Wirtschafts-Posten.

Die New York Times berichtete, daß „Ms. Pritzker mit ihrem neuen Konzept die Wirtschaftswelt zu erreichen, dem Präsidenten in Wirtschaftsfragen sehr nützen könne“. Das letzte Mal, als Pritzker die Wirtschafts-Gemeinschaft erreichte, war es mit dem Verkauf von „sub-prime“-Hypotheken-Sicherheiten, wertlosen Taschen voller finanziellem Kot, hergestellt von der Superior Bank.

Wegen der Anstellung von Penny, der Schweine-Bankerin, müssen wir nun Obama’s Rating auf „sub-prime“ herabsetzen.

Ich möchte noch anmerken, daß einige Frauen-Organisationen die Anstellung der ersten Frau auf dem Posten der Handelsministerin bejubeln.  Aber ich ziehe es vor, die Opfer der Chicago femme fatale zu ehren. Die meisten Opfer von Penny – insolvente Kreditnehmer und unterbezahlte Pflegekräfte – sind ebenfalls Frauen. Aber anders als die durch sie verletzten und vernichteten Menschen arbeitete Pritzker hart für ihr Geld: es fiel ihr nicht leicht, die erste Milliarde von Daddy zu erben.

Quelle: Greg Palast / Newsletter

2 Gedanken zu „Bankster-Milliardärin bricht in Obama’s Kabinett ein

  1. diese Penny Pritzker war garantiert nicht die Königsmacherin des damals tatsächlich total unbekannten Obama. Sie war nur als Tarnung dazwischen geschaltet. Die waren Strippenzieher sind ganz andere.Das sie nun die Handelsministerin aus Dankbarkeit von Obama wird, war wegen der nicht sicheren 2. Amtszeit auch nicht absehbar.Das Washington ein großer korrupter Intrigen Sumpf ist ist allgemein bekannt. Aber alle in der Öffentlichkeit tätigen sind nur eingesetzte Srohpuppen. Die wirkliche Machtelite tritt nicht Öffentlich auf.
    Wir wissen doch alle das der Obama auch nur ein Hampelmann ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.