warum hat Israel so viele Feinde?

Israeli_flag (2)erschienen bei JCx1

von Jens Gloor

Der Staat Israel wird nächsten Monat 65 Jahre alt und es ist mit Festivitäten zu rechnen. Wer heute Medien nur konsumiert, liest/hört permanent von den Bedrohungen, denen Israel scheinbar pausenlos ausgesetzt ist, vom verfolgten jüdischen Volk, von Anti-Semitismus, Holocaust-Leugnung und anderen Ungeheuerlichkeiten; Als weltweit einziger Staat scheint Israel die Arschkarte gepachtet zu haben.

Israel betont (oder lässt betonen/auch hier), dass es das Recht habe, sich zu verteidigen. Jedes souveräne Land hat das Recht sich zu verteidigen, wenn es angegriffen wird – warum nicht ganz klar ist, weshalb dies immer wieder und nur im Kontext mit Israel explizit Erwähnung findet. Mir ist aufgefallen, dass im Bezug auf die Wahrnehmung Israels zahlreiche Dogmen sorgsam gepflegt werden – obschon sich viele davon jeglicher Realität widersetzen. Was hat das alles zu bedeuten; Ist es nicht an der Zeit, diesen repetitiven Argumentarien einmal etwas auf den Grund zu gehen?

Bedeutung des Namen Israel
Jisra’el (Jsrjr) wurde erstmals von den Ägyptern auf der sog. ‘Merenptah-Stele‘ erwähnt – hier erfolgt ein Bezug zur ägyptischen Mythologie – und wurde im 13. Jahrhundert noch nicht als Staat verstanden, sondern bezeichnete eine ethnische Bevölkerungsgruppe, resp. deren damaligen kanaanäischen oder hebräischen, biblischen Namen des Stammvaters Jakob (Jaakov) nach dem Kampf am Ostufer des Flusses Jabbok. Jisra’el (Israel) lässt sich auch mit, “Gott streitet für uns” oder “Gott möge für uns streiten”, übersetzen.

Heute zeigt das Staatswappen Israels den sog. Davidstern – ein Symbol (zwei übereinander liegende Pyramiden) das dem früheren König David gewidmet ist, der für seine vielen Kriege – vor alllem gegen die Philister (die früheren Bewohner des heutigen Israels, resp. Palästinas) – bekannt ist. Es ist ein sternförmiges Hexagramm, welches in der Gnostik auch die Vergöttlichung des Menschen symbolisiert – davor war der Löwe Judas das Symbol der jüdischen Gemeinschaft. Der Löwe Juda – als eine der Basisformen in der Heraldik – hat sich bis heute in zahlreichen Wappen, wie auch auf Bauwerken (Löwen-Statuen) weltweit zum Ausdruck gebracht. Er wird heute noch – z.B. von der Stadt Zürich – in Ihrem Logo verwendet. Ich werde am Schluss näher darauf eingehen, wie wichtig die allgegenwärtige Symbolik im Bezug auf diese Thematik ist.

Ethnische und konvertierte Juden
Mittlerweile ist historisch und wissenschaftlich angezeigt, dass eine Unterscheidung zwischen semitisch-ethnischen Juden und zum Judentum konvertierten, anderen Bevölkerungsgruppen – ausdrücklich nicht-semitischen Ursprungs – gemacht werden muss. Diese Unterscheidung ist äusserst wichtig um in der Folge die “Verheissung auf das gelobte Land und die jüdische Diaspora korrekt in Relation zu setzen. Es gilt heute als Tatsache das der überwiegende Teil der sog. “Ostjuden” khasarischen Ursprungs sind (Literaturverzeichnis am Ende des Links), d.h. über 90% der heutigen jüdischen Gemeinschaft sind gar nicht semitischer Abstammung. Man kennt die Begriffe der Ost- und Westjuden – WIKIPEDIA ist in dieser Hinsicht leider (wieder einmal) nicht korrekt und ich werde diese Einträge noch überarbeiten und zweifelsfrei mit den entsprechenden Quellen ergänzen.

Arthur Köstler (selbst Jude, khasarischer Abstammung) hat zusammen mit Abraham N. Poliak (emigrierte bereits 1923 nach Palästina) und Israel Shahak (Überlebender KZ Bergen-Belsen) die Beweise hierfür erbracht – auch wenn die entsprechenden WIKIPEDIA-Artikel dies teilweise mit “Ablehnung durch etablierte Historiker” (welche nicht namentlich genannt werden, resp. ohne Quellenangabe/Beweise) zu negieren versuchen. Da nur schon die WIKIPEDIA-Einträge der eben genannten drei Personen diesbezüglich nicht konsistent dargestellt werden, soll dies wahrscheinlich dazu dienen, die entsprechende Kontroverse weiterhin aufrecht zu erhalten, die es aber faktisch nicht geben darf. Auch Hugo, Freiherr von Kutschera hat in diesem Bereich geforscht und kam zu identischen Erkenntnissen, weshalb nach seinem Tod 1909 eine Studie hierzu veröffentlicht werden konnte, die jedoch von den betroffenen Kreisen weiterhin unterdrückt wird, was im Sinne der Wahrheitsfindung als äusserst bedauerlich eingestuft werden muss.

Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu drew a red line UNDie Juden Europas und Amerikas gehören zwei Hauptgruppen an – den am ehesten ethnisch-jüdischen Sephardim (Westjuden / nebst z.B. dem ‘reinen’ Stämmen der Levi und Cohen) und den khasarisch-jüdischen Ashkenazim (Ostjuden), welche von den Khasaren (typisches Beispiel – die Familie Rothschild/Zionisten) abstammen und lediglich eine zum Judentum konvertierte Ethnie darstellen, die nicht genetisch-jüdischen – d.h. semitischen – Ursprungs ist. Die grösste Mehrheit der Askenazim sind somit kein legitimierter Teil der Diaspora, machen jedoch heute den Hauptanteil am als solchen bezeichneten, ‘jüdischen Volk’ aus. Bezüglich der Ashkenazim versucht WIKIPEDIA zu behaupten “Die Bezeichnung Aschkenas wurde aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen in der mittelalterlichen rabbinischen Literatur auf Deutschland angewandt.” – was natürlich Blödsinn ist und nicht dokumentiert wird, so dass diese Aussage erst recht hinterfragt werden muss. Dieser Umstand kann einfach auch nur den Hinweis liefern, dass diese Diskussion schlicht nicht geführt werden soll. Diese scheinbar ‘offizielle Feststellung’ widerspricht u.a. der Arbeit Arthur Köstlers “Der dreizehnte Stamm” diametral. Die Khasaren-Frage erklärt auch, wie ein Grossteil der Ostjuden von Russland, via Europa letzlich nach Amerika gelangte. Dies ist eine stark vereinfachte Darstellung, jedoch in den Proportionen nachprüfbar. Auch Helen Thomas, eine langjährige Pressekorrespondentin im Weissen Haus bestätigt diese Fakten – wenn auch in etwas populistischer Weise.

Warum der Begriff Anti-Semitismus immer noch verwendet wird, ist nicht schlüssig zu erklären, da er folglich nur höchstens 10% der jüdischen Gemeinschaft betrifft. Dies muss durch die verantwortlichen, politischen Strömungen als kontraproduktiv – wenn nicht gar hetzerisch – angesehen werden, zumal die fehlende Reflektion der bekannten Fakten im Sinne des Gleichsprechs wiederum nachvollziehbar erscheint, wenn man die Khasaren-Frage nicht objektiv zu betrachten gedenkt. Festzustellen bleibt leider der Umstand, dass durch die – reichlich inflationäre – Verwendung des Begriffs Anti-Semitismus eine augeblickliche Gleichschaltung der unkritischen Öffentlichkeit erreicht werden kann, was ich im Sinne einer sauberen Ethik jedoch vollumfänglich abzulehnen ist. Dies verunmöglicht die Auseinandersetzung mit wichtigen Fakten und entspricht einer zu kritisierenden, verzerrenden (eigentlich nationalsozialistischen) Vorgehensweise – was in diesem Fall offenbar bewusst ‘toleriert’ wird. Anti-Semitismus gibt es schon seit Ewigkeiten gegen semitische Völker – nicht nur gegen Juden, sondern auch gegen Nichtjuden (‘Goj‘ – plural ‘Gojim’ – oft auch abschätzig ‘Gentiles‘ genannt). Früher verwendete man den Ausdruck Anti-Judaismus – ein Begriff der korrekterweise auch heute noch angewendet werden müsste, an Stelle von Anti-Semitismus, welcher erwiesenermassen nicht erst seit dem Holocaust des zweiten Weltkriegs in Erscheinung tritt. Letztlich bleibt festzustellen, dass Anti-Semitismus, resp. Anti-Judaismus seit über 2000 Jahren ein Phänomen darstellt, das sicherlich weiterer Erklärung bedarf.

Das Potsdamer-Abkommen war ein Nachkriegs-Verbrechen. Damals war ich noch nicht geboren, doch meine Mutter – eine Schlesierin – erzählte mir ausführlich und in höchst schockierender Weise, wie sie als achtjähriges Mädchen mit ihrer Mutter von einer Stunde zur anderen fliehen musste, als die Polen in ihr Dorf einfielen und die unglaublichen, höchst verbrecherischen Greueltaten an den Deutschen begannen; Sie mussten es zu Fuss bis ‘in den Westen’ schaffen und alles zurücklassen, was ihnen lieb und teuer war – sie haben alles verloren und wurden nie entschädigt. Sie hatten sich tagsüber im Wald oder teilweise bei der Bevölkerung verstecken müssen und konnten nur nachts unterwegs sein. Während ihrer Flucht wurde mehrmals auf sie geschossen und sie hörte auch Kugeln an ihrem Kopf vorbeisausen oder sah sie vor ihr einschlagen – sie hatte unglaubliches Glück. Meinen Grossvater – der vorher in den Krieg ‘eingezogen’ wurde – und einen ihrer Brüder (der Andere wurde von einem Heckenschützen erschossen), fand sie erst viele Jahre später in Deutschland per Zufall wieder. Sie war in verschiedenen Lagern, bis sie es schaffte, sich ein neues Leben in der Schweiz aufzubauen. Meine Mutter hat diesen Holocaust an den Deutschen überlebt und kehrte seither nie mehr in ihren Heimatort Rückenwaldau zurück. Ihre früheren Freunde hat sie nie mehr wiedergesehen und hegt sehr schmerzliche Empfindungen an diese Zeit; Israel bekommt bezüglich dem Holocaust alles, was es verlangt – doch traumatische Geschichten, wie die meiner Mutter, werden historisch einfach ignoriert. Und so geht es noch Weiteren der rund 16 Millionen Vertriebenen der deutschen Ostgebiete, wenn sie es denn überlebt haben oder heute überhaupt noch am Leben sind; Das ist einfach nicht fair und scharf zu verurteilen.

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6 Gedanken zu „warum hat Israel so viele Feinde?

  1. Was kümmert mich fremdes Elend? Siehe unsere Reichsgründung und das Leben der Deutschen vorher, kein Jude hatte jemals eine Staats- oder auch Landeszugehörigkeit bekommen, ohne das er konvertierte!
    Und daran ändert sich auch nichts, bis auf die mit Kriegslist geführte BRD GmbH!

    Siehe auch deren Verfassung, das ein solches Land noch nicht vor dem ICC zur Änderung aufgefordert wurde, ist bezeichnend für die Unterwerfung Europa´s und der erst recht in deren Visier geratenen angeblichen Gegner! Palästina kann jeden Tag von Übergriffen seiner Nachbarn berichten, wie auch durch Israel deren Staat verhindert wird!
    Glück Auf, meine Heimat, und die ist durch die Kriegserklärung von 1933, auch schon lange vorher, immer noch besetzt!

  2. Man sehe auf die Fahne. Der Davidstern ist kein Stern Davids, sondern sehr viel älter als das Judentum: das Symbol der Vereinigung von Shiva und Parvati. Weibliches und männliches Sexualorgan vereinigt. Wie das Symbol des indischen Feuergottes der Zerstörung seinen Weg nach Europa fand ist unklar. Jedenfalls soll es das Familienwappen der Familie Rothschild gewesen sein, die die Gründung Israels finanziert hat. Wahrscheinlich ist es alchemistischen Ursprungs und von Indien über Arabien nach Europa gekommen. Es ist weder sehr christlich noch sehr jüdisch – die beiden Streifen symbolisieren Euphrat und Nil als terretorialen Anspruch. Die Flagge erklärt also so ziemlich das ganze Problem.

  3. Man kann noch hinzufügen dass das Dokument welches in der Aussendarstellung des Judentums seine Grundlage ist – die Bibel (AT) – sehr wahrscheinlich ein Sammelsurium an Texten aus dem Mittelalter darstellt, deren Grundlage u.a. Geschichten über türkische Sultane und deutsche Könige des Frühmittelalters sind. Die meisten dieser Geschichten fanden mindestens 1000 Jahre später statt als – ungeprüft- seit dem 16. Jhd Lesart ist. D.h. auf Grundlage ‚der Bibel‘ gibt es keine kulturelle Legitimation, es sei denn Plagiate gelten mehr als das Original. Vom historischen Judentum bleibt dann nicht mehr viel übrig, außer einem relativ jungen, begabten, expandierenden Volk mit Führungsanspruch (in aller Neutralität), dessen Strategien sich Geltung zu verschaffen zumindest diskutabel sind.

  4. Man muss wissen, dass Israel ein „Ghetto-Staat“ ist. Die Idee, ein Ghetto sei ein von nichtjüdischen Verfolgern eingerichtetes Konzentrationslager für verfolgte Juden, ist falsch. Es ist das logische Produkt der talmudischen Gesetze, und direkt aus den Experimenten in Babylon vor mehr als zweitausend Jahren hervorgegangen. Es spielte die Doppelrolle, einmal die Juden als Volk separat zu halten und zum anderen erzeugte es in ihnen den falschen Glauben, dass sie die verfolgten Opfer der Nichtjuden seien. Die babylonischen Herrscher erlaubten den Leviten, ihre ersten Ghettos in Babylon einzurichten. Im antiken Alexandria, im mittelalterlichen Kairo und Cordova wurden die jüdischen Viertel auf Drängen der Rabbiner eingerichtet, mit der Absicht, ihre Herde von den Anderen isoliert zu halten. Das europäische Ghetto wurde diesen Modellen nachgebildet. Die Ghettos von Russland und Polen waren ein wesentlicher und integraler Bestandteil der talmudischen Organisation und jeder Versuch, sie abzuschaffen, wäre als Verfolgung angeprangert worden.

    http://www.tawayza.com/theghettostate.german.html

  5. Erinnern wir uns. Israel unterhält in Dimona seine geheime Atomwaffenproduktion . JFK war der letzte US-Präsident der das untersuchen wollte. Die ach so unabhängige IAEA macht heute Verrenkungen, dem Iran ein Atomwaffenprogramm anzudichten, doch von den Atomwaffen in Dimona spricht man in UNO und deutschen Konzern- und Staatsmedien kein Wort. Ich halte diese Irreführung des deutschen und israelischen Volkes für antisemitisch – weil gegen die dem israelsichen Volk zustehende Wahrheit gerichtet. DAS ist ein Fall für SWC.

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